DE95669C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE95669C DE95669C DENDAT95669D DE95669DA DE95669C DE 95669 C DE95669 C DE 95669C DE NDAT95669 D DENDAT95669 D DE NDAT95669D DE 95669D A DE95669D A DE 95669DA DE 95669 C DE95669 C DE 95669C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- strips
- knives
- frame
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 7
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 3
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B5/00—Clicking, perforating, or cutting leather
- C14B5/04—Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Maschine zum Zerschneiden von Häuten oder
anderen Stoffen in Riemen oder Streifen. Die Maschine gestattet ein leichtes und schnelles
Einspannen der zu zerschneidenden Häute und ermöglicht die Herstellung gleich breiter Riemen
oder Streifen.
Wie aus der Aufsicht (Fig. 1), der Seitenansicht (Fig. 2) und der Endansicht (Fig. 3) der
Maschine ersichtlich, ist der aus zwei durch Querriegel a1 verbundenen Lagerböcken α bestehende
Maschinenrahmen auf einem geeigneten Untergestell b angeordnet. In diesen
Lagerböcken ist eine gegen Längsverschiebung gesicherte Welle c gelagert. Quer über beide
Lagerböcke α ist ein Balken d gelegt und durch Bolzen d1 mit den Lagerböcken α befestigt
(Fig. 4). Der Träger d ist ferner auf beiden Seiten mit Rollrädern d'2 (Fig. 2 und 4)
ausgerüstet, welche in zweckmäfsigen Ansätzen d3 gelagert sind und Gegenlager für die
Welle c bilden, wie dies weiter unten erläutert werden wird.
Auf der Welle c befinden sich die runden, durch Zwischenscheiben e1 getrennten Schneidmesser
e. ferner zu beiden Seiten derselben je eine Hülse e2. Diese sämmtlichen Theile werden
durch Anziehen der auf Gewindetheilen der Welle c sitzenden Muttern e3 (Fig. 4) gegen
einander geprefst und dadurch in der gewünschten Stellung auf der Welle c festgestellt.
Die auf den Hülsen e'2 fest oder lose befindlichen Ringe oder Verstärkungen e4 liegen
gegen die Rollräder d'2 des Trägers d, wodurch
ein Durchbiegen der Welle c während des Schneidens nach oben hin verhindert wird.
Der Antrieb der Welle c erfolgt durch eine Riemscheibe g mit zweckmäfsigem Riemenantrieb
gl (s. Fig. i, 2 und 3).
In den auf den Innenseiten der Lagerböcke vorgesehenen Nuthen d2 (Fig. 6 und 7) bewegt
sich der Vorschubrahmen F (Fig. 1 und 5) für die zu zerschneidenden Häute. Der Vorschubrahmen
besteht aus den beiden in den Führungsnuthen d2 gleitenden Zahnstangen^, welche
an dem einen Ende durch einen Querriegel f^ verbunden sind, der eine weiter unten beschriebene
Klemmvorrichtung zum Festklemmen der Häute trägt. Zwischen den nach unten zeigenden Ansätzen a3 (Fig. 4, 6, 7 und 8) der
Lagerböcke α befindet sich eine Querstange h,
auf welcher der Schneidetisch beweglich angeordnet ist. Letzterer besteht aus einem Rahmen
/z2 h3, welcher an die auf der Stange h
drehbaren Arme /z1 angebolzt ist. Die mittelst
Arme /z4 an die Dreharme h1 angehängten Gewichte
/z5 sind bestrebt, den Schneidetisch in aufrechter Stellung, d. h. unterhalb der Messerscheiben
e zu halten. Auf dem Rahmen h3 ist eine mit zweckentsprechenden Einstrichen
oder Furchen h6 versehene Platte h7 aufgeschraubt,
so dafs die Messer e in die Furchen he
hineinragen. Die Platte h1 ist auswechselbar,
und je nachdem man eine Platte mit enger, oder weiter stehenden Einstrichen he wählt
und dementsprechend den Abstand der Messer e
regelt, erhält man schmalere oder breitere Riemen oder Streifen.
Mit den Theilen A1 (Fig. 8) sind ein Paar Arme A8 verbunden, die mit einander durch
eine drehbare Querstange bezw. Walze A9 in Verbindung stehen. Die Walze h9 bewirkt die
Führung des Stoffes. Ein zweites Paar ähnlicher Arme A10, welche durch eine Stange A11
verbunden sind, dienen dadurch als Anschlag für die Arme oder Hebel A8 und die schwingbare
Einstrichplatte A6 A7. Mittelst Bolzen sind die Arme A10 an den Lagerbockansätzen α befestigt.
In letzteren lagert auch die Triebwelle ζ für die in die Zähne der Gleitstangen/
einfassenden Triebräder il. Auf dem äufseren Ende der Welle i befindet sich eine lose und
eine feste Scheibe z'2 bezw. is (Fig. i); die
lose Scheibe z'2 kann durch eine mittelst Handhebel jl zu bethätigende Kuppelungsvorrichtung
/ mit der Welle i gekuppelt werden, und zwar geschieht dies, sobald die Vorschubvorrichtung
F mit der eingespannten Haut vorbewegt werden soll. In diesem Falle wird die Bewegung, welche dem über die Antriebsscheibe
k1 laufenden Kreuzriemen k ertheilt ist, durch Vermittelung der Losscheibe z'2 auf die
Welle i und die Triebräder i1 übertragen,
welche die Zahnstangen/bezw. den Vorschubrahmen F vorschieben. Sobald die Nase /2
(Fig. i) des Vorschubrahmens gegen den Knaggen/2 des Hebels/1 stöfst, wird dieser
umgelegt und die Kuppelung / zwecks Beendigung des Vorschubes selbstthätig ausgerückt.
Um den Vorschubrahmen wieder in die Anfangsstellung nach der anderen Seite der Maschine
zurückzubringen, tritt der Arbeiter auf den Fufshebel / (Fig. ι und 2) und hebt mittelst
der Kette Z1 den Gewichtshebel /2 in die punktirte Stellung Fig. 2, wodurch der Spannhebel
Z3 gezwungen wird, den für gewöhnlich lose liegenden Riemen Z4 anzuspannen. Letzterer
bewirkt dann die Uebertragung der Bewegung von der Triebscheibe /5 auf die feste
Scheibe z'3 und Drehung der letzteren bezw. ' ihrer Welle in umgekehrter Richtung wie vorher,
wodurch die Vorschubvorrichtung zurückbewegt wird.
Bevor der Arbeiter auf den Fufshebel Z tritt, legt er die Führungswalze A9 (Fig. 8) bezw.
deren Arme A8 gegen die Anschlagstange A11 zurück und zieht die zu zerschneidende Haut vf
mit dem einen Ende in der in Fig. 6 gezeigten Weise unter der Führungswalze h9
durch. Durch das hierauf erfolgende Niederbewegen des Fufshebels wird dann, wie oben
beschrieben, der Rahmen F zurückbewegt, und sobald die Querstange/1 des letzteren an den
Rahmen A2 stöfst, wird dieser aus der Stellung Fig. 6 in die Stellung Fig. 7 umgelegt.
Ist dies geschehen, so wird der Fufshebel Z freigegeben, wodurch der Riemen /4 wieder
lose kommt und die rückläufige Bewegung des Vorschubrahmens aufhört. Alsdann wird die
vordere Kante der Haut w in die an der Stange /' befestigte Klemmvorrichtung eingespannt.
Letztere besteht aus einer festen, mit Nadelspitzen m2 (Fig. 5) versehenen Schiene«
und einer zweiten, gegen die erstere mittelst einer geeigneten federnden Hebelverbindung
beweglichen Schiene m1 (Fig. 1 und 5). Zum
Offenhalten der Klemmvorrichtung dient ein hinter einen Zapfen/3 der Stange/1 zu legender
Haken ms, welcher die Hebelverbindung und damit die Schiene m1 in der geöffneten
Stellung zurückhält (Fig. 5).
Die andere Kante der Haut wird hierauf in eine ähnliche Klemmvorrichtung nn1 (Fig. 1)
eingespannt. Die Klemmschienen η und n1
sind als Rahmen ausgebildet, welche mit Hülfe von Knickhebelverbindungen 0 gegen einander
bewegt werden können. Die soeben beschriebene Klemmvorrichtung ist vollkommen unabhängig
von der eigentlichen Maschine und ruht auf einem geeigneten Gestell p.
Ist die zu zerschneidende Haut eingespannt bezw. eingeklemmt, so wird eine aus belasteten
Schnüren etc. r r1 (Fig. 2) bestehende Spannvorrichtung an die Klemmvorrichtung η nl
(Fig. 1) angehängt, welche für diesen Zweck mit passenden Haken s ausgerüstet ist. Die
Schnüre r sind über Rollen t des Untergestells geführt und kann die Spannung oder Reibung
noch dadurch erhöht werden, dafs man einen drehbar gelagerten Gewichtshebel t1 auf die
Schnur r einwirken läfst (Fig. 2)'.
Ist die zu Riemen zu zerschneidende Haut in der oben beschriebenen Weise eingespannt,
so setzt der Arbeiter zunächst die Messerwelle c in Bewegung und rückt dann durch Umlegen
des Hebels/1 die Welle i, d. h. die Vorschubvorrichtung
F ein. Letztere beginnt dann sofort die Haut bezw. das Lederstück w unter
den Messern e entlang zu ziehen, während gleichzeitig durch die Einwirkungen der Gewichte
h5 die Tischplatte A2 h1 in die aufrechte
Stellung aufgerichtet wird,, so dafs die Einstriche A6 dicht unter die schnell rotirenden
Messer zu stehen kommen (Fig. 8), welche dann das Lederstück in Streifen n>1 zerschneiden
(Fig. 1). Während der Schneidearbeit wird die Klemmvorrichtung η nl nach den Messern e
hingezogen, bis der vorstehende Ansatz n3 (Fig. 1) der Schiene nl gegen das Gegenlager
in Gestalt der Kante des Tischrahmens A2 stöfst, wodurch die Klemmschienen nn1 geöffnet
werden, um das Lederstück w freizugeben, welches dann gänzlich unter die Messer
gezogen wird, während die Klemmvorrichtung η η1 auf der Unterlage ρ liegen bleibt.
Hat das Lederstück die Messer passirt, d. h. ist
die Schneidearbeit beendet, so stöfst die Nase_/2
der Vorschubvorrichtung Fgegen den Knaggen/2 und bewirkt die Ausrückung der Welle c,
worauf man schliefslich auch die Messerwelle c abstellt. Die ganze Maschine steht dann still,
um ein neues Lederstück einspannen zu können. In Fig. ι bis 3 ist noch eine Vorrichtung
dargestellt worden, welche die einzelnen Riemen oder Streifen ννλ straff oder glatt hält, um ein
Verdrehen derselben zu verhindern. Diese Vorrichtung besteht aus einem Rahmenwerk ν
(Fig. 2), dessen Bodenplatte mit einer Anzahl von Löchern versehen ist, in welche mit
zweckmäfsigen Köpfen versehene Stangen v]
lose eingehängt sind. Die unteren Enden dieser Stangen sind als lange, viereckige Gewichte v'2
ausgebildet, welche auf die abgeschnittenen Streifen oder Riemen wl einwirken und diese
letzteren glatt halten. Der soeben beschriebene Rahmen mit seinen Gewichten hängt an einer
über die Rolle v3 (Fig. 2) geführten Kette v4
und kann mit dieser angehoben oder auf die Lederstreifen niedergelassen werden, je nachdem
man die Kette an den Arm v5 anhakt oder von letzterem losnimmt. Um den Gewichten
v2 eine verläfsliche Führung zu geben, gleiten dieselben mit ihren unteren Enden in
einem geeigneten Führungsrahmen ve, welcher an dem Maschinengestell befestigt ist.
Claims (2)
1. Maschine zum Schneiden von Riemen oder Streifen, insbesondere aus Leder, gekennzeichnet
durch eine mit zweckmäfsig auswechselbaren Messern (e) versehene Messerwelle
(c) und durch ein schwingbar angeordn.etes, mit auswechselbarer Einstrichplatte
(7z6 h1) für die Messerscheiben versehenes
Gegenlager (h2 ΙιΆ h1), zwischen welchen
Theilen der event, von Führungen (h9 h11)
geleitete Stoff mit Hülfe einer Vorschubvorrichtung (F) durchgeschoben wird, wobei
durch die Zusammenwirkung der Messer und des durch Gegengewichte in aufrechter Lage gehaltenen Gegenlagers der Stoff in
Riemen oder Streifen zerschnitten wird.
2. Eine Maschine nach Anspruch i, an welcher eine Vorschubvorrichtung mit gegen
einander beweglichen Einklemmschienen (mm1) für das eine Ende des zu verarbeitenden
Stoffes ausgerüstet ist, während das andere Ende des Stoffes von einer aus Klemmschienen (nn1) bestehenden und
zweckmäfsig belasteten Einspannvorrichtung gehalten wird, welche sich bei Beendigung
der Schneidearbeit durch Anstofsen gegen ein Gegenlager (h^) zwecks Loslassens des
Stoffes öffnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95669C true DE95669C (de) |
Family
ID=366889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95669D Active DE95669C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95669C (de) |
-
0
- DE DENDAT95669D patent/DE95669C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2548771C3 (de) | Vorschub- und Spanneinrichtung für eine Trennmaschine | |
| DE1729773A1 (de) | Maschine zum Schneiden von gummiertem Gewebe od. dgl. | |
| DE2301977B2 (de) | Vorrichtung zum schrittweisen dosierbaren Abbau eines Haufwerkes | |
| DE2903271A1 (de) | Schneidemaschine | |
| DE95669C (de) | ||
| DE1660807C3 (de) | Vorrichtung zur automatischen Fertigung eines aus vorzugsweise elastischem Band bestehenden Ringes | |
| DE830568C (de) | Ortsfeste kreissaegenartige Vorrichtung zum Laengszerteilen roher Holzstaemme | |
| DE1627276A1 (de) | Querteilschere fuer Metallbleche | |
| DE232783C (de) | ||
| DE65501C (de) | Papierzuführung an Rotationsmaschinen für wechselnde Formate | |
| DE510823C (de) | Maschine zum Ausrecken und Aussetzen von Haeuten, Leder o. dgl. | |
| DE2621633B1 (de) | Nahtreibemaschine | |
| DE223452C (de) | ||
| DE854791C (de) | Maschine zum Abschneiden von Baendern auf gleiche Laenge | |
| DE229778C (de) | ||
| DE278820C (de) | ||
| DE58799C (de) | Plätt- oder Bügelmaschine | |
| DE205957C (de) | ||
| DE20575C (de) | Neuerungen an Schräm-Maschinen | |
| DE1293635B (de) | Speckentschwartungsmaschine od. dgl | |
| DE806649C (de) | Maschine zum Beschneiden von Schuhschaeften | |
| DE298231C (de) | ||
| DE73462C (de) | Fafsdaubenschneide- und Hobelmaschine | |
| DE200943C (de) | ||
| DE842280C (de) | Zufuehrvorrichtung fuer Haeckselmaschinen |