DE960102C - Einrichtung zur mechanischen Entlastung der Waende von Glueh- oder Schmelzgefaessen - Google Patents

Einrichtung zur mechanischen Entlastung der Waende von Glueh- oder Schmelzgefaessen

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DE960102C
DE960102C DEB29152A DEB0029152A DE960102C DE 960102 C DE960102 C DE 960102C DE B29152 A DEB29152 A DE B29152A DE B0029152 A DEB0029152 A DE B0029152A DE 960102 C DE960102 C DE 960102C
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DE
Germany
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support
pot
walls
vessel
vessels
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Expired
Application number
DEB29152A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Breuer
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/12Working chambers or casings; Supports therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Einrichtung zur mechanischen Entlastung der Wände von Glüh- oder Schmelzgefäßen Die Erfindung bezieht sich auf .eine Einrichtung zur mechanischen Entlastung der Wände von Glüh- oder Schmelzgefäßen, vorzugsweise solchen von zylindrischer Form.
  • Bei bekannten Ausführungen steht der Glühbehälter oder Glühtopf mit seinem unteren Teil bzw. Boden auf einem Sockel im unteren Teil des Ofens. Bei dieser Art der Abstützung müssenTopfwände das Gewicht des Deckels tragen, welches unter Umständen sehr erheblich sein kann, wenn es sich um einen stark wärmeisolierten und/oder um einen mit einer Einrichtung zur Umwälzung der Topfatmosphäre ausgerüsteten Deckel handelt. Insbesondere bei höheren Temperaturen führt diese Art der Belastung der hochbeanspruchten Topfwände zu Schwierigkeiten, da die Gefahr besteht, daß die Wände bei Hitzeeinwirkung unter der Last einknicken bzw. sich ausbeulen. Bei anderen Ausführungen von Glühbehältern bekannter Art erfolgt die Abstützung am oberen Teil des Behälters, indem man. diesen beispielsweise an seinem umgebördelten, oberen Rand aufhängt. In diesem Fall werden die Wände des Glühtopfes durch das Gewicht des eingebrachten Gutes-vermehrt um das Eigengewicht des Topfes - auf Zug beansprucht. Bei hohen Temperaturen und dem dabei nicht zu vermeidenden Absinken der Festigkeit des Topfmaterials sind derartige Zugbeanspruchungen sehr unerwünscht.
  • Es sind bereits Vorkehrungen bekannt, durch die erreicht wird, daß die Wände und der Boden eines solchen Behälters von dem Gewicht des eingebrachten Gutes entlastet werden. Es gibt bereits Glühgefäße mit einer Vorrichtung aus Tragstangen, die an der Innenseite des Deckels befestigt sind und die bis in die Nähe des Topfbodens reichen und dort einen Tragboden besitzen, der in irgendeiner geeigneten Weise an dem unteren Ende der Tragstangen befestigt ist.
  • Das Gut wird auf diesem Tragboden gestapelt und überträgt sein Gewicht auf den Deckel des Topfes, wodurch die Topfwandungen sowie der Topfboden entlastet sind und der Topf nur noch sein Eigengewicht zu tragen hat. Diese Methode der Topfentlastung ist aber recht kostspielig, da die Tragstangen undUntersätze aus sehr>chwertigem Material hergestellt werden müssen und eine derartige Einrichtung in jedem einzelnen Topf vorhanden sein muß.
  • In anderen Fällen kann es -aus konstruktiven Gründen schwierig sein, ein Traggestell am Deckel des Topfes zu befestigen, und zwar beispielsweise dann, wenn oberhalb des Traggestelles eine Einrichtung zur Umwälzung der Topftatmosphäre vorgesehen wird, so daß sich für die Aufhängung bzw. Befestigung der Tragvorrichtung am Deckel räumlich ungünstige Verhältnisse ergeben.
  • Es sind Ausführungen gewöhnlicher Gefäße bekannt, die sowohl an ihrem oberen Teil wie auch an ihrem Boden fest abgestützt sind. Eine solche Abstützung kann jedoch bei Glühgefäßen niemals eine wirkungsvolle Entlastung der Topfwände bz-,v. des Topfbodens bringen, da es wegen der auftretenden Wärmedehnungen nicht zu erreichen ist, daß Glühgefäße an beiden Unterstützungsstellen auch nur angenähert gleichmäßig aufliegen.
  • Schließlich ist es auch bekannt, bei Glühgefäßen der fraglichen Art, die am oberen Rand auf einer festen Unterlage aufgehängt sind, am Boden eine weitere in senkrechter Richtung bewegliche Abstützung vorzusehen, die mittels geeigneter Vorrichtungen eine nach oben gerichtete Kraft auf den Gefäßboden ausübt und damit das Gewicht des Gefäßes sowie einen Teil des Gewichtes der Charge ausgleicht.
  • Da derartige Gefäße während des Behandlungsprozesses gewöhnlich in passenden Gruben untergebracht werden, macht bei einer solchen Anordnung die Unterbringung der Kraftübertragungseinrichtung unter den Gefäßen, also unten in den Gruben, gewisse Schwierigkeiten. Einmal ist der Platz für eine solche z. B. aus Hebeln mit Gegengewichten bestehende Einrichtung sehr beengt. Außerdem ist die Kraftübertragungseinrichtung schlecht zugänglich, so daß z. B. eine Einstellung der auf den Gefäßboden auszuübenden Kraft unter Umständen sehr unbequem ist. Außerdem sind derartige Einrichtungen an dieser Stelle einer erhebliche Wärmeeinwirkung ausgesetzt, was für ihr einwandfreies Arbeiten nachträglich sein kann.
  • Erfindungsgemäß werden bei einer Einrichtung für Glüh- und Schmelzgefäße zur mechanischen Entlastung der Gefäßwände während der Wärmeeinwirkung mittels einer neben einer festen Abstützung vorgesehenen elastischen Abstützung die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, daß der Boden des Gefäßes fest abgestützt wird, während eine elastisch nachgiebige, in ihrer Kraftwirkung verstellbare Abstützung am oberen Ende des Gefäßes vorzugsweise am oberen Rand angreift.
  • Zur Erzielung einer möglichst günstigen Beanspruchung der Gefäßwände ist es erfahrungsgemäß zweckmäßig, das Gesamtgewicht des Crefäßes so auf die untere feste und die obere bewegliche Abstützung zu verteilen, daß die Wände von Druckspannungen entlastet sind oder unter einer geringen Zugbeanspruchung stehen. Praktisch kommt dies etwa darauf hinaus, daß beispielsweise etwa drei Viertel des Gesamtgewichtes auf der festen Abstützung am Boden ruhen, während die obere elastische Abstützung ein Viertel des Gewichtes aufnimmt.
  • Hieraus ergibt sich ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber der bekannten, nämlich der, daß die elastisch nachgiebige Abstützung nur für eine wesentlich geringere Kraftwirkung zu bemessen ist als bei der bekannten Anordnung.
  • Die erfindungsgemäße zusätzliche Abstützung am oberen Gefäßende kann durch Federn, Hebel mit Gegengewichten, pneumatische oder hydraulische Hebevorrichtungen oder ähnliche Mittel verwirklicht werden.
  • Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Abb. i und 2 näher beschrieben.
  • Abb. i zeigt einen Glühtopf i, dessen Boden auf dem Sockel 2 eines Schachtofens 3 aufliegt. Im Ofeninnenraum q. ist ein Heizkörper 5 angeordnet, der unter Umständen auch eine Induktionsspule sein kann. Ein wärmeisolierter Deckel 6 schließt den Glühtopf ab. Zur Abdichtung des Ofeninnern ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine an sich bekannte Sand- oder Flüssigkeitstasse 7 vorgesehen. Gemäß der Erfindung sind - wie in der Abb. i dargestellt - zwischen der Oberkante des Ofens und der Unterseite des Glühtopfflansches 8 Druckfedern 9 angeordnet.
  • Es ist ersichtlich, daß diese Federn in der Lage sind, gemäß ihrer Spannung einen vorausbestimmbaren Teil des Topf- und Deckelgewichtes zu tragen und damit die Topfwand zu entlasten. Je nach Wahl der Vorspannung dieser Federn wird also die Topfwand zur Aufnahme der Last des Topfoberteiles und des Deckels überhaupt nicht oder nur teilweise herangezogen. Die Federn können selbstverständlich auch andere Gestalt als dergestellt besitzen. Zweckmäßig kann eine Einrichtung vorgesehen werden, um die Federkraft durch Vorspannen mittels einer Schraube od. dgl. zu verändern. An Stelle der Federn können auch Gegenstände verwandt werden, wie die Abb.2 schematisch zeigt. In dieser Abbildung ist io ein Hebel, der an der Unterseite des Glühtopfflansches 8 angreift. Der Drehpunkt des Hebels ist in an sich bekannter Weise mittels eines Zapfenlagers oder auch mittels einer Schneide am oberen Teil des Ofens gelagert. Der Hebel trägt an seinem nach außen verlängerten Ende ein verstellbares Gegengewicht 12.
  • Statt der in den dargestellten Ausführungsbeispielen vorgesehenen Federn bzw. Hebel mit Gegengewichten können z. B. auch hydraulische oder pneumatische Druckzylinder Verwendung finden. Solche Einrichtungen gestatten durch Regelung des Druckes in besonders vorteilhafter Weise, die Kraftwirkung der oberen Abstützung des Gefäßes dem jeweiligen Gewicht der Charge anzupassen.
  • Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist auch anwendbar, wenn die das Glühgefäß beanspruchenden Kräfte nicht senkrecht, sondern z. B..schräg gerichtet sind.
  • Unter Umständen, besonders bei sehr langen Gefäßen, kann erfindungsgemäß die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Kraftwirkung der elastisch nachgiebigen Abstützung auf zwei oder mehr in verschiedener Höhenlage angeordnete Abstützpunkte verteilt wird, z. B. in der Weise, daß an dem Gefäß Tragwinkel oder -flansche in verschiedener Höhe angebracht werden, an denen Federn, Hebel oder sonstige Kraftübertragungsvorrichtungen angreifen. Auf diese Weise kann eine noch bessere Entlastung der Gefäßwände erzielt werden. Ferner kann eine Entlastung der Gefäßwände nach der erfindungsgemäßen Lehre auch bei einer anderen als der durch die Schwerkraft verursachten Beanspruchung erreicht werden.
  • Die Erfindung ist auch bei Gefäßen und Tiegeln anwendbar, deren Gebrauchstemperatur den Zustand des Glühens nicht erreicht, wie z. B. Salzbadtiegel, Öl-, Blei- oder Zinnbadtiegel u. dgl.
  • Die konstruktive Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann in mancherlei Weise abgeändert und den Erfordernissen des Einzelfalles angepaßt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für Glüh- oder Schmelzgefäße zur mechanischen Entlastung der Gefäßwände während der Wärmeeinwirkung mittels einer neben einer festen Abstützung vorgesehenen elastischen Abstützung, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Gefäßes fest abgestützt ist, während eine elastisch nach-" giebige, in ihrer Kraftwirkung verstellbare Abstützung am oberen Ende des Gefäßes, vorzugsweise am oberen Rand, derartig angreift, daß die Gefäßwände von einer Druckbeanspruchung entlastet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftwirkung der elastisch nachgiebigen Abstützung auf mindestens zwei in. verschiedener Höhenlage .angeordnete Abstützpunkte verteilt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 881 977.
DEB29152A 1954-01-09 1954-01-09 Einrichtung zur mechanischen Entlastung der Waende von Glueh- oder Schmelzgefaessen Expired DE960102C (de)

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DE960102C true DE960102C (de) 1957-03-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3909509A1 (de) * 1988-03-25 1989-10-12 Karmoy Winch As Schmelzofen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR881977A (fr) * 1941-04-05 1943-05-13 Metall Diffusions Ges M B H Four à recuire vertical avec soulagement du récipient contenant les produits à traiter

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3909509A1 (de) * 1988-03-25 1989-10-12 Karmoy Winch As Schmelzofen

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