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Verfahren zur Herstellung eines injizierbaren Insulinpräparates mit
verzögerter Wirkung
Die Bedeutung der Anwesenheit von Zink in zahlreichen Insulinpräparaten,
die der subkutanen und intramuskulären Injektion dienen, wurde zum Gegenstand einer
Anzahl chemischer, biologischer und klinischer Tests gemacht.
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So ist es bekannt, daß bei Kaninchen eine verzögerte therapeutische
Wirkung durch subkutane Injektion von gelöstem Insulin erreicht werden kann, wenn
die Insulinlösung große Mengen. Zink enthält. Deshalb ist es zur Erzielung einer
Depotwirkung notwendig, so hohe Mengen Zink zu verwenden (annähernd 10 bis 200 Gamma
je Insulineinheit, was etwa 40 bis 800 mg Zink pro 100 ml mit 40 internationalen
Insulineinheiten je ml entspricht), daß bei Menschen durch die Injektion an der
Injektionsstelle schwere Entzündungen auftreten. Es ist außerdem auch sehr zweifelhaft,
ob es für den menschlichen Organismus zuträglich ist, ihm täglich derartig große
Mengen Zink zuzuführen. Insulinpräparate, die aus gelöstem Insulin und unter Zusatz
von Zink hergestellt sind, konnten infolgedessen klinisch praktisch überhaupt nicht
verwendet werden.
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Es ist ferner bekannt, daß Protamin-Insulin-Präparate mit einer Zinkbeimengung
eine erheblich größere Depotwirkung als solche ohne Zink-
beimengung
besitzen. Diese Erfahrung hat sich als sehr bedeutsam erwiesen, denn Protamin-Insulin-Präparate
mit Zinkbeimengung werden in der klinischen Praxis in umfangreichem Maße verwendet.
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Weiterhin ist es bekannt, daß eine Anzahl von Metallen Eigenschaften
besitzen, welche das Ausfällen von Protein bewirken. So kann beispielsweise gefälltes
Zinkhydrnxyd zum Ausfällen von Proteinen verwandt werden.
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Insulin wurde, wie bekannt, quantitativ dadurch ausgefällt, daß ein
Zinkhydroxydniederschlag, der aus Zinksulfat und mehr oder weniger karbonathaltigem
Ätznatron gewonnen wurde, einer saueren Insulinlösung zugesetzt wurde. Der Niederschlag
von Insulin und basischem Zinksalz wurde experimentell Tieren injiziert mit dem
Ergebnis, daß die Depotwirkung des Insulins intensiver und nachhaltiger war als
bei der Anwendung gewöhnlichen Insulins. Bei größeren Zinkmengen scheint jedoch
das Metall die Wirkung des Insulins zu neutraler sieren. Die klinische Wirkung dieser
Niederschläge wurde jedoch nicht erprobt, und es wurden auf der Grundlage der durchgeführten
biologischen Tests keine Präparate hergestellt, die für den klinischen Gebrauch
geeignet gewesen wären.
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Schließlich wurden chemische Tests durchgeführt über die Fähigkeit
des amorph niedergeschlagenen Insulin, Zink aufzunehmen im Hinblick auf das Verhältnis
von Zink zu Insulin in den Pankreasdrüsen. Als Ausgangsmaterial für diese Versuche
wurde zum Teil zinkfreies Insulin, zum Teil zinkhaltiges kristallines Insulin verwendet.
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Das zinkfreie Insulin wurde aus gewöhnlichem, handelsüblichem Insulin
über eine Anzahl aufeinanderfolgender Lösungs- und Niederschlagsprozesse hergestellt,
wobei beispielsweise Ammoniumhydroxvd und Ammoniumazetat als Puffer beim Auffällen
sowie beispielsweise Milchsäure beim Lösen verwendet wurden. Es wurde dann durch
Versuche festgestellt, wieviel zinkfreies Insulin bei den verschiedenen pn-Werten
beim Vorhandensein von 9,5 Gamma Zink pro Insulineinheit ausgefällt wird und wieviel
zinkfreies Insulin bei einem pn-Wert von 7, beim Vorhandensein unterschiedlicher
Zinkmengen ausgefällt wird. Es wurde festgestellt, daß bei PH7 annähernd IO Gamma
Zink pro Insulineinheit erforderlich waren, um eine vollständige Ausfällung des
Insulins zu erreichen. Bei dem gleichen Zinkgehalt und bei pH-Werten unter 7 bis
herunter auf 4,5 blieben annähernd 5 bis I5 Ozon des Insulins in Lösung.
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Bei den mit kristallinem Insulin durchgeführten Versuchen wurde das
kristalline Insulin in Salzsäure unter Hinzufügung von Zinkchlorid in unterschiedlichen
Mengen gelöst und dann mit Natronlauge auf p, 6,5 gebracht. Danach wurde der Zinkgehalt
des erhaltenen Niederschlages geprüft. Die Untersuchungen. ergaben, daß das amorphe
Insulin, das durch Einstellung auf pn 6,5 ausgefällt worden war, zunehmende Mengen
an Zink bei steigender Zinkkonzentration des Füllungsmediums enthielten.
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Keine der zinkhaltigen Suspensionen von amorphem Insulin, die durch
die erwähnten chemischen Versuche hergestellt worden waren, wurde biologisch oder
klinisch erprobt. Keine der bekannten Suspensionen ist für den praktischen klinischen
Gebrauch verwendbar.
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung injizierbarer
Insulinpräparate mit Depotwirkung, die auf amorph niedergeschlagenem Insulin beruhen.
Die Erfindung gründet sich auf die folgenden chemischen Beobachtungen: I. Amorph
ausgefälltes Insulin kann nicht nur Zink, sondern auch andere Metalle binden. Wird
Zink durch Kobalt, Nickel, Kadmium, Kupfer, Mangan oder Eisen ersetzt, so wird man
feststellen, daß diese Metalle in entsprechender Weise wie Zink von dem amorphen
Insulin aufgenommen werden, wobei sich entsprechende Veränderungen in der Löslichkeit
des Insulins und eine abgeänderte biologische Wirkung ergeben.
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2. Beim Einstellen einer saueren Lösung von kristallinem oder amorphem
Insulin auf annähernd PH7 wird es möglich sein, das Insulin praktisch quantitativ
in amorphem Zustand in Anwesenheit von beträchtlich weniger Zink als bei den obenerwähnten
biologischen Versuchen und bei den chemischen Versuchen, bei denen zinkfreies Insulin
als Ausgangsmaterial verwendet wurde, auszufällen. Nach der Erfindung hat es sich
herausgestellt daß die quantitative Ausfällung schon erreicht werden kann, wenn
über annähernd o,6 Gamma Zink pro Insulineinheit vorhanden ist. Entsprechende Ausfällungen
können auch erreicht werden durch Verwendung der obenerwähnten Metalle in einer
Menge von der gleichen - Größenordnung wie derwenigen der speziell erwähnten Zinkmenge.
Mit anderen Worten, Tatsache ist, daß es möglich sein wird, durch Einstellen auf
etwa PH 7 das Insulin fast quantitativ in amorphem Zustand abzuscheiden, wenn eines
oder mehrere der erwähnten Metalle in einer solchen Menge vorhanden sind, daß die
resultierende Suspension amorphen Insulins mehr als annähernd 2 X A X Io-5 Milliäquivalente
der erwähnten Metalle pro ml der Suspension enthält, wobei »A« die Anzahl der internationalen
Insulin einheiten pro ml der Suspension bedeutet.
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3. Außerdem haben die chemischen Versuche überraschenderweise ergeben,
daß es nicht möglich ist, eine Zink-Insulin-Suspension nach der Erfindung mittels
der gewöhnlichen, bekannten Verfahren zur Herstellung neutraler Insulinpräparate
mit Depotwirkung herzustellen. Versuchspräparate, die Zink und Insulin enthalten
und nach den bekannten Verfahren hergestellt wurden (Zufügung von isotonischen und
konservierenden Agenzien und Puffern unter aseptischen Bedingungen), haben nahezu
die gleiche Wirkung wie gewöhnliches Insulin und sind außerdem unbeständig. Weitere
Versuche haben ergeben, daß die Ursache hierfür den normal erweise verwendeten Puffersubstanzen
zuzuschreiben ist, die auf den chemischen Prozeß zwischen Metall und Insulin störend
einwirken. Da es für die verzögerte biologische Wirkung erforderlich ist, daß das
Insulin bei neutraler Reaktion des Blutes
schwer löslich ist, ist
es infolgedessen notwendig, daß es mit möglichen Faktoren in Verbindung steht, die
die Bildung des schwer löslichen amorphen Insulins beeinflussen oder sie vollkommen
neutralisieren können. Der gebräuchlichste Puffer, Phosphat, kann infolgedessen
nicht verwendet werden außer bei Präparaten, die auf Nickel basieren, Citratpuffer
sind mit jedem der Metalle zusammen unbrauchbar. Als brauchbare Puffersubstanzen
seien beispielsweise erwähnt: Azetate, borsaure Salze (borate) Diäthylbarbituratpuffer
und Maleatpuffer (maleate) sowie Phosphatpuffer, der jedoch nur dann verwendet werden
darf, wenn die Depotwirkung des Präparates auf dem Vorhandensein von Nickel beruht.
Der chemische Prozeß zwischen Insulin und Metall, der die verzögerte biologische
Wirkung verursacht, ist mit anderen Worten sehr empfindlich gegenüber selbst kleinen
Beimengungen anderer Stoffe.
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Bei der Auswahl von Beimengungen, wie z. B.
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Puffersubstanzen, isotonischen und konservierenden Agenzien, muß deshalb
eine Gewähr dafür gegeben sein, daß die fraglichen Substanzen in den gewünschten
Konzentrationen keine größere Affinität zu dem verwendeten Metall aufweisen als
das Insulin, da sonst die Bindung zwischen Insulin und Metallion, die Vorbedingung
für die verzögerte biologische Wirkung ist, verhindert wird.
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4. Gemäß der Erfindung hat es sich weiterhin herausgestellt, daß
Niederschläge von amorphem Insulin in Gegenwart der erwähnten Metalle nur innerhalb
eines ganz bestimmten p-Bereiches und abhängig davon, wieviel Insulin in gelöstem
Zustand vorhanden ist, stabil sind. Wenn der pn-Wert nicht innerhalb eines ganz
bestimmten, eng begrenzten Bereiches gehalten wird und wenn nicht Vorkehrungen getroffen
werden, die es gewährleisten, daß nur eine sehr geringe Menge Insulin in gelöstem
Zustand vorhanden ist, geht das amorph ausgefällte Insulin durch Stehen in kristallines
Insulin über. Um diese Umwandlung zu vermeiden, muß der pH-Wert zwischen 6 und 6,5
und etwa 8,5 liegen. Innerhalb dieses pBerelches sind auf jeden Fall weniger als
20/0 des vorhandenen Insulins in Lösung.
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Wenn die untere Grenze für den pH-Wert mit etwa 6 bis 6,5 angegeben
ist, so liegt der Grund hierfür darin, daß sich diese Grenze aus der Menge der vorhandenen
erwähnten Metalle ergibt, so daß ein niedrigerer pn-Wert mit einer zunehmenden Menge
Metall verwendet werden kann. Wenn beispielsweise der Zinkgehalt 5 Gamma pro Insulineinheit
oder mehr beträgt, so ist es möglich, auf etwa PH = 6 herunterzugehen, ohne daß
die Gefahr der Kristallisation besteht, während es bei 2 Gamma Zink pro Insulineinheit
nur möglich ist, auf annähernd PH = 6,5 herunterzugehen.
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Um den pn-Wert innerhalb des erwähnten Bereiches zu halten, können
Puffersubstanzen verwandt werden. Dies muß besonders beachtet werden, wenn ein p-Wert
nahe der obenerwähnten unteren Grenze von annähernd 6 bis 6,5 verwendet wird, wo
ein geringes Abnehmen des pn-Wertes die Gefahr der Kristallisation des amorphen
Insulins nach sich zieht.
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In Übereinstimmung mit den oben aufgeführten Erkenntnissen ist das
erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß eine Suspension von amorphem
Insulin in einem wäßrigen Suspensionsmittel hergestellt wird, in dem eines oder
mehrere der Metalle, wie Zink, Kobalt, Nickel, Kadmium, Kupfer, Mangan und Eisen,
in einer solchen Konzentration vorhanden ist, daß die fertige Suspension mehr als
annähernd 2 X A X io-5 Milliäquivalente der genannten Metalle pro ml der Suspension
enthält, wobei »A« die Anzahl der internationalen Insulineinheiten pro ml der Suspension
angibt, und daß die Suspension auf einen PH Wert von etwa 6 bis etwa 8,5 gebracht
wird, wobei gleichzeitig vermieden wird, daß solche Ionen vorhanden sind, die bei
neutraler Reaktion eine größere Affinität gegenüber den erwähnten Metallen aufweisen
als Insulin, wodurch sich weniger als 20/a des in der Suspension vorhandenen Insulins
in gelöstem Zustand befinden.
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Klinische Versuche haben gezeigt, daß es möglich ist, auf diese Weise
zu injizierbaren Insulinpräparaten zu gelangen, die eine Depotwirkung von 24 Stunden
und mehr aufweisen und bei denen in den meisten Fällen das injizierte Insulin besser
ausgenutzt wird, als es bei den bekannten Insulinpräparaten mit einer entsprechenden
Depotwirkung der Fall ist. Dadurch wird Insulin eingespart.
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Die klinische Wirkung ist reproduzierbar, selbst wenn die hergestellten
Präparate lange Zeit aufbewahrt worden sind. Der Grund hierfür hängt mit dem pn-Wert
der Präparate und der geringen Menge gelösten Insulins zusammen, wodurch es verhindert
wird, daß das amorphe Insulin durch Stehen in kristallines Insulin übergeht. Eine
derartige Umwandlung des amorphen Insulins in kristallines Insulin hätte tatsächlich
eine erhebliche Änderung der Depotwirkung der Präparate zur Folge.
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In der praktischen Diabetestherapie ist es von großer Wichtigkeit,
Insulinipräparate bereitzuhalten, die eine solche therapeutische Wirkung haben,
daß in der großen Mehrzahl der Fälle eine einzige Injektion pro Tag ausreicht. Es
hat sich erwiesen, daß der Bedarf an solchen Präparaten mit den erfindungsgemäß
hergestellten Insulinpräparaten gedeckt werden kann, die einen Metallgehalt von
annähernd 3XAXIo-5 bis annähernd I8XAXIo-: Milliäquivalenten pro ml aufweisen, im
Falle von Zink entsprechend einer Menge von rund I bis rund 6 Gamma pro Insulineinheit.
Mit Präparaten dieser Zusammensetzung ist es durch eine Injektion pro Tag möglich,
in den Vormittags- und Mittagsstunden einen geeigneten Insulinvorrat zu erhalten,
wobei gleichzeitig genügend Insulin vorhanden ist, um den Insulinbedarf auch für
den Abend und die Nacht zu decken.
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In Übereinstimmung mit dem Vorhergehenden ist das erfindungsgemäße
Verfahren weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der wäßrigen Suspension des amorphen
Insulins ein Gehalt eines oder mehrerer der erwähnten Metalle von annähernd 3 X
A X IO5
bis annähernd I8 X A X Io-5 Milliäquivalenten je ml gegeben
wird, wobei »A« die Anzahl der internationalen Insulineinheiten pro ml der Suspension
darstellt.
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Dies ermöglicht es, ohne Verwendung organismusfrenider Stoffe zu
Insulinpräparaten zu gelangen, die eine besonders günstige Depotwirkung aufweisen
und die den bekannten Insulinpräparaten überlegen sind, was die Verwertung der injizierten
Insulinmenge anbelangt und was infolgedessen auch die Anpassung des Patienten an
das Präparat be trifft.
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Enthält das als Ausgangsmaterial verwendete In. sulin nur eine geringe
Menge Metall, so wird ein wäßriges Suspensionsmittel verwendet, das selbst eines
oder mehrere der in Frage kommenden Me talle in einem Gesamtbetrag von über annähernd
2 X A X Io-5 Milliäquivalenten pro ml enthält.
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Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn
das wäßrige Suspensionsmittel einen pn-Wert von 7 besitzt oder auf einen solchen
gebracht wird. Dadurch erhalten die resultierenden Präparate den gleichen pn-Wert
wie das Blut und die Gewebeflüssigkeiten im menschlichen Körper. Auch ist bei diesem
p-Wert das amorphe Insulin äußerst schwer löslich, und infolgedessen sind die hergestellten
Suspensionen sehr beständig.
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Aus klinischen Gründen ist die Verwendung isotonischer Suspensionsmittel
vorzuziehen. Um wäßrige Medien isotonisch zu machen, können Stoffe wie Glukose,
Chlornatrium oder Glyzerin verwendet werden. Diese Stoffe sind jedoch nur als Beispiele
anzusehen. Andere Beispiele können der Litze ratur auf diesem Gebiet entnommen werden.
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Um die Insulinpräparate beständig zu machen, ist es weiterhin zweckmäßig,
eines oder mehrere der gewöhnlich bei Injektionsflüssigkeiten verwendeten Konservierungsmittel
beizumengen. p-Oxybenzoesäuremethyl- oder propylester soyae Phenyl-Quecksilber-Azetat
sind Beispiele für solche Schutzstoffe.
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Das Verfahren nach der Erfindung kann. derart ausgeführt werden,
daß die verwendeten Ausgangsmaterialien (amorphes Insulin, Metallverbindung, destilliertes
Wasser und gegebenenfalls Puffersubstanz, isotonisches und konservierendes Agens)
in beliebiger Reihenfolge zusammengemischt werden. Der pH-Wert der so hergestellten
Mischung wird dabei, falls nötig, auf rund 6 bis 8,5 gebracht.
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Falls die Ausgangsstoffe steril sind, z. B. in Form von sterilen Lösungen,
muß unter aseptischen Bedingungen gearbeitet werden. Sollte die Durchführung des
Verfahrens eine nicht sterile insulinhaltige Mischung ergeben, so ist dafür zu sorgen,
daß das Insulin in gelöstem Zustand vorhanden ist, und es ist dann vor der Ausfällung
des Insulins unter aseptischen Bedingungen eine Sterilisation, beispielsweise eine
Keimfiltration, einzuschalten.
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Werden noch weitere Zusätze benötigt, so müssen diese ebenfalls steril
verwendet werden.
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Als Metallverbindung kann ein anorganisches oder organisches Salz,
beispielsweise ein Chlorid, Sulfat, Nitrat oder Azetat, ein Hydroxyd oder ein Oxyd,
das bei der Präparation in Lösung geht, Anwendung finden. Auch Metallkomplexverbindungen,
die bei der Präparation in eine ionogene Form umgewandelt werden, in der das Metall
vom Insulin aufgenommen werden kann, sind verwendbar. Beispiele solcher Metallkomplexverbindungen
sind Diammin- und Tetramminzinksalze, komplexe Salze von organischen Aminen und
Aminosäuren und anorganischen Zinksalzen, Ammoniakate von Kobalt(II)-salzen und
Nickelsalzen und komplexe Salze von organischen Aminen und Kobalt(II)-salzen.
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Als Ausgangsmaterial kann an, Stelle von amorphem Insulin auch kristallines
Insulin verwendet werden. In diesem Falle ist es bei der Durchführung des Verfahrens
unbedingt erforderlich, das kristalline Insulin zunächst in Lösung zu bringen.
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Weiterhin ist es von größtem Vorteil, das Insulin in Form einer saueren
Lösung von amorphem oder kristallinem Insulin zu verwenden, so daß das Ausfällen
des amorphen Insulins während der Präparation selbst erfolgt. Dadurch werden die
günstigsten therapeutischen Eigenschaften des Niederschlages erreicht.
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Bei einem vorzugsweise gewählten Ausführungsbeispiel des Verfahrens
wird eine sauer Insulinlösung mit einer Lösung der anderen Ausgangsstoffe außer
den Puffersubstanzen gemischt. Danach wird eine Keimfiltration durchgeführt. Anschließend
werden eine sterilisierte Lösung von. Puffersubstanzen sowie gegebenenfalls den
pn-Wert einstellende Substanzen unter aseptischen Bedingungen zugesetzt, um einen
pH-Wert zwischen rund 6 und rund 8,5 zu erhalten.
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Wie schon oben erwähnt wurde, ist amorphes Insulin in der Lage, unterschiedliche
Mengen der genannten Metalle aufzunehmen. Deshalb kann nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren auch so vorgegangen werden, daß amorphes Insulin mit einem solchen Gehalt
der in Frage kommenden Metalle verwendet wird, daß der Metallgehalt der fertigen
Suspensionen ganz oder teilweise von dem verwendeten amorphen Insulin herrührt.
In diesem Fall hat das amorphe Insulin zweckmäßigerweise einen Metallgehalt von
über annähernd o,4Milliäquivalenten pro Gramm.
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An Stelle von amorphem Insulin, das einen solchen Metallgehalt aufweist,
daß der Metallgehalt der fertigen Suspensionen ganz oder teilweise aus dem verwendeten
amorphen Insulin stammt, kann auch von kristallinem Insulin mit einem entsprechenden
Metallgehalt ausgegangen werden. In diesem Fall muß es während der Zubereitung in
Lösung gebracht werden, damit es sich anschließend im amorphen Zustand niederschlägt.
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Zur weiteren Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
auf die nachstehend aufgeführten Beispiele verwiesen, die verschiedene Ausführungsformen
zeigen.
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Wenn bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens Lösungen
der verschiedenen Ausgangsstoffe verwendet werden, so ist es auch möglich, so vorzugehen,
daß man eine Änzahl steriler Stammlösungen herstellt, die als Grund-
lage
für die Herstellung verschiedener Präparate durch Beimischung der Grundlösung unter
aseptischen Bedingungen verwendet -werden. Es kann beispielsweise folgende Grundlösung
hergestellt werden: Stammlösung 1: 2,I8 g rekristallisiertes Insulin (23 IE pro
mg) werden in 25 ml 0,I n-Salzsäure gelöst und mit destilliertem Wasser auf I25
ml aufgefüllt.
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Stammlösung II: 20 ml wäßriger Zinkchloridlösung mit I °/0 Zink wird
mit destilliertem Wasser auf I25 ml aufgefüllt.
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Stammlösung III: IO ml einer I°/oigen wäßrigen Kupferchloridlösung
wird mit destilliertem Wasser auf IOO ml aufgefüllt.
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Stammlösung IV: IO ml einer I°/oigen wäßrigen Nickelchloridlösung
wird mit destilliertem Wasser auf IOO ml aufgefüllt.
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Stammlösung V: 1,36 g Natriumazetat mit 3 Mol Kristallwasser werden
in destilliertem Wasser zu 100 ml gelöst.
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Stammlösung VI: I,I6 g Maleinsäure werden in destilliertem Wasser
zu IOO ml gelöst.
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Stammlösung VII: 2,06 g Natrium-Diäthyl-Barbiturat werden in destilliertem
Wasser zu IOO ml gelöst.
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Stammlösung VIII: o,g5 g Borax werden in destilliertem Wasser zu
100 ml gelöst.
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Stammlösung IX: 3,58 g sekundäres Natriumphosphat mit 12 Mol Kristallwasser
werden in destilliertem Wasser zu 100 ml gelöst.
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Beispiel I I,3 ml Glyzerin averden mit 0,5 ml einer 250/oigen Lösung
von p-Oxybenzoesäuremethylester in Äthanol gemischt, und 50 ml destilliertes Wasser
werden hinzugefügt. Nach steriler Filtration werden der Mischung Ioml der Stammlösung
I, 2,5 ml der Stammlösung II und IO ml der Stammlösung V zugesetzt; anschließend
werden 3 ml steriles 0,I n-Natriumhydroxyd hinzugefügt, und die Mischung wird mit
sterilem destilliertem Wasser auf ein Volumen von 100 ml aufgefüllt.
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Durch die Beimengung des Natriumhydroxyds wird das Insulin amorph
ausgefällt, und die gewonnene Suspension erhält den pn-Wert 7. Sie enthält annähernd
I Gamma Zink je Insulineinheit.
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Beispiel II Das Verfahren ist das gleiche wie in Beispiel I, jedoch
wird die doppelte Menge der Stammlösung II verwendet mit dem Ergebnis, daß die hergestellte
Suspension von amorphem Insulin annähernd 2 Gamma Zink je Insulineinheit enthält.
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Beispiel III Das Verfahren ist das gleiche wie in Beispiel I, jedoch
werden 10 mol der Stammlösung II und 3,4 ml steriles 0,1 n-Natriumhydroxyd verwendet.
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Die so gewonnene Suspension von amorphem Insulin hat auch den pn-Wert
7, enthält jedoch annähernd 4 Gamma Zink je Insulineinheit.
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Beispiel IV Das Verfahren ist das gleiche wie in Beispiel III, jedoch
wird eine Beimengung von 2,7 ml steriles 0,I n-Natriumhydroxyd mit dem Ergebnis
verwendet, daß die gewonnene Suspension von amorphem Insulin den p-Wert6 aufweist.
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Beispiel V I,3 ml Glyzerin werden mit 0,5 ml einer 250/oigen Lösung
von p-Oxybenzoesäuremethylester in Athylalkohol gemischt, und es werden 50 ml destilliertes
Wasser zugefügt. Nach steriler Filtration werden der Mischung IO ml der Stammlösung
I, 5 ml der Stammlösung II und 10 mol der Stammlösung IV zugesetzt. Danach werden
2I,4 ml steriles 0,I n-Natriumhydroxyd hinzugefügt, und die Mischung wird sodann
mit sterilem destilliertem Wasser auf 100 ml verdünnt. Die Suspension aus amorphem
Insulin weist einen pH-Wert von 7 auf und enthält annähernd 2 Gamma Zink je Insulineinheit.
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Beispiel VI Das Verfahren ist das gleiche wie in Beispiel V, jedoch
werden an Stelle von 10 mol der Stammlösung VI 10 mol der Stammlösung VII und an
Stelle von 2I,4 ml Natriumhydroxyd 4,5 ml sterile 0,I n-Salzsäure verwendet.
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Die erhaltene Suspension von amorphem Insulin hat den pE-Wert 7 und
enthält annähernd 2 Gamma Zink je Insulineinheit.
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Beispiel VII Das Verfahren ist das gleiche wie in Beispiel V, jedoch
werden an Stelle von 10 mol der Stammlösung VI IO ml der Stammlösung VIII und an
Stelle von 2I,4 ml Natriumhydroxyd o,g ml sterile o,I n-Salzsäure verwendet. Die
erzielte Suspension von amorphem Insulin hat den pn-Wert 7 und einen Zinkgehalt
von annähernd 2 Gamma je Insulineinheit.
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Beispiel VIII 1,3 ml Glyzerin werden mit 0,5 ml einer 250/oigen Lösung
von p-Oxybenzoesäuremethylester in Athylalkohol gemischt, und es werden sodann 50ml
destilliertes Wasser hinzugefügt.
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10 mol der Stammlösung 1, 10 mol der Stammlösung III und 10 mol der
Stammlösung VII werden nach steriler Filtration dem Gemisch zugesetzt.
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Hiernach werden 3,4 ml steriler 0,1 n-Salzsäure zugegeben, und die
Mischung wird mit sterilem destilliertem Wasser auf ein Volumen von 100 ml verdünnt.
Die so hergestellte Suspension von amorphem Insulin hat den p-Wert 7 und enthält
annähernd 2,5 Gamma Kupfer je Insulineinheit.
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Beispiel IX I,3 ml Glyzerin werden mit 0,5 ml einer 25%igen Lösung
von p-Oxybenzoesäuremethylester in Athylalkohol vermischt, und es werden sodann
50 ml destilliertes Wasser hinzugefügt. 10 mol der
Stammlösung I,
10 mol der Stammlösung IV und Ioml der StammlösungIX werden, nachdem die Mischung
im Autoklav erhitzt wurde, dieser zugesetzt. Hierauf werden 0,5 ml steriler 0,I
n-Salzsäure hinzugefügt, und die Mischung wird mit sterilem destilliertem Wasser
auf ein Volumen von 100 ml verdünnt.
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Die erzielte Suspension von amorphem Insulin hat den pE-Wert 7 und
enthält annähernd 2,5 Gamma Nickel je Insulineinheit.
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Beispiel X I74 mg kristallines Insulin (I mg = 23 IE) werden in 2,5
ml einer Zinkchloridlösung, die 0,160/0 Zn++ enthält, suspendiert und durch Beimischung
von 10 tal 0,02 n-HCl gelöst. 1,3 ml GJyzerin als isotonisches Agens und 0,5 ml
25%iger alkoholischer Nipaginlösung als konservierendes Agens werden dann hinzugefügt.
Darauf findet eine Verdünnung mit Wasser auf ein Volumen von 87 mol statt. Die Lösung
wird anschließend steril filtriert. Dann werden IO ml eines im Autoklav behandelten
Puffers, der 1,36% Na-Azetat, 3 H20, enthält, hinzugefügt. Danach wird der pBWert
mit 3 ml steriler 0,I n-NaOH auf 7 gebracht. Das sich ergebende Produkt ist eine
Suspension von amorphem Insulin von der gleichen Zusammen setzung wie die Suspension
nach Beispiel I.
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Beispiel XI I74 mg kristallines Insulin (I mg = 23 IE) werden in
IO ml 0,02 n-HC1 gelöst. Der Lösung werden dann hinzugefügt: I,3 ml Glyzerin, 0,5
ml 25%ige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung, 8 mg Zn (als Chlorid)
und so viel destilliertes Wasser, daß sich ein Volumen von 80 ml ergibt.
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Die Mischung wird steril filtriert. Hierauf wird eine im Autoklav
behandelte Mischung aus 3 ml 0,1 n-NaOH, I36 mg Na-Azetat, 3 H20 und so viel Wasser,
daß sich In mol ergeben, hinzugefügt.
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Die so hergestellte Suspension von amorphem Insulin hat die gleiche
Zusammensetzung wie die Suspension nach Beispiel II.
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Beispiel XII I74 mg kristallines Insulin (I mg = 23 IE) werden in
10 mol 0,02 n-HCl, die 16 mg Zn als Chlorid enthält, aufgelöst, und die Lösung wird
dann steril filtriert. Darauf wird eine Lösung hergestellt, die I36 mg Na-Azetat,
3 H2O, I,3 ml Glyzerin, 0,5 ml 250/oige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung,
3,4 ml o,I n-NaOH und so viel Wasser, daß sich 90 ml ergeben, enthält.
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Diese Lösung wird ebenfalls steril filtriert. Danach werden die beiden
steril filtrierten Lösungen unter aseptischen Bedingungen gemischt.
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Das so hergestellte Präparat hat die gleiche Zusammensetzung wie
dasjenige nach Beispiel III.
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Beispiel XIII 4000 internationale Einheiten amorphes Insulin (I74
mg) werden in IO ml einer Zinkchloridlösung suspendiert, die 0,I6°/0 Zn++ enthält.
Es wird dann durch Beimischung von 10 ml 0,I n-HCl in Lösung gebracht. Als isotonisches
Agens werden 1,3 mol Glyzerin und als Konservierungsmittel o,5 ml 250/oige alkoholische
p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung hinzugefügt. Darauf wird mit Wasser auf 90 ml
verdünnt und steril filtriert. Anschließend werden 10 ml im Autoklav behandelte
0,I n-Na O die I36 mg Na-Azetat, 3 H2 0, enthält, hinzugefügt. Schließlich wird
der pH-Wert mit 0,07 steriler I n-NaOH auf 6 eingestellt.
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Durch dieses Verfahren erhält man ein Präparat von der gleichen Zusammensetzung
wie dasjenige nach Beispiel IV.
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Beispiel XIV 3000 internationale Einheiten amorphen Insulin (I74
mg) werden in 5 ml einer Zinkchloridlösung, die 0,I6°/o Zink enthält, suspendiert
und mit 3 ml 0,02 n-HCl und 10 mol I,I6°/oiger Maleinsäurelösung gelöst. Dann werden
I,3 ml Glycerol, 0,5 ml 25%ige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung sowie
so viel Wasser hinzugefügt, daß sich 80 ml ergeben. Die Lösung wird steril filtriert.
Hierauf wird der pn-Wert mit 20 ml steriler 0,I NaOH auf 7 eingestellt.
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Das so hergestellte Präparat hat die gleiche Zusammensetzung wie
dasjenige nach Beispiel V.
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Beispiel XV 4000 internationale Einheiten (174 mg) steriles amorphes
Insulin werden in dem nachstehend genannten steril filtrierten Suspensionsmittel
suspendiert: 8 mg Zink (als Chlorid), 206 mg Natriumdiäthylbarbiturat, I,3 ml Glyzerin,
0,5 ml 250/&ige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung, 6,5 ml 0,I n-H
Cl und so viel Wasser, daß sich Ion mol ergeben.
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Die so hergestellte Suspension von amorphem Insulin hat den p11-Wert
7 und enthält annähernd 2 Gamma Zink je Insulineinheit.
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Beispiel XVI 4000 internationale Einheiten steriles amorphes Insulin
(I74mg) werden in dem nachstehend genannten steril filtrierten Suspensionsmittel
suspendiert: 8 mg Zink (als Chlorid), 95 mg Borax, 1,3 ml Glyzerin, 0,5 ml 25°/oige
alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung, 2,9 ml 0,I n-H Cl und so viel Wasser,
daß sich 100 ml ergeben.
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Das so erzielte Präparat hat die gleiche Zusammensetzung wie dasjenige
nach Beispiel VII.
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Beispiel XVII 4000 internationale Einheiten amorphen Insulin (174
mg) werden in einer Lösung aus 10 mg Kupfer (als Chlorid), 5,4 mol 0,I n-HCI, 1,3
mol Glyzerin, 0,5 ml 25°/oige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung und
so viel Wasser, daß sich go ml ergeben, gelöst.
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Die Lösung wird steril filtriert. Danach werden 10 ml steriler 2,o6°/oiger
Natriumdiäthylbarbituratlösung zugesetzt.
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Die sich hierbei ergebende Suspension von amorphem Insulin hat die
gleiche Zusammensetzung wie nach Beispiel VIII.
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Beispiel XVIII I74 mg kristallines Insulin (I mg = 23 IE) werden
in 10 mol einer Nickelchloridlösung, die O,I°/e Nickel enthält, suspendiert und
mit 2,5 ml 0,I n-H Cl gelöst. Darauf werden I,3 ml Glyzerin und 0,5 ml 250/oige
alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung hinzugegeben und mit Wasser auf 95
ml verdünnt. Die Lösung wird steril filtriert. Danach werden 5 ml eines im Autoklav
behandelten Puffers, der 358 mg Na2 HP O,, I2 H2 ° enthält, hinzugefügt. Das so
hergestellte Präparat hat die gleiche Zusammensetzung wie dasjenige nach Beispiel
IX.
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Beispiel XIX 200 mg amorphes Insulin (20 internationale Einheiten/mg),
das 2,30/o Zink enthält, werden vermischt mit 2,5 ml einer ZnCl2-Lösung, die o,i601o
Zink enthält, 3 ml 0,02 n-H Cl, I,3 ml Glyzerin, o,5 ml 250/oige alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung,
10 mol 1,1 60/oiger Maleinsäure und so viel Wasser, daß sich 80 ml ergeben.
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Die Lösung wird steril filtriert. Danach wird der pn-Wert mit 20
ml steriler 0,I n-Na OH auf 7 eingestellt.
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Das Präparat hat die gleiche Zusammensetzung wie in den Beispielen
XIV und V.
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Beispiel XX 200 mg amorphes Insulin (20 internationale Einheiten/mg),
das 5 0/o Cu++ enthält, werden gemischt mit 5,4 ml 0,1 n-HCl, I,3 ml Glyzerin, 0,5
ml alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung und so viel Wasser, daß sich go
ml ergeben.
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Die so hergestellte Insulinlösung wird- steril filtriert. Danach
wird der pn-Wert mit 10 mol einer sterilen 2,o60/oigen Natriumdiäthylbarbituratlösung
auf 7 gebracht, wodurch das Insulin amorph ausgefällt wird. Das Präparat hat die
gleiche Zusammensetzung wie in den Beispielen XVII und VIII.
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Beispiel XXI I74 mg kristallines Insulin (1 mg = 23 IE), das 2,70/o
Zu enthält, werden in 10 mol I,I60/oiger Maleinsäure, I,3 ml Glyzerin, 0,5 ml 250/oige
alkoholische p-Oxybenzoesäuremethylesterlösung, o,8 ml o,I n-H Cl und so viel Wasser,
daß sich 80 ml ergeben, in Lösung gebracht.
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Die Lösung wird steril filtriert Danach wird der p-Wert auf 7 mit
20 ml steriler 0,I n-NaOH erhöht, wodurch das Insulin amorph ausgefällt wird. Die
gewonnene Insulinsuspension hat pH 7 und enthält annähernd I Gamma Zink je Insulineinheit.