DE96164C - - Google Patents

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DE96164C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/02Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Mit der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Spulmaschine wird eine Vermeidung von Unregelmäfsigkeiten in der Fadenaufwindung bei Fadenbruch, sowie die Erzielung eines flachen oder nur wenig gerundeten Bodens bezw. unteren Endes des Kötzers bezweckt. Dieses wird dadurch erreicht , dafs jede Spindel zum Aufbau des Kötzers für sich abwärts bewegt und so angetrieben wird, dafs beim Fadenbruch sowohl die Drehung als auch der Abwärtsgang der Spindel aufgehoben und auch der Antrieb des Fadenführers stillgesetzt wird. Es können daher Unregelmäfsigkeiten in der Fadenwickelung nicht entstehen, da sich die Arbeit nach der Fadenverknüpfung und Wiederinbetriebsetzung der Maschine in derjenigen Stellung der Theile fortsetzt, welche dieselben im Augenblick des Reifsens des Fadens einnehmen. Ferner wird die beabsichtigte Bodenbildung erzielt, indem durch die Abwärtsbewegung jeder Spindel beim Beginn der Garnwickelungen die Anhubvorrichtung des Fadenführers auf das geringste Hubmafs eingestellt und das Hubmafs nach und nach auf das Maximum des Anhubes erhöht wird, wodurch die Fadenaufwindungen zunächst auf eine kurze Länge und allmälig auf eine gröfsere Länge der Spindel erfolgen.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Spindel mit den zugehörigen Mechanismen in der Seitenansicht und Fig. 3 in der Oberansicht.
In den Fig. 2, 4 bis 7 sind Detaileinrichtungen dargestellt.
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung.
Das Zusammenspiel der Haupttheile der Maschine für den beabsichtigten Zweck ist wie folgt:
Die Drehung der Spindel α erfolgt für sich durch eine mittelst eines Hebels m straffgehaltene Schnur /, während der durch Zahnrad und Zahnstange e \ vermittelte Abwärtsgang der Spindel durch ein Reibungsgetriebe g e1 bewirkt wird, welches durch den Hebel m, der durch den beim Fadenbruch fallenden und dann vorwärts gezogenen Fadenhalter ρ eine Drehung erfährt, ausgerückt wird. Vorher löst der Hebel m aber eine Bremsvorrichtung 0 o'2 k aus, welche sofort auch den weiteren Abwärtsgang der Spindel hemmt. Da die Treibschnur / der Spindel, welche durch die unrunde Welle η auch die Auf- und Abbewegung des Fadenführers s herbeiführt, infolge der besagten Drehung des Hebels in schlaff gemacht wird, so mufs zugleich die Drehung von η und die Bewegung des Fadenführers s aufhören. Es kommen also die Spindel — sowohl in der Drehung als auch im Abwä'rtsgange ■— und der Fadenführer zugleich zum Stillstand. Da jede Spindel für sich abwärts geht und hierfür, sowie für ihre Drehung eine jede die Antriebvorrichtung besitzt, so kann der Abwärtsgang der Spindel gleichzeitig zur Veränderung des Hubes des zugehörigen Fadenführers benutzt werden, was geschieht, indem das Gestell der Spindel an einer schräg
geschlitzten Platte χ mit dem drehbaren Fadenführerträger ν t derart verbunden ist, dafs beim Beginn des Abwärtsganges der Spindel der Stift t auf der unrunden Welle η an der niedrigsten Hubstelle steht und während des Abwärtsganges der Spindel nach und nach an die höchste Hubstelle gebracht wird.
Die Maschine hat zwei Antriebswellen h und gl\ erstere treibt durch die Walze h1 die Schnur /, welche mittelst der Hülse al oder auch durch einen Gleitwirtel die Spindel a in Umdrehung versetzt und zugleich an der Scheibe n1 die unrunde Welle η für die Auf- und Abbewegung des Fadenführers s dreht. Die zweite Welle g1 trägt für jede Spindel ein Reibungsgetriebe g e\ welches durch ein Rad e und eine Zahnstange ^ die Abwärtsbewegung jeder für sich auf Stangen dd (Fig. ι und 4) in den Haltern b b gelagerten Spindel a zur Bildung des Kötzers q herbeiführt.
Die Treibschnur / wird durch einen um die Achse m- drehbaren, unter Einwirkung der Feder mz stehenden Hebel m mit Leitrolle ml straffgehalten, doch erfolgt die Schlarfmachung bei Fadenbruch, indem der an dem Hebel in angebrachte Fadenhalter ρ hierbei auf die Daumenwelle r fällt und von dieser nach vorn gezogen wird. Alsdann erfolgt der Sillstand der Spindel sowohl, als auch der unrunden Welle n. Der genannte Hebel m ist aber ferner noch mit einem Ausrücker i g- für das Reibungsgetriebe g el und mit einer Bremsvorrichtung ο k kr verbunden, welche bestimmt ist, beim Fadenbruch die jeweilige Stellung der Spindel in der Höhenlage zu justiren, nachdem der Ausrücker das Reibungsgetriebe zum Stillstand gebracht hat.
Die Zahnstange ^ bezw. das Spindelgestell b b ist mit einer einen schrägen Schlitz enthaltenden Platte χ (Fig. 1, 6 und 7) versehen, welche bei der oberen Stellung der Spindel a, also beim Beginn der Kötzerbildung bezw. der Abwärtsbewegung der Spindel diese Bewegung auf das den Fadenführer s haltende Gestell ν überträgt, derart, dafs dieses in eine bestimmte Lage gegenüber der das Gestell ν bewegenden unrunden Welle η gebracht wird, welche Lage den Hub des Fadenführers so bestimmt, dafs ein flacher Kötzerboden gebildet wird.
Ist bei einem Bruch des Fadens qi der Hebel in durch den Zug des herabgefallenen Fadenhalters ρ nach vorn bewegt worden, so macht das untere Ende des Hebels den um den Zapfen o1 drehbaren Bremshebel 0 frei, welcher nun mit dem halbmondförmigen Ende o2 durch den Zug der Feder o3 auf die Rolle k fällt, die an der Schnur k1 das Gegengewicht k'2 trägt, welches zur Ausbalancirung des Gewichtes der Spindel und des Gestelles derselben dient. Der Abwärtsgang der Spindel ist also sofort gehemmt, sobald der Bremshebel 0 frei wird bezw. derselbe die Rolle k festhält. Das untere Ende des Hebels m greift auch in einen Schlitz z'3 des um P sich drehenden Ausrückhebels i (Fig. 1 und 2), welcher am anderen Ende mit der Nase ζ'1 in die Nuth g2 der Nabe der Treibscheibe g fafst. Der besagte Schlitz z3 verläuft zunächst in gerader Richtung und geht aus dieser in eine schräge Stellung über, in welch letzterer die Bewegung des Hebels m die Drehung des Ausrückhebels i bewirkt, derart, dafs die Treibscheibe g von der Frictionsscheibe el abbewegt wird, so dafs letztere zum Stillstand kommt. Die Stillsetzung geht aber erst vor sich, nachdem die Bremsvorrichtung in Thätigkeit gesetzt ist, indem während der Bewegung des Hebels in in dem geraden Theil des Schlitzes z'3 eine Drehung des Hebels i nicht eintritt. Die Spindel ist daher bereits an jeder verticalen Bewegung gehindert, wenn das Frictionsgetriebe zur Ausrückung gelangt.
Mit der Aufhebung der Drehung und der Abwärtsbewegung der Spindel tritt aber zugleich auch infolge der Schlaffmachung der Treibschnur Z durch den Hebel m eine sofortige Aufhebung der Bewegung des Fadenführers s ein,, da die diesen bethätigende unrunde Welle η zum Stillstand kommt. Diese bewegt den Garnführer s durch den in den Armen v1 v1 des Gestelles ν gleitenden Stab t, an welchem der Garnführer befestigt ist. Das Gestell ν ist um den Bolzen v2 des Trägers w drehbar. Der Faden ql geht bei Benutzung eines das Durchhängen oder Schleudern \^erhindernden Kegels u durch die Oesen s- und s1 des Garnführers. Die unrunde Welle η hat eine konische Form, und es bestimmt das kleinere Ende den Minimalanhub, das gröfsere Ende den Maximalhub des Garnführers s, je nachdem der Stift t infolge der Neigung des Gestelles ν auf dem kleineren oder gröfseren Ende der unrunden Welle η steht. Um nun bei Beginn der Kötzerbildung durch die Garnwickelungen einen flachen oder wenig gerundeten Boden zu erzielen, wird bei höchster Stellung der Spindel die Platte χ mit ihrem schrägen Schlitz xl auf den Stift v3 des Garnführergestelles ν gebracht, und zwar am tiefsten Ende des Schlitzes (Fig. 6), wobei der Stift t des Gestelles ν auf dem kleineren Ende der unrunden Welle η steht, so dafs der Garnführer s den kleinsten Anhub erfährt. Wenn aber infolge des Niederganges der Spindel die Platte χ aus der Stellung Fig. 6 abwärts geht, bewegt der auf den Zapfen v3 wirkende schräge Einschnitt x1 das untere Ende des Gestelles seitlich, d. h. gegen das gröfsere Ende der konischen unrunden Welle η hin, und je mehr diese Seitenbewegung des Gestelles bezw. Stabes t vor sich geht, je gröfser wird der
Anhub des Garnführers s. Die Folge ist, dafs beim Beginn der Arbeit, wie es Fig. 8 verdeutlicht, die Aufwickelung des Fadens nur in der Höhe A B erfolgt und dann nach und nach bis zum Punkt C steigt, wodurch, indem die Wickellagen unten dichter und dicker werden, dem Boden oder Ende - des Kötzers eine flache Gestalt gegeben wird. Wenn das Gestell ν so weit bewegt ist, dafs der Stab t auf dem gröfseren Ende der unrunden Welle η ruht, wie in vollen Linien in Fig. 5 und 7 gezeigt ist, verläfst die Platte χ den Zapfen des Gestelles und gleichzeitig fällt, um das Gestell in seiner Winkelstellung zu halten, eine Schliefszwinge y durch ihr eigenes Gewicht über den Rahmen des Gestelles und befestigt dasselbe in seiner geneigten Stellung, worauf der Aufbau des Kötzers bis zur Vollendung unter dem Maximalanhub des Garnführers vor sich geht.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sprüche:
    i. Spulmaschine für Kötzer oder Cops, bei welcher zum Zwecke der Vermeidung von Unregelmäfsigkeiten in der Fadenaufwindung bei Fadenbruch jede Spindel für sich an dem sie tragenden Gestell (b \) mittelst eines Reibungsgetriebes (g el) abwärts bewegt wird, welches beim Fadenbruch durch ein von dem Fadenhalter (p) bethätigtes Hebelwerk fm i) zur Ausrückung kommt, dessen Hebel (m) zugleich einerseits eine den Abwärtsgang der Spindel hemmende Bremse (0 k k'2) einsetzt und dadurch die jeweilige Stellung der Spindel in der Höhenlage sichert, andererseits durch Schlaffmachung der über eine Rolle (m1) des Hebels und eine den Fadenführerträger bewegende unrunde Welle (n) geführten Treibschnur (I) den Auf- und Abgang des Fadenführers fs) hemmt, so dafs alle Theile nach dem Zerreifsen des Garnes sofort in Stillstand gesetzt werden.
    Eine Spulmaschine nach Anspruch 1, bei welcher das Gestell der Spindel mit dem Träger (v t) des Fadenführers (s) derart verbunden ist, dafs beim Abwärtsgang der Spindel beim Beginn der Garnwickelungen der Hub des Fadenführers auf das geringste Mafs eingestellt und dann allmälig auf das höchste Mafs gesteigert wird, zu dem Zwecke, am Kötzer einen flachen oder nur wenig gerundeten Boden zu bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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