DE96056C - - Google Patents

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DE96056C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31017Burners using carburetted gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Petroleumglühlichtlampe, bei welcher das Princip angewendet ist, eine durch die abziehenden Verbrennungsproducte vorgewärmte Luftsäule durch Substanzen zu leiten, welche leicht mit Petroleum imprägnirt sind. Hierdurch wird erreicht, dafs ein inniges Gemisch von Luft und Petroleum, welches je nach Zweck und Bedarf neu regulirt werden kann, zur Verbrennung gelangt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in Ansicht dargestellte Lampe aus einem Behälter A, welcher das Petroleum oder einen sonstigen Kohlenwasserstoff enthält. Dieses Petroleum wird in den Behälter A durch eine kleine Cornpressionspumpe eingeprefst, wie solche etwa beim Aufblasen von Radreifen benutzt werden; zu diesem Zweck ist der Behälter mit einem Ansatzstutzen B versehen, auf welchen das Mundstück der Pumpe aufgeschraubt werden kann. In dem Behälter A befindet sich ein abgeschlossener Cylinder C, über welchen ein in das Petroleum tauchender Docht D gezogen ist, der selbst wieder von einem dem Cylinder C concentrischen Cylinder bedeckt wird. Der mittlere Theil des Behälters wird durch eine Röhre E eingenommen, in welcher sich eine Luftschraube F befindet, welche unter Verminderung' eines in dem Lampensockel liegenden Zahnradgetriebes und einer aus dem Sockel herausgeführten Kurbel H in rasche Umdrehung versetzt werden kann. Das obere Rad der Röhre E trägt den Glühlichtstrumpfträger und die Galerien für zwei Glascylinder, während das untere Ende mit einem Rost J in Verbindung steht, auf welchem leicht zu imprägnirende Materialien aufgeschichtet sind. Das Petroleum steigt langsam aus den mit dem unteren Behältertheil in Verbindung stehenden Röhren K heraus. Der Behältertheil L steht unter Vermittelung eines regulirbaren Ventils M mit dem Inhalt des Behälters A in Verbindung. Die Anordnung zweier concentrischen Glascylinder verschiedener Höhe hat den Zweck, in dem Zwischenraum Q. zwischen beiden Cylindern Luft vorzuwärmen und dann in die Kammer R gelangen zu lassen, nachdem sie zuvor durch einen mittelst einer Regulirstange T zu faethätigenden Regulir- und Absperrschieber S hindurchgegangen ist, während durch Kanäle ο frische Luft in den inneren Cylinder gelangen kann. Die erwähnte Kammer R besitzt auf ihrer Aufsenseite Schraubengewinde, auf welches eine bewegliche Schraube U aufgesetzt ist, die mittelst der Stange W gedreht werden kann, so dafs ein leichtes Auslöschen der durch Anzünden des Dochtes D resultirenden Nebenflamme ermöglicht ist.
Die Lampe functionirt in folgender Weise: Das unter Druck in den Behälter A eingeführte Petroleum comprimirt zunächst die in dem oberen Theil des Behälters befindliche Luft. Das Regulirventil M bewirkt nun, dafs sich das Petroleum in dem unteren Behälter L beständig unter einer constanten Spannung befindet, welche den Betrag des den Röh-
ren K zugeführten Petroleums bestimmt, welch letzteres die porösen Substanzen somit in gleichmäfsiger Weise imprägniren mufs.
Wenn man die Lampe in Gang setzen will, so zündet man zunächst den bezw. die Dochte an; hierdurch wird die Luft in der Kammer R erhitzt und geht unter dem Einflufs des in Drehung versetzten Lüfters durch die mit Petroleum imprägnirte Masse hindurch. Es bildet sich nun bei der Berührung der warmen Luft mit dem fein vertheilten Petroleum ein Gemisch von Petroleumgas und Luft, welches oberhalb N angezündet werden kann; wenn dies geschehen ist, so erhitzen die Verbrennungsproducte den Zwischenraum Q; in diesem Moment schraubt man mittelst der Stange W den Flammenlöscher nach unten, so. dafs die Nebenflamme ausgelöscht wird. Die heifse Luft, deren Zutritt durch das Absperrorgan S geregelt wird, geht nunmehr durch die mit Petroleum angefeuchteten Substanzen hindurch, und es bildet sich beständig ein zur Verbrennung geeignetes Gemisch. Es folgt hieraus, dafs der ganze weitere Betrieb nunmehr regelmäfsig vor sich geht, und dafs man ein brennbares Gemisch selbsttätig erzeugt, welches durch die Stellung der Stange T nach Belieben, was seine Zusammensetzung anbelangt, regulirt werden kann. Um die Flamme auszulöschen, braucht man nur das Absperrorgan 5 gänzlich zu schliefsen.
In Fig. 3 und 4 ist eine Abänderung der Lampe dargestellt, und zwar für den Fall gedacht, dafs es sich um eine ganze Installation handelt. Das Erwärmen der zu carburirenden Luft geschieht bei dieser Lampe nicht zwischen zwei concentrischen Glascylindern von verschiedener Höhe, sondern in einem Recuperator R (einem Röhrensystem oder dergleichen), der mit einer Luftleitung in Verbindung steht. Die Lampe wird dann in Gestalt einer Lyra aufgehängt, welche unter Vermittelung des Recuperators R die mittelst Leitungen zugeführte Luft nach dem Sättigungsort führt; diese Luft wird in der Leitung, welche vortheilhaft eine bereits vorhandene, nicht mehr gebrauchte Gasleitung sein kann, unter geringer Spannung gehalten, was durch einen kleinen, an dem Ende der Luftleitung angeordneten, durch ein Gewicht in Umdrehung versetzten Lüfter erreicht werden kann. Diese Luft gelangt aus der Leitung zunächst in den Recuperator R, erhitzt sich daselbst und geht dann durch die Zweigleitung der Lyra in den Luftvertheilungsraum Z1, welcher mit drei Vertheilungsröhren y1 ausgestattet ist; der Eintritt in diese Röhren kann unter dem Einflufs eines Handgriffes (3 und eines Drosselfiügels α geregelt werden.
Die eben beschriebene Lampe unterscheidet sich von der in Fig. 1 und 2 dargestellten somit nur insofern, als man keine zwei Cylinder mehr zu verwenden braucht, sondern dafs die nothwendige Lufterwärmung durch den Recuperator erreicht wird.
Das Inbetriebnehmen dieser Lampen erklärt sich aus dem Gesagten ohne Weiteres. Wenn man den Schieber α öffnet, so gelangt die zugeleitete Luft in die Lampe; die zunächst angezündete Nebenflamme erwärmt diese Luft, welche nunmehr durch die mit Petroleum gesättigte Masse hindurchgeht und dort ein Petroleumluftgemisch bildet; dieses Gemisch wird in der gewöhnlichen Weise entzündet, wobei die hieraus resultirenden Verbrennungsproducte durch den Recuperator R hindurchgehen und nunmehr die zugeleitete Luft selbstständig erwärmen; in diesem Augenblick aber kann man die Nebenflamme auslöschen, und die Lampe functionirt in der normalen Weise. Mittelst des kleinen Handgriffes β ist ein leichtes Reguliren der Flamme ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Petroleumglühlichtlampe, gekennzeichnet durch einen Petroleumbehälter, dessen obere Kammer A, in welche durch einen Stutzen B mittelst Druckpumpe die Flüssigkeit eingeleitet wird, durch ein Regulirventil M mit einer unteren Kammer L in Verbindung steht, von der aus die zum Imprägniren des aufgeschütteten Materials nothwendige Petroleummenge in eine oder mehrere Steigröhren K geleitet wird, während die zur Mischung nothwendige Luft in einer Kammer R durch einen zwischen zwei innerhalb des Behälters A concentrisch angeordneten Cylindern befindlichen Docht D, nach dessen Anzündung, erwärmt und dadurch veranlafst wird, das imprägnirte Material zu durchstreichen und dann als Gasgemisch mit Hülfe eines im Lampensockel befindlichen Triebwerkes und eines mit ihm in Verbindung stehenden Flügelwerkes (F) zu dem Glühstrumpf geleitet, und dort entzündet zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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