DE683840C - Kuenstliche Girlande - Google Patents
Kuenstliche GirlandeInfo
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- DE683840C DE683840C DEW103289D DEW0103289D DE683840C DE 683840 C DE683840 C DE 683840C DE W103289 D DEW103289 D DE W103289D DE W0103289 D DEW0103289 D DE W0103289D DE 683840 C DE683840 C DE 683840C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G1/00—Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
- A41G1/04—Garlands; Assembly of garlands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Medicines Containing Plant Substances (AREA)
Description
- Künstliche Girlande Die Erfindung betrifft eine künstliche Girlande mit auf einem Faden aufgereihten kelchartigen Blättergebilden.
- Bei den bisher bekannten künstlichen Girlanden sind künstliche Blättergebilde mit einem außen- oder innenliegenden Teil an dem benachbarten Gebilde angeklebt, so daß mehrere zusammengeklebte Blättergebilde in der Gebrauchsstellung sich harmonikaartig auseinanderziehen lassen, während sie in der Ruhestellung eng aufeinanderliegen: Die künstlichen Blätter dieser Girlanden bilden somit ein zusammenhängendes Ganzes, das auf einen Faden aufgereiht wird und auf diesem auseinandergezogen werden kann.
- Solche Girlanden haben aber die Nachteile, daß sie infolge des harmonikaartigen Aneinanderklebens nur in unvollkommener Weise das Bild einer Laubgirlande wiedergeben, daß sie ferner infolge der Verleimung wetterempfindlich sind, so daß sie nur in geschlossenen Räumen verwendet werden können und daß sie sich schließlich beim Lösen einer Leimnaht zusammenziehen, wodurch eine häßlich wirkende Trennstelle auf dem Faden -entsteht.
- Künstliche Blumen wurden allgemein derart hergestellt, daß aus mehreren aufeinandergelegten Blättergebilden, deren einzelne Blätter radial stehend angeordnet sind, unter Anwendung von Prägewerkzeugen eine gemeinsame kappenartige Erhöhung ausgeprägt wurde, die durch Umschlingen mit einem zugleich als Stiel dienenden Draht gesichert wurde.
- Es können auch mehrere solcher aufeinandergelegten Blättergebilde durch eine Öse miteinander verbunden werden, in die der Stiel gesteckt wird.
- Solche Blättergebilde werden aber zwecks Nachahmung einer echten Girlande nach einer Richtung hin kelchartig zusammengedrückt und lassen sich für Girlanden nur verwenden, wenn sie in umständlicher Weise mit ihrem Draht- Stiel an dem Haltefaden der Girlande ve: schiebbar befestigt werden.
- Die Erfindung bezweckt nun, eine künstliche Girlande zu schaffen, die einer echten Blättergir@ande täuschend ähnlich sieht, wetterbeständig und billig herzustellen ist.
- Die Erfindung besteht dai in, daß mehr ete.. radial stehende Blätter zum Faden hin geneigt, an diesem mit ihrem Mittelteil befestigt sind, und daß die Blättergebilde im aufgeieihten Zustande durch Hülsen in einem Abstand derart voneinander gehalten sind, daß die Blättergebilde nach dem mittleren, am tiefsten durchhängenden Teil der Girlande hin einander zugekehrt sind.
- Zur Erzeugung der Blättergebilde mit an sich bekannten verschieden langen Blättern werden diese erfindungsgemäß so angeordnet, daß die Spitzen der Blätter im Rahmen eines Rechtecks liegen und daß die mittlere Ader der Aderurigen dir B'.ätter derart auf den Mittelteil übergreift, daß durch diese Ausprägung der Blätter deren g g eneigte Stellung zum Mittelteil gewährleistet ist.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Draufsicht auf ein Blättergebilde, Abb. 2 die Seitenansicht zweier auf einen Faden aufgereihter Blättergebilde nach kelchartiger Umbiegung ihrer Blätter unter Zwischenschaltung von Hülsen, Abb. 3 die Ansicht einer fertigen Girlande mit nach dem mittleren, am tiefsten durchhängenden Teil der Girlande einander zugekehrten Blättergebilden und Abb. q. im Längsschnitt eine einseitig an einer Unterlage befestigte Girlande.
- Das aus verschieden langen Blättern i bestehende Blättergebilde weist in seinem Mittelteil 3 ein Loch 12 auf, durch das ein Faden 2 zum Aufreihen gezogen wird (Abb. i).
- Die nach dem Mittelteil 3 zu radial stehenden Blätter i sind in Gebrauchsstellung zum Faden 2 hin geneigt, so daß sie fallweise den Faden 2 kelchartig umschließen.
- Die kelchartigen Blättergebilde i, 3 sind im aufgereihten. Zustand durch Hülsen q. in einem Abstand voneinander gehalten.. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, die zu einem Mittelteil 3 gehörenden Blätter i derart kelchärtig umzulegen, daß sie annähernd parallel zum Faden 2 zu liegen kommen (Abb. 2). Die Blättergebilde i, 2, sind an d<r fertigen Giaande 6 zweckmäßig so anzuo_dnen, daß sie nach dem mittleren, am tiefsten dunchhängenden Teil 5 der Girlande 6 hin einander zugekehrt sind (Abb. 3).
- .Zur Erzielung einer täuschenden Nachahmung &r künstlichen Girlande sind die Blättergebilde aus verschieden langen Blättern i derart hergestellt, daß die Spitzen 8 der einzelnen Blätter im Rahmen eines Rechtecks g liegen (Abb. i), wodurch der sich .ergebende Abfall 13 sehr gering ist.
- Da die einzelnen Blättergebilde i, 3 sich im aufgereihten Zustand auf dem Faden 2 leicht drehen können, so stellen sich im Gebrauch die großen Blätter auf Luke der kleinen Blätter des vorangehenden Blättergebildes.
- Die mittlere Ader 7 der eingepr ägten Blattaderungen greift auf den Mittelteil 3 über, so daß selbst bei einem gegen die Kelche der Blättergebilde i, 3 blasenden Wind diese in der den Faden?, umschließenden Kelchform beharren und die Gi:landenform bewahren.
- Eine so hergestellte künstliche Girlande kann auch durch mehrere Schnüre oder Nähte io an einer Unterlage ii befestigt sein, wobei die Hülsen q. unter Andrücken der dazwischenliegenden Blätter i dicht an der Unterlage ii anliegen (Abb. q).
Claims (2)
- PATRNTANSPRÜCHR: Künstliche Girlande mit auf einen Faden aufgereihten kelchartigen Blättergebilden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere radial stehende Blätter (i) zum Faden (2) hin geneigt, an diesem mit ihrem Mittelteil (3) befestigt sind, und daß die Blättergebilde (i, 3) im aufgereihten Zustande durch Hülsen (¢) in einem Abstand derart voneinander gehalten sind, daß die Blättergebilde nach dem mittleren, am tiefsten durchhängenden Teil (5) der Girlande (6) hin einander zugekehrt sind.
- 2. Künstliche Girlande nach Anspruch i, deren Blättergebilde aus verschieden langen Blättern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß -die Spitzen (8) der Blätter (i) im Rahmen eines Rechtecks (g) liegen und daß die mittlere Ader (7) der Aderurigen der Blätter (i) derart auf den Mittelteil (3) übergreift, daß durch diese Ausp: ägung der Blätter deren geneigte Stellung zum Mittelteil gewährleistet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW103289D DE683840C (de) | 1938-04-08 | 1938-04-08 | Kuenstliche Girlande |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW103289D DE683840C (de) | 1938-04-08 | 1938-04-08 | Kuenstliche Girlande |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE683840C true DE683840C (de) | 1939-11-16 |
Family
ID=7615934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW103289D Expired DE683840C (de) | 1938-04-08 | 1938-04-08 | Kuenstliche Girlande |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE683840C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2474849A1 (fr) * | 1980-01-31 | 1981-08-07 | Ponthieu Jean P | Rideaux en forme de lianes |
-
1938
- 1938-04-08 DE DEW103289D patent/DE683840C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2474849A1 (fr) * | 1980-01-31 | 1981-08-07 | Ponthieu Jean P | Rideaux en forme de lianes |
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