DE94176C - - Google Patents

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DE94176C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B40/00Drying sugar
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/06Drying; Forming

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die rotirenden Vacuum -Trockenapparate konnten bisher zum Trocknen von mehlartigen Substanzen, z. B. Kartoffelmehl und anderen Stärkeproducten, im Grofsbetriebe nicht erfolgreich benutzt werden, weil der beim Wenden des Trockengutes im Vacuumapparat entwickelte Staub zu einem kleinen Theil verloren ging, zum gröfsten Theil aber sich in der Luftpumpenleitung festsetzte und sowohl diese als auch den Condensator und die Luftpumpe derart verschlemmte, dafs sie bei längerem Betriebe unwirksam wurden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende neue Construction erreicht, dafs der durch die Luftpumpe aus dem Trockenapparat übergerisserte Staub, bevor er in den Condensator oder die Luftpumpe treten kann, vollkommen aufgefangen und wiedergewonnen wird. Hierzu ist zwischen Condensator und Trockenapparat ein Auffanggefäß F angeordnet. Dasselbe ist zum Theil mit Wasser gefüllt und besitzt ein Eintauchrohr R. Der aus dem Trockengut entwickelte Wasserdampf oder der Brüden tritt mit den verstäubten Theilen durch die Luftleitung und durch das Rohr R in das eYacuirte Auffanggefäfs F ein, vermischt sich mit dem hierselbst befindlichen Wasser und bringt es zum Sieden, wobei die Wasserdämpfe, befreit von dem Staub, welcher im Wasser zurückbleibt, ihren gewöhnlichen Weg nach dem Condensator gehen. Zur Beobachtung dieses Vorganges und zur Einstellung des richtigen Wasserniveaus sind Schaugläser s am Auffanggefäfs F angebracht. Mit Hülfe dieser Einrichtung können nun mit grofsem Erfolg die rotirenden Vacuum -Trockenapparate A und B zum Trocknen der mehlartigen Substanzen Verwendung finden. Die Trockenapparate besitzen einen äufseren Dampf- oder Wassermantel und einen rotirenden, mit Wasserdampf oder einem anderen Heizmittel beheizbaren Röhrenkörper mit Schaufelwerk.
Die Apparate A und B können entweder einzeln oder zusammen betrieben werden, sie können in bekannter Weise periodisch oder continuirlich beschickt und entleert werden. Ihre gemeinsame Anwendung empfiehlt sich dann, wenn es sich darum handelt, Substanzen, wie z. B. nasse Stä'rke, zu trocknen, welche im Anfang der Trocknung nur eine ganz mäfsige Erwärmung vertragen, während im vorgeschrittenen Trockenprocefs zur Beschleunigung der Arbeit eine gröfsere Erhitzung am Platze ist.
In diesem Fall ist der obere Cylinder A, in welchen die Stärke oder dergl. zuerst gelangt, mit Wasser erwärmt, welches durch die Stutzen d und dl in den Apparat eintritt. Die Temperatur des Heizwassers kann leicht nach Bedarf regulirt werden.
Hat die Stärke hierselbst einen genügenden Trockengrad erreicht, so dafs eine Erwärmung auf höhere Temperatur von keinem schädlichen Einflufs mehr ist, so fällt sie durch Oeffhen des Schiebers S in den unteren Trockencylinder B, welcher zur Beschleunigung der Trockenarbeit mit Dampf auf höhere Temperatur geheizt werden kann.
Uebrigens kann diese combinirte Wasser- und Dampfheizung auch in einem und dem- ■. selben Apparat ausgeführt werden, indem Anfangs Wasser, dann Dampf in den Apparat eingeleitet wird. Um zu wissen, wann Dampf

Claims (1)

  1. angestellt werden darf, ist es vortheilhaft, den erreichten Trockengrad während der Trocknung erkennen zu können. Zu diesem Zweck ist hinter dem Gefä'fs F ein Oberflächen-Condensator 0 angeordnet, welcher ein Sammelbassin E mit Schauglä'sern und Wasserstandsglas nebst Skala besitzt.
    Bei periodischer Beschickung des Trockenapparates ist das eingefüllte Quantum des Trockengutes vorgeschrieben , sowie dessen Wassergehalt bekannt. Das aus der Substanz verdampfte Wasser condensirt sich im Condensator O und sammelt sich im Bassin E, woselbst an der erwähnten Skala das verdampfte Wasser in Litern abzulesen ist.
    Nachdem der gewünschte Trockengrad erreicht ist, wird nach Abstellung der Vacuumpumpe Luft in den Apparat eingelassen und durch Oeffnen des Schiebers S oder einer anderen Verschlufsvorrichtung das Trockengut aus dem Apparat entfernt, oder — falls die getrocknete Stärke sofort dextrinirt werden soll —· letztere in das untere Dextrinirgefäfs C fallen gelassen, welches ebenso wie die Trockenapparate A und B zweckmäfsig mit heizbarem Röhrenkörper mit Schaufelwerk und äufserem Heizmantel versehen ist, aber constructiv leichter und billiger gebaut sein kann, da es nicht unter Vacuum steht und somit dem äufseren
    Druck der atmosphärischen Luft nicht unterworfen ist.
    In diesem Gefäfs wird nur die Erwärmung der getrockneten Substanz auf höhere Temperatur bezweckt, um z. B. vor dem Trocknen gesäuerte Stärke durch Einwirkung der Hitze nach dem Trocknen in Dextrin zu verwandeln. Selbstverständlich ist es möglich, diese Dextrinirarbeit auch im Trockencylinder vorzunehmen. Diese Verbindung des Vacuum -Trockenapparates mit dem Dextrinirapparat bietet gegenüber den bisherigen Einrichtungen den Vortheil, dafs der oft weite Transport des Trockengutes vom Trockenapparat zum Dextrinirapparat fortfällt, wodurch Material- und Wärmeverluste, sowie andere Uebelstände vermieden werden.
    Paten τ-Anspruch:
    Neuerung an rotirenden Vacuum-Trockenapparaten, darin bestehend, dafs zum Auffangen von Flugstaub, welcher beim Trocknen mehlartjger Producte von den Wasserdämpfen mitgerissen wird, ein Auffanggefäfs (F) mit einem in Wasser eintauchenden Rohr (R), sowie eventuell zum Messen des durch die Trocknung entfernten Wassers ein Sammelbehälter (E) mit Wasserstandszeiger und Skala für dasCondensationswasser unter einem Oberflächen-Condensator (O) angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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