DE960107C - Abschirmeinrichtung unter Verwendung von Wellblechtafeln - Google Patents
Abschirmeinrichtung unter Verwendung von WellblechtafelnInfo
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- DE960107C DE960107C DES42203A DES0042203A DE960107C DE 960107 C DE960107 C DE 960107C DE S42203 A DES42203 A DE S42203A DE S0042203 A DES0042203 A DE S0042203A DE 960107 C DE960107 C DE 960107C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K9/00—Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
- H05K9/0007—Casings
- H05K9/0015—Gaskets or seals
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- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
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Description
- Abschirmeinrichtung unter Verwendung von Wellblechtafeln Bei der Herstellung von kleineren Räumen, besonders von Garagen, benutzt man häufig das bekannte Wellblech. Da sich das Wellblech durch besondere Standfestigkeit auszeichnet, können diese Räume ohne größere Stützvorrichtungen aufgebaut werden. Will man in solchen Räumen von äußeren elektrischen Schwingungen, -besonders hochfrequenten Schwingungen, unabhängig sein, so bilden die Wellbleche eine geeignete Abschirmung gegen diese Schwingungen. Jedoch treten bei der Zusammenfügung von mehreren Wellblechtafeln zu größeren Flächen oder Raumformen Schwierigkeiten in bezug auf die Abschirmung auf. Denn auch die Stellen, an denen die Bleche zusammengefügt werden, müssen hochfrequenzdicht abgeschlossen sein, da sonst die abschirmende Wirkung der Räume zunichte würde. Bei dem Zusammenfügen der Wellbleche an den Rändern senkrecht zur Wellenrichtung treten keine größeren Schwierigkeiten auf. Hier kann man die Bleche z. B. überlappen und mit einer Schweißnaht, vorzugsweise nach dem Rollschweißverfahren, zusammenfügen. Dagegen ist solch eine Verbindung an jenen Seiten der Bleche, die Wellenform besitzen, sehr schwierig. Bei der Überlappung z. B. ist eine durchgehende Schweißüng kaum möglich. Man wird deshalb hier diemechanische Verbindung vorzugsweise durch Nvetung durchführen. Die dabei unvermeidlichen Spalten sind jedoch nicht hochfrequenzdicht. Sollen nun die Bleche an den Seiten, die gewellt sind, unter einem Winkel zusammengefügt werden, so ist eine Überlappung nicht mehr möglich. Mit bisher bekannten Mitteln kann man also an diesen Kanten keine elektrische Abdichtung mit einfachen und mechanisch unempfindlichen Mitteln herstellen.
- Um diese auftretenden Schwierigkeiten zu umgehen, wird deshalb erfiridungsgemäß vorgeschlagen, die einzelnen Wellblechtafeln auf ein über das Wellblech überstehendes ebenes Grundblech aufzubringen. An den Seiten, an denen eine Zusammenfügung mit einer anderen Wellblechtafel geschehen soll, steht das Grundblech über die Wellblechtafel z. B. i o cm über. Die Grundbleche werden auf den Wellblechtafeln vorzugsweise durch Schweil?ung oder Lötung entlang den Rinnen der Wellblechtafeln an den Stellen, an denen das Wellblech auf dem Grundblech aufliegt; befiestigt. Es ist auch möglich, für besondere Zwecke auf beide Seiten der Wellblechtafeln ein ebenes -Grundblech aufzubringen. Die überstehenden Ränder des Grundbleches werden umgebogen, und zwar vorzugsweise auf einen Winkel, der der Hälfte des Winkels entspricht, unter dem die Wellblechtafeln aneinand,--rgefügt werden sollen. Will man also zwei Wellblechtafeln unter dem Winkel von 9o° aneinanderfügen, werden die überstehenden Ränder einer jeden Wellblechtafel um 135° umgebogen. Zwei so vorgefertigte Wellblechtafeln, die unter einem bestimmten Winkel zusammengefügt werden sollen, wird man mechanisch mit einer bekannten Vorrichtung, z. B. einem Winkeleisen, verbinden. Die überstehenden Ränder der Grundbleche der beiden Wellblechtafeln liegen nun aufeinander. Die hochfrequenzdichte Verbindung dieser beiden Wellblechtafeln wird man dadurch herstellen, daß man die Stirnkanten der überstehenden, umgebogenen Ränder oder Grundbleche miteinander verschweißt.
- Ein bevorzugtes Beispiel ist in Fig. i angegeben. Hierin sind die beiden aneinanderzufügenden Wellblechtafeln i und 2 auf ebene Grundbleche 3 und ¢ aufgebracht. Die Grundbleche sind an der Stoßstelle beide im gleichen Winkel umgebogen und durch die Schweißnaht 5 hochfrequenzdicht zusammengefüg t.
- Es ist jedoch nicht erforderlich, die Grundblechte über die gesamte Fläche der Wellblechtafel zu erstrecken. Es genügt, wenn man die Wellbleche an den Seiten, an denen andere Bleche angefügt werden sollen, mit einem Streifen des Grundbleches versieht. Es bilden sich somit kaminförmige Röhren. Bei entsprechender Länge dieser Röhren, d. h. bei entsprechender Breite des Grundbleches im Zusammenhang mit dem lichten Querschnitt der kaminförmigen Röhren erreicht man nach dem bekannten Kamineffekt bei einer bestimmten Frequenz eine so große Dämpfung, daß durch die Kamine praktisch keine Schwingungen der entsprechenden Frequenz hindurchtreten. Zwei so vorgefertigte Wellblechtafeln mit den aufgebrachten Streifen des Grundbleches werden, wie bei obigem Besspiel angegeben, aneinandergefügt. Handelt es sich z. B. tim die Aneinanderfügun.g zweier Wellblechtafeln in einer Ebene, so kann man die Wellblechtafeln überlappen und miteinander vernieten. Ein bevorzugtes Beispiel einer solchen Verbindung ist aus Fig. 2 zu entnehmen. Hier sind die Wellblechtafeln 6 und 7 mechanisch durch Niete 8 zusammengefügt. Die auf die Wellblechtafeln z. B. durch Schweißung aufgebrachten Streifen des ebenen Grundbleches 9 und i o sind wiederum (jeweils um einen Winkel von 9o`) umgeborgen. Die hochfrequenzdichte Verbindung der beiden Grundblechstreif@en wird durch die Schweißnaht i i hergestellt.
- Mit Hilfe dieser Abschirmeinrichtung ist es möglich, Räume beliebiger Form, insbesondere Garagen, so herzustellen, daß das Innere der Räume gegen äußere hochfrequente Schwingungen abgeschirmt ist. Ein zusätzlicher Vorteil bei dieser Abschirmeinrichtung ist die Möglichkeit, die Räume ohna, zusätzliche Fenster oder ähnliche Vorrichtungen zu entlüften. Durch die durch die Verbindung zweier Wellblechtafeln hergestellten Kamine kann eine beliebige Belüftung der Räume erfolgen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abschirmeinrichtung, insbesondere gegen hohe Frequenzen, unter Verwendung von Wellblechtafeln, dadurch gekennzeichnet, daß auf Wellblechtafeln, die aneinandergefügt werden sollen, auf einer oder beiden Seiten über das Wellblech überstehende, nicht gewellte Grundbleche (3, ¢, Fig. i, bzw. 9, 10, Fig. 2) befestigt sind, die für, eine hochfrequ!enzdichte Verbindung mehrerer Wellblechtafeln miteinander hochfreuqenzdicht verbunden sind.
- 2. Abschirmeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gewellten Grundbleche nur längs des gewellten Randes der Wellbleche m einer solchen Breite hochfrequenzdicht befestigt, z. B. angelötet oder angeschweißt sind, daß die abzuschirmende Schwingung in den vom Grundblech und der Wellblechtafel gebildeten Kaminen ausreichend gedämpft wird.
- 3. Abschirmeinrichtung nach Anspruch i oder 2,_ dadurch gekennzeichnet, daß die überstehenden Ränder des ebenen Grundbleches bzw. des ebenen Grundblechstneifens umgebogen werden und daß die Stirnkanten der aufeinanderliegenden, überstehenden, umgebogenen Ränder der Grundbleche durch vorzugsweise Schweißen hochfrequenzdicht verbunden sind (bei 5 bzw. i i).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42203A DE960107C (de) | 1955-01-06 | 1955-01-06 | Abschirmeinrichtung unter Verwendung von Wellblechtafeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES42203A DE960107C (de) | 1955-01-06 | 1955-01-06 | Abschirmeinrichtung unter Verwendung von Wellblechtafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960107C true DE960107C (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=7484266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES42203A Expired DE960107C (de) | 1955-01-06 | 1955-01-06 | Abschirmeinrichtung unter Verwendung von Wellblechtafeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960107C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3340587A (en) * | 1965-11-26 | 1967-09-12 | Herbert K Beyer | Method of fabricating shielding enclosures |
| DE1278714B (de) * | 1967-04-26 | 1968-09-26 | Werner Tscheslog Dipl Ing | Verbindung von im Winkel zueinander angeordneten Trapezblechen mit gegengerichteter Profilierung fuer Baukonstruktionen |
| US5747181A (en) * | 1995-07-24 | 1998-05-05 | General Electric Company | Superconductive article and method of making |
-
1955
- 1955-01-06 DE DES42203A patent/DE960107C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3340587A (en) * | 1965-11-26 | 1967-09-12 | Herbert K Beyer | Method of fabricating shielding enclosures |
| DE1278714B (de) * | 1967-04-26 | 1968-09-26 | Werner Tscheslog Dipl Ing | Verbindung von im Winkel zueinander angeordneten Trapezblechen mit gegengerichteter Profilierung fuer Baukonstruktionen |
| US5747181A (en) * | 1995-07-24 | 1998-05-05 | General Electric Company | Superconductive article and method of making |
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