DE933136C - Fernsteuerung mit einem Zielgeraet, das als steuernder Teil dient und mit einer den zu steuernden Teil darstellenden Feuerwaffe verbunden ist - Google Patents

Fernsteuerung mit einem Zielgeraet, das als steuernder Teil dient und mit einer den zu steuernden Teil darstellenden Feuerwaffe verbunden ist

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DE933136C
DE933136C DEA15984A DEA0015984A DE933136C DE 933136 C DE933136 C DE 933136C DE A15984 A DEA15984 A DE A15984A DE A0015984 A DEA0015984 A DE A0015984A DE 933136 C DE933136 C DE 933136C
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DE
Germany
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amplifier
remote control
firearm
controlled
signal
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Expired
Application number
DEA15984A
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English (en)
Inventor
Aake Hugo Petrus Blomqvist
Per Aake Lindegren
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Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/121Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns)
    • G05D3/122Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns) without modulation
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1445Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with a plurality of loops
    • G05D3/1463Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with a plurality of loops using PID devices

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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fernsteuerung mit Kupplung zum Steuern der Feuervorrichtung.
Bei einer bekannten Fernsteuerung enthält der steuernde Teil ein Zielgerät und der zu steuernde Teil eine Feuerwaffe. Beide sind durch getrennte Gleichrichtelemente miteinander verbunden. Die Statoren dieser Elemente sind miteinander verbunden. Wenn dem Rotor des einen Elementes eine Wechselspannung zugeführt wird, dann gibt der Rotor des anderen Elementes ein Signal, dessen Zustandskurve oder Umhüllende von der Abweichung des zu steuernden Teiles von der gewünschten Stellung abhängt. Ist der zu steuernde Teil in die gewünschte Stellung gelangt, dann ist das Signal Null. Das Signal wird von den Elementen zu einer Einrichtung geleitet, die einen Wechselstromverstärker, einen Phasendetektor, einen Gleichstromverstärker und eine Regelvorrichtung aufweist. Letztere beeinflußt den Antrieb des zu steuernden Teiles so, daß er dadurch in die gewünschte Lage gelangt, d. h. daß das Signal gleich Null wird. Der Antrieb wird infolge der durch die Bauart der Regelvorrichtung bedingten Eigenschaften durch ein Signal gesteuert, das der vorstehend genannten Zustandskurve entspricht. Die Einrichtung kann zum horizontalen und vertikalen Richten der Feuerwaffe dienen. Da Feuerwaffen im allgemeinen sowohl horizontal als auch vertikal gerichtet werden müssen, sind zwei derartige Einrichtungen notwendig, die gemeinsame steuernde und zu steuernde Teile haben. Die Gleichrichtelemente, die zu einer der beiden Einrichtungen gehören, werden durch
die seitlichen und die der anderen Einrichtung zugeordneten durch die vertikalen Bewegungen von Zielgerät und Feuerwaffe beeinflußt. Eine mit diesen Einrichtungen ausgerüstete Feuerwaffe kann unabhängig von der jeweils gewünschten Stellung feuern. Das ist ein großer Nachteil.
Das Feuern soll nur dann möglich sein, wenn das Geschütz in der gewünschten Stellung oder einem nahe gelegenen Bereich ist.
ίο Die Erfindung schafft die erforderliche Einrichtung.
Gemäß der Erfindung ist die Fernsteuerung, die ein Zielgerät enthält, das als steuernder Teil dient und mit einer den zu steuernden Teil darstellenden Feuerwaffe verbunden ist, die beide mit ihren" Richtungsanzeigern gekuppelt sind, welche. zusammen ein elektrisches Signal erzeugen, dessen Charakter von den Stellungen des steuernden zu dem zu steuernden Teil anhängig ist und einem Verstärker oder einer Verstärkerkette zugeleitet wird, von wo es zu einer Regelvorrichtung zum Steuern der Bewegungen eines Antriebes für den zu steuernden Teil gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung vorgesehen ist, die auf die Änderung der Stärke des dem Verstärker oder der Verstärkerkette zugeleiteten, die Feuervorrichtung der Feuerwaffe ein- oder abschaltenden Signals anspricht.
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, das ein Geschütz mit einer Fernsteuerung nebst Kupplung zum horizontalen Einstellen derselben zeigt.
Mit ι ist ein Zielgerät bezeichnet, dessen Drehbewegung mittels eines auf der Welle 2 sitzenden Zahnrades 3 über ein Zahnrad 4 auf die Welle 5 des Rotors eines Gleichrichtelementes 6 übertragen wird, das über seine Rotorwicklung mit dem Wechselstromgenerator 7 verbunden ist. Die Statorwicklung des Gleichrichtelementes 6 ist mit derjenigen des Gleichrichtelementes 8 verbunden, dessen Rotorwelle 9 mittels eines daraufsitzenden Zahnrades 10 mit einem auf der Welle 12 befestigten Zahnrad 11 im Eingriff ist. Das eine Ende der Welle 12 ist mit dem Geschütz 14 und das andere Ende mit dem Antrieb 13 verbunden. Die Rotorwicklung des Gleichrichtelementes 8 ist an einen Wechselstromverstärker 15 angeschlossen, hinter dem ein Phasendetektor 16 und daran anschließend ein Gleichstromverstärker 17 liegen, die in Kaskaden geschaltet sind. Eine Klemme des Gleichstromverstärkers 17 ist über eine Magnetisierungsspule 20 und die andere über die zweite Magnetisierungsspule 23 der Regelvorrichtung 21 und eine Kupplung 22 geerdet. Die Regelvorrichtung 21 weist einen Stab 25 auf, der durch die Spulen 20, 23 hindurchgeht und fest mit einem Eisenring 26 verbunden ist. Das obere Ende des Stabes 25 ist gelenkig mit einem Stab 27 verbunden, der an einer Welle 28 befestigt ist, die zu einer in dem Antrieb 13 befindlichen Vorrichtung zum Regeln seiner Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung gehört. Das linke Ende des Stabes 2"/ ist als Zeiger 29 ausgebildet, der sich über ein Zifferblatt 30 bewegen kann. Das vom Generator 7 kommende Signal geht auch zum Phasendetektor 16. Die Kupplung 22 steht mit der Feuervorrichtung 35 der Feuerwaffe 14 in Verbindung. Die Kupplung kann aus einem Relais bestehen, das zwei Spulen hat, von denen die eine in Serie mit der Spule 20 und die andere mit der Spule 23 geschaltet ist. In diesem Falle steuern die Schalter des Relais die Feuervorrichtung 35.
Prinzipiell wirkt die beschriebene Einrichtung wie die bisher bekannte. Das Zielgerät und das Geschütz sind mit je einem Gleichrichtelement verbunden, deren Statorwicklungen miteinander in A^erbindung stehen. Der Generator 7 schickt eine Wechselspannung zu der Rotorwicklung des Gleichrichtelementes 6. Die Rotorwicklung des dem Geschütz 14 zugeordneten Gleichrichtelementes 8 ist mit einem Verstärker, d. h. dem Verstärker 15, verbunden. Das von der Rotorwicklung des Elementes 8 kommende Signal hat denselben Charakter wie das der bekannten Vorrichtung und wird Null, wenn das Geschütz in die gewünschte Stellung gelangt ist. Das von der Rotorwicklung des Elementes 8 zum Verstärker 15 gesandte Signal gelangt zu dem Phasendetektor 16, der dieselbe Wechselspannung erhält wie das Gleichrichtelement 6. Wenn das Signal, das von der Statorwicklung ausgeht, phasengleich mit dem vom Generator 7 gesandten Signal ist, dann wird in dem Detektor 16 ein positives Gleichstromsignal erzeugt, während bei phasenungleichen Signalen ein negatives entsteht. Die Gleichstromsignale gelangen zum Gleichstromverstärker iy. Die Elemente 15 bis 17 wirken genauso wie die entsprechenden der bekannten Vorrichtung. Dasselbe gilt hinsichtlich der Aufgabe der Regelvorrichtung 21. Ihre Spulen 20, 23 sind so mit dem Gleichstromverstärker 17 verbunden, daß die Gleichströme, die durch sie fließen, gleich sind, wenn das Geschütz in der gewünschten Stellung ist. Bei positivem vom Detektor 16 kommenden Gleichstrom findet eine Stromzunahme durch die Spule 20 und eine Abnahme durch die Spule 23 statt. Der Ring 26 wird dadurch von der Spule 20 angezogen und der Hebel 27 dabei so bewegt, daß er die mit der Welle 28 verbundene Vorrichtung so stellt, daß der Antrieb 13 sich in der Richtung bewegt, in der das Signal des Gleichrichtelementes 8 Null wird, wobei sich seine Geschwindigkeit nach der Stärke dieses Signals richtet. Bei negativem, vom Detektor 16 kommenden Gleichstrom findet eine Stromabnahme durch die Spule 20 und eine Zunahme durch die Spule 23 statt. Der Ring 26 wird dann von der Spule 23 angezogen. Der Antrieb 13 wird genauso beeinflußt, wie vorher beschrieben, nur daß er jetzt seine Bewegungsrichtung umkehrt. Die Kupplung 22 kann ein elektromagnetisches Relais enthalten, dessen Wicklungen in Serie mit den Spulen 20, 23 geschaltet sind, durch die der von dem Signal des Gleichrichtelementes 8 erzeugte Gleichstrom geht. Wenn dieser eine bestimmte Größe überschreitet, dann schaltet das Relais aus und beeinflußt die Feuervorrichtung derart, daß die Feuerwaffe nicht feuern kann, d. h. daß das Feuer nicht durch Ein-
griffe von Hand in die Feuervorrichtung bewirkt werden kann. Die Stärke des Gleichstromes richtet sich nach einer festgesetzten Abweichung der Feuerwaffe von ihrer gewünschten Stellung. In dem Bereich, der zwischen der gewünschten Stellung und der festgesetzten Abweichung liegt, ist das Feuern frei. Wenn die tatsächliche Abweichung die festgesetzte überschreitet, dann ist kein Feuern möglich. Wenn die Feuerwaffe sowohl vertikal als auch horizontal gerichtet werden soll, dann ist eine zweite Vorrichtung der beschriebenen Art nötig, deren dem Zielgerät zugeordnetes Gleichrichtelement durch die Bewegung desselben um die horizontale Achse und deren zu der Feuerwaffe gehörendes Gleichrichtelement durch ihr Verschwenken um die horizontale Achse betätigt wird. Die Feuervorrichtung ist dann mit der Kupplung beider Systeme verbunden und zusätzlich so beschaffen, daß das Feuern ausgeschlossen ist, wenn auf eine oder beide Kupplungen eingewirkt wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Fernsteuerung mit einem Zielgerät, das als steuernder Teil dient und mit einer den zu steuernden Teil darstellenden Feuerwaffe verbunden ist, wobei beide mit ihren Richtungsanzeigern gekuppelt sind, welche zusammen ein elektrisches Signal erzeugen, dessen Charakter von den Stellungen des steuernden Teiles zu dem zu steuernden abhängt und einem Verstärker oder einer Verstärkerkette zugeleitet wird, von wo es zu einer Regelvorrichtung zum Steuern der Bewegungen des Antriebes für den zu steuernden Teil gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von den Stärkenänderungen des dem Verstärker oder der Verstärkerkette zugeleiteten Signals die Feuervorrichtung der Feuerwaffe ein- oder abschaltet.
  2. 2. Fernsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung ein elektromagnetisches Relais ist.
  3. 3. Fernsteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung in Serie oder parallel zu der Regelvorrichtung geschaltet ist.
  4. 4. Fernsteuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung die Feuervorrichtung abschaltet, so daß kein Feuern möglich ist, wenn die Stärke des dem Verstärker oder der Verstärkerkette zugeleiteten Signals einen bestimmten Wert übersteigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509542 9.55
DEA15984A 1951-06-18 1952-06-17 Fernsteuerung mit einem Zielgeraet, das als steuernder Teil dient und mit einer den zu steuernden Teil darstellenden Feuerwaffe verbunden ist Expired DE933136C (de)

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