DE935705C - Verfahren zur Entsilberung photographischer Loesungen - Google Patents

Verfahren zur Entsilberung photographischer Loesungen

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DE935705C
DE935705C DEM16686A DEM0016686A DE935705C DE 935705 C DE935705 C DE 935705C DE M16686 A DEM16686 A DE M16686A DE M0016686 A DEM0016686 A DE M0016686A DE 935705 C DE935705 C DE 935705C
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desilvering
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photographic solutions
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DEM16686A
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Paul Marth
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/395Regeneration of photographic processing agents other than developers; Replenishers therefor
    • G03C5/3952Chemical, mechanical or thermal methods, e.g. oxidation, precipitation, centrifugation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entsilberung photographischer Lösungen Photographische Lösungen, insbesondere ausgebrauchte Fixiersalzlösungen, enthalten Silber, letztere in einer Menge von 0,3 bis o,5 % in Form eines Doppelsalzes aus Silberthiosulfat und Natriumthiosulfat. Zur Rückgewinnung des darin enthaltenen Silbers ist schon oft vorgeschlagen worden z. B. die Fällung mit Sulfiden als Schwefelsilber, die Fällung mittels Zinkstaub als verunreinigtes Zementsilber, die Fällung mittels Hydrosulfit, die Fällung mittels in die Lösung gehängter, von Zeit zu Zeit abzukratzender Kupfer- und Messingplatten, die Fällung mittels eingehängter Kohle-Zink-Elemente oder mittels runder Zinkkörper in drehbaren Apparaten, die Fällung mittels anderer Entsilberungsapparate. Diesen bekannten Verfahren haftet der Mangel an, daß sie entweder zu umständlich oder übelriechend (Sulfidverfahren), zu kostspielig oder nicht vollständig (Hydrosulfitverfahren, Zinkstaub-, Zinkwalzen-, Kohle-Zink-Elemente-, Kupfer- oder Messingplattenverfahren) oder an das Vorhandensein besonderer komplizierter Entsilberungsapparate, besonderer Rührvorrichtungen gebunden sind, wie beispielsweise das Verfahren des Patents 385 477. Infolgedessen sind nur die größeren Betriebe, wie Filmateliers und Kopieranstalten, weiche sich hierfür geeignete Vorrichtungen anschaffen können und außerdem einen großen Anfall haben, in der Lage, die Silberrückgewinnung durchzuführen, während die sehr zahlreichen mittleren und kleineren Betriebe (Photographen, Spezialphotogeschäfte, Drogerien, welche sich mit dem Entwickeln von Amateuraufnahmen befassen) ihre ausgebrauchten Fixiersalzlösungen mit dem darin enthaltenen Silber fortgießen. Ein neueres Verfahren, das im Patent 625 333 und dem dazugehörigen Zusatzpatent 645 444 beschrieben ist, suchte diese Übelstände zu beseitigen, indem es vorschlug, geeignete. Silberfällungsmittel in feinverteilter Form mit oder ohne Einbettung in Kontaktkörper auf Papierbahnen oder Papierblättern fixiert in die Lösungen zu hängen, damit sich das Silber auf denselben abscheidet und so aus der Lösung entfernt wird. Der Entsilberungsvorgang nach dieser Regel dauert jedoch sehr lange und ist keineswegs vollständig, da jeweils die gesamte-zu entsilbernde Flüssigkeitsmenge, bei den üblichen Fixiertanks beispielsweise etwa 70 1, mit dem Fällungsmittel, beispielsweise 25o g Kupfer, in Reaktion treten muß. Da hierbei nicht alle Flüssigkeitsteilchen an das Reaktionsmitttel herankommen können, tritt nur eine allmähliche Verarmung am Silbergehalt der Lösung durch Vermischung ein, welche eine vollständige und rasche Entsilberung der Gesamtlösung ausschließt.
  • Vorliegende Erfindung vermeidet diesen Übelstand. Das ihr zugrunde liegende Verfahren besteht darin, daß man die zu entsilbernde Lösung durch ein Rohr oder eine Patrone laufen läßt, in der sich die Gesamtmenge des Fällungsmittels auf kleinem Raum zusammengedrängt befindet. Hierdurch kommt mit Sicherheit jedes Flüssigkeitsteilchen sofort mit einem Fällungsmittelteilchen in Berührung und wird vollständig entsilbert, so daß ein stetiger Abfluß entsilberter Lösung die Entsilberungspatrone verläßt. Durchflußgeschwindigkeit, Flächen-Ausdehnung und Schichthöhe des Fälluugsmittels werden- hierbei- so aufeinander abgestimmt, daß der Vorgang in kurzer Zeit beendet und eine Entsilberung-der gesamten Lösung in für die Praxis ausreichender Vollständigkeit erfolgt ist.
  • Das vorgeschlagene Verfahren ermöglicht durch die Einfachheit und Bequemlichkeit seiner Anwendung, durch seine Geruchlosigkeit und Freisein von jeglicher Gasentwicklung auch den mittleren und kleinen Betrieben, den Photographen und Drogerien, ihre jeweils naturgemäß nicht sehr erheblichen Mengen zu entsilbern. Da es sich hier um viele tausend Betriebe handelt, denen man von. einer Zentralstelle aus die 'Entsilberungspatronen durch die Post zuschicken und mit dem darin enthaltenen Silber nach ihrer Anwendung wieder zurücknehmen könnte, würde es durch die Anwendung des vorgeschlagenen Verfahrens ermöglicht, jährlich mehrere tausend Kilogramm Silber in der Bundesrepublik zurückzugewinnen, die jetzt noch der Volkswirtschaft verlorengehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Entsilberung photographischer Lösungen mittels feinverteilter 'Silberfällungsmittel; dadurch gekennzeichnet, daß man die Fällungsmittel in rohr-, patronen-, dosen-, flaschenförmigen Vorrichtungen od. dgl. in einer derartigen Schichthöhe zur Anwendung bringt, daß die zu entsilbernde Lösung nachdem Durchleiten durch dieselben beim Austritt praktisch silberfrei ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 385 477, 681 36z.
DEM16686A 1952-12-17 1952-12-17 Verfahren zur Entsilberung photographischer Loesungen Expired DE935705C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE385477C (de) * 1920-12-07 1923-12-11 Bruno Thomas Verfahren zur Rueckgewinnung der Edelmetalle aus photographischen Fixierbaedern
DE681361C (de) * 1935-06-09 1939-09-19 Paul Marth Verfahren zur Entsilberung photographischer Loesungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE385477C (de) * 1920-12-07 1923-12-11 Bruno Thomas Verfahren zur Rueckgewinnung der Edelmetalle aus photographischen Fixierbaedern
DE681361C (de) * 1935-06-09 1939-09-19 Paul Marth Verfahren zur Entsilberung photographischer Loesungen

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