DE947856C - Rahmen fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Rahmen fuer Kraftfahrzeuge

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DE947856C
DE947856C DEP23912A DEP0023912A DE947856C DE 947856 C DE947856 C DE 947856C DE P23912 A DEP23912 A DE P23912A DE P0023912 A DEP0023912 A DE P0023912A DE 947856 C DE947856 C DE 947856C
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Bela Barenyi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/02Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Rahmen für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmen für Kraftfahrzeuge mit Front- oder Hecktriebsatz, insbesondere für Personenkraftwagen, der aus zwei zueinander parallelen Längsträgern und aus Querträgern besteht, von denen ein vorderer Querträger unmittelbar hinter den Vorderrädern und ein hinterer Querträger unmittelbar vor den Hinterrädern angeordnet ist.
  • Es sind bereits Rahmen für Personenkraftwagen bekannt, die aus zwei parallelen Längsträgern und mehreren geraden Querträgern bestehen, wobei der Abstand der Längsträger größer ist als die Spurweite des Fahrzeugs. Diese bekannten Rahmen haben jedoch den Nachteil, daß sie nur eine geringe Eigensteifigkeit aufweisen. Bei ihnen müssen deshalb zusätzliche Verstrebungen vorgesehen werden, oder der Wagenaufbau muß zur Versteifung herangezogen werden. Darüber hinaus ist dort infolge der geraden Querträger die Raumausnutzung schlecht. Weiterhin sind an einer OOuerseite offene Rahmen bekannt, bei denen die Rahmenbreite im wesentlichen schmäler als die Spur der Räder ist und deren Breite nach dem vorderen Fahrzeugende zu abnimmt. Bei derartigen Rahmen hat man bereits den hinteren Querträger an seinen beiden mit den Längsträgern zusammenstoßenden Enden nach auswärts durchgebogen. Mit diesen bekannten Rahmen können keine günstigen räumlichen Verhältnisse weder in der Länge noch in der Breite erzielt werden. Darüber hinaus sind die Festigkeitseigenschaften solcher einseitig offener Rahmen schlecht. Endlich sind ovale Fahrzeugrahmen bekannt, bei denen vorn und hinten je zwei Träger für die Radbefestigung angesetzt sind. Bei diesen bekannten Rahmen fehlt die Bildung von Ecken am Zusammenstoß insbesondere der vorderen Querträger mit den Längsträgern, die für die Weiterleitung der aufgenommenen Kräfte bedeutungsvoll sind. Weiterhin wird bei diesen Ausführungen der für den Fahrgastraum. vorgesehene Platz zwischen den Fahrzeugachsen infolge der Begrenzung durch ein ovales Rahmenteil nur unvollständig ausgenutzt.
  • Gemäß der Erfindung -werden die Nachteile der vorstehend beschriebenen Rahmenkonstruktionen vermieden und ein Rahmen geschaffen, der einerseits bei gegebenen äußeren Fahrzeugabmessungen die Schaffung eines größtmöglichen Innenraumes ermöglicht und der andererseits eine außerordentlich große Festigkeit durch eine günstige Aufnahme und Weiterleitung der an ihm auftretenden Kräfte gewährleistet und außerdem eine große Sicherheit für die Insassen des Fahrzeuges, beispielsweise bei einem Zusammenstoß, schafft. Weiterhin kann der vorgeschlagene Rahmen infolge seiner besonders widerstandsfähigen Konstruktion aus wenigen leichten Trägern hergestellt werden, so daß er ein außerordentlich niedriges Gewicht aufweist.
  • Die Erfindung ist im wesentlichen darin zu sehen, daß bei dem vorgeschlagenen Rahmen die Längsträger in an sich bekannter Weise einen größeren Abstand voneinander als die Spurweite haben und beide Querträger gegenüber ihren an den seitlichen Längsträgern befestigten Enden nach vorn bzw. hinten, d. h. nach den Fahrzeugenden, in der ganzen Breite so ausgebogen sind, daß der Abstand der Querträger voneinander in der zu ihnen senkrechten Längsmittelebene am größten ist. Gegenüber bekannten Rahmen, bei denen die Querträger mit den Längsträgern senkrecht aneinanderstoßen, ergibt die erfindungsgemäße Ausbiegung der Querträger in der Mitte immer noch einen Raumgewinn, auch wenn seitlich an den Ecken ein Raumverlust entsteht.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Längsträger nur oder im wesentlichen nur bis zu den Querträgern geführt. Weiterhin hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Rahmen durch eine durchgehende, zylindrisch bzw. sphärisch oder ähnlich gewölbte Bodenplatte abgeschlossen bzw. versteift ist. Ferner ist zweckmäßig, das ringförmige Rahmengebilde mit nach aufwärts gerichteten, in Verlängerung der Längsträger liegenden Hörnern oder Pfosten zu versehen.
  • Der Rahmen ist vorteilhaft Bestandteil eines gesondert für sich hergestellten mittleren Fahrzeugteiles, an welchen ein vorderer und/oder ein hinterer je eine Achse enthaltender Fahrzeugteil angesetzt werden kann. Dabei können die Querträger bzw. die die Querträger enthaltenden Querwände des mittleren Fahrzeugteiles als Träger der anschließenden Fahrzeugteile ausgebildet sein. Nach einem anderen Vorschlag können ein oder beide Fahrzeugendteile an den Rahmenlängsträgern des mittleren Fahrzeugteiles, z. B. an aufwärts gekröpften hörnerartigen Fortsätzen oder an Verlängerungen .der Längsträger, befestigt werden. Die verwendeten Querträger werden zweckmäßig als Kastenträger mit hohem Profil ausgebildet oder durch profilierte, z. B. kastenförmige, mit den Querträgern oder dem Rahmen starr verbundene Gebilde von hohem Profil versteift. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Querträger als Angriffsglieder für von außen her anzubringende, den Rahmen durch äußere Kräfte belastende Einrichtungen, wie Zugorgan, Wagenheber od. dgl., auszubilden.
  • In der Zeichnung ist eine größere Anzahl erfindungsgemäß ausgebildeter Rahmen beispielsweise und mehr oder weniger schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abb. I, 3 und 5 Grundrisse solcher Rahmen, wobei je die obere Hälfte der Abbildungen eine andere Ausführungsform als die untere Hälfte der Abbildungen darstellt, Abb. 2, 4 und 6 Querschnitte durch die Rahmen nach Abb. I, 3 und 5,wobei die linke Hälfte der Querschnitte jeweils der oberen Hälfte der zugehörigen Grundrisse und die rechte Hälfte der Querschnitte jeweils der unteren Hälfte der zugehörigen Grundrisse entspricht, Abb.7 bis I2 schematische Darstellungen verschiedener Bauweisen einer Gesamtrahmenkonstrukton, und zwar insbesondere für solche Fahrzeuge; welche im sogenannten Zellenbau hergestellt werden. Die Bauweise für den vorderen und den hinteren Fahrzeugteil ist hierbei in den Abbildungen verschieden gewählt.
  • In den Abbildungen sind jeweils die Längsträger des Grundrahmens mit a und b, die Querträger c (eine Ausführung) bzw. mit d (andere Ausführung) bezeichnet.
  • Bei der Ausführung nach Abb. r besteht der ganze Rahmen lediglich aus den beiden Längsträgern a und b und den beiden Querträgern c bzw. d. Die Längsträger besitzen hierbei einen Abstand voneinander, der größer als die Spurweite der Vorderräder g bzw. der Hinterräder h ist und ungefähr der größten Breite des Fahrzeugs entspricht. Die Querträger sind nach den Enden des Fahrzeugs zu ausgebogen. Sie sind insbesondere in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß sie den Fahrzeuginnenraum vorn und hinten begrenzen und in Verbindung mit den Längsträgern ein ringförmiger Rahmen gebildet wird, welcher den gesamten Fahrzeuginnenraum umschließt. Hierdurch ist es möglich, einen ununterbrochenen durchgehenden Fußboden vorzusehen, welcher z. B. eben, gewölbt oder leicht abgesetzt sein kann. Der Boden kann hierbei mittragender Teil des Rahmens sein. Auch können Rahmen und BodenTeile eines selbsttragenden Wagenkastens bilden.
  • Bei den Ausführungsformen nach Abb. z und 2 sind die Längsträger a und b kastenförmig, die Querträger c bzw. d rohrförmig ausgebildet. Die Querträger sind durch die Längsträger hindurchgeführt und z. B. auf ihrem Umfange mit den Längsträgern verschweißt. Durch die gebogene Form des Querträgers entsteht hierbei eine Schweißfuge, welche schräg zur (gebogenen) Längsachse des Querträgers verläuft, was die Festigkeit erhöht und im Verein mit der vorteilhaften Kraftübertragung von den Querträgern auf die stumpfwinklig an sie anschließenden Längsträger eine für die Kraftaufnahme besonders günstige Rahmenverbindung gewährleistet.
  • Bei den beiden in Abb.2 dargestellten Ausführungsformen nimmt der Boden selbst an der Hohlprofilbildung der Längsträger a und b teil, derart, daß in der einen Ausführung der Boden e das U-förmige Längsträgerprofil a nach unten abschließt, während in der anderen Ausführung der Boden f das Winkelprofil des Längsträgers b zu einem vollständigen Kastenquerschnitt ergänzt.
  • In der .linken Ausführung nach Abb. 2 ist der Boden :e ferner auch unten gewölbt ausgeführt, wobei die Wölbung zylindrisch oder sphärisch sein kann. Der Boden f (rechte Ausführung) ist dagegen treppenstufig abgesetzt. Die Stufen sind schräg und ohne winklige Ecken angeordnet, so daß sich keine Schmutzecken bilden und der Boden schnell und sauber gereinigt werden kann.
  • Die Karosserie kann als Ganzes auf den Rahmen aufgesetzt bzw. mit diesem zu einem selbsttragenden Wagenkasten vereinigt sein. Bei Anwendung der Zellenbauweise können die gesondert hergestellten Fahrzeugendteile entweder an den Rahmen, insbesondere an die Querträger, oder an die tragend ausgeführte Karosserie angesetzt werden.
  • Während in Abb. I der gesamte Rahmen lediglich aus den beiden Längsträgern a, b und den beiden Querträgern c bzw. d besteht und die Längsträger sich nur bis zu den Querträgern erstrecken, sind bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 die Längsträger über die Querträger hinaus verlängert, z. B. etwa zu den Achsen der Vorderräder g bzw. der Hinterräder h. Die Verlängerungen a1, b1 können hierbei zur Aufnahme der Karosserie bzw. der anschließenden Fahrzeugteile dienen. Die Abb. 4 zeigt ferner Rahmenkonstruktionen, bei denen sowohl Längs- als auch Querträger Kastenquerschnitt besitzen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach Abb.5 und 6 ist angenommen, daß Längs- und Querträger rohrförmig mit kreisförmigem oder ovalem Querschnitt ausgebildet sind. Der Längsträger a ist hierbei durch Verbindungsmuffen i mit den Querträgern c verbunden, wobei die Muffen mit Längs-und Querträgern verschweißt sein können, während die -Querträger d z. B. stumpf an den Längsträger b angeschweißt sind. Des weiteren sind die Längsträger a und b über die Querträger hinaus bis an die Enden des Fahrzeugs verlängert (a2, b2) und dort durch weitere Querträger k und L miteinander verbunden. Vorderräder g und Hinterräder h befinden sich hierbei innerhalb der Längsträger, welche den Fahrzeugumriß im wesentlichen nach außen hin begrenzen. Die Querträger k und L sind zweckmäßig entsprechend den Querträgern c bzw. d im Grundriß gebogen und können gleichen oder anderen Querschnitt als diese besitzen.
  • Im übrigen können alle Merkmale der Abb. I bis 6 im einzelnen gegeneinander ausgetauscht bzw. durch geeignete andere Merkmale (z. B. auch entsprechend Abb.7 bis 12) ersetzt oder ergänzt werden.
  • So zeigt Abb. 7 einen Rahmen (bzw. zwei Ausführungsformen desselben), bei welchem an einen Querträger c ein Endmittellängsträger und an einen Querträger d zwei z. B. im Abstand der üblichen Rahmen angeordnete Längsträger n angeschlossen sind. Die Räder befinden sich also außerhalb des Rahmens, während der mittlere Teil desselben (Längsträger a und b) eine größere Breite als die Spurweite der Räder besitzt.
  • Zwei weitere Ausführungsbeispiele für die Endrahmenteile zeigt Abb. B. So ist z. B. der Querträger c mit einem gehäuseartigen Vorbau o starr verbunden, während der Querträger d zur Befestigung eines aus den Trägern p1, p2 und p3 zu einem geschlossenen Ring zusammengesetzten Endrahmens p dient. Die Befestigung erfolgt z. B. in der Zellenbauweise (wie gestrichelt angedeutet) an den Stellen q1 bzw. q2. Der Rahmen p kann als selbständiger Rahmen oder als Bestandteil einer selbsttragenden Karosserie ausgebildet sein. Gehäuse o bzw. Endrahmen p können das Antriebsaggregat tragen und die Achskräfte (entsprechend Abb. 7) aufnehmen. Die Kräfte übertragen sich alsdann auf die Querträger c bzw. d; von wo sie in günstigem Kräftefluß auf die Längsträger übertragen werden.
  • Abb. g zeigt Ausführungsformen, bei welchen die beiden z. B. bügelförmig gestalteten Endrahmen y1 und r2 an die Längsträger a bzw. b des mittleren Grundrahmens angeschlossen werden. Während die Längsträger des Endrahmens r2 in Verlängerung der Längsträger a bzw. b verlaufen, werden sie im Falle des Endrahmens y1 außen an diese angesetzt. In Abb..9 ist in beiden Fällen wieder Zellenbauweise angenommen. ° Im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungsbeispielen, bei denen ein im wesentlichen ebener Rahmen mit gegebenenfalls in der Rahmenebene erfolgender Verbindung der einzelnen Rahmenteile untereinander vorgesehen ist, sind in den Abb. io bis 12 Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt, bei welchen die z. B. in Zellenbauweise zusammengefügten Einzelrahmen oder Tragwerke räumliche Konstruktionen bilden.
  • Im Falle der Abb. io sind die Längsträger a bzw. b mit nach oben gerichteten hörnerartigen Fortsätzen s1 und s2 versehen. Der Endrahmen t besitzt entsprechende Fortsätze t1, die zur Verbindung mit den Fortsätzen s1 der Längsträger a, b dienen. Der Endrahmen u unterscheidet sich vom Endrahmen t lediglich dadurch, daß seine Längsträger sich schräg aufwärts gegen die Trennfuge zwischen dem Endrahmen und dem mittleren Grundrahmen, die Fortsätze u1 sich vom Endrahmen aus also nach abwärts erstrecken.
  • Bei .der Ausführungsform nach Abb. II (rechte Ausführung) sind die hörnerartigen Fortsätze s2 durch ein Querglied s4 gegeneinander versteift, so daß ein geschlossener, z. B. eine Querwand des Wagenkastens versteifender Rahmen d, s2, s4, s2 entsteht. Ebenso ist der in Abb. Io dargestellte Endrahmen u, u1 bei der Ausführung nach Abb II durch zusätzliche Längsträger u2 versteift.
  • In der linken Ausführung der Abb. II ist für den Fahrzeugendteil ein räumliches fachwerkartiges Rahmenwerk v vorgesehen, das in drei Punkten w1, w2 und w3 an den Querträger c bzw. das obere Querglied s3 z. B. der Vorderwand des Wagenkastens angeschlossen wird. Die Ausführungsformen nach Abb. II ergeben eine besonders steife Gesamtkonstruktion des Fahrzeugaufbaus.
  • In Abb. 12 dient der in eine senkrechte Ebene (ähnlich wie in Abb. II) aufgebogene Rahmen s zur Befestigung einer Haube x, indem diese z. B. mittels ihrer Kante y mit dem Rahmen s verflanscht wird. Im anderen Falle sind die Längsträger a und b über den Querträger d hinaus verlängert. Ein Querträger z, welcher z. B. auch das Achsaggregat trägt, verbindet die beiden Verlängerungen a1 und b1 der Längsträger zu einem geschlossenen Rahmen.
  • In den Abb.7 bis 12 sind je zwei verschiedene Ausführungsformen der Rahmenkonstruktion am gleichen Fahrzeug dargestellt. Statt dessen kann das Fahrzeug natürlich auch vorn- und hinten in gleichartiger Weise gegebenenfalls symmetrisch ausgebildet sein, oder es können wieder die einzelnen Ausführungsformen beliebig miteinander kombiniert werden.
  • Das Antriebsaggregat ist zweckmäßig als den gesamten Antrieb umfassende Einheit in einem der Fahrzeugendteile, z. B. als Vorderradantrieb oder als Heckmotoraggregat, angeordnet, so daß der mittlere Fahrzeugteil bzw. der aus den beiden Längsträgern a, b und den beiden Querträgern c bzw. d gebildete Grundrahmen von keinen Antriebsteilen durchquert wird. Die Achsen sind vorzugsweise jeweils an einem der Endteile des Rahmens bzw. des Fahrzeugs abgestützt und gegebenenfalls zusammen mit diesem abnehmbar. Die gebogenen Querträger c bzw. d sind ferner in besonderem Maße dazu geeignet, als Angriffsglieder für von außen her anzubringende, den Rahmen durch äußere Kräfte belastende Einrichtungen wie Zugorgane, Wagenheber od. dgl. zu dienen. Der Angriffspunkt für diese Kräfte befindet sich hierbei z. B. jeweils in der Mitte des Querträgers.
  • Der aus den beiden Längsträgern. a, b und den Querträgern c bzw. d gebildete ringförmige Rahmen umschließt zweckmäßig den gesamten Karosserieinnenraum, wobei durch den großen Abstand der beiden Längsträger voneinander und infolge der Formgebung der Querträger eine größtmögliche Geräumigkeit des Wageninnern gewährleistet ist. Bei Anwendung der Zellenbauweise wird die Trennfuge zwischen den einzelnen Fahrzeugteilen zweckmäßig außerhalb der Querträgere, d und insbesondere unmittelbar anschließend an diese bzw. an die die Querträger enthaltende Querwand vorgesehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Rahmen für Kraftfahrzeuge mit Front-oder Hecktriebsatz, insbesondere für Personenkraftwagen, der aus zwei zueinander parallelen Längsträgern und aus Querträgern besteht, von denen ein vorderer Querträger unmittelbar hinter den Vorderrädern und einhinterer Querträger unmittelbar vor den Hinterrädern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger in an sich bekannter Weise einen größeren Abstand voneinander als die Spurweite haben und beide Querträger gegenüber ihren an den seitlichen Längsträgern befestigten Enden nach vorn bzw. hinten, d. h. nach den Fahrzeugenden, in der ganzen Breite so ausgebogen sind, daß der Abstand der Querträger voneinander in der zu ihnen senkrechten Längsmittelebene am größten ist.
  2. 2. Rahmen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger nur oder im wesentlichen nur bis zu den Querträgern geführt sind.
  3. 3. Rahmen nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen durch eine durchgehende zylindrisch bzw. sphärisch oder ähnlich gewölbte Bodenplatte abgeschlossen bzw. versteift ist. q..
  4. Rahmen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Rahmengebilde mit nach aufwärts gerichteten, in Verlängerung der Längsträger liegenden Hörnern oder Pfosten versehen ist.
  5. 5. Rahmen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen Bestandteil eines gesondert für sich hergestellten mittleren Fahrzeugteils ist, an welchen ein vorderer und bzw. oder ein hinterer, je eine Achse enthaltender Fahrzeugteil angesetzt werden kann.
  6. 6. Rahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger bzw. die die Querträger enthaltenden Querwände des mittleren Fahrzeugteiles als Träger des anschließenden Fahrzeugendteils ausgebildet sind. -7. Rahmen nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger als Kastenträger mit hohem Profil ausgebildet oder durch profilierte. z. B. kastenförmige, mit den Querträgern oder Rahmen starr verbundene Gebilde von hohem Profil versteift sind. B. Rahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder beide Fahrzeugendteile an den Rahmenlängsträgern des mittleren Fahrzeugteils, z. B. an aufwärts gekröpften hörnerartigen Fortsätzen oder an Verlängerungen der Längsträger befestigt werden. g. Rahmen nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger als Angriffsglieder für von außen her anzubringende, den Rahmen durch äußere Kräfte belastende Einrichtungen wie Zugorgane, Wagenheber od. dgl. ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 476 330, 539 530, 6OI I89; schweizerische Patentschriften Nr. I8I 679, 2I954I; französische Patentschriften Nr. 675 40, 8I3 072; britische Patentschrift Nr. 436 639; USA.-Patentschriften Nr. I 846 567, I 9o6 6oI, 2 I57 649, 2 I68 436, 2 I92 075, 2 228 740, 2 301 330; USA.-Serial NO. 368 684.
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