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Endelektroden rasch folgt.
Die Elektroden h-i oder auch nur eine von ihnen werden schliesslich entweder an den Offnungen der Kopfplatten p des Ofens oder mit den Platten p-d-e zusammen herausgezogen.
Je nach der verschiedenen Art dieses Freilegens der Schmelz. masse und dem Verwendungzweck kann letztere nun durch Ausziehen zu Stäben, Ruhren, Platten etc. verarbeitet oder sonstwie dem Schmelzherd entnommen und nach den in der Glastechnik bekannten Methoden eventuell unter Anwendung von Wasserdampf, Druckluft oder unter der Presse geformt werden, wobei gegebenenfalls die äussere Gestalt der mittleren herausziehbaren Elektrode m einen entscheidenden Einfluss auf die Formgebung der Schmelzmasse auszuüben vermag, indem sie als Kern in derselben stecken bleibt und später entfernt wird.
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dass die Endelektroden h-i Platten bilden, die auf der schräg nach einer oder zwei Seiten abfallenden und gleichzeitig die Sohle des Schmelzherdes b bildenden mittleren Elektrode m liegen und durch ihr Eigengewicht und den Gewichtsdruck der auf den Widerständen lagernden Schmelzmasse oder etwa durch besondere Andruckmittel wie Federn etc. auch während ihrer Verschiebung zu der fest angeordneten mittleren Elektrode m eine gut stromleitende Verbindung herstellen.
Der Schmelzofen nach Fig. 3 zeigt nur eine, und zwar nach unten in senkrechter Richtung bewegliche Elektrode r, während die obere s fest angeordnet ist und ihre zur Aufnahme des unteren Widerstandes bestimmte Bohrung s1 gleichzeitig zur Einfiihrung von Druckluft oder dergl. in das Herdinnere dient. Die Druckluft soll nach Beendigung des Schmelzprozesses das Austreiben der geschmolzenen Masse aus dem Schmelzraum durch die infolge der Verschiebung der Elektrode r nach unten freigelegte Öffnung fördern helfen.
Letztere kann in ihrer Form und Grösse durch Matrizenstücke t aus Stahl etc., die nach Einleitung der Abwärtsbewegung der Elektrode r von der Seite her. mittels geeigneter Schiebevorrichtungen heranbewegt werden, abgedeckt werden, so dass der dünne Teil der Elektrode r durch die Matrizenöffnung als Kern hindurchgeht, der demgemäss die Innenform des äusserlich durch die Matrizenränder begrenzten, aus dem Herd fliessenden Schmcizgutes bestimmt.
Selbstverständlich können auch mehr als aus zwei oder drei ineinander oder zu einander verschiebbaren Teilen bestehende Widersta. ndskörper als Elektroden benutzt werden. Die Anzahl, Dimensionierung und Kontaktheratellung der Widerstandskörper richtet sich jeweils nach der zu erschmelzenden Quantität und der Form, welche der Masse gegeben werden soll.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schmelzen von Quarz unter Anwendung eines elektrisch erhitzt, en, von
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der mit den in Richtung des Stromdurchganges aus dem Ofen entfernba, ren Endelektroden in stromleitender Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass während bezw. kurz vor Beendigung des Schmelzprozesses eine oder beide Endelektroden in der Richtung des Strom- durchganges bewegt, werden, zum Zwecke, mit der dadurch bewirkten Querschnittsveränderung des Heizwiderstandes an bestimmten Stellen desselben Änderungen in der Erwärmung und Wärmeabgabe zu erzeugen, um so auf das leichtere Lösen des Heizwiderstandes von der Schmelzmasse sowie auf deren leichteres Entfernen und Bearbeiten einwirken zu können.