DE94460C - - Google Patents

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DE94460C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G2/00Vegetative propagation
    • A01G2/30Grafting
    • A01G2/35Cutting; Inserting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Developmental Biology & Embryology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, mittels welcher die Schnittflächen beim Veredeln der Weinreben richtig zusammengepasst und während des Umbindens zusammengehalten werden, um zu vermeiden, dafs durch unrichtiges Zusammenpassen oder Verschieben der Schnittflächen der Erfolg des Veredeins gefährdet wird.
Fig. ι zeigt die zum Zusammenpassen dienende Vorrichtung im Schaubild,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Theiles derselben.
Die Stangen a1 und b1 sind mit ihren unteren Enden mittels von unten nach oben sich verdickender Gewinde s1 und if1 in das ausden Theilen c1 und dl bestehende Gestell eingeschraubt. Die Gestelltheile c1 und dl sind durch die Nuth e1 und Leiste g1 des Theiles c1 und durch die Nuth h1 und Leiste fY des Theiles d1 mit einander verschiebbar verbunden. Diese Nuthen und Leisten haben einen trapezförmigen Querschnitt.
■ Eine mit Gewinden n1 und mit einem Bund o1 versehene Stange Z1 ist mittels Handrades m1 in der Schraubenmutter z'1 und im Lager k1 drehbar. Das Lager z1 ist auf dem Theil c1 und das Lager k1 auf dem Gestelltheil d1 befestigt, so dafs diese Theile durch Drehen des Rades m1, je nach der Drehungsrichtung desselben, von einander entfernt oder einander genähert werden können.
In beiliegender Zeichnung ist das Rad m1 und die Schraubenspindel Z1 auf der Oberfläche des Gestelles angebracht, selbstverständlich können .aber dieselben auf der Seite oder an einer anderen entsprechenden Stelle des Gestelles angebracht werden. Die Stangen al und b1 können durch Arme u1 und v1 nach links und rechts gedreht werden, wobei die Gewinde dieser Stangen in die Mutterschrauben der Gestelltheile derart hineinpassen müssen, dafs die Stangen leicht drehbar sind und trotzdem in ihrer eingenommenen Stellung dem unten beschriebenen Zweck entsprechend feststehen.
An den Stangen a1 b1 sind die Arme z2 Z2 angebracht. An diesen Armen sind Bolzen z3 /3 befestigt, um welche sich zweiarmige Hebel Ot2 w2 drehen. Zwischen den unteren Enden dieser Hebel und zwischen den Stangen a1 b1 sind Federn o2j>2 angebracht. Aufserdem sind Arme q* r2 an den Stangen al b1 befestigt und mit Haken s2 i2 versehen. Die Stangen a} bl, sowie die Hebel m2 n2 sind an ihrem oberen Ende zu Zinken α2 b2 e2f2 und c'2 d2 g2 h2 ausgebildet. Diese stehen paarweise einander gegenüber und sind, mit weichem oder elastischem Material, z. B. mit Gummi, überzogen.
Die Handhabung des Geräthes beim Zusammenpassen der Schnittflächen und die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Zunächst werden die Federn o2 j?2 mittels der Hebelarme jw2 n2 zusammengedrückt und die Hebelarme in die Haken s'2 i2 eingehängt (Fig. 2), dabei entfernen sich die Zinken c2 d2 g*1 ti1 von den Zinken a1 b2 e2 f2. Das Einhängen
der Hebel wird dadurch ermöglicht, dafs diese sich auf den Bolzen z'3 Is mit einem so grofsen Spielraum drehen, dafs ihre unteren Enden längs des Hakens verschiebbar sind und, um die Haken herumgeführt, in diese eingehängt werden können. In den freien Raum zwischen den Zinken wird nun zuerst die eine Weinrebe, z. B. a3, dann die andere Rebe b3 so eingelegt, dafs ihre Schnittflächen auf einander zu liegen kommen. Nachdem die Hebelarme m2 ?z2 von den Haken s2i2 befreit sind, halten die Zinken die Weinrebe fest.
Damit nun die Schnittflächen richtig zusammengepafst werden können, werden die Reben durch Drehung der Stangen a1 b1 mittels der Arme M1V1 in eine gerade Linie gebracht; dann wird durch Drehen des Rades m1 mittels der Schraubenspindel I1 die Stellung der Gestelltheile c1 d1 und mit denselben jene der Weinreben a3 b3 zu einander so lange' geändert, bis die Schnittflächen vollkommen zusammenpassen.
Die Weinreben sind auf diese Weise in zusammengepafster Stellung festgehalten und können gebunden werden. Nachdem das Verbinden fertig ist, werden die Hebel wz2 n2 in die Haken s2 12 eingehängt; hierbei geben die Zinken die Weinreben wieder frei.
Die Vortheile dieser Arbeitsweise gegenüber der bisher üblichen, bei welcher das Zusammenpassen der Schnittflächen mit freier Hand geschah, sind folgende: Beim Veredeln mit freier Hand konnten die Schnittflächen schwer mit genügender Genauigkeit zusammengepafst werden, oder wäre das Zusammenpassen schon ein richtiges gewesen, so wurden die Schnittflächen beim Binden sehr leicht verschoben. Dabei ist zu bemerken, dafs diese Verschiebung der Schittflächen in den meisten Fällen nicht bemerkbar war, und doch schon die mindeste Verschiebung den Erfolg des Veredeins fraglich macht.
Mit Hülfe des vorliegenden Geräthes können die Schnittflächen der Weinreben nicht nur auf das genaueste zusammengepafst, sondern während des Bindens in ihrer Lage auch festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Halter für Weinreben zum Zusammenpassen der Schnittflächen beim Veredeln, bestehend aus zwei federnden Zangen'(al b1), welche um je einen Schenkel drehbar und feststellbar auf Gleitstücken fcl dx) befestigt sind und mittels der letzteren in verschiedenen Entfernungen von einander eingestellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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