DE94641C - - Google Patents

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DE94641C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/18Charging particulate material using a fluid carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT-
Der Ofen besteht aus einem hermetisch zu verschliefsenden Gehäuse, in welchem sowohl unter Druck als auch unter Luftverdünnung gearbeitet werden kann.
Die Erhitzung der Beschickung findet vermittelst eines elektrischen Lichtbogens statt, der in bekannter Weise durch zwei nach abwärts geneigte, mittelst der Stellvorrichtungen e zu regelnde Elektroden erzeugt wird.
Die Beschickung geschieht in der Weise, dafs eine aus dem zu bearbeitenden Material gebildete Säule in dem Ofen zum langsamen Herabsinken gebracht wird, so dafs jeder waagrechte Querschnitt derselben nach und nach den Lichtbogen durchschreitet. Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung ist für periodische Beschickung bestimmt. Das Material wird durch eine der im oberen Theil a des Ofens in irgend einer Weise angeordneten Schleusen S1 und s.2 eingebracht und so der Raum α und b bis zu dem in seiner höchsten Stellung befindlichen Kolben k mit dem Material gefüllt. Hierauf werden die beiden Elektroden mittelst der Stellvorrichtungen e so eingestellt, dafs mit Hülfe des eingeschalteten Stromes ein entsprechender Lichtbogen zu Stande kommt.
Um dem eigentlichen Heizraum b allmälig die ganze in dem Raum α befindliche Beschickung zuzuführen und der Einwirkung des Lichtbogens auszusetzen, wird dem Kolben k eine langsam absteigende Bewegung ertheilt. Zu diesem Zweck besitzt derselbe eine Zahnstange I und wird vermittelst des mit ihr im Eingriff stehenden Zahnrades nach abwärts gezogen. Die Bewegung des Zahnrades η kann mittelst der Hand oder durch einen beliebigen Motor erfolgen. Auch kann die Einrichtung getroffen .werden, dafs durch den Elektrodenstrom ein Elektromotor oder ein elektrisches Schaltwerk bethätigt wird, so dafs der Grad des Abwä'rtssinkens des Kolbens mit der Dauer des Erhitzungsvorganges Schritt hält.
Ist der Kolben an seiner tiefsten Stellung angelangt, also die Fabrikation beendet, so kann durch die Schütze S3 die Entleerung stattfinden.
Zur Abkühlung der Wandung des Heizraumes ist dieselbe mit Wassercirculation versehen, wodurch auch eine Regelung des Hitzgrades ermöglicht ist.
Der Ofen kann mit einem Manometer m und Vacuummeter v, sowie mit Anschlüssen für Saug- oder Druckleitungen ausgerüstet werden.
Die Wandung des Ofens kann aus Gufseisen, aus feuerfestem Stein oder sonstigem geeigneten Material bestehen. Auch kann der Kolben durch irgend eine andere zweckdienliche Vorrichtung, zu öffnende Schieber, Schaufelräder u. dergl., ersetzt werden, wodurch gleichfalls ein Nachfallen der Beschickung erreicht wird.
f und g sind Schaulöcher, die zur Beobachtung der inneren Vorgänge dienen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Ein Ofen mit elektrischem Lichtbogen, bei welchem das zu erhitzende Material in Form einer Säule im Innern des Ofens
    verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu erhitzende Material von einem Stempel begrenzt ist, durch dessen Bewegung nach und nach jeder Querschnitt dieser Säule der Wirkung des Lichtbogens ausgesetzt wird.
    Eine Ausführungsform des unter ι. geschützten Ofens, dadurch gekennzeichnet, dafs der Antrieb der die Verschiebung der Materialsäule hervorbringenden Vorrichtung (Kolben k) durch den Elektrodenstrom oder einen von ihm abhängigen elektrischen Strom geschieht, zum Zwecke, den Grad der Verschiebung der Materialsäule von der Wirkung der Elektroden abhängig zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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