DE95669C - - Google Patents

Info

Publication number
DE95669C
DE95669C DENDAT95669D DE95669DA DE95669C DE 95669 C DE95669 C DE 95669C DE NDAT95669 D DENDAT95669 D DE NDAT95669D DE 95669D A DE95669D A DE 95669DA DE 95669 C DE95669 C DE 95669C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
strips
knives
frame
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT95669D
Other languages
English (en)
Publication of DE95669C publication Critical patent/DE95669C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/04Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Maschine zum Zerschneiden von Häuten oder anderen Stoffen in Riemen oder Streifen. Die Maschine gestattet ein leichtes und schnelles Einspannen der zu zerschneidenden Häute und ermöglicht die Herstellung gleich breiter Riemen oder Streifen.
Wie aus der Aufsicht (Fig. 1), der Seitenansicht (Fig. 2) und der Endansicht (Fig. 3) der Maschine ersichtlich, ist der aus zwei durch Querriegel a1 verbundenen Lagerböcken α bestehende Maschinenrahmen auf einem geeigneten Untergestell b angeordnet. In diesen Lagerböcken ist eine gegen Längsverschiebung gesicherte Welle c gelagert. Quer über beide Lagerböcke α ist ein Balken d gelegt und durch Bolzen d1 mit den Lagerböcken α befestigt (Fig. 4). Der Träger d ist ferner auf beiden Seiten mit Rollrädern d'2 (Fig. 2 und 4) ausgerüstet, welche in zweckmäfsigen Ansätzen d3 gelagert sind und Gegenlager für die Welle c bilden, wie dies weiter unten erläutert werden wird.
Auf der Welle c befinden sich die runden, durch Zwischenscheiben e1 getrennten Schneidmesser e. ferner zu beiden Seiten derselben je eine Hülse e2. Diese sämmtlichen Theile werden durch Anziehen der auf Gewindetheilen der Welle c sitzenden Muttern e3 (Fig. 4) gegen einander geprefst und dadurch in der gewünschten Stellung auf der Welle c festgestellt. Die auf den Hülsen e'2 fest oder lose befindlichen Ringe oder Verstärkungen e4 liegen gegen die Rollräder d'2 des Trägers d, wodurch ein Durchbiegen der Welle c während des Schneidens nach oben hin verhindert wird. Der Antrieb der Welle c erfolgt durch eine Riemscheibe g mit zweckmäfsigem Riemenantrieb gl (s. Fig. i, 2 und 3).
In den auf den Innenseiten der Lagerböcke vorgesehenen Nuthen d2 (Fig. 6 und 7) bewegt sich der Vorschubrahmen F (Fig. 1 und 5) für die zu zerschneidenden Häute. Der Vorschubrahmen besteht aus den beiden in den Führungsnuthen d2 gleitenden Zahnstangen^, welche an dem einen Ende durch einen Querriegel f^ verbunden sind, der eine weiter unten beschriebene Klemmvorrichtung zum Festklemmen der Häute trägt. Zwischen den nach unten zeigenden Ansätzen a3 (Fig. 4, 6, 7 und 8) der Lagerböcke α befindet sich eine Querstange h, auf welcher der Schneidetisch beweglich angeordnet ist. Letzterer besteht aus einem Rahmen /z2 h3, welcher an die auf der Stange h drehbaren Arme /z1 angebolzt ist. Die mittelst Arme /z4 an die Dreharme h1 angehängten Gewichte /z5 sind bestrebt, den Schneidetisch in aufrechter Stellung, d. h. unterhalb der Messerscheiben e zu halten. Auf dem Rahmen h3 ist eine mit zweckentsprechenden Einstrichen oder Furchen h6 versehene Platte h7 aufgeschraubt, so dafs die Messer e in die Furchen he hineinragen. Die Platte h1 ist auswechselbar, und je nachdem man eine Platte mit enger, oder weiter stehenden Einstrichen he wählt und dementsprechend den Abstand der Messer e
regelt, erhält man schmalere oder breitere Riemen oder Streifen.
Mit den Theilen A1 (Fig. 8) sind ein Paar Arme A8 verbunden, die mit einander durch eine drehbare Querstange bezw. Walze A9 in Verbindung stehen. Die Walze h9 bewirkt die Führung des Stoffes. Ein zweites Paar ähnlicher Arme A10, welche durch eine Stange A11 verbunden sind, dienen dadurch als Anschlag für die Arme oder Hebel A8 und die schwingbare Einstrichplatte A6 A7. Mittelst Bolzen sind die Arme A10 an den Lagerbockansätzen α befestigt. In letzteren lagert auch die Triebwelle ζ für die in die Zähne der Gleitstangen/ einfassenden Triebräder il. Auf dem äufseren Ende der Welle i befindet sich eine lose und eine feste Scheibe z'2 bezw. is (Fig. i); die lose Scheibe z'2 kann durch eine mittelst Handhebel jl zu bethätigende Kuppelungsvorrichtung / mit der Welle i gekuppelt werden, und zwar geschieht dies, sobald die Vorschubvorrichtung F mit der eingespannten Haut vorbewegt werden soll. In diesem Falle wird die Bewegung, welche dem über die Antriebsscheibe k1 laufenden Kreuzriemen k ertheilt ist, durch Vermittelung der Losscheibe z'2 auf die Welle i und die Triebräder i1 übertragen, welche die Zahnstangen/bezw. den Vorschubrahmen F vorschieben. Sobald die Nase /2 (Fig. i) des Vorschubrahmens gegen den Knaggen/2 des Hebels/1 stöfst, wird dieser umgelegt und die Kuppelung / zwecks Beendigung des Vorschubes selbstthätig ausgerückt.
Um den Vorschubrahmen wieder in die Anfangsstellung nach der anderen Seite der Maschine zurückzubringen, tritt der Arbeiter auf den Fufshebel / (Fig. ι und 2) und hebt mittelst der Kette Z1 den Gewichtshebel /2 in die punktirte Stellung Fig. 2, wodurch der Spannhebel Z3 gezwungen wird, den für gewöhnlich lose liegenden Riemen Z4 anzuspannen. Letzterer bewirkt dann die Uebertragung der Bewegung von der Triebscheibe /5 auf die feste Scheibe z'3 und Drehung der letzteren bezw. ' ihrer Welle in umgekehrter Richtung wie vorher, wodurch die Vorschubvorrichtung zurückbewegt wird.
Bevor der Arbeiter auf den Fufshebel Z tritt, legt er die Führungswalze A9 (Fig. 8) bezw. deren Arme A8 gegen die Anschlagstange A11 zurück und zieht die zu zerschneidende Haut vf mit dem einen Ende in der in Fig. 6 gezeigten Weise unter der Führungswalze h9 durch. Durch das hierauf erfolgende Niederbewegen des Fufshebels wird dann, wie oben beschrieben, der Rahmen F zurückbewegt, und sobald die Querstange/1 des letzteren an den Rahmen A2 stöfst, wird dieser aus der Stellung Fig. 6 in die Stellung Fig. 7 umgelegt. Ist dies geschehen, so wird der Fufshebel Z freigegeben, wodurch der Riemen /4 wieder lose kommt und die rückläufige Bewegung des Vorschubrahmens aufhört. Alsdann wird die vordere Kante der Haut w in die an der Stange /' befestigte Klemmvorrichtung eingespannt. Letztere besteht aus einer festen, mit Nadelspitzen m2 (Fig. 5) versehenen Schiene« und einer zweiten, gegen die erstere mittelst einer geeigneten federnden Hebelverbindung beweglichen Schiene m1 (Fig. 1 und 5). Zum Offenhalten der Klemmvorrichtung dient ein hinter einen Zapfen/3 der Stange/1 zu legender Haken ms, welcher die Hebelverbindung und damit die Schiene m1 in der geöffneten Stellung zurückhält (Fig. 5).
Die andere Kante der Haut wird hierauf in eine ähnliche Klemmvorrichtung nn1 (Fig. 1) eingespannt. Die Klemmschienen η und n1 sind als Rahmen ausgebildet, welche mit Hülfe von Knickhebelverbindungen 0 gegen einander bewegt werden können. Die soeben beschriebene Klemmvorrichtung ist vollkommen unabhängig von der eigentlichen Maschine und ruht auf einem geeigneten Gestell p.
Ist die zu zerschneidende Haut eingespannt bezw. eingeklemmt, so wird eine aus belasteten Schnüren etc. r r1 (Fig. 2) bestehende Spannvorrichtung an die Klemmvorrichtung η nl (Fig. 1) angehängt, welche für diesen Zweck mit passenden Haken s ausgerüstet ist. Die Schnüre r sind über Rollen t des Untergestells geführt und kann die Spannung oder Reibung noch dadurch erhöht werden, dafs man einen drehbar gelagerten Gewichtshebel t1 auf die Schnur r einwirken läfst (Fig. 2)'.
Ist die zu Riemen zu zerschneidende Haut in der oben beschriebenen Weise eingespannt, so setzt der Arbeiter zunächst die Messerwelle c in Bewegung und rückt dann durch Umlegen des Hebels/1 die Welle i, d. h. die Vorschubvorrichtung F ein. Letztere beginnt dann sofort die Haut bezw. das Lederstück w unter den Messern e entlang zu ziehen, während gleichzeitig durch die Einwirkungen der Gewichte h5 die Tischplatte A2 h1 in die aufrechte Stellung aufgerichtet wird,, so dafs die Einstriche A6 dicht unter die schnell rotirenden Messer zu stehen kommen (Fig. 8), welche dann das Lederstück in Streifen n>1 zerschneiden (Fig. 1). Während der Schneidearbeit wird die Klemmvorrichtung η nl nach den Messern e hingezogen, bis der vorstehende Ansatz n3 (Fig. 1) der Schiene nl gegen das Gegenlager in Gestalt der Kante des Tischrahmens A2 stöfst, wodurch die Klemmschienen nn1 geöffnet werden, um das Lederstück w freizugeben, welches dann gänzlich unter die Messer gezogen wird, während die Klemmvorrichtung η η1 auf der Unterlage ρ liegen bleibt. Hat das Lederstück die Messer passirt, d. h. ist
die Schneidearbeit beendet, so stöfst die Nase_/2 der Vorschubvorrichtung Fgegen den Knaggen/2 und bewirkt die Ausrückung der Welle c, worauf man schliefslich auch die Messerwelle c abstellt. Die ganze Maschine steht dann still, um ein neues Lederstück einspannen zu können. In Fig. ι bis 3 ist noch eine Vorrichtung dargestellt worden, welche die einzelnen Riemen oder Streifen ννλ straff oder glatt hält, um ein Verdrehen derselben zu verhindern. Diese Vorrichtung besteht aus einem Rahmenwerk ν (Fig. 2), dessen Bodenplatte mit einer Anzahl von Löchern versehen ist, in welche mit zweckmäfsigen Köpfen versehene Stangen v] lose eingehängt sind. Die unteren Enden dieser Stangen sind als lange, viereckige Gewichte v'2 ausgebildet, welche auf die abgeschnittenen Streifen oder Riemen wl einwirken und diese letzteren glatt halten. Der soeben beschriebene Rahmen mit seinen Gewichten hängt an einer über die Rolle v3 (Fig. 2) geführten Kette v4 und kann mit dieser angehoben oder auf die Lederstreifen niedergelassen werden, je nachdem man die Kette an den Arm v5 anhakt oder von letzterem losnimmt. Um den Gewichten v2 eine verläfsliche Führung zu geben, gleiten dieselben mit ihren unteren Enden in einem geeigneten Führungsrahmen ve, welcher an dem Maschinengestell befestigt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Schneiden von Riemen oder Streifen, insbesondere aus Leder, gekennzeichnet durch eine mit zweckmäfsig auswechselbaren Messern (e) versehene Messerwelle (c) und durch ein schwingbar angeordn.etes, mit auswechselbarer Einstrichplatte (7z6 h1) für die Messerscheiben versehenes Gegenlager (h2 ΙιΆ h1), zwischen welchen Theilen der event, von Führungen (h9 h11) geleitete Stoff mit Hülfe einer Vorschubvorrichtung (F) durchgeschoben wird, wobei durch die Zusammenwirkung der Messer und des durch Gegengewichte in aufrechter Lage gehaltenen Gegenlagers der Stoff in Riemen oder Streifen zerschnitten wird.
2. Eine Maschine nach Anspruch i, an welcher eine Vorschubvorrichtung mit gegen einander beweglichen Einklemmschienen (mm1) für das eine Ende des zu verarbeitenden Stoffes ausgerüstet ist, während das andere Ende des Stoffes von einer aus Klemmschienen (nn1) bestehenden und zweckmäfsig belasteten Einspannvorrichtung gehalten wird, welche sich bei Beendigung der Schneidearbeit durch Anstofsen gegen ein Gegenlager (h^) zwecks Loslassens des Stoffes öffnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT95669D Active DE95669C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE95669C true DE95669C (de)

Family

ID=366889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT95669D Active DE95669C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE95669C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2548771C3 (de) Vorschub- und Spanneinrichtung für eine Trennmaschine
DE1729773A1 (de) Maschine zum Schneiden von gummiertem Gewebe od. dgl.
DE2301977B2 (de) Vorrichtung zum schrittweisen dosierbaren Abbau eines Haufwerkes
DE2903271A1 (de) Schneidemaschine
DE95669C (de)
DE1660807C3 (de) Vorrichtung zur automatischen Fertigung eines aus vorzugsweise elastischem Band bestehenden Ringes
DE830568C (de) Ortsfeste kreissaegenartige Vorrichtung zum Laengszerteilen roher Holzstaemme
DE1627276A1 (de) Querteilschere fuer Metallbleche
DE232783C (de)
DE65501C (de) Papierzuführung an Rotationsmaschinen für wechselnde Formate
DE510823C (de) Maschine zum Ausrecken und Aussetzen von Haeuten, Leder o. dgl.
DE2621633B1 (de) Nahtreibemaschine
DE223452C (de)
DE854791C (de) Maschine zum Abschneiden von Baendern auf gleiche Laenge
DE229778C (de)
DE278820C (de)
DE58799C (de) Plätt- oder Bügelmaschine
DE205957C (de)
DE20575C (de) Neuerungen an Schräm-Maschinen
DE1293635B (de) Speckentschwartungsmaschine od. dgl
DE806649C (de) Maschine zum Beschneiden von Schuhschaeften
DE298231C (de)
DE73462C (de) Fafsdaubenschneide- und Hobelmaschine
DE200943C (de)
DE842280C (de) Zufuehrvorrichtung fuer Haeckselmaschinen