DE96114C - - Google Patents

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DE96114C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1897 ab.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht in der Anwendung eines Kniehebelmechanismus für Corlifssteuerungen.
Die Erfindung hat den Zweck, die Einlafs- und Auslafsschieber mittelst eines einzigen Excenters zwangläufig zu bewegen, wobei die Einlafsschieber jedoch zur Erzielung verschiedener Füllungsgrade eine von der Bewegung der Auslafsschieber verschiedene, durch den Regulator veränderliche Bewegung, machen.
Beiliegende Zeichnung stellt den Aufrifs einer solchen Steuerung in Verbindung mit einem Dampfcylinder dar.
Die Auslafsschieber A A1 werden unmittelbar durch das Excenter E' E" bethätigt. Die Excenterstange ist gelenkig mit dem auf A angeordneten Winkelhebel W verbunden. Durch eine horizontale, starre Verbindungsstange V wird der mit der Excenterstange E' verbundene verticale Arm des Winkelhebels W mit einem gleichen, auf dem Auslafsschieber A2 angeordneten Arm verbunden, so dafs beide Auslafsschieber A A1 dieselbe Bewegung ausführen müssen.
Der Einlafsschieber E trägt denselben Winkelhebel W wie der Auslafsschieber A, und die Verbindung der beiden Einlafsschieber E E1 geschieht auf dieselbe Weise, wie bei den Auslafsschiebern.
Die horizontalen Arme der auf A und E angeordneten Winkelhebel W stehen mit einander in Verbindung durch Vermittelung einer in der Mitte mit Gelenk versehenen Stange, eines sogen. Kniehebels K. An dem Gelenkpunkte g des Kniehebels K greift die horizontal hin- und herbewegte Stange S an, welche an ihrem anderen Ende an einem Arm α des in M drehbar gelagerten Winkelhebels W1 angelenkt ist. Der andere Arm b des Winkelhebels W1 steht mit einer Stange S1 gelenkig in Verbindung, deren zweites Ende einen Zapfen mit Coulissenstein C trägt. Der Coulissenstein C bewegt sich in der Nuth N des einen Armes des in O drehbar gelagerten Winkelhebels W2, welcher durch eine an seinem anderen Arme c angelenkte und bei d auf der Excenterstange E' drehbar befestigte Stange S2 in Schwingungen versetzt wird.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende: Das Excenter E" bethätigt durch seine Excenterstange E' die Auslafsschieber direct und durch Vermittelung der Stange S2 den Winkelhebel W2, in dessen Nuth N der Coulissenstein C sich bewegt. Die Drehungen des Winkelhebels W2 übertragen sich mittelst der Stange S1 auf den Winkelhebel W1, welcher seinerseits die Stange S in eine hin- und hergehende horizontale Bewegung versetzt. Diese Bewegung der Stange S bringt den Kniehebel K bald nach der einen, bald nach der anderen Seite zur Durchbiegung.
Wird nun der horizontale Arm des auf dem Auslafsschieber A angeordneten Winkelhebels W aufwärts gedreht und gleichzeitig der Kniehebel K durchgedrückt, so ist klar, dafs der horizontale Arm des auf E sitzenden Winkelhebels W nicht im gleichen Maafse wie der 'untere Hebel W gedreht werden kann. Die Drehung des auf E sitzenden Winkelhebels W, oder mit anderen Worten, die Be-
wegung der Einlafsschieber, d. h. der Füllungsgrad der Maschine ist also abhängig von der Durchbiegung des Kniehebels K, welche durch Vermittelung der Stange S, des Winkelhebels W1 und der Stange S1 durch die Stellung des Coulissensteines C bedingt wird.
Je nach der Gröfse der Entfernung des Coulissensteines C von dem Drehungsmittelpunkte O sind des ersteren Schwingungen um O gröfser oder kleiner. Diese Entfernung C O, welche, da der Coulissenstein C mit dem Regulator der Maschine in Verbindung steht, durch diesen geregelt wird, ist also entscheidend für die Gröfse der Schwingungen des in M gelagerten Winkelhebels W1, die Bewegung des letzteren maafsgebend für den Hub der hin- und hergehenden Stange S, und dieser Hub endlich bestimmend für die Durchbiegungen des Kniehebels K, also für den Füllungsgrad der Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zwangläufige Rundschiebersteuerung mit einem Excenter, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit einander verbundenen, unmittelbar von der Excenterstange E' bethätigten Auslafsschieber mit den Einlafsschiebern durch Kniehebel K verbunden sind, und dafs diese Kniehebel zur Erzielung verschiedener Füllungsgrade durch eine an ihr Kniegelenk g angeschlossene Stange S mit einem Winkelhebel W1 verbunden sind, der seine Bewegung durch eine am andern Arm b angreifende Stange S1 erhält, deren anderes Ende in der Schleife N eines von derselben Excenterstange E' bewegten Winkelhebels W2 vom Regulator verstellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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