DE950453C - Zuendvorrichtung fuer stroemende Brennstoff-Luft-Gemische - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer stroemende Brennstoff-Luft-Gemische

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DE950453C
DE950453C DEB17756A DEB0017756A DE950453C DE 950453 C DE950453 C DE 950453C DE B17756 A DEB17756 A DE B17756A DE B0017756 A DEB0017756 A DE B0017756A DE 950453 C DE950453 C DE 950453C
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DE
Germany
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helix
ignition
wire
diameter
ignition device
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Expired
Application number
DEB17756A
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English (en)
Inventor
Johan Gunther Cohn
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Baker and Co Inc
Original Assignee
Baker and Co Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/06Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs structurally associated with fluid-fuel burners
    • F23Q7/10Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs structurally associated with fluid-fuel burners for gaseous fuel, e.g. in welding appliances
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices
    • F24C3/103Arrangement or mounting of ignition devices of electric ignition devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices
    • F24C3/106Arrangement or mounting of ignition devices of flash tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Zündvorrichtung für strömende Brennstoff-Luft-Gemische Die Erfindung bezieht sich auf die selbsttätige Zündung von strömenden Brennstoff-Luft-Gemischen durch gemeinsame Wirkung von elektrisch und katalytisch erzeugter Wärme. Die hierfür verwendeten Vorrichtungen werden elektrisch vorerhitzt und zünden das Brennstoff-Luft-Gemisch durch zusätzliche, katalytisch erzeugte Wärme. Sie bestehen aus Drahtkörpern, die auf einem Träger angeordnet sind und Anschlüsse für die Stromzuführung besitzen. Die bekannten Zündvorrichtungen dieser Art bestehen aus gewendeltxm Katalysatordraht, dessen Windungen so eng aneinanderliegen, daß ein Kontakt zwischen den einzelnen Windungen gerade noch vermieden wird. Der Katalysatordraht hat einen Durchmesser von etwa o,oa bis o,oß mm. Die Wendeln brauchen nicht gleichmäßig gestaltet zu sein, sondern die Drahtwindungen haben zweckmäßig in dem einen Teil der Wendel einen geringeren, in einem anderen Teil einen größeren Abstand voneinander, damit sich der eine Teil der Wendel, eine flammenlose Verbrennung des Brennstoffes bewirkend, schnell aufheizt und im Bereich des anderen Teiles die Zündung erfolgt.
  • Es ist ferner bekannt, dem Zünddraht die Form einer Doppelwendel zu geben.
  • Diese bekannten Zündvorrichtungen haben jedoch Nachteile. Die Drahtwendel ist nämlich selbst bei nur geringer elektrischer Aufheizung kurzzeitig einem erheblichen Wärmestoß ausgesetzt, und zwar können die Gipfelwerte der Temperatur, z. B. bei der Zündung von Methan, 160o bis 170o° betragen. Bei derartig hohen Temperaturen tritt naturgemäß ein schneller Verschleiß der Katalysatordrähte ein.
  • Der naheliegendste Ausweg wäre es, stärkere Drähte zu verwenden, weil diese gegen hohe Temperaturen widerstandsfähiger sind. Dieser Ausweg ließ sich aber bisher nicht beschreiten, weil stärkere Drähte größere Wärmeverluste durch Wärmeleitung zur Folge haben und die Wirksamkeit der Zündvorrichtung infolgedessen merklich verringern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Verwendung von erheblich stärkeren Katalysatordrähten als bisher unter Aufrechterhaltung der gleichen Zündwirksamkeit und mechanischen Festigkeit zu ermöglichen. Das gilt sowohl für die Verwendung von Einzel- als auch von gedrilltem Draht als Zünddraht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einer Zündvorrichtung für strömende Brennstoff-Luft-Gemische, die aus einem mit Zuführungsdrähten für elektrischen Strom versehenen Katalysatordraht,welcher zu einer Wendel geformt ist und einen Durchmesser von etwa 0,o8 bis ö,15 mm aufweist, der Innendurchmesser der Wendel etwa'o,2 bis 0,4 mm und ihre Windungszahl je Zentimeter der Wendelachse etwa 4 bis 1 t. beträgt. Nach einer weiteren Austildung der Erfindung ist der Zünddraht aus gedrillten Einzeldrähten gefertigt, wobei die Summe der Querschnitte sämtlicher Einzeldrähte gleich dem Querschnitt eines einzelnen Drahtes von einem Durchmesser von etwa 0,o8 bis o,15 mm ist. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Wendel (primäre Wendel) obendrein zu einer Wendel (sekundäre Wende)) geformt, wobei die sekundäre Wendel einen Innendurchmesser von etwa 1,o2 bis 2,54 mm und eine Windungszahl j e Zentimeter der Sekundärwendelachse von etwa 3 bis 7 aufweist.
  • Diese Zahlenwerte überraschen und zeigen ein ganz anderes Bild, als es der Fachmann erwarten mußte. Eine schnelle Zündung erfordert nämlich im Prinzip die Konzentrierung einer großen Hitze auf einen kleinen Raum. Da stärkere Drähte einen größeren Wärmeverlust zur Folge haben, hätte man erwarten müssen., daß bei Verwendung von stärkerem Draht der Innendurchmesser der Wendel und der Windungsabstand so gehalten werden müssen, daß die Windungen so nahe wie möglich aneinanderkommen, um mindestens auf diese Weise die Wärme stärker zu konzentrieren. Im Gegensatz hierzu zeigte sich jedoch, daß gerade durch eine Vergrößerung des Windungsabstandes die Zündwirksamkeit erheb-lieh größer wird.
  • Um zu den vorstehend ausgeführten Zahlenwerten zu gelangen, war es erforderlich, die folgenden Bedingungen, welche Einfluß auf die Zündgeschwindigkeit haben können, zu berücksichtigen: Die Drahtstärke, der Innendurchmesser derWendel, der Abstand der Windungen dieser Wendel, und, wenn diese (primäre) Wendel noch zu einer (sekundären) Wendel geformt ist, der Innendurchmesser der sekundären Wendel und der. Abstand der Windungen auf dieser sekundären Wendel. Um den Einfluß dieser Bedingungen auf die Zündgeschwindigkeit exakt zu ermitteln, war es ferner erforderlich, umfangreiche Versuche durchzuführen. Um eine sichere Vergleichsmöglichkeit zu haben, wurden alle Versuche mit der gleichen Zündvorrichtung durchgeführt. Die Zündzeit -hierunter wird der Zeitabschnitt verstanden, der mit dem Öffnen des Gasventils beginnt und sich über die Zündung des Brennstoff-Luft-Gemisches auf dem Katalysator und das Zurückschlagen der Zündflamme durch den Zündkanal bis zur Zündung des Hauptbrenners erstreckt - wurde gleichmäßig für alle Versuche durch Erschwerung der Bedingungen verlängert, damit die Unterschiede der verschiedenen Versuchsreihen deutlicher erkennbar sind.
  • Es ergab sich, daß diejenigen Zündvorrichtungen am besten geeignet sind, welche bei gegebener Zündzeit die niedrigsten Zündtemperaturen -hierunter wird der reziproke Wert der Zündzeit in Sekunden, die aus praktischen Gründen mit 1o multipliziert wird, verstanden - erforderlich machen.
  • Weiter wurden umfangreiche Versuche durchgeführt, in denen als Zündkörper Wendeln erprobt wurden, die aus verschiedenen Drahtstärken, aus einfachem oder verdrilltem Draht, bestanden und die mit verschiedenem Wendeldurchmesser und verschiedenem Windungsabstand ausgestattet waren. Ferner wurden Doppelwendeln untersucht, die aus den verschiedenen Primärwendeln geformt waren; es wurden Doppelwendeln mit verschiedenem Durchmesser und mit verschiedenem Windungsabstand untersucht, wobei die Kombination der verschiedenen genannten Einzelmerkmale in Primär-und Doppelwendel variiert, und in jedem Fall der Einfluß der Veränderung-auf die Zündgeschwindigkeit erforscht wurde.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten Zündvorrichtungen zünden auch schwer entzündbare Brennstoff-Luft-Gemische schnell und sicher, wenn diese auf Temperaturen unterhalb des Zündpunktes und unterhalb der Rekristallisationstemperatur des Katalysatormaterials erhitzt werden. Wenn die Wendeln ständig elektrisch vorgeheizt werden, wie es praktisch üblich ist, befinden sie sich stets in schwacher Rotglut. Ein starker Draht hat natürlich außer seiner erhöhten. Widerstandsfähigkeit gegenüber der thermischen Gipfelbelastung im Augenblick der Zündung noch weitere Vorteile; die Anordnung ist mechanisch fester und kann auch die gelegentlichen Temperaturerhöhungen besser aushalten, die von Schwankungen des elektrischen S tromes herrühren. ' Als Katalysatormaterial für die erfindungsgemäße Zündvorrichtung sind Metalle der Platingruppe, insbesondere Platin selbst oder seine Legierungen, z. B. mit Iridium oder Rhodium, vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die schematische Darstellung einer gebräuchlichen selbsttätigen Zündanlage im ganzen, Fig. 2 die schematische Darstellung der eigentlichen Zündvorrichtung mit einerDoppelwendel und Fig. 3 einige Windungen einer Doppelwendel. Gemäß Fig. i ist der Brenner i außer mit den Austrittsöffnungen für das Gas in seinem oberen Teil mit einer Zündöffnung 2 versehen, welche dem Zündkanal 3 gegenüber liegt. Der letztgenannte führt in das Gehäuse q.. Dieses enthält die Zündvorrichtung 5, welche über die Stromzuführungen 6 und 6' von der Stromquelle 7 gespeist wird.
  • In Fig. 2 ist die Zündvorrichtung selbst, getrennt von der übrigen Anlage, dargestellt. Die Doppelwendel 5 wird von den Stromzuführungen 6 und 6' gehaltert, die ihrerseits auf dem Stecker 8 angeordnet sind, der mit den Kontakten g und g' ausgestattet ist.
  • In Fig. 3 sind der räumliche Aufbau und die Abmessungen einer aus einer primären Wendel gebildeten Doppelwendel veranschaulicht. Die schematische Darstellung zeigt den Durchmesser der primären Wendel bei io, den Abstand zwischen den einzelnen Windungen der Doppelwendel bei i i, und den Durchmesser der Doppelwendel bei 12.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündvorrichtung für strömende 'Brennstoff-Luft-Gemische, bestehend aus einem mit Zuführungsdrähten für elektrischen Strom versehenen Zünddraht, welcher zumindest an seiner Oberfläche aus katalytisch aktivem Stoff gefertigt und zu einer Wendel geformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Zünddraht mit einem Durchmesser von etwa o,o8 bis o,i5 mm der Innendurchmesser der Wendel etwa o,2 bis -0,4 mm, ihre Windungszahl je Zentimeter der Wendelachse etwa q. bis 1q. beträgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zünddraht aus gedrillten Einzeldrähten gefertigt ist, wobei die Summe der Querschnitte sämtlicher Einzeldrähte gleich dein Querschnitt eines einzelnen Drahtes von einem Durchmesser von etwa o,o8 bis-,o, 15 mmsst.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendel (primäre Wendel) obendrein zu einer Wendel (sekundäre Wendel) geformt ist, wobei die sekundäre Wendel bei einem Innendurchmesser von etwa i,o2 bis 2,54 mm eine Windungszahl je Zentimeter der Sekundärwendelachse von etwa 3 bis 7 aufweist: q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als katalytisch aktiver Stoff Platinmetall oder Platinlegierungen verwendet werden.
DEB17756A 1950-11-18 1951-11-18 Zuendvorrichtung fuer stroemende Brennstoff-Luft-Gemische Expired DE950453C (de)

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