DE95241C - - Google Patents

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DE95241C
DE95241C DENDAT95241D DE95241DA DE95241C DE 95241 C DE95241 C DE 95241C DE NDAT95241 D DENDAT95241 D DE NDAT95241D DE 95241D A DE95241D A DE 95241DA DE 95241 C DE95241 C DE 95241C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/08Finishing barrels, e.g. cutting grooves
    • B27H5/10Trussing or hooping barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung stellt eine Fafsreifenantreibmaschine dar, mittels welcher zu gleicher Zeit zwei Fafsreifen angezogen werden.
In einem festen Rahmen A sind die beiden doppeltwirkenden hydraulischen Cylinder B1 und B2 mit den Kolben D1 und D2, die Druckplatten E1 und E2 mit den Klauen f. und die Einstellplatten .F1 und F2
Damit die beiden Druckplatten E1 und E2
2 eingebaut, mit
den Klauen f, welche mit den hydraulischen Kolben D1 und D2 fest verbunden sind, sich gleichmäfsig gegen einander und aus einander bewegen, sind dieselben durch Ketten a oder Seile, welche über am Gestell A befestigte Rollen b führen, fest verbunden. Die beiden mittleren Einstellplatten F1 und F2 dienen zum Heben der Fässer in die Mitte der beiden Druckplatten E1 und E2, und zwar ist die untere Aufstellplatte F1 mit der oberen, an Gewicht gröfseren Einstellplatte F2 durch über die Rollen c führende Ketten d oder Seile ebenfalls fest verbunden.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die Stellung, in welcher die Reifen auf das Fafs aufgetrieben werden.
Fig. 4 zeigt die Stellung, in welcher das Fafs eingestellt bezw. herausgenommen wird. Die Aufstellplatte F1 und die Platte F2 werden hier durch die an den Druckplatten E1 und .F2 befestigten Stangen a, welche mit Muttern g versehen sind, aus einander gehalten.
Die radiale Verschiebung der Klauen f von einer weiteren in eine engere Stellung geschieht durch die Drehung des Handrades s.
Durch die Verschiebung der Klauen nach innen wird gleichzeitig das Fafs in die Mitte der Aufstellplatte F1 geschoben, d. h. centrirt.
Anstatt der Ketten- oder Seilverbindung kann auch eine zwangsläufige Verbindung der Druckplatten und Einstellvorrichtung durch Hebel oder Zahnstangenverbindung hergestellt werden.
Gearbeitet wird mit der Maschine folgendermafsen:
Nachdem durch Auseinanderfahren der Druckplatten E1 E2 die Einstellplatten F1 F2 genügend aus einander gerückt sind, wird das Fafs auf die untere Platte.F1 aufgestellt. Hierauf werden durch Drehen des Handrades s die Klauen nach innen gerückt, wodurch das Fafs genau centrisch in die Mitte der Maschine geschoben wird. Nun dreht man am Handrade 5 nach der anderen Richtung, d. h. rückt die Klauen f etwas vom Fafs ab und stellt den Hahn H zum Zusammenfahren der Platten. Die Druckplatten E1 Et> mit Klauen nähern sich jetzt und hierdurch gleichzeitig die Platten F1 F2. Nachdem sich die Platte F2 auf das Fafs aufgesetzt hat, fangen die Klauen an, aus den Platten F1 und F2 durch den Weitergang der Druckplatten F1 und E2 herauszutreten. Sind die Klauen in die Nähe der Bauchreifen des Fasses gelangt, so werden sie durch Drehung des Handrades an das Fafs gedrückt und pressen nun die Bauchreifen, da die Druckplatten F1 E2 sich noch weiter bewegen, fest. Sind die Bauchreifen genügend angezogen, so werden die Klauen aus einander bewegt, das nächste Paar Reifen wird gepackt und der
Hahn auf Zusammengang der Platten gestellt, wobei diese Reifen festgeprefst werden. Durch Weiterauseinanderfahren packt man die Kopfreifen, prefst diese fest und fährt nun noch weiter aus einander, wodurch die Platte F2 vom Fafs abgehoben wird. Nachdem genügend Raum zur Herausnahme des Fasses vorhanden ist, stellt man den Hahn so, dafs Stillstand der Maschine erfolgt. Das Fafs ist nun fertig; es wird aus der Maschine herausgenommen und ein anderes auf die Platte F1 gestellt.
Sitzen die Fafsreifen nun nicht ganz gleichmäfsig, so gestattet die Einstellvorrichtung durch die Eigenart ihrer Verbindung eine Verschiebung derart, dafs die Platten F1 F2 so weit aus der Mitte rücken, bis die Klauen oben und unten den Reifen gepackt haben.
Fehlt z. B. ein Halsreifen am Fafs, so zieht man zuerst die beiden Bauchreifen an, fährt aus einander, packt den einen Halsreifen, und das Fafs wird nun durch den Druck des gepackten Reifens so lange die eine Platte F1 oder F2 abdrücken, bis die Klauen der anderen Seite, die inzwischen natürlich auch weiter gegangen sind, den gegenüberliegenden Bauchreifen des Fasses gefafst haben. Da das Fafs durch den bereits angezogenen Bauchreifen sich nicht weiter wegdrücken läfst, wird nun der Halsreifen sich festziehen.
Das Anziehen der Kopfreifen bei diesem Fasse geschieht in der vorher beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einstellen des Fasses für Reifenantreibmaschinen, gekennzeichnet durch zwei mittels Ketten, Zahnstangen und dergl. mit einander verbundene Einstellplatten F1 F2, welche bei der Bewegung der die Reifenantreiber f tragenden Druckplatten E1 E2 in die Arbeitsstellung das Fafs selbstthätig in die Mitte der beiden Druckplatten E1 E2 bringen und bei der Auseinanderbewegung dieser mitgenommen werden, wobei das Fafs auch bei ungleich sitzenden Reifen so verschoben wird, dafs beide Reifen zugleich aufgezogen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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