DE387625C - Zigarrenpresse - Google Patents

Zigarrenpresse

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DE387625C
DE387625C DES57660D DES0057660D DE387625C DE 387625 C DE387625 C DE 387625C DE S57660 D DES57660 D DE S57660D DE S0057660 D DES0057660 D DE S0057660D DE 387625 C DE387625 C DE 387625C
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DE
Germany
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press
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cigar
pressure
lever
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Expired
Application number
DES57660D
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Sauerwerke Vorm Carl Sauer G M
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Sauerwerke Vorm Carl Sauer G M
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. JANUAR 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JKi 387625 — KLASSE 79 b GRUPPE
(S57Wo Illfrgb)
Sauerwerke, vorm.Carl Sauer, G.m.b.H.in Michelstadt-Steinbach i.Odenwald.
Zigarrenpresse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1921 ab.
Gegenstand der vorliegenden Brfindung ist eine Handpresse für Zigarren, die in bekannter Weise so eingerichtet ist, daß man verschieden starke Seitenpressung und Oberpressung nacheinander ausführen kann. Die Presse besteht aus einer. Grundplatte, auf der zwei Böcke in bestimmtem Abstand entsprechend der Länge des Zigarrenpreßkastens verstellbar angebracht sind. Diese Böcke enthalten je ein Kniehebelgetriebe mit Hand-
griff, das sich mit Rollen gegen die Seitenwände des Preßkastens legen kann. Außerdem ist in der Höhe verstellbar ein drehbarer Winkelhebel an einem Ständer angeordnet, mit dem der Druck auf den Deckel des Preßkastens ausgeübt werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Zigarrenpresse ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι to eine Vorderansicht und Abb. 2 eine Seitenansicht.
Auf dem Gestell α der Presse ist die Grund- ■■ platte b befestigt, auf der zwei Lagerböcke c einstellbar angeordnet sind. Jeder Lagerbock trägt um d drehbar zwei Hebel e, die zusammen mit dem bügeiförmigen Hebel / ein Kniehebelgetriebe bilden. Der Hebel / ist bei g an die Hebel angelenkt und trägt unten zwei ; Rollen h, die sich gegen die Seitenwände des ao Preßkastens legen können. Oben ist der Bü- , gel / mit dem Handgriff i ausgestattet. ;
Der Hebel e besitzt einen Schlitz / und j führt sich mit diesem an einem Bolzen k des Bockes c.
An dem Bock c ist noch eine Auflage Z angebracht, auf die sich die Rollen h aufstützen, wenn der Hebel / sich in Ruhestellung befindet. Die Auflage/ ist entsprechend für die Rollen ausgehöhlt.
In der Ruhestellung befinden sich alle Teile der Preßvorrichtung in der Lage, die in Abb. ι links dargestellt ist. Soll ein zwischen den beiden Preßeinrichtungen auf die Grundplatte b gestellter Preßkasten gepreßt werden, so legt man mittels der Handgriffe i die beiden Bügel / nach außen herum, so daß alle Teile in die in der Abb. 1 rechts dargestellte Lage kommen. Dabei legen sich die Rollen // gegen die Seitenwände des Preßkastens und das Andrücken erfolgt im letzten Teil der Bewegung der Bügel f mit besonderer Kraft, da dann der aus den Hebeln / und e gebildete Kniehebel sich streckt, und zwar bis der \~orsprung m sich auf den hinteren Teil η der Auflage / auflegt.
Durch Zurückschlagen der Bügel / wird der Druck wieder aufgehoben.
Zur Ausübung des Druckes auf den Preßdeckel ist auf der Grundplatte b eine Säule 0 befestigt, die einstellbar den Arm p trägt. Andiesem Arm ist um q drehbar ein winkelhebelartig ausgebildeter Bügel r, der mit dem Handgriff j versehen ist und unten die beiden Rollen t trägt. Die Rollen t stützen sich auf die obere Preßplatte 11, die durch den Arm p hindurch mit einer Führungsstange ν greift. Um die Führungsstange ν herum liegt die Rückzugsfeder τν, die sich unten auf das Auge des Armes p stützt und oben auf einen Bund χ der Stange v.
Wird mittels des Handgriffes .? der Bügel r nach vorn herumgelegt, so drücken die Rollen t auf den Preßdeckel u und damit von oben auf den Zigarrenpreßkasten. Die Feder w zieht nach erfolgter Pressung den Praßdeckel u wieder in die Höhe.
Unter Umständen kann noch ein Getriebevorgesehen werden, um die beiden seitlichen Preßeinrichtungen durch einen einzigen Handgriff gleichzeitig zu bewegen.

Claims (4)

  1. P ATENT- An Sprüche:
    i. Zigarrenpresse für Preßkästen, als Handpresse ausgeführt, bei der verschiedene Seiten- und Oberpressung nacheinander bewirkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß für die Seitenpressung ein Kniehebelgetriebe benutzt wird, das aus einem Bock besteht, in dem zwei Hebei gelagert sind, die ihrerseits drehbar an einem mit Handgriff versehenen Bügel greifen, dessen freies Ende eine Preßrolle trägt, die sich gegen die Seitenwand des Preßkastens legt.
  2. 2. Ausführungsform der Zigarrenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Bock drehbaren Hebel mit Schlitzen an einem Bolzen des Bockes geführt werden.
  3. 3. Ausführungsform der Zigarrenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Preßstellung der gestreckte Kniehebel sich mit einem Anschlag auf eine Auflage legt und in der Ruhestellung die Rollen des Preßbügels in eine entsprechende Aussparung der Auflage.
  4. 4. Ausführungsform der Zigarrenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Ausübung des Preßdruckes von oben an einem an einer Säule angebrachten Arm ein Winkelhebel mit Handgriff und Preßrolle vorgesehen ist, die auf eine in dem Arm verschiebbare und unter der Wirkung einer Rückzugsfeder stehende Preßplatte einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES57660D 1921-09-25 1921-09-25 Zigarrenpresse Expired DE387625C (de)

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