DE96193C - - Google Patents

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DE96193C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 64: Schankgeräthe.
drehbaren Bürsten in die Flaschen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Flaschenreinigungsmaschine derjenigen Art, bei welcher die mit der Oeffnung nach unten in einem drehbaren Tisch angeordneten, unabhängig von einander gedrehten Flaschen nach einander verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt werden, an denen Bürsten in die rotirenden Flaschen eingeführt werden. Die Erfindung betrifft den Theil der Maschine, welcher die-Einführung der Bürsten in die Flaschen regelt.
Wie leicht ersichtlich, kann die Einführung der Bürsten in die Flaschen nur dann erfolgen, wenn sich der Tisch mit den Flaschen gerade in Arbeitsstellung befindet, d. h. wenn die Flaschen genau über ihren bezüglichen Reinigungsbürsten stehen. Nur in diesem Falle kann die von der Maschine angehobene Bürste in die Flaschen treten. Hat der Tisch diese Stellung jedoch noch nicht, erreicht und erfolgt trotzdem eine Hebung der Bürsten, so würden sowohl die Bürsten als auch die Flaschen beschädigt werden.
Um dies zu -verhindern, ist bei der vorliegenden Flaschenreinigungsmaschine eine Ausrückvorrichtung bezw. Kuppelung angebracht, welche die Bürsten so lange aufser Verbindung, mit der Antriebswelle hält, als der Tisch seine Arbeitsstellung noch nicht einnimmt, die Verbindung aber sofort herstellt, sobald dies der Fall ist, wodurch die Bürsten dann angehoben und in die Flaschen eingeführt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine mit vorliegender Ausrückvorrichtung versehene Flaschenreinigungsmaschine in Fig. ι in Seitenansicht, theilweise im Schnitt dargestellt, Fig. 2 ist eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Oberansicht unter Fortlassung des drehbaren Tisches, Fig. 4 und 5 zeigen die Ausrückvorrichtung besonders.
Auf der feststehenden Säule A ist der zur Aufnahme der Flaschen dienende drehbare Tisch B angebracht, auf welchem die Flaschen mit den Oeffnungen nach unten in drehbare Büchsen C hineingesteckt sind. .
Die Flaschen werden durch Zahnräder und Kuppelungen, während der Tisch sich in Arbeitsstellung befindet, gedreht.
Die Arbeitsstellen, bei welchen die Flaschen innen ausgebürstet werden sollen, sind mit II und III bezeichnet, und unter ihnen sind Bürsten P" angebracht, welche an dem auf geeigneten Führungsstangen geführten Rahmen P' befestigt sind. Mittelst eines an diesen Rahmen angreifenden, von einem Excenter Q. bethätigten Hebels P werden die Bürsten gehoben und treten von unten in die Flaschen hinein.
Der Antrieb des die Bürsten bethätigenden Excenters Q erfolgt mittelst des auf der Welle R sitzenden Schneckenrades S, in welches die Schnecke S' eingreift. Um zu verhindern, dafs die Bürsten gehoben werden, wenn sich der Tisch B mit den Flaschen nicht in Arbeitsstellung beßndet, was eine Beschädigung
der Bürsten herbeiführen würde, ist folgende Einrichtung getroffen worden. Die treibende Welle S' ist nämlich nicht fest mit der Hauptantriebswelle J verbunden, sondern sitzt lose auf derselben und kann mit einer Kuppelung S" in Eingriff gebracht werden, welche auf der Welle J verschiebbar ist, an der Drehung derselben aber Theil nehmen mufs. An diese Kuppelung greift ein auf der Welle R drehbarer winkelförmiger Rahmen R' (Fig. 4 und 5) an, der mit einem seitwärts vorspringenden Bolzen R" versehen ist. Auf diesen Bolzen R" trifft ein an dem Hebel P befestigter Arm T, sobald der Hebel sich seiner untersten Stellung nähert, wodurch die Kuppelung S" entgegen der Wirkung einer Feder zurückgeschoben und mit der Schnecke S' aufser Eingriff gebracht wird. Das Wiedereinrücken der Kuppelung erfolgt durch an dem Tisch B angebrachte Anschlagbolzen V, welche beim Eintreten des Tisches in die Arbeitsstellung gegen den oberen Arm U' (Fig. 2 und 5) einer verticalen Welle U treffen, deren unterer Arm U" bei der Drehung der Welle sich gegen den Arm T des Hebels P legt und denselben entgegen der Wirkung einer Feder bei Seite drückt. Hierdurch wird der Bolzen R" freigegeben, so dafs die Kuppelung S" von ihrer Feder wieder vorgeschoben und mit der Schnecke S' in Eingriff gebracht wird. Sobald der Tisch B seine . Arbeitsstellung eingenommen hat, wird also auch die Welle R in Umdrehung versetzt und die Bürsten P" beginnen ihre Aufwärtsbewegung. Bei der vorliegenden Einrichtung kann es niemals vorkommen, dafs die Bürsten P" gehoben werden, wenn sich der Tisch mit den Flaschen nicht in Arbeitsstellung befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen von nicht drehbaren Bürsten in die Flaschen bei Flaschenreinigungsmaschinen, bei welchen die unabhängig von einander drehbaren Flaschen nach einander verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs von dem die Flaschen tragenden drehbaren Tische (B) aus, sobald die Flaschen in die Arbeitsstellung gelangt sind, unter Vermittelung einer Daumenwelle (U) und eines Winkelhebels (P) eine auf der Antriebswelle (J) lose sitzende Schnecke (S') mit der Welle (J) gekuppelt und dadurch eine unrunde Scheibe (QJ bewegt wird, welche ihrerseits dann einen Hebel (P) mit den Bürsten (P") aufwärts bewegt, so dafs die Bürsten in die Flaschen eintreten, während bei der Abwärtsbewegung des Hebels (P) durch einen an demselben angebrachten Arm (T) der Winkelhebel (R') zurückgedrückt und die Kuppelung zwischen der Welle (J) und der Schnecke (S') gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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