DE953380C - Strumpf fuer Bein- und Fussprothesen - Google Patents
Strumpf fuer Bein- und FussprothesenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/78—Means for protecting prostheses or for attaching them to the body, e.g. bandages, harnesses, straps, or stockings for the limb stump
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Description
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- Strumpf für Bein- und Fußprothesen Bein- und Fußamputierte pflegen ihre Prothesen mit Strümpfen zu bekleiden, um die Prothesen nach außen abzudecken und so weniger in Erscheinung treten zu lassen. Die hierfür bisher verwendeten Strümpfe sind in üblicherWeise mit Fußstück und Schaft ausgeführt.
- Derartige Strümpfe normaler Ausführung sind durch die starke Reibung zwischen Schuh und Prothese aus nicht elastischem Werkstoff einem erheblichen Verschleiß unterworfen. Die Strümpfe werden in ihren Fuß stücken in den meisten Fällen schon nach wenigen Tagen bis zur Unkenntlichkeit beschädigt. Die Beschädigungen sind dabei vielfach derart, daß eine Reparatur ausgeschlossen ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Prothesenstrumpf zu schaffen, der praktisch unbegrenzt haltbar ist, ohne daß damit sein Charakter als Bekleidungsmittel verlorengeht.
- Die genannte Aufgabe wird nach der Erfindung im weseNtlichen dadurch gelöst, daß ein fuß stück loser Strumpfschaft vorgesehen. wird, dessen untere Kante leicht lösbar mit der, Prothese verbunden werden kann. Ein solcher Prothesenstrumpf bekleidet das Bein bis in den Schuh hinein wie ein normaler Strumpf; er vermeidet aber das Fußstück, welches dem starken Verschleiß ausgesetzt ist. Durch seine Befestigung an der Prothese kann er wie jeder normale Strumpf durch die üblichen Sockenhalter oder bei Damenstrümpfen durch das übliche Strumpfband mit Aufwärtszug um den Prothesenunterschenkel, gegebenenfalls auch um das Knie, gespannt werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführung des erthldungsgemäßen Prothesenstrumpfes ist die untere Kante des Strumpfschaftes mit einer Verstärkung versehen, welche die Mittel zur Verbindung mit der Prothese aufweist. Die Kantenverstärkung wird dabei vorzugsweise von einem Fasergewebe gebildet, das mit der unteren Kante des Strumpfschaftes fest verwebt ist und eine eingewebte Längsschnur enthält, welche in Abständen angeordnete. nach unten gerichtete kleine Webschnüre aufweist, deren Enden kugelförmig verstärkt sind.
- Die Prothese kann ihrerseits in Höhe der unteren Kante des Strumpfschaftes mit einem Band versehen werden, über das die Verbindung der Prothese mit dem Strumpfschaft erfolgt. Hierbei empfiehlt es sich, das Verbindungsband derart in eine Nut der Prothese einzulassen, daß seine Oberfläche im wesentlichen bündig mit der der Prothese abschließt. Wird der Strumpfschaft mit einer Kantenverstärkung der obengenannten Art versehen, so werden im Prothesenband im Abstand der kleinen Webstücke der Kantenverstärkung Ösen angeord net, in welche die kugelförmigen Enden dieser kleinen Webschnüre eingehakt werden können.
- Ferner kann hierbei das Prothesenband mit einer Längsrille versehen werden, welche zur Aufnahme der gleich starken Längs schnur der Kantenverstärkung des Strumpfschaftes dient.
- Das Prothesenband wird vorzugsweise aus einem elastischen Werkstoff wie Gummi hergestellt. Es kann mit der Prothese durch Leimen oder sonstwie verbunden werden. Für den Fall des Leimens empfiehlt es sich, das Prothesenband auf seiner Rückseite mit einer dünnen Leinenunterlage zu versehen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in verschiedenen Darstellungen, und zwar zeigt Fig. I in Seitenansicht eine Fußprothese mit dem unteren Ende des Strumpfes, Fig. 2 in Seitenansicht die an der unteren Kante des Strumpfes vorgesehene Verstärkung, Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt des Prothesenbandes sowie der Kantenverstärkung in der Ebene eines der Webschnüre und einer der zugehörigen Osen, Fig. 4 einen gleichen Querschnitt in einer Ebene zwischen den Webschnüren bzw. Ösen und Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Öse des Prothesenbandes.
- Mit 10 ist die z. B. aus Holz bestehende Fußprothese bezeichnet, welche in den Schuh hineingehend mit einem fußstücklosen Strumpfschaft II bekleidet ist. Dieser Strumpfschaft II kann wie der eines normalen Strumpfes ausgebildet sein.- Mit seiner unteren Kante ist eine Verstärkung 12 aus Fasergewebe fest verwebt. In diese Kantenverstärkung 12 ist eine Längsschnur I3 von etwa I,5 mm eingewebt, welche vorzugsweise aus solchen Textilfasern besteht, daß sie beim Waschen nicht einläuft und ihre Normallänge von etwa 375 mm nicht verliert. In Abständen von etwa 25 mm ist diese Längsschnur 13 mit kleinen, etwa 4 mm langen. nach unten gerichteten Webschnüren 14 versehen. deren freie Enden je eine angewebte Webkugel 15 von etwa 3 mm Durchmesser besitzen.
- In Anpassung an diese Ausführung der unteren I Kante des Strumpfschaftes Ir ist die Prothese 10 mit einem nand 16 aus zähem Gummi versehen, da cl)enfalls etwa 375 mm lang ist, eine Breite von etwa I2 mm und eine Stärke von etwa 2,5 mm aufweist. Dieses Band 16 ist in eine durch Fräsen gebildete Nut der Prothese 10 derart eingelassen daß seine Oberfläche mit der der Prothese 10 im wesent lichen bündig abschließt.
- Das Band 16 ist ferner im Abstand der kleinen Webschnüre 14 mit Ösen r7 versehen. Diese Ösen 17 sind so ausgebildet, daß die Webkugeln 15 der kleinen Webschnüre 14 eingeführt und durch Ziehen nach oben festgehakt werden können. Die Querschnitte nach Fig. 3 und 4 zeigen, daß das Band r6 weiter eine Längsrille rS aufweist, welche die Längsschnur I3 der Kantenverstärkung 12 aufnimmt, so daß auch an dieser Stelle ein im wesentlichen bündiger Abschluß. vorhanden ist.
- Die Anbringung des Strumpfes erfolgt in der Weise, daß der Strumpfschaft II über die Prothese 10 gezogen wird, bis seine untere Kante 12 etwa in Höhe des Bandes 16 liegt. Alsdann werden die Webkugeln 15 in die Ösen 17 des Bandes 16 eingeführt und in diesen durch Ziehen nach oben eingehakt.
- Der auf diese Weise an der Prothese 10 befestigte Strumpfschaft 11 kann hierauf in üblicher Weise durch Sockenhalter oder Strumpfbänder nach oben gespannt und so wie der normale Strumpf straff gehalten werden. Das Ausziehen des Strumpfes geht in umgekehrter Reihenfolge vor sich.
Claims (10)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Strumpf für. Bein- und Fußprothesen, gekennzeichnet durch einen fußstücklosen Strumpfschaft, dessen untere Kante leicht lösbar mit der Prothese verbunden werden kann.
- 2. Strumpf nach Anspruch I, dadurch gekeunzeichnet, daß die untere Kante des Strumpfschaftes (11) mit einer Verstärkung (12) versehen ist, welche die Mittel zur Verbindung mit der Prothese (10) aufweist.
- 3. Strumpf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenverstärkung (I2) von einem Fasergewebe gebildet wird, das mit der unteren Kante des Strumpfschaftes (I r) fest verwebt ist und eine eingewebte Längsschnur (I3) enthält, welche in Abständen angeordnete, nach unten gerichtete kleine Wehschnüre (14) aufweist, deren Enden (I5) kugelförmig verstärkt sind.
- 4. Strumpf nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Prothese (10) in Höhe der unteren Kante des Strumpfschaftes (Il) mit einem Band (I6) versehen ist, über das die Verbindung der Prothese (io) mit dem Strumpfschaft (11) erfolgt.
- 5. Strumpf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. daß das Verbindungsband (I6) derart in eine Nut der Prothese (io) eingelassen ist, daß seine Oberfläche im wesentlichen bündig mit der der Prothese (10) abschließt.
- 6. Strumpf nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kantenverstärkung (I2) des Strumpfschaftes (11) nach Anspruch 3 das Prothesenband (I6) im Abstand der kleinen Webschnüre (14) der Kantenverstärkung (12) Ösen (17) aufweist, in welche die kugelförmigen Enden (15) dieser kleinen Webschnüre (I4) eingehakt werden können.
- 7. Strumpf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Prothesenband (16) eine Längsrille (IS) zur Aufnahme der gleich starken Längsschnur (13) der Kantenverstärkung (I2) des Strumpfschaftes (1 r) aufweist.
- S. Strumpf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Prothesenband (I6) aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise aus zähem Gummi besteht.
- 9. Strumpf nach Anspruch 4 und S. dadurch gekennzeichnet, daß das Prothesenband (r6) mit cter Prothese (io) durch Leimen verbunden wird.
- 10. Strumpf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Prothesenband (16) auf seiner Rückseite mit einer dünnen Leinenunterlage versehen wird.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE953380C true DE953380C (de) | 1956-11-29 |
Family
ID=7216502
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK22623A Expired DE953380C (de) | 1954-06-23 | 1954-06-23 | Strumpf fuer Bein- und Fussprothesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE953380C (de) |
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1954
- 1954-06-23 DE DEK22623A patent/DE953380C/de not_active Expired
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