DE94455C - - Google Patents

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DE94455C
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manure
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Düngerstreuer, bei welchem eine mit stark gerauhter Oberfläche versehene, z. B. eine mit hohem Drahtgeflecht umspannte Walze in dem Düngerbehälter gelagert ist und den von ihrer Oberfläche fein zerriebenen Dünger der vor dem Streuschlitz gelagerten Bürstenwalze zuführt, von welcher er dann abgestreift und ausgestreut wird. Eigenartig für die Maschine ist die Lagerung der Reibwalze in dem Streukasten. Die Walze liegt nämlich in einer kropfartigen Aushöhlung des Kastenbodens in der Weise, dafs sie fast auf ihrem ganzen Umfang von dem Dünger umgeben ist. Infolge der grofsen, mit dem Dünger in Berührung kommenden Mantelfläche der Walze und infolge des auf ihr lastenden Druckes des Düngers wird letzterer durch das Drahtgeflecht fein zerrieben, und Klumpenbildungen und dergleichen, wie sie vor allem bei feuchtem Dünger häufig vorkommen, werden vermieden.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht mit fortgelassener Wand des Streukastens,
Fig. 2 einen Querschnitt und
Fig. 3 eine theilweise Ansicht der umspannten Walze.
Der Streukasten A wird nach unten hin durch die in einer Aushöhlung des Bodens gelagerte Trommel oder Walze B abgeschlossen, welche auf ihrem ganzen Umfang mit Drahtgeflecht G fest umspannt ist. Es wird hierzu das sogenannte Maschinengeflecht verwendet, welches bei einer Drahtstärke von etwa 1 '/2 bis 2 mm eine Höhe von 8 bis 10 mm zeigt. Handgeflecht ist, weil zu niedrig, nicht zu verwenden. Die Höhe des letzteren ist gewöhnlich nur gleich der doppelten Drahtstärke.
Die Lagerung der Walze B in dem Streukasten geschieht in der aus der Zeichnung zu ersehenden Weise so, dafs die Walze auf einem möglichst grofsen Theil ihres Umfanges von dem Streugut umgeben ist und somit auch mit einer ■ möglichst grofsen Fläche wirken kann. Die Walze B dreht sich in der Pfeilrichtung nach Fig. 1; sie zerreibt den auf ihr lastenden Dünger in sehr vollkommener Weise und führt ihn dem Streuschlitz S zu.
Unmittelbar vor dem Streuschlitz ist die Bürstenwalze E gelagert, welche in das Drahtgeflecht G der Walze B eingreift. Die Bürste wird aus Piassava oder anderer Holzfaser von gleicher Schnellkraft hergestellt. Ein Erfordernifs für die Borsten der Bürste ist verhältnifsmäfsig grofse Länge und genügende Elasticität.
Die Bürstenwalze E dreht sich in der Richtung des Pfeiles nach Fig. 1 bedeutend schneller als die Walze B und bürstet hierbei den Dünger aus dem Drahtgeflecht heraus. Durch die Bürste wird das Drahtgeflecht vollkommen vom Dünger befreit und kehrt leer in den Streukasten zurück, um wieder neue Mengen Dünger zu zerreiben und der Bürste zuzuführen. Die Lager L der Bürstenwalze sind nachstellbar, so dafs die Bürste bei allmä'lig eintretender Abnutzung stets in passender Entfernung vom Drahtgeflecht gehalten werden kann.
Ihren Antrieb erhalten beide Walzen durch geeignete Uebertragung von den Fahrrädern
her. Die Walze B kann mit der Fahrradachse durch eine veränderliche Uebersetzung verbunden sein, so dafs nur durch Veränderung der Umfangsgeschwindigkeit des Trommelmantels die Menge des anzustreuenden Düngers geregelt wird. In der Hauptsache erfolgt die Regelung der Ausstreumenge durch den Schieber F, welcher durch Zahnstange und Trieb D genau einstellbar ist. Der durch die verbreiterte Oeffnung austretende Dünger wird sofort von der Bürste erfafst und an dem Drahtgeflecht zerrieben, so dafs auch in diesem Fall der Dünger stets fein zertheilt und in gleichmä'fsigem, breitem Strahl abgeworfen wird. Ebenso läfst sich klebriger Dünger gut verarbeiten; das hohe Drahtgeflecht nimmt je nach der Stellung des Schiebers eine stärkere oder schwächere Schicht mit hinaus, welche sofort von der Bürste erfafst und zertheilt wird.
Um bei Wind ein Verstäuben trockener Düngemittel zu verhüten, ist noch zur Seite der Bürstenwalze E ein Windschutzbrett b angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Düngerstreumaschine, bei welcher eine Bürstenwalze den Dünger von einer mit Drahtgeflecht umgebenen oder auf andere Weise mit rauher Oberfläche versehenen Walze abstreift und ausstreut, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Walze (B) in einer kropfartigen Aushöhlung des Kastenbodens gelagert ist, damit der Dünger auf einer möglichst grofsen Fläche mit der Walze bezw. deren rauher Oberfläche in Berührung kommt und dadurch vor dem Ausstreuen möglichst vollständig zerrieben und in das Geflecht eingebettet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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