DE931982C - Fernrohr - Google Patents

Fernrohr

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Publication number
DE931982C
DE931982C DEZ2182D DEZ0002182D DE931982C DE 931982 C DE931982 C DE 931982C DE Z2182 D DEZ2182 D DE Z2182D DE Z0002182 D DEZ0002182 D DE Z0002182D DE 931982 C DE931982 C DE 931982C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eyepiece
eye
telescope
lens
telescope according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ2182D
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr Phil Koenig
Paul Nichterlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ2182D priority Critical patent/DE931982C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931982C publication Critical patent/DE931982C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/06Focusing binocular pairs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Fernrohr Es sind Fernrohre als Fernrohraufsätze für Geschütze bekannt, bei denen die Glieder des Okulars unverstellbar in der Gehäusewandung des Fernrohres angeordnet sind. Um das Okular eines Fernrohres an das Auge des Beobachters zur Ausgleichung einer Fehlsichtigkeit anpassen zu können, ist das Okular verstellbar an dem Fernrohrgehäuse angeordnet worden, oder man hat bei Fernrohren die Anpassung an das Auge des Beobachters dadurch erreicht, daß man den Abstand zwischen der Feldlinse und der Augenlinse ändert, indem man die Augenlinse in der Richtung ihrer optischen Achse verschiebt. Bei beiden Ausführungen wird beim Anpassen ein im Fernrohrgehäuse liegender Luftraum verändert, und zwar wird in dem ersten Falle der Luftraum zwischen dem Objektiv und dem Okular und in dem zweiten Falle der Luftraum zwischen der Feldlinse und der Augenlinse vergrößert oder verkleinert, wodurch ein Unterdruck bzw. ein Überdruck entsteht, der sich gegenüber der Außenluft auszugleichen sucht. Wird ein derartiges Fernrohr in feuchter Luft benutzt, so wird diese infolge der auftretenden Saugwirkung in das Innere des Fernrohrgehäuses eingesaugt und kann einen Anlaß zum Beschlagen der optischen Glieder geben. Die bisher für diese beweglichen Teile des Fernrohres verwendeten Schmiermittel geben zwar einen hinreichenden Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Wird aber für das Fernrohr eine Brauchbarkeit bei sehr starker Kälte gefordert, so müssen Fette als Schmiermittel benutzt werden, die keine so gute Dichtungseigenschaft wie die bisher üblichen haben. Infolgedessen lassen sich Okulare mit Gewindeverstellung nicht wirksam gegen Feuchtigkeit abdichten.
  • Um diese Nachteile zu beheben, werden bei einem Fernrohr, bei dem die Augenlinse unverstellbar in die Gehäusewand eingebaut ist, nach der Erfindung die innenliegenden Glieder des Okulars, die unter Umständen nur aus einer Feldlinse bestehen, verschiebbar angeordnet.
  • Bei dieser Anordnung ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, wenn zum Verschieben der in einer Fassung gelagerten optischen Glieder ein von außen verstellbares Antriebsritzel verwendet wird, weil sich an seiner Welle nunmehr mittels einer Stopfbuchsendichtung eine wirksame Abdichtung durchführen läßt. Zweckmäßig steht bei einer solchen Ausführung das Antriebsritzel mit einem an der Fassung der optischen Glieder sitzenden Zahnrad im Eingriff, und die Fassung trägt ein Außengewinde, das in einem entsprechenden, in der Gehäusewand vorgesehenen Gewinde läuft; oder aber das Antriebsritzel steht mit einer auf der Fassung angebrachten Zahnstange im Eingriff, mit der die Fassung in Richtung der optischen Achse des Okulars verschoben werden kann.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, das Antriebsritzel mit einem Stellglied zu verbinden, dessen Schwenkachse parallel zur Okularachse verläuft, so daß sich das Stellglied durch Abrollen eines aufgelegten Fingers des Beobachters bewegen läßt. Auf diese Weise kann das Fernrohr mit beiden Händen festgehalten werden, während mit dem Zeigefinger dasverschiebbare Glied des Okulars betätigt wird.
  • Für das erfindungsgemäße Fernrohr verwendet man mit Vorteil Okulare mit nur einer reellen Bildebene. Bei Verwendung eines solchen Okulars läßt sich die Korrektion des Okulars in vorteilhafter Weise mit einfachen optischen Mitteln dann erreichen, wenn die Brechkraft der Augenlinse so gewählt wird, daß sie zwischen einem Drittel und drei Viertel der Brechkraft des ganzen Okulars beträgt. Hierdurch wird bei einer Verstellung des verschiebbaren Gliedes die Lage der Austrittspupille nicht wesentlich verändert.
  • Für die Korrektion des Okulars auf Bildfeldebnung im übertragenen Sinn geht man so vor, däß diese Korrektion sowohl für die unverstellbare Augenlinse als auch für jeden der übrigen Teile des Okulars für sich nahezu erreicht wird. Hierfür ist es-von Vorteil, wenn der absolute Wert der Krümmung der äußeren, dem Auge zugekehrten Fläche der Augenlinse nicht mehr als das o,4fache ihrer Brechkraft ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abb. i bis 5 der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 ein Doppelfernrohr in Ansicht und Draufsicht, Abb. 3 im vergrößerten Maßstab den Antrieb für die verschiebbare Innenlinse in einem Längsschnitt, Abb. 4 ein weiteres Beispiel des Antriebs der verschiebbaren Innenlinse in einem Längsschnitt und Abb. 5 ein zweigliedriges Okular.
  • Abb. i und 2 geben als Ausführungsbeispiel ein Doppelfernrohr in Ansicht und Draufsicht wieder, bei dem zweigliedrige Okulare benutzt sind. Die Augenlinse dieser Okulare besteht aus einer Sammellinse i und einer mit ihr verkitteten Zerstreuungslinse 2, die in einem Okularstutzen 3 feuchtigkeitsdicht gelagert sind, während das verschiebbare, zur Anpassung des Okulars an das Auge des Beobachters dienende Glied eine Sammellinse 4 ist, die zu diesem Zweck in einer verstellbaren Fassung 5 sitzt (Abb. 3). Diese Fassung trägt ein Außengewinde 6, das in einem entsprechenden, an der Innenwand des Okularstutzens 3 vorgesehenen Gewinde läuft. Die Fassung ist außerdem mit einem Zahnkranz 7 versehen, der mit einem Antriebsritzel 8 im Eingriff steht. Die Antriebswelleg dieses Zahnritzels ist in der Gehäusewand io des Fernrohres mittels einer Stopfbuchsendichtung, die aus einem Dichtungsring i i, zwei Klemmringen z2 und 13 sowie einer Klemmutter 14 besteht, flüssigkeitsdicht gelagert. Der Antrieb des Zahnritzels 8 erfolgt von einem auf der Welle g befestigten Stellglied 15, das aus einem walzenförmigen, auf einem Teil seiner Mantelfläche mit einer parallel zu seiner Achse verlaufenden Rieflung 16 versehenen Körper besteht. Auf diesem Stellglied ist ferner ein nicht mit dargestellter Zeiger angebracht, dem eine auf dem Fernrohrgehäuse vorgesehene Dioptrienteilung 17 zugeordnet ist. Von dem Stellglied 15 aus läßt sich über das mit dem Zahnkranz im Eingriff stehende Zahnritzel 8 die Fassung 5 hin und her schrauben. Hierdurch wird die Linse 4 in Richtung ihrer mit der Okularachse zusammenfallenden optischen Achse verschoben und ihr Abstand von der Augenlinse verändert. Die Fassung 5 ist schließlich noch mit einer Aussparung 18 versehen, um den vor der Linse 4 und den hinter ihr liegenden Raum miteinander zu verbinden, damit beim Verschieben der Linse in keinem dieser Räume ein Unterdruck auftritt.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist im Gegensatz zu dem nach Abb. 3 die Fassung 5 nicht verschraubbar, sondern gleitbar in dem Okularstutzen 3 gelagert. Die Verschiebung der Fassung 5 erfolgt auch in diesem Falle von einem Antriebsritzel 8' über eine auf der Fassung angebrachte, parallel zu deren Achse verlaufende Zahnstange ig. Die Antriebswelle g des Antriebsritzels 8' ist senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Fassung in dem Okularstutzen gelagert, und ihre Abdichtung ist mittels einer nach Abb. 3 dargestellten Stopfbuchsendichtung zu denken. Bei Verwendung eines Stellgliedes 15 nach Abb. 3 wäre dieses über ein Kegelräderpaar mit der Welle g zu kuppeln; statt dessen kann auch das frei liegende Ende dieser Welle mit einem Querschlitz versehen sein, in den zum Verschieben der Linse ein Schlüssel oder ein Schraubenzieher eingesteckt wird.
  • Zum Verschieben der Linse 4 kann statt des Zahnradantriebes auch ein Kurbeltrieb verwendet werden.
  • Abb. 5 zeigt ein Kellnersches Okular, bei dem das objektivseitige Glied aus einer einfachen Sammellinse I und das augenseitige Glied aus einer Sammellinse II und einer mit ihr verkitteten Zerstreuungslinse III besteht. Die vordere Brennebene des Okulars ist durch die Angabe des Brennpunktes F und der Bildfeldblende B angedeutet. Das der Erfindung entsprechend ausgebildete Okular ist in der untenstehenden Tafel angegeben. Die in Millimetern angegebenen Maße beziehen sich auf eine Gesamtbrennweite des Okulars von ioo mm. Die Brennweite f2 des augenseitigen Gliedes beträgt Zoo mm.
    Radien Dicken Glasarten
    und Abstände na
    = 76,3
    Yi = 0v
    d, = 20,7 1,5163 64,0
    Y2 = - g1,2
    l = 2g,8
    Y3 # -I- 74,5
    d2 = 29,o 1,5163 64,0
    Y4 - - 9h2
    d3 =10,0 1,7283 28,3
    Yg = JG

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernrohr, bei dem die Augenlinse des Okulars unverstellbar in die Gehäusewand eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die innenliegenden Glieder des Okulars verschiebbar sind, um mit ihnen das Okular an das Auge des Beobachters anpassen zu können.
  2. 2. Fernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der in einer Fassung gelagerten optischen Glieder ein von außen verstellbares Antriebsritzel dient.
  3. 3. Fernrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel mit einem an der Fassung der optischen Glieder sitzenden Zahnrad im Eingriff steht und daß die Fassung ein Außengewinde trägt, das in einem entsprechenden, in der Gehäusewand vorgesehenen Gewinde läuft.
  4. 4. Fernrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel mit einer auf der Fassung angebrachten Zahnstange im Eingriff steht.
  5. 5. Fernrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsritzel mit einem Stellglied verbunden ist, dessen Schwenkachse parallel zur Okularachse verläuft, so daß sich das Stellglied durch Abrollen eines aufgelegten Fingers bewegen läßt.
  6. 6. Fernrohr nach Anspruch i mit einem Okular mit nur einer reellen Bildebene, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechkraft der Augenlinse zwischen einem Drittel und drei Viertel der Brechkraft des ganzen Okulars beträgt.
  7. 7. Fernrohr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der absolute Wert der Krümmung der äußeren, dem Auge zugekehrten Fläche der Augenlinse nicht mehr als das o,4fache ihrer Brechkraft ist.
DEZ2182D 1942-06-23 1942-06-23 Fernrohr Expired DE931982C (de)

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DEZ2182D Expired DE931982C (de) 1942-06-23 1942-06-23 Fernrohr

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DE (1) DE931982C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484149A (en) * 1967-04-13 1969-12-16 Leitz Ernst Gmbh Center focusing prism binocular and reticle
DE102007053341B3 (de) * 2007-11-08 2009-07-09 Leica Microsystems (Schweiz) Ag Okular mit einer Einrichtung zur Dioptrieeinstellung und mit einer Augenmuschel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484149A (en) * 1967-04-13 1969-12-16 Leitz Ernst Gmbh Center focusing prism binocular and reticle
DE102007053341B3 (de) * 2007-11-08 2009-07-09 Leica Microsystems (Schweiz) Ag Okular mit einer Einrichtung zur Dioptrieeinstellung und mit einer Augenmuschel

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