DE952906C - Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock - Google Patents

Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock

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Publication number
DE952906C
DE952906C DEB25470A DEB0025470A DE952906C DE 952906 C DE952906 C DE 952906C DE B25470 A DEB25470 A DE B25470A DE B0025470 A DEB0025470 A DE B0025470A DE 952906 C DE952906 C DE 952906C
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DE
Germany
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printing plates
plate
clamping device
support block
holder
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Expired
Application number
DEB25470A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Bocken
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HEINRICH BOCKEN
Original Assignee
HEINRICH BOCKEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/04Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching printing elements to flat type-beds

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  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Klemmvorrichtung zur lösbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung zur lösbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock mittels gekürzter Plattenhalter, die beim Schließen mit Hilfe ihrer keilartig wirkenden Schrägflächen nach unten gedrückt werden und die Druckplatte anpressen.
  • Bisher war es gebräuchlich, daß Druckplatten auf Sperrholzplatten mit Schrauben oder Nägeln befestigt wurden. Es zeigte sich jedoch häufig, daß die Holzunterlagen verschieden in der Höhe, vielfach unwinklg geschnitten und nach dem Waschen der Druckformen übel verzogen waren. Dieser übelstand konnte nur durch unrationelle Korrekturen an diesen Klischees mit Hobel, Feile, Schmirgelpapier, Ankleben und Ausgleichen mit Kartonspänen behoben werden.
  • In der Folge wurden in Buchdruckereien auch Eisenunterlagen verwendet, an die Metallhaken oder Klammern angeschraubt oder lose angelegt werden. Diese Klammern haben an der Oberkante eine Schrägfläche, die zum Festhalten der Druckplatten dient. Wo diese Klammern mit einer unteren Schrägfläche, z. B..einer kegelförmigen Warze, beim Schließen der Druckform in eine seitliche Nut der Unterlage hineingedrückt wurden, trieb sie die hierbei entstehende Keilwirkung nach unten, so daß die Druckplatte an die Unterlage angepreßt wurde, wenn die Klammer nicht vorzeitig am Fundament anstieß.
  • Diese Klammern können jedoch nur bei dickeren Druckplatten mit Erfolg Verwendung finden.
  • Für dünnere Zinkdruckplatten müssen andere Halter verwendet werden, da die Schrägflächen an diesen Platten flacher und dementsprechend anders gewinkelt sind. Außerdem wird die Schrägfläche an Zinkdruckplatten verschieden ausgeführt und ist deshalb nicht immer einwandfrei der konstant gewinkelten Schrägfläche am Halter angepaßt.
  • Das hat zur Folge, daß die Platte nicht fest auf ihrer Unterlage gehalten wird und sich beim Druck in der Maschine löst. Es entstehen dadurch Passerdifferenzen beim Mehrfarbendruck und unscharfe Abdrucke der betreffenden Zinkdruckplatte. Es ist auch nicht möglich, daß bei dieser Befestigungsart ein. und derselbe Halter sowohl für dickere als auch für dünnere Zinkdruckplatten verwendet werden kann.
  • Es sind auch gekürzte Plattenhalter bekannt, die an der Ober- und Unterkante in einem bestimmten Winkel abgebogen sind. Hierbei drückt die schräg stehende Oberkante auf den Plattenrand und zieht die Platte abwärts, während die ebenfalls schräg stehende Unterkante in eine seitliche breite Nut ungefähr in der Mitte eines Unterlagsteges greift. Da dieser Halter aber nur bis in die seitliche Nut am Unterlagsteg reicht, wird der Halter beim Schließen auch nur gegen die obere Hälfte der Unterlage gedrückt. Der Nachteil hierbei ist, daß zwischen der unteren Hälfte des Unterlagsteges und der anliegenden Satzteile ein freier Raum entsteht, der etwa der Kegelstärke des Halters entspricht. Das hat zur unausbleiblichen Folge, daß sich der gesamte Klischeeblock beim Schließen nach oben wölbt und beim Abdrucken der Form federt. Das Klischee druckt dadurch unsauber aus, und ebenfalls drückt sich das anliegende Blindmaterial der Form immer mehr nach oben, bis es schließlich mitdruckt.
  • Für Zinkdruckplatten werden auch Eisenunterlagstege mit Holzeinlage zwecks Aufnahme von Befestigungsnägeln verwendet. Diese Befestigungsart hat aber den Nachteil, daß die Zinkdruckplatten beim Lösen von ihren Unterlagen mit den dazu erforderlichen Werkzeugen sehr leicht beschädigt oder unbrauchbar werden können.
  • Seit einiger Zeit werden auch Druckplatten mit zweiseitiger Klebefolie auf ihre Unterlagen geklebt. Das Aufkleben der Platten schließt jedoch eine Zurichtung unter der Druckplatte aus. Außerdem lassen sich die Druckplatten, ohne daß sie verbogen werden, nicht von ihrer Unterlage lösen.
  • Die Unterlagen selbst werden durch Auflösen der Klebemasse nach. dem Waschen der Druckformen übel verschmiert.
  • Endlich wurde seit Jahren auch eine Befestigungsvorrichtung nach typographischem System entwickelt, wonach unter der Druckplatte schräg stehende Ausfräsungen angebracht sind. Diese dienen zur Aufnahme von genau dazu passenden Haltern, welche die Druckplatte unterhalb ihrer Ränder auf ihrer Unterlage festhalten. Die Druckplatte ruht demnach an ihren Rändern zum Teil auf ihrer Unterlage und auf dem Halter selbst. Da aber Halter und Unterlage eine konstante Höhe haben, wirken sich dadurch kleine Unterschiede in der Höhenlage der Ausfräsungen unter der Druckplatte so aus, daß dieselbe sich beim Druck an der Stelle nach oben abbiegt und unsauber ausdrucken kann.
  • Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, daß die keilartigen Plattenhalter an Schrägflächen der Unterlage anliegen und mit einer waagerechten Zunge in eine seitliche Nut der Druckplatte eingreifen. Hierdurch wird erreicht, daß die Druckplatte fest auf ihre Unterlage gepreßt wird, wenn die gekürzten keilartigen Plattenhalter beim Schließen gegen die Schrägflächen der Unterlage drücken.
  • Die Ausführungen sind in den Zeichnungen (Abt. i, i a, i b, i c) dargestellt; jedoch können die Einzelheiten noch Abänderungen gestatten, wenn die Hauptzüge der Erfindung nicht verlassen werden.
  • Die Druckplatte a (Abt. i und i a) ist in ihren Rändern mit einer zum Plattenhalter c (Abt. i und i c) passenden rechteckigen Nut b (Abt. i a) versehen. In dieser Nut wird der Plattenhalter c mit seiner im rechten Winkel stehenden Zunge d (Abt. i und i c) eingesetzt.
  • Die Unterlagen e (Abt. i und i.b) dienen gleichzeitig als feste Unterlagen der Druckplatte a und als Ergänzung zu dem. Plattenhalter c, da beide im gleichen Winkel entgegengesetzt abgeschrägt sind. Dadurch wird erreicht, daß beim Schließen in den Formenrahmen der Plattenhalter c mit seiner eingerasteten. Zunge d fest und nach oben unausweichbar gegen Druckplatte a und Unterlagen e gepreßt wird und die Druckplatte a selbst, auch bei stärkster Druckbeanspruchung, fest in ihre Stellung auf die Unterlage niederzieht.
  • Die Höhe h (Abt. i) des Plattenhalters ist so gehalten, daß derselbe das Druckfundament g (Abt. i nicht berührt. Dadurch erfolgt selbsttätig die Anpassung des Plattenhalters c nach oben oder unten bei: Fräsdifferenzen in der Höhenlage der Nut :b an der Druckplatte oder in der Höhenlage der Nut b an verschieden starken Druckplatten und damit auch an verschieden hohen Unterlagen.
  • Die abgeschrägten Unterlagen e sind in Normalhöhe den bisher verwendeten Unterlagstegen f (Abt. r) angepaßt.
  • Das Lösen der Druckplatte a von ihrer Unterlage e und f (Abt. i) erfolgt leicht und ohne Hilfsmittel bei aufgeschlossener Form durch Herausschieben des Plattenhalters c nach beiden Seiten aus der Nut b. Beschädigen oder Verbiegen der Druckplatte a ist dabei nicht möglich, und die Anbringung einer Zurichtung unter der Druckplatte kann schnell und leicht erfolgen.
  • Ferner ist im Gegensatz zu anderen Befestigungsvorrichtungen das Einfräsen der Nut b in dem Druckplattenrand dadurch wesentlich vereinfacht, daß die Nut in der ganzen Plattenlänge und -breite durchgehend rechteckig und rechtwinklig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klemmvorrichtung zur lösbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock mittels gekürzter Plattenhalter, die beim Schließen mit Hilfe ihrer keilartig wirkenden Schrägflächen nach unten gedrückt werden und die Druckplatte anpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die keilartigen Plattenhalter (c) an Schrägflächen der Unterlagen (e) anliegen und mit einer waagerechten Zunge (d) in eine seitliche Nut (b) der Druckplatte (a) eingreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 516383; USA.-Patentschrift Nr. 1770475.
DEB25470A 1953-05-05 1953-05-05 Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock Expired DE952906C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB25470A DE952906C (de) 1953-05-05 1953-05-05 Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB25470A DE952906C (de) 1953-05-05 1953-05-05 Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE952906C true DE952906C (de) 1956-11-22

Family

ID=6961776

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB25470A Expired DE952906C (de) 1953-05-05 1953-05-05 Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von flachen Druckplatten auf einem Unterlagsblock

Country Status (1)

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DE (1) DE952906C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1770475A (en) * 1928-02-01 1930-07-15 Levison Harry Clamping means for mounting printing plates
DE516383C (de) * 1928-02-01 1931-01-22 Harry Levison Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von Druckplatten auf einem Unterlagsblock innerhalb eines Schliessrahmens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1770475A (en) * 1928-02-01 1930-07-15 Levison Harry Clamping means for mounting printing plates
DE516383C (de) * 1928-02-01 1931-01-22 Harry Levison Klemmvorrichtung zur loesbaren Befestigung von Druckplatten auf einem Unterlagsblock innerhalb eines Schliessrahmens

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