CH350458A - Sägenkette - Google Patents

Sägenkette

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CH350458A
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Hiltebrand Heinrich Jr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/14Saw chains
    • B27B33/142Cutter elements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description


      Sägenkette       Die Erfindung betrifft eine     Sägenkette    für Ketten  sägen.  



  Kettensägen, auch     Baumfällsägen    genannt, besit  zen eine umlaufende endlose Kette, an deren Gliedern  Schneidezähne angeordnet sind. Diese tragbaren Ma  schinen sind eigentlich Handwerkzeuge und müssen  sinngemäss handlich und leicht sein. Ihr Gewicht  wird durch das Gewicht des Antriebsmotors entschei  dend     beeinflusst.    Das Gewicht des Motors ist primär  eine Funktion der von der Kettensäge verlangten  Schnittleistung und sekundär der Schnittbedingungen  der     Sägenkette.    Es ist klar,     dass    für die Erzielung der  selben Schnittleistung besser und leichter schneidende       Sägenketten    einen günstigen Kraftbedarf haben und  den Bau von leichten und handlichen Kettensägen  ermöglichen.  



  Die Zähne schneiden am leichtesten, wenn ihre  Schneidewinkel, die immer positiv sind, einem durch  Erfahrung ermittelten Idealwert entsprechen. Solche       Sägenketten    sind aber mit dem Nachteil behaftet,     dass     sie sich rasch in das Holz einfressen, dabei unregel  mässig laufen und letzten Endes doch     zuviel    Kraft  verbrauchen. Wenn man, um diesen Nachteil zu ver  meiden, die Zähne mit ungünstigeren Schneidewin  keln also weniger positiv ausbildet, erfolgt das     Zer-          spanen    mehr durch Wegdrücken als durch Schneiden  des Spanes, wobei eine grössere Kraftentfaltung not  wendig wird.

   Eine weitere Folge der kleineren  Schneidewinkel ist das schnelle Stumpfwerden der  Schneidezähne, und dadurch bedingt das Ansteigen  der zum Schneiden notwendigen Kraft. Kleine  Schneidewinkel erfordern ausserdem noch beträcht  liche Erhöhung der     Anpresskraft.     



  Zur Vermeidung dieser Nachteile hat man vor  geschlagen, die     Zerspanung    auf mehrere Zähne zu  verteilen, wobei     Vorschneidezähne    und Räumzähne  mit ungleichen Zahnhöhen und wechselnden Brust-    schrägen angewendet wurden. Doch konnten diese  Konstruktionen die erwähnten Nachteile nicht besei  tigen, im Gegenteil, sie wiesen noch weitere Nach  teile auf. Sie verlaufen<B>-</B> nur um einige zu nennen<B>-</B>  gern beim Längsschnitt und fressen sich seitlich in die   weichen Jahre  ein. Ferner ist das Nachschleifen  solcher Ketten zufolge der wechselnden Brustschräge  und der unterschiedlichen Zahnhöhe zu kompliziert  und teuer und erfordert entsprechend ausgerüstete  Spezialisten.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Ver  meidung dieser Nachteile. Zu diesem Zweck weist die       Sägenkette    gemäss der Erfindung Zähne mit negati  vem Freiwinkel auf, welche mit den Schneidezähnen  in abwechselnder Reihenfolge angeordnet sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes; dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Seitenansicht einiger Glieder einer er  findungsgemässen     Sägenkette,          Fig.    2 einen Querschnitt gemäss der Linie<B>11-11</B>  der     Fig.   <B>1</B> und       Fig.   <B>3</B> einen der     Fig.    2 entsprechenden Querschnitt  einer modifizierten Ausführung.  



  <B>1</B> und 2 bezeichnen die in abwechselnder Reihen  folge angeordneten Glieder einer     Sägenkette,    welche  miteinander durch Gelenkbolzen<B>3</B> verbunden sind.  Die Glieder<B>1</B> sind an der in der Zeichnung oben lie  genden     Schneidseite    der     Sägenkette    als Schneidezähne  <B>11</B> ausgebildet, während an der in der Zeichnung  unten liegenden Antriebsseite     Ausnehmungen    12 in  den Gliedern<B>1</B> vorgesehen sind, in welche die Zähne  eines nicht dargestellten Antriebsrades eingreifen.

   Der  Rücken der Zähne<B>11</B> ist unter einem positiven Frei  winkel     hinterschliffen,    so     dass    die vom Zahnrücken  und von der Zahnbrust bestimmte Schneide der in  der     Vorschubrichtung    zuvorderst liegende Teil eines      Zahnes<B>11</B> ist. Die, Zähne<B>11</B> sind symmetrisch in       bezug    auf eine durch die     Schneidenmitte    zu den Ge  lenkbolzen senkrecht gelegte Ebene.  



  Die an der     Schneidseite    der     Sägenkette    an den  Gliedern 2 angeordneten Zähne 21 sind unter einem  negativen Freiwinkel     hinterschliffen,    so     dass    die Zahn  rücken dieser Zähne in     bezug    auf die     Vorschubrich-          tung    gegen die Laufrichtung der     Sägenkette    steigend  verlaufen.

   Dabei sind die Zähne 21 so dimensioniert,       dass    ihr in der     Vorschubrichtung    zuvorderst liegender  Teil, nämlich die in     bezug    auf die Laufrichtung (Pfeil  <B>p)</B> hintere Begrenzungskante ihres Rückens um ein  vorbestimmtes Mass unter der Schneide der Zähne<B>11</B>  liegt. Vorzugsweise werden die auf die Laufrichtung  bezogenen Freiwinkel der Zähne<B>11</B>     bzw.    21 absolut  gleich gross gehalten. An der Antriebsseite weisen die  Zähne 21 Führungslappen 22 auf.  



  Aus den     Fig.    2 und<B>3</B> ist es gut ersichtlich,     dass     die Glieder<B>1</B> zur Aufnahme der Glieder 2 gegabelt  sind.     Fig.    2 zeigt einen Zahn<B>11</B> mit V-förmig     aus-          aebildeter    Schneide, während der Zahn<B>110</B> in der       Fig.   <B>3</B> eine gerade Schneide aufweist. Die in der     Vor-          schubrichtung    gemessene Entfernung zwischen den  obersten Punkten der Zähne<B>11</B> und 21 ist mit<I>s</I>  bezeichnet.  



  Es sei nun angenommen,     dass    die Zähne<B>11</B> die  idealen Schneidewinkel aufweisen. Sie schneiden     zu-          folgedessen    sauber und leicht und erfordern eine  minimale Antriebskraft.  



  Da die Zähne<B>11</B> ferner das Bestreben haben, sich  in der     Vorschubrichtung    in das Holz einzufressen,  kann die den Vorschub bewirkende     Anpresskraft     ebenfalls gering sein.  



  Die Zähne 21 schneiden zufolge ihrer negativen  Freiwinkel nicht. Der in     bezug    auf die     Vorschubrich-          tung    gegen die     Laufrichtuno,    ansteigende Rücken die  ser Zähne wirkt sich dahin aus,     dass    auf die Ketten  säge eine dem Vorschub     entgegengerichtete    Kraft  ausgeübt wird. Die Zähne 21 funktionieren somit als       Abweiszähne,    welche die jeweilige Schnittiefe der  Zähne<B>11,</B> das heisst die     Spandicke,    auf das Mass<I>s</I>  beschränken.

   In einer bevorzugten Ausführung sind  die Freiwinkel der Zähne<B>11</B>     bzw.    21 so gehalten,       dass    das Seitenprofil eines Begrenzungszahnes das in       bezug    auf die     Vorschubrichtung    zurückversetzte Spie  gelbild des Seitenprofils eines Schneidezahnes ist. Die    Lappen 22 der Glieder 2 dienen zur Führung der       Sägenkette    in der     Kettenführungsschiene.     



  Das Schärfen der beschriebenen     Sägenketten    ist  ausserordentlich einfach. Zuerst werden die der Lauf  richtung zugekehrten Stirnseiten der Zähne<B>11</B> und  anschliessend die der Laufrichtung abgekehrten Stirn  seiten der Zähne 21 geschliffen. Sind die Freiwinkel  an beiden Zahntypen in ihrem absoluten Wert gleich  gehalten, so bleibt die     Spandicke    erhalten, wenn an  allen Zähnen eine gleich dicke Schicht abgeschliffen  wird. Durch Änderung der Dicke der an den Begren  zungszähnen abgeschliffenen Schicht gegenüber der  jenigen der Schneidezähne, in Abhängigkeit der Frei  winkel beider Zahntypen, kann die     Spandicke    belie  big geändert werden.  



  Die dargestellten     Sägenketten    zeichnen sich durch  einen sehr leichten Schnitt ohne merklichen     Anpress-          druck    aus. Deshalb, und weil die Begrenzungszähne  ein zu rasches Einfressen in das Holz verhindern, ist  mit minimaler Leistung auszukommen. Die gerade  Zahnbrust ergibt einen sauberen und geraden Schnitt  sowohl in Längsholz wie auch im Querholz.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Sägenkette für Kettensägen, gekennzeichnet durch Zähne mit einem negativen Freiwinkel, welche mit den Schneidezähnen in abwechselnder Reihenfolge an geordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Sägenkette nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Profil der Zähne mit nega tivem Freiwinkel das in der Vorschubrichtung zu rückversetzte Spiegelbild des Profils der Schneide zähne ist. 2. Sägenkette nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneiden. der Schneidezähne sich in der ganzen Schnittbreite der Sägenkette er strecken.
    <B>3.</B> Sägenkette nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glieder mit den Zähnen mit negativem Freiwinkel zwecks Führens der Kette einen Führungslappen aufweisen. 4. Sägenkette nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rücken der Schneidezähne ein V-förmiges Profil aufweist.
CH350458D 1957-07-17 1957-07-17 Sägenkette CH350458A (de)

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CH350458T 1957-07-17

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CH350458A true CH350458A (de) 1960-11-30

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ID=4509093

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CH350458D CH350458A (de) 1957-07-17 1957-07-17 Sägenkette

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4606253A (en) * 1982-03-25 1986-08-19 Hew & Milan Development S.A. Cutting link for a chain cutter
EP0205620A4 (de) * 1984-12-05 1988-11-14 Fuji Blade Co Ltd Kettsäge.
WO2013159963A1 (de) * 2012-04-25 2013-10-31 Robert Bosch Gmbh Schneidstrangsegment

Cited By (3)

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EP0205620A4 (de) * 1984-12-05 1988-11-14 Fuji Blade Co Ltd Kettsäge.
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