DE950561C - Anordnung mit einer Kathodenstrahlroehre - Google Patents
Anordnung mit einer KathodenstrahlroehreInfo
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- DE950561C DE950561C DER14585A DER0014585A DE950561C DE 950561 C DE950561 C DE 950561C DE R14585 A DER14585 A DE R14585A DE R0014585 A DER0014585 A DE R0014585A DE 950561 C DE950561 C DE 950561C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen mit Kathodenstrahlröhren, und zwar auf Farbwieideirgaberöhren,
Kameiraröhren und andere Kathodenstrahlröhren, bei welchen ein aus mehreren Elektroden
bestehender Schirm vorhanden ist, der eine oder mehrere aus parallelen Drähten bestehende
Elektroden oder andere nicht steife Elektroden enthält, welche von den Elektronen durchsetzt werden.
Bei Kathodenstrahlröhren dieser Art besteht seit langem das Problem der Vibration der Elektrodendrähte,
das z.B. bei Fairbwiedergaberöhren zu Farbfehlern und anderen Bildfehlern führen kann. Zuir
Beseitigung dieser Farbfehler u. dgl. bei einem Schirm mit streifenfotrmigen Leuohtstofffbeilegungen
verschiedener Farbe ist bereits eine Drahitelektrode
aus parallelen Drähten bekannt, deren Abstand durch mehrere sehr dünne und rechtwinklig zu
• den erwähnten Drähten veirilaufende Drähte gesichert wird. Diese dünnen Verstärkungsdrähte
rufen aber selbst bei sehr geringer Dicke Schatten-Wirkungen in dem Schirmbild hervor. Gemäß einem
anderen bekannten Vorschlag werden verhältnismäßig dicke verstärkende und zur Dämpfung der
Drahtvibrationen dienende Drähte vorgesehen, zusammen mit einer Anzahl von Hilfseilektrodenlinsen,
welche den Elektronenstrahl nach der Auf-
spaltung durch diese Verstärkungsdsrähte wieder
■vereinigen. Diese und andere. Vorschläge führen
aber zu einem komplizierten und daher kostspieligen Elektircdeniauifbau.
Der Hauptzweck der Erfindung· besteht aber
darin, die Drahtvibratienen in den erwähnten Kathodenstrahlröhren zu beseitigen und dadurch
eineFarbfälschung, einen Bildkontrastverlust u.dgl. erheblich zu vermindern oder ganz zu vermeiden.
ίο Gemäß der Erfindung ist dies auf sehr einfache und billige1 Weise möglich.
Auf dem Gebiet der Farbwiedergaberöhren sind zwei Röihrentypen entwickelt worden, nämlich eine
Naahbesahleunigungsröhre, d. h. eine Röhre mit einer nach der Ablenkung stattfindenden Beschleunigung,
und später auch eine Röhre mit einer mach der Ablenkung stattfindenden Verzögerung. Bei der
letaleren Type wird der Elektronenstrahl nach der Ablenkung und vor dem Auftreffen auf den Schirm
mo einer Verzögerung unterworfen. Eine derartige
Röhre kann zwei Drahtnetze in einem Abstand von nur einem Biruchteil eines Zentimeters und mit einer
Potentialdifferenz bis zu 5 kV enthalten. Diese
beiden Elektroden liegen auf verhältnismäßig hohen
■35 Spannungen von etwa 15 bis 20 kV. Bei einer
Änderung des Biildinfraltes ändert sich aiuch die Belastung
der Spannungsquellen, so daß die Spannungen an den Elektroden schwanken. Bezüglich der
Farbreinheit sind verhältnismäßig große Spannungs-
,30 Schwankungen nicht aillzu störend, sofern das Verhältnis
der beiden Spannungen konstant bleibt. Mit Rücksicht auf eine Konstanz der Ablenkung ist es
jedoch häufig erwünscht, die Spannungssohwankungen auf kleine Beträge, beispielsweise auf 0,5 °/o,
:35 zu begrenzen, und man hat daher vielfach entsprechende Spannungsregler verwendet. Bei Röhren
der ersten Type bestehen ähnliche Verhältnisse für die Spannung zwischen dem Leuchtschirm und einer
aus Drähten bestehenden Hilfselektrode, die von dem Elektronenstrahl vor dem Auftreffen auf den
Schirm durchsetzt werden muß.
Es konnte festgestellt werden, daß die durch Belastungsändeirungen
hervorgerufenen Spannungsschwankungen sich periodisch verändernde elektro-
statische Kräfte zwischen den Elektroden von solcher
Amplitude hervorrufen, daß mechanische Schwingungen der Drähte· selbst bei Benutzung einer verhältnismäßig
guten Spannungsregelung auftreten. Es hat daher zunächst den Anschein, als wenn man
zur Vermeidung solcher Spannungsschwankungen eine sehr viel bessere Spannungsregelung benutzen
müsse, die jedoch bei den heute zur Verfügung stehlenden Hilfsmitteln sehr viel teurer wäre. Jedoch
ist es nach der Erfindung gelungen, Vibrationen infolge von Spannungsschwankungen ohne Verwendung
derartig genau arbeitender Spannungsregler unschädlich zu machen.
Die Erfindung betrifft somit eine Anordnung für Kathodenstrahlröhren, deren Schirm eine nicht
steife Elektrode und eine zweite Elektrode enthält, welche beide mit bestimmten Spannungen betrieben
werden und von denen wenigstens eine Spannungsschwiankungen
erfährt, deren Frequenz mechanische Schwingungen der nicht steifen Elektrode .hervorruf
an kann, und-zeichnet sich dadurch aus, daß an der anderen Schirmelektrode gleichsinnige. Spanuungsschwainkungen
künstlich erzeugt werden.
Wenn man" beispielsweise annimmt, daß das
vertikale Austastsignal aine Belastungisschwankung mit einer Grundwelle von 60 Hz und ihren Oberwellen
an der Spannungsquelle für die eine Schirmelektrode hervorruft, so· wird gemäß der Erfindung
eine Spannungsschwiankung von der gleichen Amplitude uhd Phase an der zweiten Schirmelektrode
erzeugt, und es werden dadurch die Schwankungen der Differenzspannung zwischen den beiden
Elektroden beseitigt oder stark vermindert und die elektrostatischen Kräfte zwischen den Elektroden
stabilisiert.
Die Erfindung bezweckt somit ferner zur Vermeidung von Drahtvibrationen die Spannungsschwankungen einer Elektrode auf die andere zu
übertragen.
Weiterhin sollen die an einer mit einer gegebenen Spannung betriebenen Elektrode auftretenden Spannungsschwankungen
-auf eine benachbarte mit einer anderen Spannung betriebene Elektrode übertragen
werden.
Ferner sollen an beiden Elektroden dieselben
durch Belastungsänderungen hervorgerufenen. Wech seiströme auftreten.
Fig. ι veranschaulicht schematisch eine Dreifarbenwiedergaberöhre
mit einer Nachverzögerung;
Fig. i.a zeigt die Spannungsverteilung in der
Röhre nach Fig. 1;
Fig. 2 zeigt ein zur Erläuterung der Erfindung dienendes Frequenzspektrum;
Fig. 3 zeigt eine Auisführungsform der Erfindung in der Anwendung auf eine Röhre mit Nachverzögerung,
beispielsweise auf die Röhre nach Fig. 1;
Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen, verschiedene zusätzliche
Verbesserungen der Erfindung bei Nachverzögeriuingsröhren
nach Art der Fig. 1;
Fig. 7 zeigt eine Dreifarbenwiedergaberöhre mit einer Nachbeschleunigung;
Fig. 7 a zeigt die Spannungsverteilung in der Röhre nach Fig. 7;
Fig. 8 veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung bei einer Röhre nach Fig. 7 ;
Fig. 9 ist ein Schaltbild einer anderen Ausführungsform der Erfindung;'
Fig. 10 veranschaulicht eine wiederum andere Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 11 und 11 a sind sahematiisohe Darstellungen
weiterer Ausfüihrungsformen der Erfindung in der Anwendung auf eine andere Art von Wiedergaber
Öhren.
In Fig. ι ist mit 10 eine Dreifarbenwiedergaberöhire
mit Nachverzögerung bezeichnet. Innerhalb eines Kolbens 12 befinden sich drei Elektronenstrahlerzeuger
14, deren· Strahlen auf die roten, grünen und blauen Leuchtstoffbelegungen auf dem
Schirm 16 von subelemenitairer Breite auf treffen.
Mit R1 G und B iist die Reihenfolge dieser Leuchtstoff
belegungen auf dem Schirm 16 angedeutet. Die Elektronenstrahlen werden durch eine an eine ge-
eignete positive SpannungequeMe angeschlossene
erste Anode 20 voirbeschleunigt und werden beispielsweise
durch ein elektromagnetisches Ablenkjoch 22 in üblicher Weiise rastermäßig abgelenkt.
S Mit einem Fokuisisierungsgitter 24 wird eine Fokussierung
der Elektronenstrahlen auf dem Schirm erreicht. Bei einer Nachverzögerungsiröhre entsteht
diese Fokussierung mittels eines elektrostatischen Feldes, welches in der sogenannten negativen Richtang
wirkt, d. h. daß dais Fokussierungsgitter eine
Zone geringerer Beschleunigung von einer Zone größerer Beschleunigung näher am Schirm trennt.
In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß bei einer sogenannten positiven Feldänderung, d. h. daß bei
Elektronen, die aus einer Zone größerer Beschleunigung in eine Zone kleinerer Beschleunigung übertreten,
eine Divergenz des'Strahls hervorgerufen wird. Ein aus Drähten bestehendes ■ Hilfsgitter 26 und
der Schirm mit den Leuchtstoffbelegungen 16 schließen das Fokussierungsgitter 24 ein. DieDrähte
des Hilf sgitters 26 verlaufen senkrecht zu denen des Fokussierungsgitters und daher senkrecht zuir-Richtang
der Leuchtstoffstreifen R, G und B. Die Röhre
10 kann als eine Nachverzögerungsröhre betrieben
werden, wobei ihre zweite Anode 28 und dus- Hilfsgitter
26 auf einer Spannung von beispielsweise
20 kV und das Fokussierungsgitter 24 auf derselben -Spannung wie der Leuchtschirm 16, nämlich
auf 15 kV liegt. Eine wichtige Aufgabe des Hilf sgittere in einer Nachvarzögerungsröhre beisteht
darin, eine Farbfälischung zu vermeiden, welche durch ein Zurückfallen von Sekundärelektronen, die
durch den Elektromenisitrahl auf dem Schirm 16 frei
gemacht werden, entstehen würde. Fig. ι a veranschaulicht den Spannungsverlauf in
der Röhre 10.
Wie oben bereits bemerkt, ändert sich die Belastung der Hoehspanmingisquelle 30 in Fig. 1 in
Abhängigkeit von dem wechselnden Strahlstrom, und diese Belaisitungsschwankungen rufen somit
auch Spainnungsschwankungen hervor. Bei einer Abnahme der Belastung steigt daher die Klemmenspannung
' der Spannungsquelle. Bei Belastungsschwankungen durch, die Röhre 10, d. h. wenn
deren Strahl von einer helleren Bildstelle auf eine dunklere übergeht oder während der Rücklauf zeiten
ausgetastet wi.rd, ändert sich auch die Auisgangsspannung
an den. beiden Klemmen der Spannungsquelle 30.
Wenn Spannungsregler, "die auf etwa 1A0Zo regeln,
in einer Nachverzögerungsröbre nach Fig. 1
verwendet werden, in der die Gitter 24 und 26 einen Abstand von etwa 3 mm odier weniger haben können
und in der eine Potentialdifferenz von, 5 kV oder mehr besteht, so wurde gefunden, daß die durch den
vertikalen Austastimpuls oder durch andere niedrige im Videosignal enthaltene Frequenzen hervorgerufenen
SpannungsKchwankungen. in der Differenzspannung zwischen den Gittern 24 und 26
Weeihselkomponenten der vertikalen Abtastfrequenz und ihrer Harmoniischen von solcher Amplitude erzeugen,
daß mechanische Vibrationen eines oder beider Gitter, auftreten, da gewisse Oberwellen mit
den mechanischen Resonanzfrequenzen einiger Drähte in den beiden Gittern zusammenfallen.
Fig. 2 veranschaulicht ein Frequenzspektrum zwiischen 10 Hz und 4,5 MHz, welches zeigt, wie
die Energieverteilung in einem -Videosignal hauptsächlich auf die Abtastfrequenzen und ihre1 Harmo-.nischen
konzentriert ist. Die Belastangisscbwankiungen
und die entsprechenden SpannungsBchwankungen können bei allen diesen· Frequenzen auftreten.
Jedoch haben die Frequenzen über etwa iokHz im allgemeinen eine vernachlässigbare Amplitude, da
sie über'die Kapazität zwischen den Gittern 24 und
26 und durch die Kapazität in den Spannungsquellen kurzgeschlossen werden. Ferner sind diese
hohen Frequenzen gewöhnlich viel höher als die mechanischen Resonanzfrequenzen der Drähte. Die
Schwankungen der vertikalen Abtastfrequenz und ihrer Harmonischen liegen innerhalb des Bereichs
der mechanischen Resonanzfrequenzen der meisten Gitterdrähte, der in Fig. 2 mit P1^ angedeutet ist
und haben auch, eine ausreichende Amplitude, um unerwünschte Vibrationen der Gitterdrähte hervorzurufen.
Wenn daher beispielsweise Schwankungen von Va % in der 20-kV-Spannung und sehr viel kleinere
Schwankungen von beispielsweise V2o°/o in der 15-kV-Spiannung auftreten (die Belastung der
15-kV-Spannung ist nämlich kleiner), ,so' enthält die
Differenzspannung zwischen den Gittern außer der gewünschten Gleichspannung von 5 kV noch eine
Wechselkomporaente von 100 Volt minus 7,5 Volt
oder von 92,5 Volt. Eine solche Spannutigssöbwankung
ruft störende Vibrationen der Drähte hervor. Es ist vorgeschlagen worden, diese Vibrationen
durch eine sehr viel bessere Spannungsregulierung zu beseitigen, die jedoch die Kosten zu stark erhöhen
würde und in Heimempfängern unter Be-nutzung der üblichen Schaltelemente zu viel Platz
beanspruchen würde.
Die Erfindung schlägt daher vor, die Drahtv/ibrationen
dadurch auszuschalten, daß die Spannungsschwankungen an den Gittern niedrigerer Spannung
bis auf den Betrag der Spiannungsschwankungen an dem Gitter höherer Spannung erhöht werden,, so·
daß in der Differenzspannung die Schwankungen ganz verschwinden·. Obwohl dabei das Spannungsverhältnas
an den beiden Gittern nicht mehr in der bisher üblichen Weise konstant gehalten wird, wird
durch die geringe absichtliche gemäß der Erfindung eingeführite Änderung des· Spanniingisverhältniisses
keine Farbfälischung hervorgerufen, wenn die beiden Spannungen sich gleichphasig ändern. Bei
der bisher üblichen Betriebsweise wird somit V2JV1
konstant gehalten, um eine Farbfälschung zu vermeiden. -Für Spannungsänderungen von etwa
100 Volt oder weniger ist jedoch nach den Feststellungen des Erfinders zur Vermeidung von
Drah-tvdbirationen eine konstante Differenz V2 —V1
vorzuziehen.
Die einfiachisite Ausfühnungsform der Erfindung
ist in Eig. 3 dargestellt, in welcher eine Nachverzögeru-ngsTÖhre
10 mit einem dreiteiligen Schirm, bestehend aus dem Leuchtschirm 16, dem Fokussie-
rungsgiitter 24 und dem Hilfisgitter 26, dargestellt
ist. Der Schirm 16 und das Fokussierungsgitter 24 liegen, an einer Spannungsquelle 30, welche 15 kV
liefert, während das Gitter 26 und die zweite Anode 28 der Röhre an einer 20-kV-Klennme liegen. Wenn
man eine Bei as tungis änderung von 60 Hz durch den
vertikalem. Austastimpuls der Röhre 10 oder durch niedrige Frequenzen des Videosignals annimmt, so
tritt an der 20-kV-Klemme eine Wechselspannungskomponente
von 100 Volt von Spitze zu Spitze gemessen auf, d. h. eine um 92,5 Volt größere Spannung
als an der 15-kV-Kletmme. Da diese Amplitude
Drahtvi'brationen hervorrufen würde, ist in der Ausführungsform nach Fig. 3 ein großer Kondensator34
zwischen die 20-kV- und die 15-kV-Klemitne
zur Ankopplung· der Spannungsschwankung vom Gitter 26 auf das Gitter 24 vorgesehen.
Wenn der Kondensator 34 groß genug ist, d. h. beispielsweise 0,03 Mikrofarad beträgt, um die SpannungsBchwankungen
ohne erhebliche Amplituden oder Phasenänderungen zu übertragen,, und wenn
sein Scheinwiderstand klein gegenüber denjenigen der Spannungsquellen ist, so beseitigt er praktisch
die Wecihiaelspanniungskomponente in der Differenzspannung
zwischen den Gittern 24 und 26, so daß die Vibrationen verschwinden.
Die in Fig. 3 dargestellte, von. der bisherigen Übung ganz abweichende Schaltung stellt eine einfache,
aber sehr wirksame Methode zur Ausschaltung der Vibrationen dar.
Fig. 4 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Erfindung in. der Anwendung auf Nachverzögerungsröhren
und zeigt einen Schirm 16, ein Fokussierungsgiiitter 24 und ein Hilfsgitter 26, wobei
das letztere aus einer Spannungsquelle 3oa mit
20 kV gespeist wird. Die Spannungsquelle von 15 kV für das Gitter 24 und den. Schirm 16 besteht
aus der puniktieirit umrandeten Spannungsquelle 30&,
welche beispielsweise eine Gleichspannung von 15 kV enthalten kann, die durch Gleichrichtung der
Rüoklaufspannungen erzeugt werden kann.
Diese Gleichspannung wird mittels der Kondensatoren 38 und 42 und des Widerstandes 40 gefiltert.
Gewöhnlich wird der Ausgangskorndensator 42 eines Filters dieser Art so hoch gewählt, daß die
Wechselbelasitung nur verschwindend kleine Spannungsischwankungen
hervorruft. Bei der erfindungsgemäßen Schaltung ist der Kondensator 42 viel
kleiner und bewirkt somit eine viel geringere Ausregelung der niederfrequenten Belastungsschwankungen,
so· daß die Spannung«Schwankungen des
15-kV-Giitters gleich denen des 20-kV-Gitters werden,
obwohl das Gitter 24 viel weniger belastet wird als das Gitter 26. Der kleinere Kondensator 42 erzeugt
somit Belasitungsschwankungen, die zu Spannungsschwankungen
der 15-kV-Quelle von gleicher
Größe wie in der 20-kV-Spannung und von gleicher Phase führen, da in einem kleineren Kondensator
bei gleicher Ladung größere Spannungen auftreten als in einem größeren.
Die Verkleinerung des Kondensators 42 erhöht
somit den inneren Widerstand der Quelle 3O5, so daß das Produkt ihres Belastungsstromis und ihres
inneren Widerstandes die Größe des entsprechenden Produktes der 20-kV-Quelle annimmt.
In der Auisführungsfcrm nach Fig. 5, welche wieder einen Schirm 16, ein Foikusisierungsgitter 24
und ein Hillfsgititer 26 enthält, wird die 20-kV-Spannung für das letztgenannte Gitter von der
Quelle 3O0 geliefert. Die Quelle 3O6 für das Fokussierungsgitter
24 enthält eine geeignete Gleichspannung und eine im Nebenschluß liegende Regelröihre44
von an sich bekannter Art. Der Ableitwidenstand 46 überträgt die Belastungsschwankungen
des Gitters 24, so daß an der Klemme 47 eine diesen Bdastungsschwankungen entsprechende
Spannung auftritt. Bei den üblichen Reglern, dieser Art wird diese Spannung einem Gitter 44' der Regelröhre
über ein Filter mit den. Nebenschluß kondensatoren 48 und -49 und einem Serienwiderstand
50 zugeführt. Nach der bisher üblichen Betriebsweise werden diese Kondensatoren so klein
gemacht, daß sie nur die hohen Frequenzen,, welche unerwünschte Schwingungen hervorrufen, abschwächen.
Gemäß der Erfindung sind diese Kondensatoren so groß, daß die 15-kV-Spannung hinsichtlich
der niederfrequenten Schwankungen nur sehr wenig geregelt wird. Bei der Schaltung nach
Fig. 5 können wie bei Fig. 4 die Kondensatoren in üblicher Weise berechnet werden, sobald die Eigenschäften
der Spannungsquelle und der Regelröhre bekannt sind.
Die Anordnung nach Fig. 6 enthält einen Schirm 16, ein Fokussierungsgitter 24 und ein Hilfsgitter
26 einer Nachverzögerungsfarbwiedergaberöhre. Das Hilfsgitter 26 wird von einer Spannungsquelle
30a mit 20 IcV gespeist. Belastungsschwankungen
des Gitters- 26 rufen entsprechende Spannungs-.Schwankungen
am Spannungsteiler 51 hervor, wenn der Spannungsteilerwiderstand groß gegenüber dem
Kopplusngskondensator 51' ist. Die Spannungsquelie
3O6 enthält einen Ableitwidersitand 52 und eine Regel röhre 54, ähnlich wie in Fig. 5. Statt die Röhre
54 nur mit einem Teil der am Widerstand 52 auftretenden Spannung zu steuern, ist ihre Kathode 54'
über ein Filter 56 an einen Punkt des Spannungsteilers 51 der 20-kV-Quelle angeschlossen. Auf
diese Weise werden die Schwankungen dieser letzteren Spannungsquelle auf die Regelröhre übertragen,
so daß bei einer Abnahme der Belastung des Gitters 26 die Spannung am Widerstand 51 zunimmt
und daher auch die positive Vorspannung der Kathode der Röhre 54 zunimmt. Diese Röhre
führt dann weniger Strom, so daß die Spannung am Gitter 24 erhöht wird. Die verschiedenen Schaltelemente
werden dabei so gewählt, daß Spannungsänderungen am Gitter 24 gleich groß und gleichphasig
mit den Spannungsäiiderungen am Gitter 26
werden.
In Fig. S und 6 kann eine entsprechende Schaltung
auch für den Fall getroffen werden, daß die Regelröhren in Serie statt im Nebenschluß liegen.
Wenn die Röhre 54 in Fig. 6 in Serie geschaltet wird, muß die Spannung vom Spannungsteiler 51
ihrer Steuerelektrode statt ihrer Kathode zugeführt werden.
Die bisherige Beschreibung bezog sich auf Ausführungsformen mit einem dreiteiligen· Schirm einer
Nachverzögerungsrähre. Die Erfindung· ist aber
auch auf Nachbeschileunigungsröhren mit einem zweiteiligen Schirm, d. h. mit einem Fokussierungsgitte-r
vor einem leuchtschirm anwendbar. Eine solche Röhre ist in Fig. 7 dargestellt, in welcher
eine Dreifarbenwiedergaberöhre im ganzen mit 60
bezeichnet ist. Diese enthält drei Elektronenstr.ählerzeuger
62, eine erste Anode 64, die an eine positive Spannung angeschlossen ist, eine zweite Anode
66 in Form eines Wandibelags, einen Leuchtschirm 68 aus einer Vielzahl von Leucbtstoffstreifen von
roter, grüner und blauer leuchtfarbe-und aus einem
Fokussierungsgitter 70, dessen Drähte· parallel zu den Leuahtstoffstreifen verlaufen.
Die Nachbeschleunigungsröhre ist an sich bekannt und bedarf keiner eingehenden Beschreibung.
Es sei lediglich erwähnt, daß die Elektronenstrahlen
ao auf dem Schirm 68 durch die elektrostatischen Linsen des Gitters 70 fokussiert werden. Die Potentialverteilung
in der Röhre 60 entspricht der Fig. 7 a. Die Elektronen durchlaufen zwischen.dem
kathodenseitigen Ende der Anode 66 und dem FokussierungisgiitJter
70 eine Zone mit konstantem Potential von 5 kV, da die Anode 66 und das Gitter 70 an die 5-kV-Klemme der Spannungsquelle 72 angeschlossen
sind. Zwischen dem Gitter 70 und dem Schirm 68 steigt das Potential von 5 auf 20 kV an,.
SO' daß die Elektronen einer Sammellinsen wirkung
unterliegen. Bei Änderungen des" Strahlstroms ändert sich .auch die Spannung der 20-kV-Quelle,~so
daß wegen der unvollkommenen Regelung dieser Spannungsquelle eine Wechselkomponente' einer bestimmten
Amplitude auftritt. Das Fokussierungsgitter 70 liegt nur auf einer Spannung von 1A der
Leuchtschirmspannung und führt einen kleinen Strom, so· daß die Spannungsschwankungen der
5-kV-Spannung sehr viel kleiner sind als der 20-kV-Spannung. Infolgedessen, treten in den
beiden Spannungen, verschieden große Wechselkomponenten auf und daher auch Vibrationen1 der
Gitterdrähte. Wenn die Sekundäremission des Gitterdrähte 40 größer als 1 ist, ist der diesem
Gitter zugeführte Strom negativ statt positiv,, und die Spannunigssahwankungen der 20-kV-Spannung
haben daher die umgekehrte Polarität, so daß die Wechselkomponente der Differenzspannung sogar
noch, größer wird und die Vibrationen sogar noch stärker werden.
Um verschieden große Wechselkompananten in
den Elektrodenspannungen zu vermeiden, zeigt die Fig. 8, daß der Leuchtschirm 68 und das Fokussierungsgitter
70, an welchem Spannungen von 20 kV bzw. von 5 kV von der Spannungsquelle 72 geliefert
werden,, über einen großen Kopplungskondensator 74. miteinander verbunden sind. Wie bei der Anordnung
nach Fig. -3 muß der Kondensator 75 groß genug sein, um die Wechselkomponente der Span-So
nung des Schirmes 68 auf das Gitter 70 ohne merklichen Amplitudenverlust oder merkliche Phasendrehung
zu übertragen. Im allgemeinen läßt sich sagen, daß die Übertragung der Wechselkomponente
am Leuchtschirm auf das Fokuissierungsgiitter sowohl nach Amplitude wie nach Phase um' so
besser gelingt, je größer der Kondensator 74 ist. Seine Kapazität muß so groß sein, daß sein Blindwiderstand
weit unter dem inneren Widerstand der Spannungsquelle liegt. Durch diese Übertragung
der Spannungsschwankungen vom Leuchtschirm 68 auf das Gitter 70 wenden die Wechselkomponeniten
in der Differenzspannung and somit dieDrahtvibrationen
vermieden.
Eine andere in Fig. 9 dargestellte' Ausführungsform enthält eine Nacfobeschleunigungsröhre mit
einem Leuchtschirm 68 und einem Fokussierungs-. gitter 70. Die Ieuditschirmelektrode dieses'zweiteiligen
Schirmes wird mit einer Spannung von 20 kV aus einem Stromversorgungsgerät >]2.α gespeist.
Die. Spannung für das Eokussierungsgitter 70 wird von einer 5-kV-Quelie 72& geliefert. In
dieser befindet sich ein Ableitwiderstand 76 und eine Regelröhre 78, deren Steuerelektrode an einer
Anzapfung des Widerstandes jß liegt. Um die
Vibrationen der Gitterdrähte 70 zu vermeiden, enthält
die Schaltung nach Fig. 9 einen Kondensator 80 und einen Spannungsteiler 82 zur Ankopplung der
Kathode 78' der Röhre 78 an die Wechselkomponente am Schirm. 68. Wenn man somit beispielsweise
annimmt, daß die Belastung am Schirm 68 go entsprechend dem vertikalen Austastimpuls und
den Niederfrequenzkomponenten des Bildsignals,
schwankt, treten entsprechende Schwankungen in der 20-kV-Spannung auf. Wenn man ferner annimmt,
daß beispielsweise im Austastintervall die 95 , Belastung am Schirm 68 sinkt, so siteigt die Ausgangsspannung
der Quelle 72a. Dieser Spannungsanstieg
wird auf die - Kathode 78' der Röhre 78 übertragen· und vermindert den Stromdurchgang
durch diese Röhre, so daß auch die Belastung der 5-kV-Spannung sinkt und die Spannung, am Gitter
70 ansteigt, wobei der Abgreifpunkt am Spannungsteiler
82 so eingestellt wird, daß die Wechselspannung zwischen Gitter 70 und Schirm 68 annähernd
oder ganz verschwindet.
Die Fig. 10 zeigt eine Auisführiungsform der Erfindung
für ein© Nächverzögerungsrähre 10 mit
einem Leuchtschirm 16, einem Fokuisisierungsgitter
24 und einem Hilfsgitter 26 sowie einer üblichen zweiten Anode 28, ersten Anode 20 und mit den
Strahlerzeugern 14. Der Leuchtschirm 1.6 und das
FokuBsierungsgiitter 24 werden von der Spannungs-,
quelle 30 mit eimer Spannung von 15 kV gespeist,
während am Gitter 26 und an der Anode 28 eine Spannung von 20 kV liegt, Da gemäß der Erfindung
die Spannung an jeder-Elektrode mit der Belastung
gleich stark schwanken soll, enthält die· Fig. 10 noch Einrichtungen zur Feststellung der Belastungsscfowankungen
und zur Ankopplung derselben an die 15-kV-Klemme, an, der ja geringere
Spannungsschwankungen als an der 20-kV-Klemme auftreten. Zu diesem Zweck sind die Elektronenstrahlerzeuger
14 an eine geeignete Vorspannungsquelle, nämlich an den Widerstand 90 zwischen
Erde und einer positiven Spannung angeschlossen^ so daß der Belastungsstrom d'er Röhre am Punkt9"x'
vorhanden ist. Der Beliastungsstrom fließt über den
Teil des Widerstandes 90 zwischen dem Anzapfpunkt 91' und Erde, so daß ein von der Belastung·
abhängiger Spannungsabfall an diesem Teil des Widerstandes auftritt. Wenn auch die Wechselkomponente
dieser Spannung größtenteils über den Kondensator 96 abgeleitet wind, so ist doch ein
kleiner Teil der Niederfrequenzkomponenten noch vorhanden. Diese Spannung wird dem Verstärker
92 zugeführt, dessen Ausgangsseite über den Kondensator
94 am Gitter 24 liegt. Der Widerstand 97 verhindert einen Kurzschluß des über den Kondensator
94 übertragenen Signals durch die .Spannungsquelle.
Durch geeignete Justierung der Ver-Stärkung des Verstärkers 92 kann die Amplitude
der Spannungsschwankung am Gitter 24 gleich derjenigen am Gitter 26 gemacht werden. Die Spannungsschwankungen
an den beiden Klemmen für die Spannungszuführungen an die Gitter können
also· gleich groß gemacht werden.
Die Erfindung läßt sich außer auf Nachverzögerungsröhren
und Naehibeschleunigungsröbren der eingangs genannten Art auch noch auf solche
Röhren anwenden, in denen farbige Fernsehbilder mittels- eines einzigen Strahls und eines Mehrfarben-Streifens
chi rmes durch Umschaltung des Strahls auf die verschiedenen Farbstreifen erzeugt
werden. Im allgemeinen wird diese Einschaltung des Strahls für die verschiedenen Farbstreifen
durch Strahlablenkelektroden, z. B. durch zwei parallele
Drahtgitter in derselben Ebene und im Wege des Elektronenstrahls bewerkstelligt. Zwischen den
beiden Systemen von parallelen Drähten liegt eine Umschaltspannung. Wenn der Strahl auf den einen
Farbstreifen auffallen: soll, liegt an beiden Draihtsystemen
dasselbe Potential, während, wenn der Strahl die Streifen der zweiten Leuchtfarbe treffen
soll, das eine Strahlsystem positiver gemacht wird als das andere und der Strahl dadurch nach dem
positiveren System hin. abgelenkt wird.
Fig. 11 zeigt die wichtigsten Bestandteile einer
solchen Röhre für Farbumschaltung, und zwar für eine Nachbeschleunigung, und enthält einen Leuchtschirm
100 mit einer Vielzahl von Leuchtstoffes
streifen mit in der Vertikalrichtung in der Reihenfolge Roit-Grün-Rot-Blau-Rot aufeinanderfolgenden
Leuchtstoffstreifen. Der Leuchtschirm 100 ist an eine Quelle 102 von 20 kV angeschlossen. Die Umschaltgitter
sind mit 104 und 106 bezeichnet und können an einer Spannungsquelle von einer mittleren
Spannung von 5 kV als Nachverzögerungsspannung liegen.. Eine geeignete Schaltspannungsquelle
110 legt an die Gitter 104 und 106 entgegengesetzte
Phasen einer sinusförmigen oder rechteckförmigen Spannung über den Transformator 112,
dessen Sekundärwicklung· eine geerdete Mittelanzapfung besitzt. Somit kann ein Elektronenstrahl
vor dem Schirm durch verschiedene Spannungen zwischen den Gittern 104 und 106 zwischen den
roten, den grünen und den blauen Leuchtstoff-Streifen
umgeschaltet werden. Es sei jedoch bemerkt, daß die von Bei astungs änderungen hervorgerufenen
Spannungsschwankungen der Spannungsquelle 102 im allgemeinen viel großer sind als die
entsprechenden Schwankungen der 5-kV-Spannung. Da für den ordnungsgemäßen Betrieb dieser Röhre
die zwei Gitter enitsprechend der Umschaltspannung der SpannungsqueJle 110 verschiedene Spannungen
annehmen müssen, können sie nicht gleichzeitig an den Leuchtschirm 100 wie bei Röhren ohne eine
solche Farbumschaltung angekoppelt werden. Man kann die Vibrationen der Gitterdrähte trotz dieser
Schwierigkeit auf folgende Weise beseitigen. Da die Gitter 104 und 106 mit einer Umschaltspannung
von 15 000 Hz oder höher gespeist werden, muß man diese Umscbaltspannung von 15 000 Hz von
der niedrigen Frequenz (60 Hz und einige ihrer Oberwellen), welche Gittervibrationen hervor rufen,
trennen. Die Gitter 104 und 106 können an die 5-kV-Ouelle 108 über frequenzabhängige Widerstände
114 und 116 angeschlossen werden, die Induktivitäten
oder Tiefpaßfilter sein, können. Der Blindwiderstand jeder Induktivität ist direkt proportional
der Frequenz, so daß die Blindwiderstände 114 und 116 für die 15 ooo-Hz-Spannung
verhältnismäßig hoch sind, aber für die Frequenzen, welche Drahitvibrationen hervorrufen, verhältnismäßig
niedrig. Vermöge der Blindwiderstände 114 und 116 können daher die Sahaltspannungen den
Gittern zugeleitet werden, und gleichzeitig können go an den Gittern Spannungsschwankungen, die in
Größe und Phase denjenigen der 20-kV-Spannung entsprechen:, hervorgerufen: werden. Diese letzteren
Spannungsschwankungen werden durch den Kondensator 118 übertragen,, der, wie in Fig. 3 und 8,
genügend groß sein muß, um die Spannungsschwankungen vom Schirm 100 auf die beiden Gitter ohne
wesentliche Änderung in Amplitude oder Phase zu übertragen.
Eine Vereinf achung der Anordnung nach Fig. 11
ist in Fig. 11 a dargestellt. Dort sind die Induktivitäten
114 und 116 fortgelassen, und die 5-kV-Spannung
für die Gitter ist an die Mittelanzapfung ii2a
des Transformators 112 angeschlossen. Da die
beiden Hälften der Sekundärwicklung praktisch reine Induktivitäten sind, ändern sich ihre Blindwiderstände
mit der Frequenz und stellen einen verhältnismäßig hohen Blindwiderstand für die
15 ooo-Hz-Spannung dar und einen verhältnis·=·
mäßig niedrigen Blindwiderstand für die Frequenzen der- Gittervibrationen. Ferner fließen die Umladungisiströme
dieser niedrigen Frequenzen durch die Sekundärwicklung des Transformators in entgegengesetzten
Richtungen, so> daß ihre Magnetisierungswirkungen auf den Transformatorkern· sich
gegenseitig aufheben. Der Kondensator 118 überträgt
daher die Spannungsschwankungen, am Schirm 100 auf die Gitter 104 und 106, so daß die
Wechselkomponente in der Differenzspannung verschwindet.
iao
Bei den, Ausführangsformen nach Fig. 11 und na
werden also die Gitter 104 und 106 gemeinsam kapazitiv an den Leuchtschirm im Bereich' der
Gittervibrationsfrequenzen angekoppelt, ohne daß die kapazitive Belastung für die Spannungsquelle
erheblich steigt, da frequenzabhängige Blind-
950
widerstände zwischen den Gittern und dem großen Kondensator 118 liegen.
Aus Fig. ι bis Ii a ergibt sich somit, daß gemäß
der Erfindung die Gittervibrationen in einer Kathc-denstrahköhre in ganz anderer und viel einia-.-Wer
Weise als bisher beseitigt werden können. Di-3JS gelingt bei manchen der beschriebenen Ausführung'sformen
durch Ankopplung der von Belastungsschwankungen hervorgerufenen Spannungs-
ίο Schwankungen von der Elektrode höherer Spannung
an die Gitterelektrode tieferer Spannung, d. h. dadurch, daß an der Elektrode tieferer Spannung dieselben
Spannungsschwankungen erzeugt werden wie an der ersterwähnten Elektrode.
Die Vorteile der Erfindung sind folgende-: Während die Ausbildung eines Netzanschlufigeräias mit
einer besseren, Regelung, d. h. mit einem geringen,
inneren Widerstand notwendig seine Kosten erhöht, 'kann man bei einer Ausbildung mit weniger güter
so Spannungsregelung, d. h. mit e^nem höheren inneren
Widerstand die Kosten senken, da kleinere Schaltelemente verwendet werden können. Ein*
naheliegender Weg, die SpanHungsschwankungen infolge von Belastungsanderungen und damit- die
Gittervibrationen zu. vermeiden, würde darin bestehen, die Spannungsregelung· in der stärker
schwankenden Spannungsquelle zu verbessern, d. h. ihren inneren Widerstand zu verkleinern. Dies
würde jedoch die Kosten der Spannungsquelle er-
höhen. Gemäß der Erfindung kann jedoch die weniger stark schwankende Spannung weniger geregelt
wenden, und es können daher im ganzen die Kosten für die Stromversorgungsquellen gesenkt werden.
Es ist beispielsweise wirtschaftlich nicht möglich,
eine Spannungsquelle von 15 kV und eine Spannungsquelle
für 20 kV für einen Heimfarbenempfänger so zu bemessen, daß die Spannungsscbwankungen
in keiner der beiden Spannungsquellen ■ 20 Volt übersteigen. Es ist jedoch nicht annähernd
so. teuer, eine Spannungsquelle für 20kV zu
schaffen., welche um 100 Volt schwankt und eine Spannungsquelle für 15 kV, welche um 90 Volt
schwankt. Bei derartigen Spannungsquellen treten keine Gittervibrationen auf, da die Spannungsdifrerenz
nur 10 Volt beträgt, wobei keine Vibrationen erregt werden. Daher sind unter gleichen Spannungsschwankungen
im Sinne der vorliegenden Beschreibung auch Fälle zu verstehen, in denen die Spannungsdifferenzen so gering sind, daß keine
merklichen Gittervibrationen durch die sich ändernden
elektrostatischen Kräfte hervorgerufen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung mit Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Katho^- €0 denstrahlen beaufschlagte Schirm eine nicht steife und eine weitere Elektrode auf verschiedenen Spannungen enthält und wenigstens an einer dieser Elektroden Spannungsschwankungen auftreten, deren Frequenz mechanische Schwingungen der nicht steifen Elektrode hervorrufen kann und daß an der anderen Schirmelektrode gleichsinnige Spannungsschiwankungen künstlich erzeugt werden.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an. der Elektrode miit kleine- ren Spannungsschwankungen zusätzliche Spannungsschwankungen hervorgerufen werden.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden mit Spannungsquellen verbunden sind und an der Spannlingsquelle der Elektrode von_ kleineren oder verschwindenden Spannungsschwankungen künstlich Spannungsschwankungen bei Belastikngsänderungen hervorgerufen werden.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an je eine Elektrode eine Spannungsquelle angeschlossen ist und daß die-Spannungssohwankungen der Elektrode höherer Spannung auf die Elektrode niedrigerer Spannung übertragen werden.5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der innere Widerstand der Quelle der tieferen Spannung und dadurch die Amplitude ihrer von Belastunigsänderungen abhängigen Spannungsschwankung erhöht wird.6. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kopplungsmittel zwischen den Elektroden zur "Übertragung der an der einen Elektrode auftretenden Spannungsscbwankungen auf die andere vorbanden sind.7. Anordnung mach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel aus einem Kondensator zwischen den Elektroden bestehen (Fig. 3).8. Anordnung nach einem der vonstehenden ■Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungssehwankungen von der einen Elektrode auf die andere ohne erhebliche Amplituden- oder Phasenänderung, übertragen werden.9. Anordnung nach Anspruch. 5, bei der mit der Quelle der niedrigeren Spannung ein Kondensator· parallel geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser so klein ist, daß die Ausgangsspannung mit Belastungsänderungen schwankt (Fig. 4).10. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle der niedrigeren Spannung eine Spannungsreglerröhre und einen Spannungsteiler enthält, daß eine Kopplungseinrichtung zwischen einem Punkt des. Spannungsteiilers und einem Steuergitter der Regelröhre zur Übertragung einer Spannung von dem Spannungsteiler auf die Regelröhre vorhanden ist, welche die Stromdurchlässigkeit der Regelröhre zur Kompensation von Änderungen ihrer mittleren Belastung beeinflußt und damit die mittlere Spannung der niedrigeren Spannungsquellen regelt und daß die Kupplungsmittel so beschaffen sind, daß die Schwankungen des Stromes der Regelröhre bei Belastungsänderun-gen abgeschwächt werden und daher die Regelung der Ausgangs spannung vermindert wird (Fig. S).ii. Anordnung nach Anspruch ιό, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsmittel aus einem Filter bestehen, das so ausgebildet ist, daß der Abisohwächunigsbereich des Filters mit dem Frequenzbereich der mechanischen Vibrationen zusammenfällt.ίο 12. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle der niedrigeren Spannung eine Spannungsregelröhre zur Konstanthaltung ihrer mittleren Ausgangs spannung bei Belastungsänderungen· besitzt und daß die Spannungsschwankungen von der Quelle höherer Spannung auf die Regelröhre so übertragen werden, daß die niedrigere Spannung etwa gleich stark und phasengleich mit der höheren Spannung schwankt (Fig. 6).ao 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch■giekennzeichnet, daß ein Filter zur Übertragung der Spannungsschwankungen von der höheren Spannung auf die Regelröhre vorhanden ist und daß der Durchlaßbereich des Filters mit dem Frequenzbereich der mechanischen Vibrationen übereinstimmt (Fig. 6).14. Anordnung nach Anspruch 3, bei der die nioht steife Elektrode aus zwei Drahtsystemen besteht, mit denen ein Elektronenstrahl in einer von einer Umsohaltspannung abhängigen Richtung abgelenkt werden kann, indem' die Umsohaltspannung die Polarität des einen Systems gegenüber dem anderen' verändert und die Drähte in einer zur zweiten Elektrode parallelen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Umschaltspannung hoch gegenüber der Frequenz der Belastungsschwankungen ist, daß frequenzabhängige Mittel in der Verbindungsleitung der beiden Systeme liegen und einen verhältnismäßig hohen Scheinwider- 40-stand für die hochfrequente Umsohaltspannung und einen verhältnismäßig niedrigen Scheinwiderstand für die Spannungssahwankungen infolge Belastungsänderungen besitzen und daß die Spannungsschwankungen über die frequenzabhängigen Mittel auf die Drähte übertragen werden (Fig. 11).15. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Verstärkers die Spannungsschwankungen infolge Belastungsänderungen der' Spannungsquelle verstärkt werden und daß die Ausgangsseite des Verstärkers an die Elektrode mit kleinerer oder verschwindender Spannungssohwankung zur Steuerung ihrer Spannung angeschlossen ist (Fig". 10).16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung an der Elektrode mit kleinerer oder verschwindender Span-Bungssc!'wankung abhängig vom Strahlstrom geändert und ^er Verstärker eingangsseitig an den Elektronenstrahlerzeuger angeschlossen ist (Fig. 10).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 700/331 3. (609 644 10.56)
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