DE938682C - Kuenstlicher Baum, insbesondere kuenstlicher Weihnachtsbaum - Google Patents

Kuenstlicher Baum, insbesondere kuenstlicher Weihnachtsbaum

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DE938682C
DE938682C DEH19928A DEH0019928A DE938682C DE 938682 C DE938682 C DE 938682C DE H19928 A DEH19928 A DE H19928A DE H0019928 A DEH0019928 A DE H0019928A DE 938682 C DE938682 C DE 938682C
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DE
Germany
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artificial
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Expired
Application number
DEH19928A
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English (en)
Inventor
Tobias Hellrich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/06Artificial Christmas trees

Landscapes

  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Nachbildungen von Nadelbäumen, insbesondere Weihnachtsbäumen, bestehen bekanntlich aus einem den Stamm und die Zweige bildenden Gerippe aus Draht od. dgl., um das vorzugsweise geschlissene,. gefärbte Gänsefedern herumgewunden und mittels eines feinen herumgewickelten Drahtes befestigt sind. Durch die Verwendung geschlissener Gänsefedern ist eine naturgetreue Nachbildung; der Nadeln erzielt. Es ist jedoch bei derartig 'hergestellten Zweigen unvermeidbar, daß das freie Ende eines mit Gänsefedern umwickelten Drahtes sichtbar bleibt und den künstlichen Nadelbaum auf den ersten Blick als Nachbildung erkennbar macht. Außerdem wird ein derartiges, frei herausragendes Drahtende als störend empfunden. Aus diesem. Grund sind bei den bekannten künstlichen Bäumen die Drahtenden durch einen beerenförmigenKörper abgedeckt. Derartige Beeren bilden jedoch einen außerordentlich groben Abschluß der Zweige und stehen in krassem Gegensatz zu den zierlichen Nadeln, so daß der künstliche Baum starr und leblos wirkt.
  • Um die Nachteile der bekannten künstlichen Bäume, insbesondere der künstlichen Weihnachtsbäume, deren Nadeln durch Anwendung von geschlißsenen Gänsefedern nachgebildet sind, zu vermeiden, sieht die Erfindung eine Abdeckung der Enden der die Zweige bildenden Drähte durch eine oder mehrere ungeschlissene oder geschlissene Federn vor. Erfindungsgemäß können die Abdeckfedern mit ihren Stengeln die Zweigenden überlappen, so daß die Befestigung dieser Federn mit dem gleichen feinen Draht erfolgen kann, der die geschlissenen Gänsefedern an dem Drahtgestell festhält. Durch die Verwendung von Federn als Abdeckung des Zweigendes ist die Nachbildung wesentlich naturgetreuer als die Abdeckung durch einen beerenförmigen Körper, da einmal eine Feder einem Nadelzweig ähnlich sieht und zum anderen der Eindruck erweckt wird, als weise der Zweig einen jungen, zarten Trieb auf. Diese Wirkung kann nach der Erfindung noch dadurch erhöht wer= den, daß die Abdeckfedern in einer helleren Farbtönung als diejenige der Nadeln gehalten sind. Als weiterer Vorteil kommt noch hinzu, daß die Länge des mit einer geschlissenen Gänsefeder umwickelten Zweiges um die- Länge der den Zweig verlängernden Abdeckfeder kürzer gehalten sein kann. Dies bringt eine Ersparnis an Federmaterial und Draht mit sich, die eine billigere Herstellung eines künstlichen Baumes ermöglicht, ohne' daß sich dadurch die einzelnen Zweige in ihrer Länge von denen der gewachsenen Nadelbäume unterscheiden.
  • Gemäß weiterer Erfindung können die Abdeckfedern zur Belebung verschiedenartig gefärbt sein. Zur Belebung des künstlichen Baumes trägt noch in starkem Maße der Umstand bei, daß die Abdeckfedern schon bei einem geringen Luftzug in eine schwingende Bewegung versetzt werden. Dadurch wird der Eindruck, daß es sich um einen gewachsenen Naturbaum handelt, noch verstärkt.
  • In der Figur ist als Ausführungsbeispiel ein Zweig eines künstlichen Baumes nach der Erfindung dargestellt.
  • Wie die Figur zeigt, ist der Zweig durch einen steifen Draht i gebildet, an dem die Drähte 2 geringerer Stärke als Nebenzweige befestigt sind. Um die Drähte i und 2 sind geschlissene und gefärbte Gänsefedern 3 herumgewunden und mittels eines feinen Drahtes q. an den Drähten i und 2 gehalten. Die freien Drahtenden 5 sind durch die Federn 6 abgedeckt, die gleichzeitig den Nebenzweigen 2 eine Länge geben, wie sie einem natürlichen Zweig entspricht. Die Federn 6 überlappen mit ihren Stengeln die Drahtenden 5 und- sind wie die geschlissenen Federn 3 mittels des feinen Drahtes q. befestigt. Die- Schraffur macht deutlich, wie sich die -Federn 6 durch eine hellere Farbtönung von den Federn 3 abheben. Dadurch entsteht der Eindruck, als handele es sich um junge Triebe des Zweiges.
  • Die Erfindung kann selbstverständlich auch dann Verwendung finden, wenn die Nadeln aus Papier, Kunstseide, Pflanzenfasern od. dgl. nachgebildet sind.
  • Weiterhin ist- die Erfindung auch nicht auf die Anwendung an baumartigen Gebilden beschränkt, sondern sie kann auch bei Einzelteilen derselben, z. B. künstlichen Weihnachtszweigen, angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Künstlicher Baum, insbesondere künstlicher Weihnachtsbaum, dessen Nadeln vorzugsweise aus Gänsefedern nachgebildet und dessen Zweige an den Enden abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung der Enden durch eine oder mehrere ungeschlissene oder geschlissene Federn erfolgt.
  2. 2. Künstlicher Baum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAbdeckfedern mit ihren Stengeln die Zweigenden überlappen.
  3. 3. Künstlicher Baum nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckfedern in .einer helleren Farbtönung als diejenige der Nadeln gehalten sind. q.. Künstlicher Baum nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckfedern verschiedenartig gefärbt sind.
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