DE95273C - - Google Patents

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DE95273C
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/14Safety devices, e.g. prevention of excess pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche, im Gasfabrikationsraum angebracht, die in einem bestimmten Zeitraum hergestellte Menge Gas, welche in einem Gasbehälter aufgenommen und wieder abgegeben wird, anzeigt, gleichviel ob die aufgenommene Menge Gas gröfser oder kleiner als die abgegebene ist.
Ferner enthält die Vorrichtung einen Oelmesser, mittelst dessen, wenn eine bestimmte Oelmenge einem bestimmten Volumen Gas beigemischt werden soll, Unregelmäfsigkeiten in der Zuführung des Oeles entdeckt werden können, so dafs solche Zuführung sogleich geregelt werden kann.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Ansicht eines Gasbehälters A, eines Stationsgasmessers B und des Indikators 1, welcher im Gasfabrikationsraume angebracht und mit dem Stationsgasmesser B elektrisch verbunden ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Indikator, Fig. 3 eine Hinteransicht desselben.
Fig. 4 und 5 zeigen einen Indikator, welcher anderer Construction ist, als der in Fig. 2 und 3 gezeigte.
Fig. 6 und 7 zeigen im Schnitt und Vorderansicht eine andere Form eines Indikators, und
Fig. 8 ist ein Schnitt durch einen Indikator von noch anderer Form.
In Fig. ι ist A ein Gasbehälter und a die Glocke desselben; ersterer wird durch das.
Rohr b gespeist und durch c entleert. Das Gas wird durch den Stationsgasmesser B geleitet und dem Consumenteh mittelst Rohres d zugeführt, g ist ein Oelmesser, welcher das in denselben durch Rohr i eintretende OeI mifst und in den Gasbehälter durch das Rohr h abgiebt. Das OeI wird dem Gase beigemischt, um letzteres zu bereichern, und wird in einem bestimmten Verhältnifs zum Volumen des Gases in den Gasbehälter eingeführt. Die Quantität des durch den Oelmesser gehenden Oeles wird durch einen Zeiger j (Fig. 1) angedeutet, und sobald diese einem bestimmten Procentsatz von dem den Gasmesser B durchgehenden Gas nicht entspricht, wird die Zuführung des Oeles durch Hähne im Rohr i entweder vergröfsert oder verkleinert.
ι ist ein Differential - Indikator, welcher das Heben und Fallen der Gasbehälterglocke a, sowie die Quantität des abgegebenen Gases, welches durch den Gasmesser B geht und die Quantität des beigemischten Oeles anzeigt.
Der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Indikator 1 besteht aus dem am Wandarm 4 befestigten Zifferblatt 2, dem Zeiger 3, welcher die Bewegungen der Gasbehälterglocke α und die den Stationsmesser durchlaufende Menge Gas anzeigt. Im Wandarm 4 sind Lager angebracht, in welchen die Scheiben 5 und 7 fest mit ein und derselben Nabe 8 verbunden, drehbar angeordnet sind. In der Nabe 8 der beiden Scheiben 5 und 7 ist eine hohle Spindel 6, an welcher der Zeiger 3 am einen und
am anderen Ende ein Schaltrad 9 befestigt ist, in der Weise angeordnet, dafs die Scheiben 5 und 7 den Bewegungen der Gasbehälterglocke entsprechen. Zu diesem Zwecke ist eine Schnur 12 mit einem Ende an der Glocke befestigt, über zweckmäfsig angeordnete Rollen geleitet, um die Peripherie der Scheibe 5 gewickelt und an ihrem losen Ende mit einem Gewicht versehen, so dafs die Scheiben 5 und 7 gedreht werden, sobald die Gasbehälterglocke steigt oder fällt. Die Scheiben 5 und 7 werden in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 3) gedreht, wenn die Gasbehälterglocke abwärts geht, d. h. mehr Gas durch das Rohr c abgegeben, als durch das Rohr b zugeführt wird, und in entgegengesetzter Richtung oder in Richtung des Pfeiles x, wenn die Glocke α aufwärts geht, d. h. mehr Gas zugeführt als abgenommen wird.
Der Stationsgasmesser B ist mit dem Differential-Indikator elektrisch in der Weise verbunden, dafs, wenn der Zeiger f am Stationsgasmesser B eine Umdrehung vollendet, ein elektrischer Strom bei 22 geschlossen wird, wodurch der an der Scheibe 7 befestigte Magnet 13 in Wirkung kommt. Derselbe zieht den auf der Scheibe 7 drehbar angeordneten zweiarmigen Hebel an, welcher an seinem freien Ende mit einer Klinke 10 versehen ist, die in das Schaltrad 9 eingreift. Beim Anziehen durch den Magneten schiebt nun die Klinke 10 das Schaltrad 9 und damit auch den Zeiger 3 in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 3) um einen Zahn vor.
Die Verbindung zwischen den Leitungsdrähten 20 und 23 und den Polen des Elektromagneten 13 wird durch an der Nabe 8 der Scheiben 5 und 7 befestigte Contactringe 16, 17 und Federn 18, 19 in bekannter Weise hergestellt.
Die Arbeits- und Wirkungsweise des Indikators, welcher nicht allein das Volumen des in einer bestimmten Zeit, wie Stunden oder Minuten, angefertigten Gases, sondern auch den Stand der Gasbehälterglocke anzeigt, gleichviel ob ebenso viel Gas dem Behälter entnommen als zugeführt wird, oder ob mehr oder weniger zugeführt und entnommen wird, ist folgende:
Es sei angenommen, dafs kein Gas durch das Rohr b dem Behälter A zugeführt, aber das in demselben enthaltene Gas durch Rohr c dem Stationsmesser B und Rohr d abgeführt wird; die Gasbehälterglocke wird sich dadurch senken und der Zeiger 3 dreht sich in der Richtung des Pfeiles y\ sobald nun aber der Zeiger f des Stalionsmessers eine Umdrehung vollendet, d. h. den Punkt 22 berührt hat, wird der Zeiger 3 am Differential-Indikator 1 um einen Zahn in der Richtung des Pfeiles χ geschoben. Wird nun aber Gas von den Generatoren dem Gasbehälter A durch das Rohr b zugeführt und in gleicher Menge durch das Rohr c und d angeführt, so bleibt die Gasbehälterglocke α in derselben Höhenlage, wäh-. rend der Zeiger 3 am Indikator 1 und der Zeiger f des Stationsgasmessers durch die elektrische Verbindung der beiden Zeiger gleichmäfsig den Gasabgang anzeigen, d. h. sobald der Zeiger f eine Umdrehung vollendet, wird der Strom durch den Elektromagneten 13 geschlossen und der Zeiger 3 wird um einen Zahn in der Richtung des Pfeiles χ verschoben. Wenn weniger Gas abgegeben als eingeführt wird, so dreht sich die Scheibe 7 und gleichzeitig Schaltrad 9 in Verbindung mit Zeiger 3 in der Richtung des Pfeiles χ und aufserdem noch der Zeiger 3 besonders beim Berühren des Punktes 22 durch Zeiger f. Wird z. B. gewünscht, das Volumen einer in einer Stunde fabricirten Gasmenge zu erfahren, so wird die Stellung des Zeigers 3 notirt und am Ende der Stunde mit der Stellung des Zeigers 3 verglichen; der Unterschied giebt dann das Volumen in einer gewünschten Mafseinheit, gleichviel in welcher Höhenlage die Gasbehälterglocke sich befunden hat oder befindet.
In den Fig. 4 und 5 ist der Elektromagnet 13a festgelegt und dreht sich nicht mit den Scheiben 5 und 7. Die Klinke ioa ist so angeordnet, dafs sie in die Zähne des Schaltrades fafst, welches einem Kronrade ähnlich ist. Durch diese Anordnung werden die Contactringe 16, 17 und Federn 18, 19 überflüssig und die elektrische Leitung geht direct zum Elektromagneten ι 3a.
In den Fig. 6 und 7 ist der Zeiger 3 an dem Arm 26 befestigt, welcher an seinen Enden die Räder 28,29 trägt, und die Scheibe 5, welche durch die Schnur 12 bewegt wird, hat an ihrer Nabe ein Rad 30, dessen Zähne in die der Räder 28, 29 greifen, während das Schaltrad 9 mit einem Zahnring 31 versehen ist, dessen Zähne ebenfalls mit den Rädern 28, 29 in Verbindung sind. Wenn nun der elektrische Strom bei 22 am Stationsgasmesser durch den Zeiger f (Fig. 1) geschlossen wird, so schiebt die Klinke iob (Fig. 6 und 7) durch den Elektromagneten i3b das Schaltrad 9 um einen Zahn vor, wodurch der Zeiger 3 in der Richtung des Pfeiles χ verschoben wird, während beim Fallen der Gasbehälterglocke die Scheibe 5 und damit auch das Rad 30 die Räder 28, 29 in der Weise dreht, dafs der Zeiger 3 sich in der Richtung des Pfeiles y bewegt.
In der hohlen Spindel 6 (Fig. 2) ist eine Welle 35 (Fig. 2 und 6) angebracht worden, welche am einen Ende einen Zeiger 36 und am anderen eine Riemscheibe 37 trägt, welche
von der Zeigerwelle i des Oelmessers mittelst Scheibe und durch den Riemen 38 getrieben wird.
Während der Herstellung von Gas mit einem bestimmten Procentsatz OeI wird der Zeiger 36 in einer bestimmten gleichmäfsigen Bewegung gedreht und zeigt dadurch die Öelmenge, die in den Gasbehälter getrieben ist, an. Diese Menge entspricht einem bestimmten Procentsatz des in derselben Zeit hergestellten und vom Gasbehälter aufgenommenen Gases. Da nun der Zeiger 3 die Quantität des hergestellten Gases anzeigt, so ist es klar, dafs, wenn beide Zeiger 3 und 36 stets denselben Winkel zu einander beibehalten, der Procentsatz des zugesetzten Oeles derselbe ist. Der Zuflufs des Oeles mufs entsprechend dem zuzusetzenden OeIe durch Hähne in der Leitung i regulirt werden.
In Fig. 8 ist ein Indikator gezeigt, in welchem das Zifferblatt 2a mit der Scheibe 5% welche durch die Schnur bewegt wird, verbunden ist, während das Schaltrad ga, durch den Elektromagneten 13° beeinflufst, den Zeiger 3 dreht. Die gelieferte Gasmenge kann dann aus den Stellungen des Zifferblattes 2S mit dem Zeiger 3 abgelesen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Indikator für Gasfabriken, welcher die in einer bestimmten Zeit einem Gasbehälter zugeführte und abgegebene Gasmenge in der Weise anzeigt, dafs die in der gegebenen Zeit gemachte Gasmenge direct abgelesen werden kann, gekennzeichnet durch eine Scheibe, welche, von den Bewegungen der Gasbehälterglocke beeinflufst, einen Zeiger über ein Zifferblatt bewegt, und ein mit dem Zeiger verbundenes Schaltrad, welches den Bewegungen eines Zeigers eines Stationsgasmessers entspricht.
2. Ein Indikator für Gasfabriken wie unter 1. in Verbindung mit einem über dasselbe Zifferblatt beweglichen Zeiger, welcher die dem Gase zugeführte Öelmenge in der Weise angiebt, dafs der Procentsatz des im Gase enthaltenen Oeles leicht ermittelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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