DE950487C - Edelgashochdruckroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Edelgashochdruckroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE950487C
DE950487C DEQ369A DEQ0000369A DE950487C DE 950487 C DE950487 C DE 950487C DE Q369 A DEQ369 A DE Q369A DE Q0000369 A DEQ0000369 A DE Q0000369A DE 950487 C DE950487 C DE 950487C
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DE
Germany
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helix
wire
noble gas
gas high
high pressure
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Expired
Application number
DEQ369A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Haensgen
Dr Josef Kern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quarzlampen GmbH
Original Assignee
Quarzlampen GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Quarzlampen GmbH filed Critical Quarzlampen GmbH
Priority to DEQ369A priority Critical patent/DE950487C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950487C publication Critical patent/DE950487C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/04Electrodes; Screens; Shields
    • H01J61/06Main electrodes
    • H01J61/073Main electrodes for high-pressure discharge lamps
    • H01J61/0732Main electrodes for high-pressure discharge lamps characterised by the construction of the electrode

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Edelgashochdruckröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung Bei Edelgashochdruckröhren bereitet die Zündung an normaler Netzspannung Schwierigkeiten, weil die Zündspannung ein Vielfaches der Netzspannung beträgt. Es ist deshalbbekannt, die beiden Elektroden vorübergehend miteinander in Berührung zu bringen. Beim Auseinanderbewegen der beiden, Elektroden bildet sich dann ein Lichtbogen aus. Da indessen die Elektroden in einem abgeschlossenen Vakuumgefäß betrieben werden müssen, bereitet ihre Bewegung große Schwierigkeiten. Es ist bekannt, die Elektroden auf einem langen Führungsstift anzubringen, der in einer eng umschließenden metallischen Drahtwendel gleitet. Die Stromzuführung wird durch den an sich losen Kontakt zwischen Führungsstift und Wendel herbeigeführt. Auf Entladungsröhren @dieser Art bezieht sich nun die Erfindung.
  • Man hat bei Entladungsröhren dieser Art festgestellt, daß die Wendel zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann. Die Wendel ist im allgemeinen unmittelbar in ein Quarzglasrobr eingeschmalzen. Dadurch, daß jede Einzelwindung der Wendel mit dem Quarzglas Berührung hat, kann es nach einer längeren Betriebszeit dazu kommen, daß im Quarzglas von der Werndel infolge Kerbeinwirkung ein Sprung ausgeht, der die Entladungsröhre unbrauchbar macht.
  • Andererseits hat sich herausgestellt, daß auch die Berührungsfläche zwischen Führungsstift und Wendel sehr klein ist, so daß an der Berührungsstelle eine sehr hohe Stromdichte auftreten kann. Dies führt aber leicht zu Schmorstellen, die die Bewegung des Führungsstiftes innerhalb der Wendel erschweren können.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Wendel von einem Draht gebildet wird, der einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt dergestalt hat und derart zur Wendel gewickelt ist, daß die innere und/oder äußere Begrenzungsfläche der Drahtwindungen zumindest teilweise eine zur Wendelachse konzentrische Zylinderfläche ist. Hierdurch wird vermieden, daß Metallteile in das OOuarzrohr hineinreichen und dort infolge von Kerbeinwirkung Anlaß zu Sprüngen geben können. Andererseits wird an der Innenseite der Wendel eine glatte Fläche geschaffen, die die Kontaktfläche zwischen Wendel und Führungsstift vergrößert und damit verbessert. Je nach den Bedingungen, unter denen die Entladungsröhre nach der Erfindung arbeiten soll, wird man die Begrenzungsflächen entweder nur auf der Innenseite der Wendel oder der Außenseite oder auf beiden Seiten anbringen.
  • Die für die Erfindung erforderliche Begrenzungsfläche -des Wendeldrahtes kann auf verschiedene Weise hergestellt werden. Auf einfachste Weise kommt man dazu, wenn der Wendeldraht vor dem Wichen der Wendel z. B. durch Walzen auf einer Seite oder auf zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht wird. Der Wendeldraht wird dann so zur Wendel gewickelt, dae die abgeflachten Seiten die Innen- bzw. die Außenseite der Wendel bilden.
  • Man kann aber auch von einem Wendeldraht mit kreisrundem Querschnitt ausgehen und die Wendel nach dem Wickeln durch Bohren oder Schleifen mit einer zylindrischen Begrenzungsfläche versehen. Eine besonders einfache Ausführungsmöglichkeit der Erfindung besteht in der Verwendung eines Drahtes mit Vierkantprofil für den Wendeldraht.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Fig. i zeigt eine vollständige erfindungsgemäße Entladungsröhre, während die Fig. 2 und 3 die Einzelheiten der Wendel in vergrößertem Maßstab zeigen.
  • Die Entladungsrähre wird von ziem zylindrischen Leuchtrohr i gebildet, an das sich an beiden Enden etwa kugelförmige Polgefäße :2 anschließen. In dem unteren Polgefäß befindet sich eine feststehende Elektrode 3, die aus einer stufenförmig gewickelten Wendel aus Wolframdraht besteht und die auf einem Haltestift 4. sitzt. Dieser Stift ist über eine oder mehrere dünne Molybdänfolien 5 vakuumdicht durch die Quarzwandung hindurchgeführt und außen mit einem metallischen Ansch,lußstift 6 versehen, an dem die äußere Stromzuführung angeschlossen wird. Die Elektrode 7, die bei Wechselstrombetrieb genau von der gleichen Bauart wie die andere Elektrode ist, sitzt auf einem längeren Führungsstift 8 aus Wolfram, Molybdän oder einem anderen hochschmelzenden Metall. Das Entladungsgefäß besitzt an das obere Polgefäß :2 anschließend eine rdhrförmige Verlängerung, die mit einer Drahtwendel 9 ausgekleidet ist. Diese Drahtwendel 9 hat einen lichten Durchmesser, der etwas größer ist als der entsprechende Durchmesser des Führungsstiftes 8, so @daß dieser sich leicht im Inneren der Wendel bewegen kann. An die Wendel 9 schließt sich in gleicher Weise wie bei der oberen Seite des Entladungsgefäßes eine Molybdänfolie 5 an, die gleichfalls vakuumdicht in das Entladungsgefäß eingeschmolzen ist und die mit der Wendel elektrisch verbunden ist. Auch die Stromzuführung zu der oberen Elektrode 7 erfolgt am Sockelstift 6.
  • Die Länge der Wendel 9 ergibt sich aus der Länge des Lichtbogens, wobei man jedoch eine gewisse Länge, im allgemeinen 5o mm, hinzuzählen muß, damit auch in der extremen Lage bei der Berührung der Elektroden der Fühzungsstift 8 noch eine genügende Führung in der Wendel 9 hat.
  • Damit die Zündung leicht erfolgt und auch die Elektrodenverluste während des Betriebes niedriggehalten werden, ist zwischen die die Elektrode bildende Stufenwendel ein aktivierender Stoff aufgebracht, z. B. in der Form von Erdalkalioxvden oder Thoriu.moxyd.
  • An der übergangsstelle zwischen Polgefäße und Leuchtrohr i befindet sich eine nach innen gerichtete Blende io, die etwa in der Höhe der Elektrode angebracht ist und die Aufgabe hat, die im Betrieb vorhandene Gasströmung so zu leiten, daß der Bogen richtig brennt. Außerdem ist in kleiner Entfernung von der Elektrode eine weitere Blende i i vorgesehen, die die Ausbreitung der von der Elektrode ausgehenden zerstäubten Metallteilchen in den mittleren Teil des Leuchtrohres i verhindern soll.
  • Das Entladungsgefäß ist mit einem Edelgas, vorzugsweise Xenon, gefüllt, dessen Druck im allgemeinen so bemessen ist, daß im Kaltzustand ein Druck von i Atm. herrscht. Im Betrieb steigt dann infolge der sich einstellenden Wärme der Dampfdruck an; er bleibt aber. auch dann noch so@ niedrig, daß .die Gefahr eines Zerspringens des Brenners durch zu hohen Innendruck mit vollkommener Sicherheit vermieden wird. Um trotz des niedrigen Gasdruckes eine ausreichende Strahlung besonders im ultravioletten Gebiet zu erreichen, muß die Stromstärke ziemlich noch gewählt werden. Man wird die Röhren im allgemeinen mit einer Stromstärke von 15 bis 2o Amp. betreiben. Bei einem Lichtbogenabstand von 15 cm ist dann ein Spannungsaibfall von 75 V vorhanden. Hierbei beträgt der Innendurchmesser des Leuchtrohres etwa 17 cm.
  • Die Wendel wird beispielsweise von einem Molybdändraht von i mm Durchmesser gebildet, der zu einer Wendel mit einer lichten Weite von 3,5 mm Innendurchmesser gewickelt ist. Der Führungsstift hat einen Durchmesser von 3,4 mm. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Wendeldraht 9 auf der Innenfläche abgeflacht, so daß auch dort ein Übergangswiderstand zwischen Wendeldraht9 und Führungsstift 8 vermieden werden kann. Dies könnte nämlich zu einem kleinen Lichtbogen führen, wodurch der Führungsstift oder der Wendeldraht kleine Narben erhalten würde, durch die die freie Beweglichkeit des Führungsstiftes 8 innerhalb der Wendelg in Frage gestellt würde. Das die Wendel umgebende Quarzrohr ist mit 13 bezeichnet. Die gewünschte Abflachung kann z. B. durch Schleifen oder Bohren erhalten werden. Man kann aber auch die zylindrischen Begrenzungsflächen außen vorsehen, wenn die Kerbwirkung des Wendeldrahtes auf das umgebende Quarzglas vermieden werden soll.
  • In Fig.3 ist schließlich dargestellt, wie der Wendeldraht aus einem Vierkanbdraht 9, z. B. mit den Albmessungen i X 1,9 mm, besteht. Bei einer derartigen Ausführung wird sowohl die Berührung zwischen Wendel 9 und Führungsstift 8 verbessertals auch die Kerbwirkung des Wendeldrahtes auf das umgebende Quarzglas vermieden.
  • Wie bereits erwähnt, erfolgt die Stromzuführung zu der Elektrode über den Führungsstift 8, wobei davon ausgegangen wird, daß dieser Stift an einer oder mehreren Stellen Kontakt im Inneren der Wendel hat. Um eine Bewegung dieser Elektrode herbeizuführen, ist in dem Ende des Führungsstiftes 8 ein etwa 15 mm langes Eisenstück 14 untergebracht, beispielsweise in einer axialen Bohrung des Stiftes B. Dieses Teil 1q. kann auch aus einem anderen magnetischen -Stoff, etwa aus Nickel, bestehen. Um die Zündung der Entladungsröhre herbeizuführen, braucht man nur einen Magneten (Dauermagnet oder Elektromagnet) außerhalb der Entladungsröhre anzubringen, so -daß der Magnet in einer möglichst kleinen Entfernung von dem Quarzrohr z3 sich befindet. Durch Bewegen dieses Magneten kann man dann -die Elektrode bewegen, Abis sie die Gegenelektrode berührt. Die entgegengesetzte Bewegung, durch die die Zündung des Lichtbogens herbeigeführt wird, geschieht in entsprechender Weise. Man kann aber auch eine der beiden Bewegungen, entweder die Hin- oder die Herbewegung, durch die Schwerkraft vornehmen und nur für die andere Bewegung den Magneten benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Edelgashochdruckröhre, bei der die durch die Entladung aufgeheizten Elektroden bei der Zündung vorübergehend miteinander in Berührung gebracht werden und bei der die bewegliche Elektrode auf einem langen Stift sitzt, der in einer engen, umschließenden, metallischen Drahtwendel geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel von einem Draht gebildet ist, der einen von der Kreisform abweichdnden Querschnitt dergestalt hat und derart zur Wendel gewickelt ist, daß die innere und/oder äußere Begrenzungsfläche der Drahtwindungen zumindest teilweise eine zur Wendelachse konzentrische Zylinderfläche ist. a. Verfahren zur Herstellung einer Edelgashochdruckröhrenach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Wendeldraht vor dem Wickeln der Wendel z. B. durch Walzen auf einer Seite oder auf zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht wird. 3. Verfahren zur Herstellung einer Edelgashochdruckröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendeldraht von kreisrundem Querschnitt nach dem Wickeln der Wendel durch Bohren oder durch Schleifen innen und/öder außen mit einer zylindrischen Fläche versehen wird. q.. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wendeldraht ein Vierkantprofil gegeben wird.
DEQ369A 1954-11-05 1954-11-05 Edelgashochdruckroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE950487C (de)

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