DE953740C - Schachtsignaleinrichtung fuer Foerderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen - Google Patents
Schachtsignaleinrichtung fuer Foerderanlagen mit AufsetzvorrichtungenInfo
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- DE953740C DE953740C DES36029A DES0036029A DE953740C DE 953740 C DE953740 C DE 953740C DE S36029 A DES36029 A DE S36029A DE S0036029 A DES0036029 A DE S0036029A DE 953740 C DE953740 C DE 953740C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B19/00—Mining-hoist operation
- B66B19/06—Applications of signalling devices
Landscapes
- Control Of Conveyors (AREA)
Description
- Schachtsignaleinrichtung für Förderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen In Förderanlagen, bei welchen die Gestellförderung Anwendung findet, werden Aufsetzvorrichtungen benutzt, welche verhindern sollen, daß beim Beladen des Fördergestells das Seil plötzlich stark belastet wird und der Förderkorb durch die Seillängung an Höhe verliert. Nach den Sicherheitsvorschriften der Bergbehörde müssen jedoch diese Aufsetzvorrichtungen bei Seilfahrt, d. h. bei Personenbeförderung mittels Förderkorb; eingefahren sein. Es sind daher aus Sicherheitsgründen Vorrichtungen zu schaffen, welche verhindern, daß bei Seilfahrt die Aufsetzvorrichtungen ausgefahren sind oder während der Seilfahrt ausgefahren werden.
- Gemäß der Erfindung wird diese Forderung dadurch erfüllt, daß die Aufsetzvorrichtungen mit Schaltkontakten versehen werden, welche durch eine an sich bekannte Fördermaschinensperreinrichtung> das Lösen des Bremshebels verhindert, falls bei Beginn der Seilfahrt eine Aufsetzvorrichtung ausgefahren ist. Seilfahrt kann also nur dann stattfinden, wenn sämtliche Aufsetzvorrichtungen eingefahren sind. Das Ein- und Ausfahren der Aufsetzvorrichtungen kann elektrisch oder pneumatisch erfolgen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Einschaltung der elektrischen Betätigungseinrichtungen bzw. der Elektroventile von der Stellung des Seilfahrtschalters abhängig gemacht, um ein Ausfahren einer Aufsetzvorrichtung während der Seilfahrt zu verhindern.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt. In der Schaltung ist alles für das Verständnis nicht unbedingt Erforderliche fortgelassen. In der Figur bedeutet im FördermaschinenraumF: SFS einen Seilfahrtschalter, dessen Schaltarme P1, P2 bei Seilfahrt in Stellung i, 2, bei Güterförderung in Stellung 3, 4 stehen, SFL die Seilfahrtlampe, GFL die Güterförderungslampe, SpM den Magneten der Fördermaschihensperreinrichtung und SpK einen von dieser betätigten Kontakt, auf der Hängeblank H: SFL2 die Seilfahrtlampe, AS i den Schalter zur Betätigung des Elektromagneten ETl i für die Aufsetzvorrichtung, AK i den Kontakt der Aufsetzvorrichtung und TK i den Torkontakt des Schachttores, auf der Fördersohle S: Bezeichnung der Geräte wie auf der Hängebank, nur sind diese zur Unterscheidung mit dem Index .2 versehen.
- Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Während des normalen Förderbetriebes bei Güterförderung steht der Seilfahrtschalter SFS in der dargestellten Stellung (Kontakte 3, 4 geschlossen). Der SperrmagnetSpM wird über den SchaltarmP 2 direkt an Spannung gelegt und gibt infolgedessen unabhängig von dem Stande der Kontakte der Aufsetzvorrichtung bzw. der Torkontakte den Bremshebel zum Ingangsetzen der Fördermaschine frei. tfber den Kontakt SpK des Sperrmagneten ist jetzt die Sperrlampe L2 ausgeschaltet und die Freilampe L i eingeschaltet. Die Elektromagnete EV i und ETl2 erhalten über den Pol P i des Seilfahrtschalters den Pluspol, während der Minuspol jeweils durch Betätigen des Schalters AS i bzw. AS :2 angeschaltet wird. Durch Erregen der Elektromagnete wird die Druckluftzuführung freigegeben und die Aufsetzvorrichtung ausgefahren. Ist das Beladen oder Entladen beendet, so werden die Schalter AS i bzw. AS2 wieder in die dargestellte Ruhestellung gebracht, das Elektroventil wird stromlos und durch Abschneiden der Preßluftzuführung die Aufsetzvorrichtung wieder eingefahren.
- Ist der Schalter SFS jedoch in die linke Stellung »Seilfahrt« gebracht, so wird der direkte Pol für den Sperrmagnet abgetrennt und dieser damit abhängig von den hintereinandergeschalteten Kontakten der Aufsetzvorrichtungen und der Torschalter. Um ein Ausfahren der Aufsetzvorrichtung während der Seilfahrt zu vermeiden, wird durch den Schaltarm P i der Pluspol für die Magnetspulen der Elektroventile abgetrennt. Gleichzeitig schaltet dieser Pol an allen Stellen die Seilfahrtlampen SFL, SFL i bzw. SFL2 ein, so daß die Anschläger erkennen können, daß die Aufsetzvorrichtungen abgeschaltet sind.
- In bekannter Weise kann durch Kontakte der Sperreinrichtung dafür gesorgt werden, daß bei Öffnen eines Tores während des Treibens gleichzeitig mit dem Einfallen der Sperze die Notsignaleinrichtung ausgelöst wird, welche den Fördermaschinisten zum sofortigen Stillsetzen der Fördermaschine veranlaßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schachtsignaleinrichtung für Förderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsetzvorrichtungen mit Schaltkontakten ausgerüstet sind, die in Hintereinanderschaltung so mit dem Sperrmagnet einer Fördermaschinensperreinrichtung verbunden sind, daß nach Umschaltung der Anlage a-F Seilfahrt der Sperrmagnet und damit der T'iie-@:shebel blockiert bleibt, solange noch eine der Aufsetzvorrichtungen in den Schacht ausgefahren ist.
- 2. Schachtsignaleinrichtung nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu den elektrischen oder elektropneumatischen Betätigungseinrichtungen für die Auf setzvorrichtungen über einen Kontakt des Seilfahrtumschalters so geführt ist, daß das Ausfahren der Aufsetzvorrichtungen in den Schacht während der Dauer der Seilfahrt verhindert wird.
- 3. Schachtsignaleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Hintereinanderschaltung mit den Kontakten der Aufsetzvorrichtungen Torkontakte der Schachttore so geschaltet sind, daß der Bremshebel bei eingestellter Seilfahrt gesperrt bleibt, solange noch ein Schachttor offensteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36029A DE953740C (de) | 1953-10-27 | 1953-10-27 | Schachtsignaleinrichtung fuer Foerderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36029A DE953740C (de) | 1953-10-27 | 1953-10-27 | Schachtsignaleinrichtung fuer Foerderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE953740C true DE953740C (de) | 1956-12-06 |
Family
ID=7482075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36029A Expired DE953740C (de) | 1953-10-27 | 1953-10-27 | Schachtsignaleinrichtung fuer Foerderanlagen mit Aufsetzvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE953740C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2839160A1 (de) * | 1978-09-08 | 1980-03-13 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verfahren und vorrichtung zum betreiben einer schachtfoerdereinrichtung, insbesondere im bergbau |
-
1953
- 1953-10-27 DE DES36029A patent/DE953740C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2839160A1 (de) * | 1978-09-08 | 1980-03-13 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verfahren und vorrichtung zum betreiben einer schachtfoerdereinrichtung, insbesondere im bergbau |
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