DE955841C - Sicherheitstuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Sicherheitstuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE955841C
DE955841C DEW5467A DEW0005467A DE955841C DE 955841 C DE955841 C DE 955841C DE W5467 A DEW5467 A DE W5467A DE W0005467 A DEW0005467 A DE W0005467A DE 955841 C DE955841 C DE 955841C
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DE
Germany
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slide
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security door
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Expired
Application number
DEW5467A
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English (en)
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Ewald Witte & Co Schloss und M
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Ewald Witte & Co Schloss und M
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. JANUAE1957
W5467III168 a
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß insbesondere für Fahrzeuge, das auf einem kurzen Betätigungsweg geöffnet wird und einen vom Schließkeil· gesteuerten Fühler aufweist.
Es ist bekannt, ein Türschloß, insbesondere für Omnibusfahrzeuge, mit einem vom Schließkeil gesteuerten Fühler auszustatten, der die Sperrung der vorgeschobenen Falle durch einen Sperrschieber bei geschlossener Tür zuläßt, während eine Sperrung der zurückgezogenen Falle bei geöffneter Tür über einen Doppelhebel und die Drückernuß bewirkt wird. Diese Ausbildung besitzt den Nachteili, daß ein großer Öffnungsweg der Türdrücker notwendig ist, der die Verwendung von Ziehgriffen oder Druckknopfgriffen ausschließt. Auch kann die Falle in Offenstellutng der Tür blockiert werden, so daß leicht bei Zuwerfen der Tür das Schloß oder der Schließkeil beschädigt wird.
Die Erfindung geht demgegenüber von der Aufgabe aus, die Falle nur bei geschlossener Tür zu sperren. Hierbei ist ferner eine Vereinfachung des Schloßeingerichtes angestrebt.
Zu diesem Zweck steht gemäß der Erfindung der schwenkbar gelagerte Fühler unmittelbar mit dem Sperrschieber im Eingriff, drückt ihn bei geöffneter Tür in eine Entsperrstellung und läßt ihn bei geschlossener Tür in seine Sperrstellung treten.
Hierdurch wird unter Fortfall jeglicher Zwischenglieder ein für kurze Betätigungswege eines Außendrückers geeignetes Schloß erzielt, welches
außerdem auch durch einen Innendrücker fernbetätigt werden kann. Es ist ferner möglich, die erfindungsgemäße Sperrvorrichtung sowohl bei schwenkenden als auch bei schiebbaren'Schfoßfallen anzuwenden.
Eine einfache, zuverlässige Ausgestaltung wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß bei einer Schwenkfalle der unter der Wirkung einer Feder stehende Fühler auf der Schwenkachse der Falle ίο in deren Aussparung lagert und in der Schließstellung mit seinem Ansatz das Ende eines Schiebers unter den Ansatz der Falle treten läßt. Zwecks nachlaufender Betätigung der Falle beim Öffnen ist gemäß der Erfindung an der Falle eine Lasche angelenkt, die mit ihrem Hakenende in den von Außen- und Innengriff steuerbaren Schieber eingreift.
Die Sicherung des Außengriffes durch Entkupplung von der Falle wird vorteilhafterweise erfinao dungsgemäß dadurch erreicht, daß an dem Angriffshebel für den Außenziehgriff eine Platte angelenkt ist, die über einen keilförmig gestalteten Schwenkarm vom Innendrückerschieber in der Sicherungsstellung mit seinem Rücken außer Eingriff mit der Druckfläche des Sperrschiebers gebracht wird, wobei das vordere umgebogene Ende im Eingriff mit einem hochgebogenen Lappen am Sperrschieber bleibt und die Kraft der Federn des Angriffarmes auf den Sperrschieber übertragen wird.
Eine besondere Aussparung des Schließkeiles
wird dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung der Fühler als Bügel über den Kopf der Falle greift und auf der Schwenkachse der Falle lagert.
Die Blockierung der Schwenkfalle kann auch am oberen Ende des Kopfes der Schwenkfalle erfolgen-. Zu diesem Zweck ist dann erfindungsgemäß am Kopf der Falle ein Sperrhebel gelagert, dar, vom Fühler gesteuert, hinter einen Haken am Stülp greift und beim öffnen des Schlosses vom Fühler zurückgezogen wird.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind in
der Blockierung der Falle in der Schließstellung zu erblicken. Mittels eines Einbruchwerkzeuges ist es unmöglich, das gesicherte Türschloß von außen zu öffnen.
Dabei kann die Betätigung des Außengriffes mit oder ohne eingebautem Schließzylinder als Schwenk- oder Ziehgriff je nach Wahl erfolgen. Die Bauart des Schlosses nach der Erfindung ist einfach, besondere Schieberfedern sind nicht erforderlich.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Fig. ι einen Horizontalschnitt durch das Schloß und den Schließkeil in der gesicherten Schließstellung,
Fig. 2 die Draufsicht auf das Schloß nach Fig. 1, Fig. 3 die Stulpansicht des Schlosses,
Fig. 4 die Stirnansicht des Schließkeiles. Im Schloßkasten 1 ist auf der Schwenkachse 2 die unter der Wirkung einer Feder 3 stehende Schwenkfalle 4 angeordnet. Zur Erzielung eines leichten Ganges der Schwenkfalle 4 weist ihre Spitze eine auf dem Bolzen 5 drehbare Rolle 6 auf. In einer Aussparung der Schwenkfalle 4 steht der drehbar auf der Schwenkachse 2 unter der Wirkung einer Feder 7 nach außen schwingende Fühler 8. Der Fühler 8 weist einen nach unten gerichteten Ansatz 9 auf, gegen den das abwärts gebogene Ende 10 des Schiebers 11 in der Sperrstellung anliegt. In dieser Sperrstellung steht die Falle 4 mit ihrem Ansatz 12 auf dem Schieber 11 unverrückbar fest. Das Öffnen der Tür erfolgt von außen mittels eines bekannten nicht dargestellten Ziehgriffes, der am Angriffshebel 13 angreift. Der Angriffshebel 13 ist bügeiförmig gestaltet und umgreift die Schwenkfalle 4 mit seinen Armen 14 und 15, die auf der Schwenkachse 2 lagern. Die Federn 16 und 17 richten den Angriffshebel 13 auf. An Zapfen 18 und 19, die in den Armen 14 und 15 des Angriffshebels 13 stecken, ist eine gespreizte Platte 20 angelenkt. Diese greift mit ihrem umgebogenen Ende 21 hinter einen Lappen 22, der aus dem Schieber 11 hochgebogen ist. Mit ihrem Rükken 23 steht die Platte 20 vor der Druckfläche 24 in einer Öffnung 25 des Schiebers 11. Auf einem Bolzen 26 in der Falle 4 lagert eine gebogene Lasche 27, die mit ihrem hakenförmigen Ende 28 in den Schieber 11 eingreift. Die Platte 20 steht unter dem Einfluß von nach unten treibenden Federn 29 und 30.
Beim Öffnen des Schlosses vom Außendrücker her wird der Angriffshebel 13 vom Schloß stülp 31 abbewegt. Die Platte 20 greift den Schieber 11 mit ihrem Rücken 23 an der Druckfläche 24 an und bewegt den Schieber 11 zurück. Das Ende des Schiebers 11 gibt dabei den Ansatz 12 der Falle 4 frei. Beim Weiterbewegen des Angriffshebels 13 gelangt der Mitnehmer 32 am Schieber 11 hinter den Haken 28 der gebogenen Lasche 27 und nimmt diese sowie die Falle 4 mit in ihre Offenstellung in das Schloß hinein, und die Tür kann nunmehr geöffnet werden.
Beim Öffnen der Tür von der Innenseite her durch einen bekannten Innendrücker bzw. vom Gestänge eines Beischlosses wird der Innendrückerschieber 33 nach rechts gezogen. Er greift mit seinem Ansatz 34 hinter den. Schieber 11 und zieht die Falle am Haken 28 der gebogenen Lasche 27 ebenfalls zurück.
Die vom Innendrücker her einstellbare Innensicherung geschieht durch Auskuppeln des Rükkens 23 der Platte 20 a,us dem Bereich der Druckfläche 24 am Schieber 11. Zu diesem Zweck ist der Ansatz 34 am Innendrückerschieber 33 keilförmig gestaltet. Zwischen der Platte 20 und dem Ansatz liegt ein Schwenkarm 35, der auf der Schwenkachse 2 lagert und mit seiner Keilfläche 36 auf dem Ansatz 34 gleitet. Beim Vorschieben des Innendrückerschiebers 33 in die Sicherungsstellung wird die Platte 20 so weit angehoben, daß ihr Rücken oberhalb der Druckfläche 24 am Schieber 11 liegt. In dieser Stellung kann vom Außengriff her der Angriffshebel 13 zurückbewegt werden, ohne
daß seine Bewegung auf das Schloß übertragen wird und die Falle 4 blockiert bleibt.
In der dargestellten Anordnung ist zum Durchtritt des Fühlers 8 in dem am Türpfosten 37 befestigten Schließkeil 38 eine längs gerichtete Aussparung 39 vorgesehen. Zum Wageninnem hin weist der Schließkeil 38 einen Anschlag 40 zum Zurückdrücken des Fühlers 8 auf. Beim öffnen schwenkt der Fühler 8 unter dem Einfluß einer Feder 7 in die strichpunktierte Lage. Der Ansatz 9 drückt dabei den Schieber 11 so weit zurück, daß der Ansatz 12 der Falle 4 entsperrt wird. Zwischen dem Haken 28 und dem Mitnehmer 32 ist ein entsprechendes Spiel vorgesehen, so· daß bei geöffneter Tür die Falle 4 stets entsperrt ist und keine Beschädigungen zwischen Schließkeil 38 und Schloß beim Zuwerfen der Tür eintreten können.
Außer der dargestellten Anordnung mit einem in die Falle 4 eingebauten Fühler 8 kann auch ein die Falle 4 bügeiförmig umgreifender Fühler, der auf der Keilfläche des Schließkeiles 38 gesteuert wird, vorgesehen sein.
Die Blockierung der Falle 4 kann entgegen der Darstellung ebenfalls am oberen Ende der Falle 4 mittels eines eingebauten Sperrhebels, der hinter eine am Stülp 31 angebogene Rast greift, erfolgen.
Der Fühler kann ebenfalls als ein schiebbar im
Schloßkasten 1 geführter Stift angeordnet werden.
Die Sperrvorrichtung nach der Erfindung kann ebenfalls bei einem schiebbar geführten Riegel sowie bei einem Doppelfallenschloß angewandt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Sicherheitstürschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das von Außen- und Inneiidrücker geöffnet wird und einen vom Schließkeil gesteuerten Fühler zum Zweck der Sperrung der Falle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbar gelagerte Fühler (8) unmittelbar mit dem Sperrschieber (11) im Eingriff steht, ihn bei geöffneter Tür in eine Entsperrstellung drückt und ihn bei geschlossener Tür in seine Sperrstellung treten läßt.
  2. 2. Sicherheitstürschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Schwenkfalle (4) der unter der Wirkung einer Feder (7) stehende Fühler (8) auf der Schwenkachse (2) der Falle (4) in deren Aussparung lagert und in der Schließstellung mit seinem Ansatz (9) das Ende (10) eines Schiebers (11) unter den Ansatz (12) der Falle (4) treten läßt.
  3. 3. Sicherheitstürschloß nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Falle (4) eine Lasche (27) angelenkt ist, die mit ihrem Hakenende (28) in den vom Außen- und Innengrifr steuerbaren Schieber (11) eingreift.
  4. 4. Sicherheitstürschloß nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Angriffshebel (13) für den Außenziehgriff eine Platte (20) angelenkt ist, die über einen keilförmig gestalteten Schwenkarm (35) vom Innendrückerschieber (33) in der Sicherungsstellung mit seinem Rücken (23) außer Eingriff mit der Druckfläche (24) des Schiebers (11) gebracht wird, wobei das vordere umgebogene Ende (21) im Eingriff mit einem hochgebogenen Lappen (22) am Schieber (11) bleibt und die Kraft der Federn (29 und 30) des Angriffsannes (13) auf den Schieber (11) übertragen wird.
  5. 5. Sicherheitstürschloß nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Schließkeil (38) ohne Aussparung der Fühler (8) als Bügel über den Kopf der Falle (4) greift und auf der Schwenkachse (2) der Falle (4) lagert.
  6. 6.. Sicherheitstürschloß nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockierung der Falle (4) durch einen am Kopf der Falle (4) gelagerten Sperrhebel erfolgen kann, der, vom Fühler (8) gesteuert, hinter einen Haken am Stülp (31) greift und beim Öffnen des Schlosses vom Fühler (8) zurückgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 609741 1.57
DEW5467A 1951-04-01 1951-04-01 Sicherheitstuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE955841C (de)

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