DE96239C - - Google Patents

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DE96239C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/16Tracks for aerial rope railways with a stationary rope

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn- und Strassenbau.
ERBEN des EUGEN LANGEN in KÖLN a. Rh.
Personenwagen.
Zweiter Zusatz zum Patente JU 83047 vom 27. Januar 1893.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1895 ab. Längste Dauer: 26. Januar 1908.
Bei sehr leichten Bahnarten nach dem Patent Nr. 83047, bei denen sehr leichte Wagen und auch sehr leichte Träger verwendet werden und die erforderliche Adhäsionskraft dadurch gewonnen wird, dafs die Gegenrollen E von unten selbstthätig, entsprechend dem Zuggewicht, gegen die Schienen angeprefst werden, kann es vorkommen, dafs bei der Einwirkung von starken Seitenkräften die leichten, starren Träger infolge der bei seitlicher Verschiebung der Gegenrollen zur Wirkung kommenden Reibung stärker auf Verdrehung beansprucht werden, als wünschenswerth erscheint!
Um auch in solchen Fällen den Erfindungsgedanken voll zur Geltung zu bringen, empfiehlt es sich, die leichten Träger selbst gelenkig aufzuhängen.
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 ist eine solche gelenkige Aufhängung der starren Träger dargestellt. Diese gelenkige Aufhängung mufs so beschaffen sein, dafs dadurch die ruhige und sichere Fahrt nicht beeinträchtigt wird und die Bahn für Personenverkehr geeignet bleibt.
Der Träger F7 ' ist mit dem steifen und starren Bügel O7 fest verbunden, so dafs der Träger gegenüber dem Bügel sich nicht bewegen und verdrehen kann. Der' Bügel O7 endigt oben in ein Kugelgelenk P1. Dieses Kugelgelenk kann sich entweder auf die obere kugelförmige Endigung von zwei Stützen Q.7 aufstützen oder an einer anderen festen Eisenconstruction aufgehängt werden.
Das Kugelgelenk P7 bewirkt, dafs einerseits der Träger F7 bei Temperaturwechsel der Längsausdehnung folgen, andererseits aber auch seitwärts ausschwingen kann (s. Fig. 3), wobei die Achse S-T des Trägers F7 in" ihrer Verlängerung stets durch das Kugelgelenk P7 oder durch die entsprechende Drehachse eines Kreuzgelenks geht, so dafs also1 der Träger auch nach der Ausschwingung nur in seiner Hauptachse und nicht gegen Verdrehung beansprucht wird und die Stützen Q7 in jeder.Lage nur centrisch belastet werden. Ob der Wagen selbst dann noch gegen die Trägerachse seitlich ausschwingen wird, hängt von der Gröfse des Druckes ab, mit dem die Gegenrolle E3 anliegt. Je gröfser dieser Druck ist, um so weniger wird der Wagen über die Trägerachse hinausschwingen.
In Fig. 3 ist angenommen, dafs die Wagenachse U- K noch etwas hinausschwingt über die Trägerachse S-T, wie es thatsächlich selbst bei starkem Anpressen der Gegenrolle F,3 stets der Fall sein wird.

Claims (1)

  1. Patenτ-Anspruch:
    Bei einschienigen Bahnen mit freischwebend hängenden Personenwagen nachPatentNr. 83047 die Aufhängung der Trägerschiene (F1) mittelst eines steifen Bügels (O7), welcher unten mit der Trägerschiene starr und unbeweglich verbunden ist und oben in ein Kugelgelenk oder Kreuzgelenk endigt (P7), in der Weise, dafs beim seitlichen Ausschwingen der Trägerschiene die verlängerte Schienenachse (S-T) stets durch das Kugelgelenk geht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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