DE95108C - - Google Patents

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DE95108C
DE95108C DENDAT95108D DE95108DA DE95108C DE 95108 C DE95108 C DE 95108C DE NDAT95108 D DENDAT95108 D DE NDAT95108D DE 95108D A DE95108D A DE 95108DA DE 95108 C DE95108 C DE 95108C
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Germany
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boiler
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DENDAT95108D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2121/00Use or application of lighting devices or systems for decorative purposes, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00
    • F21W2121/02Use or application of lighting devices or systems for decorative purposes, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00 for fountains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zur Beleuchtung von Springbrunnen oder anderen, reflektirende Stoffe emporschleudernden Apparaten.
Diese Einrichtung ist insofern eigenartig, als bei derselben ermöglicht wird, einen mittleren starken Strahl oder eine bestimmte Anzahl strahlenförmig um denselben vertheilter schwacher Strahlen einschalten zu können. Diese Umschaltung wird durch eine eigenartige Regulirvorrichtung bewirkt. Dabei wird die Beleuchtung der einzelnen Wasserstrahlen durch Beleuchtungskessel ermöglicht, derart, dafs auf diese Wasserstrahlen in beliebiger Höhe Lichtstrahlen geworfen werden. Der letztere Zweck wird im Besonderen dadurch erreicht, dafs die Beleuchtungskessel um ein Kugelgelenk oder dessen Ersatz verstellbar sind. Die vorliegende Einrichtung zeichnet sich von den bisher bekannt gewordenen dieser Art dadurch aus, dafs ein unterirdischer gewölbter Raum vollständig entbehrlich wird.
Auf der Zeichnung zeigt-Fig. 1 den Grundrifs eines solchen Apparates; in der Fig. 2 ist die Regulirvorrichtung zur Einschaltung in einem gröfseren Mafsstabe ebenfalls im Grundrifs dargestellt; Fig. 3 veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch einen Beleuchtungskessel. .
Ein Theil der Regulirvorrichtung ist in der Fig. 4 in einem senkrechten Schnitt für sich dargestellt. Die Fig. 5 zeigt eine veränderte Ausführungsform der Einstellvorrichtung für die Beleuchtungskessel. Fig. 6 veranschaulicht eine Scheibe d mit Erhöhungen 0 für die Regulirvorrichtung der Fig. 2. Die Fig. 7 zeigt im Grundrifs eine Schaltvorrichtung für die Beleuchtungskessel, wie dieselbe aufserdem in Fig. 3 veranschaulicht ist. ;
Beim Ausführungsbeispiel Fig. 3 ist der Beleuchtungskessel k mit einem halbkugeligen centrischen Fufs / ausgerüstet. Der letztere ruht in einem Schuh v, welcher an dem Boden des Fontainenbassins A befestigt ist. Zur Dichtung ist zwischen diesem F"ufs / und dem Schuh ν ein Ring χ eingefügt. Am unteren. Ende des Kessels k sind Kloben k1 befestigt, durch welche je eine Schraube u (linke Seite der Fig. 3) bezw. eine solche u1 (rechte Seite dieser Fig. 3) greift. Dabei ist die Schraube u oberhalb des Bassinbodens A befestigt, während die Schraube u1 ihr Widerlager in einer Scheibe v2 an der unteren Seite des Bassinbodens findet. Dabei ist vorauszusetzen, dafs zwischen dieser Scheibe v2 und dem Bassinboden A eine Abdichtung besteht.. Von solchen Schrauben u bezw. u1 sind mindestens drei Stück anzubringen. Auf diese Weise kann eine beliebige Schrägstellung des Kessels k herbei-; geführt werden.
Der Fig. 5 gemäfs kann auch an Stelle der Schrauben u u1 eine hydraulische Einrichtung benutzt werden, so zwar, dafs an die Stelle jeder dieser Schrauben ein in einem Cylinder M arbeitender Druckkolben N tritt. Je nachdem nun der eine oder andere dieser Kolben N durch Zuflufs von Druckwasser in den Rohren O mehr oder weniger gehoben und entsprechend
die übrigen Kolben N durch Ableiten von Druckwasser gesenkt werden, läfst sich von einem beliebigen Standpunkte aus jeder der Kessel k in beliebiger Weise gerade oder schräg stellen.
Jeder Beleuchtungskessel ist am oberen Ende geschlossen und in die Decke Q. ist eine Glasscheibe B eingesetzt (Fig. 3). Der Rand ρ2 der Decke Q. jedoch greift in einen U-förmigen Rand q2 des Mantels von k derart ein, dafs die heifsen Gase, welche sich infolge des Brennens der im Kessel anzubringenden Bogenlampe C bilden, in der Pfeilrichtung entweichen können. Andererseits auch gestattet diese Anordnung das Eintreten sauerstoffreicher Luft in den Kessel. Zwischen diese mit einem Parabelreflektor D ausgerüstete Bogenlampe C, welche unterhalb der erwähnten kreisförmigen Glasscheibe B sich befindet, ist eine Farbenscheibe y eingesetzt, welche concentrisch zum Kessel angebracht ist, wohingegen die Bogenlampe C aufserhalb der Achse dieses Kessels liegt, während die Farbenscheibe y auf eine mit der Achse des Kessels conachsiale Welle m gekeilt ist. Diese Welle m ist durch ein Kugelgelenk m2 mit einer durch den Boden des Fontainenbassins A reichenden Achse m1 gekuppelt, welche am unteren Ende mit einer Kettenscheibe η ausgerüstet ist. Eine um die letztere geschlungene, nicht besonders dargestellte Kette soll die Verschiebung der Achse m von unten her ermöglichen. Das Regeln der Stellung der Farbenscheibe y in Bezug auf die Glasplatte -B bezw. die Bogenlampe C, also Drehen um kleine Winkel, soll aufserdem durch ein Sperrrad E bewirkt werden, in welches zwei Schaltklinken FF eingreifen (s. auch Fig. 7). Diese Schaltklinken FF finden ihren Stützpunkt in einer Schwinge G, welche auf der Achse m lose drehbar ist. An das eine Ende dieser Schwinge G schliefst sich eine Zugschnur J an, welche über Rollen tt an einen Handhebel H herangeführt ist (Fig. 3). An das andere Ende dieser Schwinge G ist eine Schraubenfeder K angeschlossen, welche aufserdem an den Mantel des Beleuchtungskessels k angeschlossen ist.
Von solchen Beleuchtungskesseln k sind nun gemäfs Fig. 1 acht Stück, mit den Ziffern 1 bis 8 bezeichnet, im Kreise um einen neunten Beleuchtungskessel k herum angeordnet. Oberhalb jedes dieser Beleuchtungskessel befindet sich ein Strahlrohr S, und zwar in der Nähe der Glasplatte B. Jedes dieser Strahlrohre S der Beleuchtungskessel der Gruppe 1 bis 8 steht in Verbindung mit einem der Rohre c1 bis c8.
Dabei sind die Rohre C1C3C5C1 von einem Ventil b2 abgezweigt, die Rohre c" c* ce c8 dagegen von einem Ventil b1. Die beiden Ventile b1 b"1 sind wiederum angeschlossen an das Wasserzuflufsrohr a, an welches aufserdem ein Ventil b angefügt ist. Das letztere stellt die Verbindung des Rohres α mit dem Rohr c des centralen Strahlrohres S nach Erfordernifs her. Die Steuerung die'ser Ventile b bl b2 wird von einer .Stellscheibe d aus folgendermafsen bewirkt (s. Fig. 1, 2 und 4).
Der Fig. 6 gemäfs ist die Stellscheibe d an der unteren Seite mit einer Anzahl von Nasen 0 ausgerüstet, in deren Bahn die Warzen r1 an der Stange r der drei Ventile R heranreichen. Der Teller ρ dieser Ventile R wird durch eine Feder s derart beeinfiufst, dafs eine Leitung e1 gegen den Hauptraum R1 der Ventilgehäuse jR abgesperrt wird. Dieser Hauptraum R1 steht dagegen durch ein Rohr e dauernd mit dem Räume I eines der Ventile b bl b2 in Verbindung, ein Raum, welchem die Höhlung des Ventiltellers b3 zugekehrt ist. Die Leitung e1 steht dagegen mit dem Räume II der Ventile b dauernd in Verbindung, demjenigen Räume, welcher' stets an die Abflufsleitung angeschlossen ist.
Der Ventilkegel b3 wirkt wie der des sogenannten entlasteten Absperrventils (System Daelen). Das Ventil R steht etwa 1 m höher als dasjenige b. Da nun der Raum III mit der Zuflufsleitung verbunden ist, so tritt das Wasser durch das kleine Loch T in. den Kegel b3 nach dem Räume I und durch das Rohr e nach dem Räume R1 im Ventil R. In dieser Stellung ist der Raum II des Ventiles b durch den Kegel b3 wasserdicht abgeschlossen. Geht nun der Kolben ρ nach unten, dann kann das in dem . Räume I oberhalb des Kegels b3 befindliche Druckwasser durch e und e1 entweichen und der Kegel b% hebt sich durch den Wasserdruck von selbst, wodurch der Raum III mit dem Raum II in Verbindung gebracht wird. Wird nun wieder das Kolbenventil ρ in die gezeichnete Stellung gebracht, dann entsteht über dem Kolbenventil b3 ein Druck, der den Kegel von selbst auf den Sitz niederdrückt.
Die Zuführung des elektrischen Stromes zum Betriebe der Bogenlampe wird gemäfs der Fig. r durch eine Leitung L bewerkstelligt , deren einzelne Aeste in die neun verschiedenen Beleuchtungskessel hineingeführt sind. . .■ ' .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: : .
    ι. Eine Einrichtung zur Beleuchtung von Springbrunnen oder anderen reflektirende Stoffe emporschleudernden Apparaten, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Regelvorrichtung für die Wasserstrahlen derart, dafs je nach Einstellung derselben entweder der mittlere starke Strahl oder eine bestimmte Anzahl strahlenförmig um denselben vertheilter schwacher Strahlen eingeschaltet werden können, mit einstellbaren. Beleuchtungskesseln für die einzelnen
    Wasserstrahlen derart, dafs letztere in beliebiger Höhe einzeln oder sämmtlich von den Kesseln aus belichtet werden können. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Kessel mit einem U-förmigen Rand am oberen Ende versehen ist, in den ein winkelförmiger Rand des Deckels so taucht, dafs zwischen beiden Luft ungehindert ein- und austreten kann, Spritzwasser jedoch in das Kesselinnere nicht zu dringen vermag.
    Eine Ausführungsform des Kessels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe von einem Kugelgelenk gestützt wird, um die Richtung der Lichtstrahlen mehrerer zu einer Gruppe vereinigter Kessel ändern zu können.
    Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verbindung von entlasteten Ventilen mit einer Regelvorrichtung derart, dafs je nach Einstellung derselben entweder ein mittlerer starker Strahl oder eine bestimmte Anzahl strahlenförmig um denselben vertheilter schwacher Strahlen eingeschaltet werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5534250A (en) * 1990-09-07 1996-07-09 Nycomed Imaging As Polymers containing diester units

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5534250A (en) * 1990-09-07 1996-07-09 Nycomed Imaging As Polymers containing diester units

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