DE958110C - Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten - Google Patents

Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten

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Publication number
DE958110C
DE958110C DEA16072A DEA0016072A DE958110C DE 958110 C DE958110 C DE 958110C DE A16072 A DEA16072 A DE A16072A DE A0016072 A DEA0016072 A DE A0016072A DE 958110 C DE958110 C DE 958110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pouring
casting machine
casting
metal
Prior art date
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Expired
Application number
DEA16072A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Pfaffenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asbern Maschinenfabrik K G
Original Assignee
Asbern Maschinenfabrik K G
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Publication date
Application filed by Asbern Maschinenfabrik K G filed Critical Asbern Maschinenfabrik K G
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Kippbare Gießmaschine für Druckplatten Gegenstand der Erfindung ist eine kippbare Gießmaschine für Druckplatten (Stereoplatten), die als sogenannter Flachkipper bekannt ist. Bei dieser Gießmaschine wird ein Schmelzkessel mit seinem Gießmund, der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, an die Form bzw. die Gießplatten; angepreßt und dann die gesamte Vorrichtung gekippt, wobei das Metall aus .dem Schmelzkessel in der gesamten Gießmundbreite in die Form fließt. Der Nachteil bei diesem Gießvorgang ist, daß die Luft nur ungenügend aus der Form entweichen kann, und es ist deshalb eine sehr große Metallmenge im Schmelzkessel erforderlich, um beim Gießvorgang einen größeren Druck zu erzeugen, der einerseits notwendig ist, um die Luft aus der Form zu drücken bzw. die restlichen Luftblasen in der Form zusammen zu drücken, sowie ferner das Metall exakt in alle Einprägungen der Matrize zu drücken, damit ein präzises, klares Schriftbild entsteht. Aus diesem Grunde haben die Metallkessel der bekannten Druckp.lattengießmaschine einen verhältnismäßig großen Inhalt (einige hundert Kilogramm), so daß in dem Kessel ein Vielfaches .derjenigen Metallmenge vorhanden ist, die jeweils zum Guß gebraucht wird. Durch diesen großen Metallkessel werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Betriebskosten erhöht, da für jeden Guß eine unnötige große Metallmenge geschmolzen werden muß.
  • Zur Beseitigung dieser Mängel ist nach d er Erfindung eine kippbare Gießinaschine für Druckplatten vorgesehen, bei welcher ein den Gießkanal ausfüllender Preß- und Steuerkolben vorgesehen ist, der auf seiner Unterseite flache, in Abstand angeordnete, als Gießdüsen dienende Aussparungen aufweist, und der in der zurückgezogenen Ste@ll-üng die Zuflußkanäle und Entlüftungsbohrungen freigibt, diese beim Vorschieben verschließt und dann einen Preßdruck auf das in die Form gegossene Metall ausübt. Bei dieser neuen Gießmaschine wird so das geschmolzene Metall nicht in der gesamten Breite des Gießkanals der Form zugeführt, sondern vielmehr in einzelnen flachen, in Abstand voneinander angeordneten Metallströmen., so daß d'ie Luft schnell und restlos aus der Form entweichen und durch die Entlüftungsbohrungen des Gießkanals in den Oberteil des Schmelzkessels gelangen kann. Mit dem am Schluß des Gießvorganges wirkenden Druck des Preß- und Steuerkolbens wird ein präziser Guß erzeugt. Bei Zeilengießmaschinen, bei denen im Gegensatz zu Druckplattengießmaschinen nur geringe Metallmengen vergossen werden, ist es bekannt, einen auf das flüssige Metall im Kessel wirkenden Preßkolben zu verwenden. Es ist ferner bei einer Zeilengießmaschine auch eine Entlüftung der Zeilengießform bekannt, indem die Luft aus der an das Gießmundstück gepreßten Gießform oben in Entlüftungskanäle des Mundstücks entweichen kann, während das. flüssige Metall im unteren Teil der Gießform durch eine Vielzahl von im Mundstück vorgesehenen Bohrungen zufließt.
  • Es zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch den Schmelzkessel und einen Teil der Gießplatten einer kippbaren Gießmaschine für Druckplatten in der Ruhestellung, Fig. 2 einen senkrechten Teilschnitt durch Kessel und Gießplatten in der Kippstellung beim Gießen, Fig. 3 eine Ansicht des Schmelzkessels in Richtung A der Fig. i, Fig. 4 eine Seitenansicht des Schmelzkessels.
  • In der Zeichnung ist mit i der Schmelzkessel einer Gießmaschine und mit 2 das geschmolzene Metall (Bleilegierung) bezeichnet. Der Schmelzraum steht -durch Zuflußkanal 3 mit einem Gießkanal 4 von rechteckigem Querschnitt in Verbindung. 5 bezeichnet den Gießmund, der durch Verschieben des Schmelzkessels in Richtung B- gegen die Gießplatten 6 und 7 gepreßt wird, die zusammen mit der eingelegten Matrize 8 die -Druckplattenform 9 bilden. Wie aus Fig. i und 3 hervorgeht sind auf der unteren Seite des Gießkanals 4, der beispielsweise eine Höhe H von .etwa 2o mm aufweist, flache Gießdüsen io angeordnet, die nur eine Höhe von beispielsweise 3 bis 4 mm besitzen. Wie aus Fig. 3 zu entnehmen, sind diese Gießdüsen io in größerem Abstand voneinander angeordnet, wobei zweckmäßig die seitlichen Düsen ioa etwas schmaler sind als die mittleren. Bei dem gezeigten, besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel befinden sich diese Gießdüsen an einem Preß- und Steuerkolben i i, der als Flachkolben ausgebildet ist und den Gießkanal 4 ausfüllt. Auf der unteren Seite dieses Kolbens sind flache, reckteckige Aussparungen 12 vorgesehen, in denen die unteren offenen, U-förmigen Gießdüsen io aus Blech befestigt sind, die nach Fig. i erheblich über die Vorderkante des Kolbens i i vorstehen. In der Ruhestellung nach Fig. i verschließt dieser Kolben i i die Zuflußkanäle 3 sowie auch Entlüftungsbohrungen: 13, die den Gießkanal 4 mit dem Luftraum des Kessels i verbinden. Beim Anpressen des Kessels bzw. Gießmundes 5 an die Gießplatten 6, 7 und dem Kippen der gesamten Vorrichtung wird der Kolben i i zurückgezogen, so daß nach dem Kippen der gesamten Vorrichtung die Gießstellung nach Fig. 2 vorhanden ist. Wie mit Pfeilen angedeutet, wird nun das Metall durch die Zuflußkanäle 3 und. die Düsen io der Form zugeführt,, während zugleich, wie ebenfalls mit Pfeilen angedeutet, die Luft aus der Form in den Gießkanal .4 und durch die Entlüftungsbohrungen 13 in den Kessel i entweichen kann. Sobald die Druckplattenform 9 mit Metall gefüllt ist, wird der Kolben i i in Richtung C vorgeschoben, so daß zunächst (s. Stellung Fig. i) die Kanäle 3 und 13 verschlossen werden. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Kolbens wird auf das in. der Form 9 befindliche, noch flüssige bzw. teigige Metall ein kräftiger Preßdruck ausgeübt, so daß das Metall auch in die feinen Einprägungen der Matrize gepreßt und ein präziser Guß erzeugt wird.
  • Nach Fig. i ist der Kolben ii durch Lenker 14 mit den Armen 15 einer Schwenkwelle 16 verbunden, auf der (Fig. 4) ein Schwenkhebel 17 befestigt ist und mit einem Handgriff 18 zum Zurückzehen des. Kolbens i i zur Reinigung bzw. Demontage versehen ist. Am Schwenkhebel 17 greifen Zugfedern ig an, die den Kolbf-n i i in den Gießkanal drücken. Es ist ferner a_n. Maschinengestell 2o ein kreisbogenförmiges Segment 2i als Anschlag für eine am Schwenkhebel 17 gelagerte Lauf rolle 22 vorgesehen. Wird der Schmelzkessel i in Richtung B zum Anpressen an die Gießplatten 6, 7 verschoben, so stößt die Rolle 22 gegen den 2i, der Hebel 17 mit den Armen 15 wird um die Achse 16 in Richtung D geschwenkt, so daß der Kolben i i in die Lage der Fig. :2! zurückgezogen wird. Beim Kippen der gesamten Vorrichtung um die Schwenkachse 25 läuft -die Rolle 22 auf dem feststehenden Segment 2i, so daß :der Kolben i i in der zurückgezogenen Lage nach Fig. 2 gehalten wird. Nach Beendigung des Gießvorganges wird der Segmentanschlag 31 ausgelöst, so daß dann der Kolben i i unter der Wirkung der gespannten Feder i9 wie vorbeschrieben einen Preßdruck auf das Druckplattenmetall ausüben kann. Zu diesem Zweck. ist das Segment 21 bei 22 schwenkbar gelagert und besitzt eine Klinke 23, in die ein Verriegelungsteil 24 eingreift. Wird dieser Verriegelungstei.l ausgelöst bzw. in Richtung E verschoben, so wird das Segment 21 freigegeben bzw. um,die Lagerstelle 22 in Richtung F verschwenkt, so daß dann die gezahnten Federn 19 den Kolben i i in den Gießkanal pressen können.
  • Beim Zurückkippen der Vorrichtung bzw. des Kessels i in die Ruhestellung drückt die Rolle 22 das Segment 21 wieder in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, so daß unter der Wirkung einer Feder 26 das. Verriegelungsteil 24 wieder in die Klinke 23 einschnappt.
  • Die Gießmaschine nach der Erfindung hat den Vorzug, daß der Schmelzkessel z entgegen den bekannten Ausführungen wesentlich kleiner gehalten werden kann und praktisch - nur die Metallmenge übernimmt, die zum Gießen jeweils erforderlich ist. Trotz dieser kleinen, im Kessel vorhandenen Metallmenge wird dank der besonderen Düsenausbildung und -anordnung bzw. der zusätzlichen Anordnung des Preß- und Steuerkolbens ein blasenfreier, präziser Guß erzielt.
  • Die neue Bauart hat ferner den Vorteil, daß durch Auswechseln der Federn z9 bzw. Änderung der Federspannung der Preßdruck des Kolbens regelbar ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kippbare Gießmaschine für Druckplatten (Stereos) mit einem flachen rechteckigen Gießkanal, an dessen Oberseite Entlüftungsbohrungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Gießkanal ausfüllender Preß- und Steuerkolben vorgesehen ist, der auf seiner Unterseite flache, in Abstand angeordnete, als Gießdüsen dienende Aussparungen aufweist und der in der zurückgezogenen Stellung die Zuflußkanäle und Entlüftungsbohrungen freigibt, diese beim Vorschieben verschließt und dann einen Preßdruck auf das in die Form gegossene Metall ausübt.
  2. 2. Gießmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in den Aussparungen des Kolbens U-förmige, unten offene Gießdüsen aus Blech befestigt sind, die erheblich über die Kolbenvorderkante vorstehen.
  3. 3. Gießmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Preß- und Steuerkolben unter Zugfederspannung steht und die Anordnung so getroffen ist, daß bei zurückgezogenem Schmelzkessel der Kolben die Zufluß- und Entlüftungskanäle verschließt, . beim Vorschieben des Kessels gegen die Gießplatten der Kolben mittels eines feststehenden Anschlages zurückgezoger.. und nach dem Kippen und Gießen der Kolben durch Lösen des Anschlags freigegeben und mit Federkraft in ,den Gießkanal gepreßt wird.
  4. 4. Gießmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen am Schmelzkessel gelagerten, mit einem Handgriff versehenen und mit dem Kolben durch einen Lenker verbundenen Schwenkhebel, der eine Laufrolle trägt, Zugfedern, die an diesem Schwenkhebel angreifen und den Kolben in den Gießkanal drücken, und einem am Maschinengestell schwenk- und verriegelbar gelagerten Kreilsbogensegment als Anschla@g für die Laufrolle. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 379 514, $36 654.
DEA16072A 1952-06-27 1952-06-27 Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten Expired DE958110C (de)

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DEA16072A DE958110C (de) 1952-06-27 1952-06-27 Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten

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DEA16072A DE958110C (de) 1952-06-27 1952-06-27 Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten

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Publication Number Publication Date
DE958110C true DE958110C (de) 1957-02-14

Family

ID=6923561

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DEA16072A Expired DE958110C (de) 1952-06-27 1952-06-27 Kippbare Giessmaschine fuer Druckplatten

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DE (1) DE958110C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE379514C (de) * 1921-04-19 1923-08-23 John Norris Mc Farland Vorrichtung zum Giessen von Typenzeilen
DE836654C (de) * 1945-09-26 1952-04-15 Linotype Machinery Ltd Giessmundstueck am Giesstopf von Zeilengiessmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE379514C (de) * 1921-04-19 1923-08-23 John Norris Mc Farland Vorrichtung zum Giessen von Typenzeilen
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