DE950687C - Dichtungsvorrichtung fuer den Spalt zwischen Tuer und Fussboden - Google Patents

Dichtungsvorrichtung fuer den Spalt zwischen Tuer und Fussboden

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Publication number
DE950687C
DE950687C DEL16254A DEL0016254A DE950687C DE 950687 C DE950687 C DE 950687C DE L16254 A DEL16254 A DE L16254A DE L0016254 A DEL0016254 A DE L0016254A DE 950687 C DE950687 C DE 950687C
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DE
Germany
Prior art keywords
sealing strip
door
guide rail
sealing device
slot
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Expired
Application number
DEL16254A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Laumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF LAUMANN DIPL ING
Original Assignee
JOSEF LAUMANN DIPL ING
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Publication date
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Publication of DE950687C publication Critical patent/DE950687C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Dichtungsvorrichtung für den Spalt zwischen Tür und Fußboden Zusatz zum Patent 836 243 Durch das Patent 836 2¢7 ist eine Dichtungsvorrichtung für den Spalt zwischen Tür und Fußboden geschützt, bei welcher die Dichtungsleiste in einem Schlitz der Bodenkante der Tür heb- und senkbar aufgehängt ist und die Hebe- und Senlkbewegung der Dichtungsleiste in Abhängigkeit von der Betätigung des Türschlosses steht.
  • Nach dem Patent 836 247 ist die Dichtungsleiste in einem Schlitz der Bodenkante der Tür heb- und senkbar angeordnet. Hierbei hat die Dichtungsleiste die Form einer U-förmigen Schiene mit nach unten gewandtem Boden und einen auf letzterem aufgelegten Dichtungsstreifen Laus Gummi, erweichten Mischpolymerisaten od. dgl. Diese Dichtungsleiste ist in einer U-förmigen nach unten offenen Kassettenschiene geführt, die in den Schlitz eingesetzt ist und die Aufhängevorrichtung für die Dichtungsleiste in' Gestalt eines Zugseiles enthält. Die Unterbringung der Dichtungsleiste in einer Kassettenschiene hat sich als nicht zweckmäßig erwiesen, weil dann die ausgefräste Nut in der Türkante sehr breit sein muß.
  • Nach der Erfindung weist die Führungsschiene für die Dichtungsleiste rechteckigen Querschnitt mit einem Gabelkopf auf der dem Schlitzboden zugewandten Seite von einer der Schlitzbreite entsprechenden Breite auf, und die Dichtungsleiste ist in Form eines U-Profils mit dem Fußboden zugewandter geschlossener Seite mit ihren Schenkeln ran der Führungsschiene geführt. Dieses Profil der Führungsschiene . ist in der Herstellung -billiger und widerstandsfähiger. Außerdem läßt sich das Profil auch aus Kunststoff herstellen, welcher deshalb besonders empfehlenswert ist, weil er das gewünschte geräuschlose Arbeiten der Vorrichtung gewährleistet. Außerdem kann der Schlitz in der Türkante mit gleichbleibender Breite ausgefräst werden, -was die Arbeit des Schreiners vereinfacht. Der Gabelkopf der Führungsschiene kann der Aufnahme des Zuges zum Anheben der Dichtungsleiste und der Befestigungselemente dienen.
  • Zweckmäßig ist in der U-förmigen Dichtungsleiste ein Führungsansatz angeordnet, der in einer Stirnnut iam Ende der im Bodenkantenschlitz der 'Tür liegenden Führungsschiene geführt ist. Durch den Führungsansatz ist die lotrechte Führung der Dichtungsleiste auch in der abgesenkten Lage gesichert und ein Kippen der Dichtungsleiste verhindert.
  • -Die Weite des Gabelkopfes läßt es zu, zum Anheben der Dichtungsleiste ein Band anzuordnen. Das Band besteht zweckmäßig aus Polykondensationsprodukten' von Adipinsäure und Hexamethylendiamin. Ein solches Band hat bei großer Festigkeit eine derartige Gleitfähigkeit, daß auf die sonst benötigten Seilräder verzichtet werden kann. Dementsprechend sind zur Bandführung im Gabelkopf feste Umlenkungssegmente mit gerundeten glatten Anlageflächen für das Band angeordnet. Naturgemäß kann auch ein dünnes Stahlband Verwendung finden. Ebenso schließt die Erfindung nicht die Anwendung von Rollen aus.
  • Die Erfindung läßt auch eine Vereinfachung der Befestigung der Führungsschiene im Schlitz zu, indem im Gabelkopf an dessen Schenkelenden Laschen angeordnet sind, die eine Befestigung im Grund der Nut der Türkante mittels Holzschrauben zulassen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Abb. i die Anordnung der Dichtungsleiste im Längsschnitt in angehobenem Zustand, Abb.2 die Anordnung der Dichtungsleiste im Längsschnitt in abgesenktem Zustand, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I in Abb. 2. Die Führungsschiene i für die Dichtungsleiste q. weist rechteckigen Querschnitt auf und besitzt einen Gabelkopf 2; dessen Breite mit der Breite des Schlitzes 3 in der Fußbodenkante der Tür übereinstimmt. Die Dichtungsleiste q., welche mit einem Dichtungsstreifen 5 aus Gummi, erweichten Mischpolymerisaten od. dgl. versehen ist, hat U-förmiges Profil und ist mit ihren Schenkeln ran der Führungsschiene geführt. Sie besteht in der Regel aus Metall, z. B. Aluminium, während die Führungsschiene vorteilhaft aus Kunststoff oder im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
  • Die Dichtungsleiste q: ist an einem Band 6, vorzugsweise aus Polykondensationsprodukten von ' Adipinsäure und Hexamethylendiamin, aufgehängt, welches zum Türschloß führt und bei dessen Betätigung zum Heben der Dichtungsleiste angezogen wird. Das Bandende ist in einem Spannschloß 7 festgelegt, welches eine bedarfsweise Kürzung des Bandes bei eingebauter Vorrichtung zuläßt, ohne die Abdeckleiste 2o abnehmen zu müssen. Außer diesem Spannschloß ist in der Verbindung des Bandes 6 mit dem Mechanismus des Schlosses ein weiteres Spannschloß vorgesehen, welches zur erstmaligen Einstellung des Bandes auf seine richtige Länge dient.
  • Innerhalb der Dichtungsleiste ist das Band zwischen zwei Abstandszylindern 8 hindurch und über einen Umlenkzylinder 9 geführt. Für die Zylinder 8 und das Band 6 ist der Steg der Führungsschiene i mit einer Ausnehmung so versehen und der Grund des Gabelkopfes durchbrochen.. Im Gabelkopf siäd .durch Niete befestigte Segmente ii mit gerundeter glatter Oberfläche für die Führung des Bandes 6 angeordnet.
  • Zur Befestigung der Führungsleiste am Grund der Nut 3 in der Bodenkante der Tür sind im Gabelkopf über Niete Laschen 12 befestigt, welche eine der Innenbreite des Gabelkopfes entsprechende Breite haben. Die Laschen r2 sind mittels Holzschrauben 13 im Grund des Schlitzes festgelegt.
  • In der U-förmigen Dichtungsleiste ist ein Führungsansatz rd. angeordnet, der in einer Stirnnut des angelseitigen Endes der Führungsschiene i geführt ist. Zur Gewährleistung eines möglichst langen Eingriffes des Führungsansatzes in die Nut ist in der oberhalb des Endes der Führungsschiene befindlichen Lasche r2 eine Durchbrechung angeordnet, in die der Führungsansatz 1q. bei hochgezogener Dichtungsleiste greift, so daß eine längere Ausbildung des Führungsansatzes möglich ist.
  • Der Dichtungsstreifen 5 ist an dem einen Ende der Dichtungsleiste mittels der Hakenschraubklemme 16 festgelegt, welche nach ihrer Anklemmung an den Dichtungsstreifen über einen Querstift 17 in der Führungsleiste gehängt ist. Das andere Ende des Dichtungsstreifens ist zwischen den Abstandszylindern 18 in der Dichtungsleiste hindurchgeführt und mit einer Blechklemme oder einer aufgeklemmten Blechkappe i9 versehen.
  • Zum Verschluß der Nut in der schloßseitigen Kante des Türblattes ist eine U-förmige Schiene 2o angeordnet, in die das Füllstück 21 zwischen den Schenkeln des Gabelkopfes 2 der Führungsschiene i vorsteht. Der Rücken der U-förmigen Schiene 2o ist am Ende der Schiene im übergreifenden Teil weggenommen. Mittels einer Klemmplatte 22, die sich im oberen Teil gegen die vom Rücken befreiten Schenkel der U-förmigen Schiene 2o legt und die mit einer Schraube 23 am Füllstück befestigt ist, ist die U-förmige Schiene 2o am Füllstück und damit über den Gabelkopf 2 an, der Führungsschiene festgelegt. Der Steg der Führungsschiene sowie der Boden des Gabelkopfes sind im Bereiche der Endbefestigung des Dichtungsbandes 5 weggenommen, damit die Befestigungsschraube der vorderen Lasche 12, zugänglich ist. Lediglich am Ende der Führungsschiene ist ein kurzes Bodenstück des Gabelkopfes belassen. Das obere Ende der U-förmigen Verschlußschiene 2o kann am Stulp des Schlosses befestigt sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtungsvorrichtung für den Spalt zwischen Tür und Fußboden, nach Patent 836 247, bei welcher die Dichtungsleiste in einem Schlitz der Bodenkante der Tür heb- und senkbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (i) für die Dichtungs= leiste (q.) rechteckigen Querschnitt mit einem Gabelkopf (a) auf der dem Schlitzboden zugewandten Seite von einer der Schlitzbreite entsprechenden Breite aufweist und die Dichtungsleiste in Form eines U-Profils mit dem Fußboden zugewandter geschlossener Seite mit ihren Schenkeln an der Führungsschiene (i) geführt ist.
  2. 2. Dichtahgsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der U-förmigen Dichtungsleiste ein Führungsansatz angeordnet ist, der in einer Stirnnut am angelseitigen Ende der Führungsschiene geführt ist.
  3. 3. Dichtungsvorrichtung nach Anspruch a oder 2, dadurc'h°gekennzeichnet, daß zum Anheben der Dichtungsleiste ein Band angeordnet ist, welches vorzugsweise aus Polykondensn,tionsprodukten von Adipinsäure und Hexamethylendiamin besteht. q..
  4. Dichtungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gabelkopf der Führungsschiene feste Umlenkungssegmentemit gerundeten glatten Anlageflächen für das Band angeordnet sind.
  5. 5. Dichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß im Gabelkopf an dessen Schenkelenden Laschen vorgesehen sind, die eine Befestigung im Grund der Nut der Türkante mittels Holzschrauben zulassen.
DEL16254A 1953-08-04 1953-08-04 Dichtungsvorrichtung fuer den Spalt zwischen Tuer und Fussboden Expired DE950687C (de)

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DE (1) DE950687C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135648B (de) * 1958-12-01 1962-08-30 Josef Burda Tuerdichtung mit einer im Tuersockel federnd aufgehaengten Dichtungsleiste
EP2871321A1 (de) * 2013-11-06 2015-05-13 Rager Christian Türschienenvorrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135648B (de) * 1958-12-01 1962-08-30 Josef Burda Tuerdichtung mit einer im Tuersockel federnd aufgehaengten Dichtungsleiste
EP2871321A1 (de) * 2013-11-06 2015-05-13 Rager Christian Türschienenvorrichtung
DE102013112193A1 (de) * 2013-11-06 2015-05-21 Christian Rager Türschienenvorrichtung

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