DE96218C - - Google Patents

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DE96218C
DE96218C DENDAT96218D DE96218DA DE96218C DE 96218 C DE96218 C DE 96218C DE NDAT96218 D DENDAT96218 D DE NDAT96218D DE 96218D A DE96218D A DE 96218DA DE 96218 C DE96218 C DE 96218C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/16Safety devices, e.g. emergency brake arrangements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
beim Durchgang harter Fremdkörper.
Vorliegende Erfindung hat eine Vervollkommnung einer Häckselmaschine zum Gegenstande, und es soll mit dieser Vervollkommnung eine Beschädigung der Maschine verhütet werden, wenn durch Eintreten eines Steines oder eines anderen nicht nachgiebigen Gegenstandes in das Mundstück der Maschine die letztere Stöfse erleidet.
Bekanntlich sind diejenigen Theile einer solchen Maschine, welche am meisten einem Bruch ausgesetzt sind, das Gestell, das Mundstück und das Schwungrad (manchmal nur einer dieser Theile, oder alle drei zusammen)., Ueberdies kann bei übermäfsiger Zuführung von Stroh in die Maschine das Räderwerk einem Bruch unterliegen.
Um diesen Uebelständen zu begegnen, hat man bisher eine derartige Verstärkung jener Theile der Maschine vorgeschlagen, dafs sie den durch einen harten Gegenstand im Mundstück hervorgerufenen plötzlichen Stofs auszuhalten vermögen. Dieses Mittel hat sich aber als ungenügend herausgestellt. Statt nun die einer Beschädigung ausgesetzten Theile durch entsprechende Verstärkung, also, durch erhebliche Vermehrung ihres Gewichtes, gegen solche Beschädigungen zu schützen, werden nach vorliegender Erfindung die nachbeschriebenen und in Fig. ι bis 6 dargestellten Einrichtungen vorgeschlagen.
Fig. ι zeigt in Stirnansicht das Mundstück einer Häckselmaschine nach vorliegender Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch dasselbe in Richtung der Strohzuführung. Der Haupttheil des Maschinengestelles ist ein die Wände des Troges bildendes Gufsstück A A. B ist das vor der unteren Speisewalze C liegende und den Trogboden bildende Gufsstück; in die Ringnuthen der unteren Speisewalze ragen die Zähne des Kammes von B hinein. Dieser Kamm trägt in der üblichen Weise die Schneidkanten des Mundstückes und wird durch Schraubenbolzen b am Gestell A festgehalten. In an den Enden des Kammes vorgesehene Löcher sind die Bolzen b in der Weise eingesetzt, dafs das Metall, welches zur Aufnahme der auf das Mundstück geäufserten Druckkräfte bestimmt ist, nachgiebt, wenn auf das Mundstück ein übermäfsig grofser Druck ausgeübt wird, so dafs der Kamm beim Eintreten harter' Körper in die Maschine wegbrechen kann, ehe der Druck auf die übrigen Maschinentheile sich fortpflanzt.
Es kann der Kamm auch so am Maschinengestell befestigt werden, dafs er in anderer Weise aus seiner Lage gedrückt wird, ohne dabei irgend welchen Theil der Maschine in Unordnung zu. bringen. Eine solche Anordnung zeigt Fig. 3 in Stirnansicht und Fig. 4 im Längsschnitt. Hier sind am Gestell zwei nach unten gehende Schlitze angebracht, in welche die Schraubenbolzen b eingesetzt werden; letztere gehen gleichzeitig durch den Kamm hindurch und werden mittels auf ihre

Claims (1)

  1. vorderen Enden aufgeschraubter Muttern gehalten. Wird nun auf das Mundstück ein übermäfsig grofser Druck ausgeübt, so werden die Schraubenbolzen nach unten geschoben und gleiten aus den Schlitzen α heraus, infolge dessen wird der Kamm frei und fällt auf den Erdboden herab, ohne dafs dabei der Kamm wegbricht.
    Um.dann den Häckselschneider wieder zum Arbeiten brauchbar zu machen, wird nur der Kamm von neuem eingesetzt und durch Aufschrauben der Mutter auf die Bolzen befestigt, welche dann den Kamm wieder so festhalten, dafs er einem durch die Messer auf das zugeführte Stroh ausgeübten Druck zu widerstehen vermag.
    Eine andere Art des Festhaltens des Kammes oder Mundstückes unter gleichzeitiger Möglichkeit eines. Nachgebens ohne Beschädigung des Kammes bei Ausübung eines ungewöhnlich grofsen Druckes auf denselben- ist in Fig.= 5 (Stirnansicht) und Fig. 6 (Längsschnitt in Richtung der Strohzuführung) dargestellt. Hier sind die stehenden Bolzen b ähnlich wie Fig. 1 verwendet; statt aber diese Bolzen durch die Kammenden hindurchzuführen, dienen sie als Träger für Winkelstücke b\ auf welchen der Kamm oder das Mundstück B aufliegt. Die Kaminenden sind zu Zapfen ausgebildet, welche in senkrechte Führungen in den Seitenwänden eingreifen. Genannte Winkelstücke sind auf solche Festigkeit berechnet, dafs sie nur dem gewöhnlichen, auf das zugeführte Stroh ausgeübten Druck zu widerstehen vermögen, dagegen sofort wegbrechen, wenn auf sie ein übermäfsig grofser Druck ausgeübt wird. Der Kamm fällt dann unbeschädigt herab und es braucht nur an . Stelle . des weggebrochenen Winkelstückes ein neues eingesetzt zu werden, worauf der herabgefallene Kamm wieder eingesetzt und die Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Sicherheitsvorrichtung für Häckselmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der das untere, feststehende Messer tragende Kamm (B) beim Durchgang eines im Schneidgut vorhandenen harten Körpers an seiner Verbindungsstelle mit dem Bolzen b (Fig. 1 und 2) wegbricht oder infolge Gleitens der Bolzen b (Fig. 3 und 4) bezw. Abbrechens der Winkelstücke b1 (Fig. 5 und 6) unbeschädigt herabfällt, um ein weiteres Beschädigen der Maschine zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268422B (de) * 1967-02-28 1968-05-16 Josef Bautz G M B H Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen, insbesondere Feldhaecksler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268422B (de) * 1967-02-28 1968-05-16 Josef Bautz G M B H Schneidwerk fuer Haeckselmaschinen, insbesondere Feldhaecksler

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