DE954802C - Rueckgekoppeltes Ultrakurzwellen-Audion mit hoher Niederfrequenzverstaerkung - Google Patents

Rueckgekoppeltes Ultrakurzwellen-Audion mit hoher Niederfrequenzverstaerkung

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DE954802C
DE954802C DEG6314A DEG0006314A DE954802C DE 954802 C DE954802 C DE 954802C DE G6314 A DEG6314 A DE G6314A DE G0006314 A DEG0006314 A DE G0006314A DE 954802 C DE954802 C DE 954802C
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DE
Germany
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grid
circuit
frequency
short wave
feedback
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Expired
Application number
DEG6314A
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English (en)
Inventor
Bernhard Gernert
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/54Amplifiers using transit-time effect in tubes or semiconductor devices
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Rückgekoppeltes Ultrakurzwellen-Audion mit hoher Niederfrequenzverstärkung Bei UKW-Geräten wird von Audion-Rückkopplungsschaltungen Gebrauch gemacht, die bereits für längere Wellen bekannt waren. Hierzu gehört die sogenannte Huth-Kühn-Schaltung, bei der sowohl im Gitter als auch im Anodenkreis der verwendeten Verstärkerröhre ein etwa auf die Empfangsfrequenz albgestimmter Schwingkreis liegt. Diese Schaltung erweist sich ,bei Benutzung von Trioden zwar als gut schwingfähig, jedoch läßt sich damit keine hohe Niederfrequenzverstärkung erzielen, da die theoretisch mögliche für Trioden wesentlich kleiner ist als für Pentoden. Dazu kommt noch, daß .der für die Erzielung einer hohen Niederfrequenzverstärkung notwendige große Anodenwiderstand nicht benutzt werden kann, weil. er,die Spannung an der Anode zu weit herabsetzt und sich deshalb keine Eigenerregung mehr erreichen läßt. Mit Pentoden lassen sich ho he Nieder-. frequenzverstärkungen auch bei kleinen Anodenspannungen erzielen, selbst wenn man Anodenwfd'erstände in der -Größenordnung von rook6Z oder mehr benutzt. In diesem Fall ist aber die innerelektrodische Rückkopplung für die gewünschte Entdämpfung z. B. bis zur Selbsterregung nicht ausreichend.
  • Es ist bekannt, den mit wachsender Frequenz zunehmenden Ei.nfluß der Elektronenlaufzeit bei Trioden und Pentoden, oder sich wie ein parallel zum Gitterschwingkreis liegender zusätzlicher Dämpfungswiderstand auswirkt, ;annähernd zu kompensieren, indem man in,--die-,Kathodenleitung einen Widerstand mit einem fürdie zu verstärkende Hochfrequenz geeigneten Wert einschaltet. Dadurch liegt ,die Kathode auf einem hochfrequenten Potential. Durch diese Maßnahme wird jedoch nur die zusätzliche Dämpfung des Gitterschwingkreises durch die Gitter-Kathoden-Strecke beseitigt. Der Gitterschwingkreis wird aber nicht entdämpft.
  • Das erfindungsgemäße Ultrakurzwellen-Audion enthält entsprechend einer bekannten Schaltung sowohl im Gitter- als auch im Anodenkreis je einen abgestimmten Schwiingkzeis, und die Kathode der verwendeten Pentode liegt auf .einem hochfrequenten Potential. Es vermeidet die Mängel dieser bekannten Schaltung dadurch, däß - sich zwischen Kathode und Masse infolge Spannungsteilung der Strecke zwischen Gitter und Masse eine Spannung ausbildet, die bei entsprechender Bemessung der weiteren Schaltelemente ohne äußere Rückkopplungspfade eine zusätzliche Entdämpfung des Gitterkreises dahingehend bewirkt, daß der Schwingungseinsatz der Röhre sichergestellt wird.
  • Das neue-Ultrakurzwellen-Audion sieht nun beispielsweise folgendermaßen aus: Im Gitter- und Anodenkreis einer Pentode mit hohem Außenwiderstand befindet sich jeweils ein auf die Ultrakurzwelle abstimmbarer Kreis. Mit dein Anodenkreis liegt ein Arbeitswiderstand in der Größenordnung von ioo bis Zoo kQ in Reihe. Unter der Voraussetzung, daß iin Empfangsgerät eine gut gesiebte Gleichspannung in. der Größenordnung von etwa Zoo Volt zur Verfügung steht, kann man die Schaltung so noch nicht im Sinne eines ausreichend rückgekoppelten Audions betreiben. Vielmehr muß die Kathode des Audions .durch einen Widerstand bzw. eine Drossel auf ein hochfrequentes Potential gelegt werden, so daß infolge der nun wirksam werdenden interelektrodischen Spannungsteilung eine ausreichende Vorentdämpfung des Gitterkreises auftritt. Die zusammen mit der Huth-Kühn-Rückkopplung nun zusätzlich wirksame, im Anodenkreis durch eine Kapazitäts- bzw. Induktivitätsaibstimmung beliebig regelbare Rück- . kopplung ergibt eine tatsächlich bis zum Schwingungseinsatz führende Gesamtrückkopplung. Die neue Schaltung zeichnet sich durch einen besonders geringen schaltungstechnischen Aufwand aus.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Schaltung des neuen Ultrakurzwellen-Audions, bei der als Röhre eine Pentäde I vorhanden ist. Im Gitterkreis ist der aus einer veränderlichen Induktivität und einer -Kapazität- --bestehende Schwingkreis 2 angeordnet; der- in Huth-Kühn-Schaltung betrieben wird. In dem Anodenkreis ist ein weiterer Schwingkreis 3 vorgesehen, der wiederum aus einer veränderlichen Induktivität und einer Kapazität besteht. Die Schwingkreise 2 und 3 sind nur interelektrodisch miteinander über die geringe Gitter-Anoden-Kapazität der Röhre I gekoppelt. Die Größe des Kathodenwiderstandes 4 wird so gewählt, daß der Schwingkreis :2 so weit vorentd'ämpft ist, daß mit dem Kreis 3 nunmehr in weitem Bereich die Regelung der Rückkopplung auf den Kreis 2 vorgenommen werden kann. Hierfür reicht ein Widerstand aus, an dem der infolge Verwendung der hohen Widerstände im Anoden-und Schirmkreis schwache Emissionsstrom einen so kleinen Spannungsabfall hervorruft, daß selbst bei Ableitung des Gitters nach Masse keine die Audionwirkung praktisch beeinträchtigende Verschiebung des Arbeitspunktes eintritt. Es ist für die Schaltung unerheblich,- ob an- Stelle des Widerstandes eine gleichwertige Drossel verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückgekoppeltes Ultrakurzwellen-Audion mit hoher Niederfrequenzverstärkung unter Verwendung einer Pentode als Demodulator für amplituden- und frequenz.modulierte Trägerfrequen.zsignale, in deren Gitter- und Anodenkreis je ein abgestimmter Schwingkreis angeordnet ist und deren Kathode auf hochfrequentem Potential liegt, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Kathode und Masse infolge Spannungsteilung ,der Strecke zwischen Gitter und Masse eine. Spannung ausbildet, die bei entsprechenderBemessung der weiteren Schaltelemente ohne äußere Rückkopplungspfade eine zusätzliche Entdämpfung des Gitterkreises dahingehend bewirkt, @daß der Schwingungseinsatz der Röhre sichergestellt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 684 162, 684 351; Elektrische Nachrichtentechnik, 1936, Heft 8, S. 26o ff.; V i lbi g, Lehrbuch der Hochfrequenztechnik, B:d. 1, 1937, S. 44,45 und 276; Bd. 11, 1945, S. 53; P i t s eh, Lehrbuch der Funkempfangstechnik, 1948 S. 377 ff.
DEG6314A 1951-06-15 1951-06-15 Rueckgekoppeltes Ultrakurzwellen-Audion mit hoher Niederfrequenzverstaerkung Expired DE954802C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE684162C (de) * 1935-10-18 1939-11-23 Philips Patentverwaltung Verstaerkerschaltung fuer sehr hohe Frequenzen
DE684351C (de) * 1936-03-18 1939-11-27 Telefunken Gmbh UEberlagerungsempfaenger zum Empfang stark unterschiedlicher Feldstaerken

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE684162C (de) * 1935-10-18 1939-11-23 Philips Patentverwaltung Verstaerkerschaltung fuer sehr hohe Frequenzen
DE684351C (de) * 1936-03-18 1939-11-27 Telefunken Gmbh UEberlagerungsempfaenger zum Empfang stark unterschiedlicher Feldstaerken

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