DE93104C - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S13/00—Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
- F21S41/10—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source
- F21S41/19—Attachment of light sources or lamp holders
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
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- F21W2107/10—Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Alle zum Gebfauch bei Transportmitteln dienenden Laternen, wie z. B. Wagenlaternen,
Schiffslaternen, Fahrradlaternen etc., die bisher construirt sind, leiden an sehr wesentlichen
Mängeln. Werden OeIe verwendet, so wird die Laterne stets unsauber und übelriechend,
oft sogar feuergefährlich sein, und daher jede Arbeit beim Pflegen und Reinigen der Laterne
viel unbequemer und zeitraubender als bei der Anwendung von festem Material (Kerzen)
sein.
In den gewöhnlichen Kerzenlaternen, in welchen die Kerze in der Regel von einer
Feder gegen einen Anschlag hinaufgedrückt wird, werden Erschütterungen, Stöfse, Wind etc.
zu Uebelständen Veranlassung geben, weil das fliefsende Kerzenmaterial, welches sich in der
Schale der Kerze, d. h. in dem Theil, der der Flamme am nächsten liegt, bildet, herumspritzt
oder überfliefst und dadurch Unregelmäfsigkeit im Brennen und Qualmen und sogar Erlöschen
der Flamme verursacht.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand einige Anordnungen an Laternen oben
erwähnter Art, wodurch bezweckt wird, die Schale der Kerze so trocken wie möglich zu
halten, um dadurch alle bisher vorhandenen Uebelstände zu beseitigen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine solche Laterne im verticalen Senkrechtschnitt dargestellt.
Die Laterne besteht aus zwei Haupttheilen, und zwar dem Kerzenraum A und dem
Kerzenhalter B.
Diese beiden Theile werden vermittelst eines Zwischengliedes α aus einem wärmeisolirenden
Stoffe, z. B. Kork, Holz oder dergl., derart verbunden, dafs die Wärme aus dem Kerzenraume
nicht durch die Wände der Laterne nach dem Kerzenhalter hinuntergeleitet wird.
Der Kerzenraum ist unterhalb der Rauchhaube (Deckel) von der äufseren Luft abgesperrt,
so dafs die ganze Menge der Nahrungsluft gezwungen wird, von unten an dem
isolirten Lichthalter B entlang zu passiren, welcher seiner besonderen Construction gemäfs
den Luftstrom in folgender Weise leitet:
Der Kerzenhalter ist von einem an beiden Enden durchlöcherten Mantel C umgeben, welcher
oben eine Platte D trägt. Die Oberfläche dieser Platte ist gewölbt und hat eine durch
viele Versuche herausgefundene besondere Form, die bewirkt, dafs der Luftstrom — wie
mit Pfeilen auf der Zeichnung gezeigt —, nachdem er die Kerzenröhre, die Unterseite
und Kante der Platte passirt hat, demnächst längs deren Oberfläche streicht, so dafs er mit
steigender und schliefslich sehr grofser Geschwindigkeit nach unten in die Kerzenschale
bis zur Wurzel der Schnuppe dringt, von wo er dann nach oben streicht und in der Flamme
selbst sich ansammelt.
Die zweite wesentliche Anordnung an der vorliegenden Laternenconstruction ist die, dafs
der Träger der Platte, der erwähnte Mantel C, als eine Art von Wärmeableiter eingerichtet
wird. Zu diesem Zweck wird derselbe aus einem ausgezeichnet wärmeleitenden Stoffe hergestellt,
welcher, da er in verhältnifsmäfsig grofser Masse verwendet wird, infolge seiner
grofsen Abkühlungsfläche die Wärme nach unten leitet und an die äufsere Luft abgiebt;
man kann daher mit Vortheil z. B. dickes
Kupfer anwenden. Um eine grofse Abkühlungsoberfläche zu erhalten oder zu decorativen
Zwecken kann dieser Wärmeableiter unten aufgeschnitten werden, so dafs z. B. Streifen G
gebildet und aufgerollt werden oder dergl., wie auf der Zeichnung mit punktirten Linien
gezeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kerzenlaterne für Fahrräder, bei welcher die die Schale der Kerze umschliefsende Kappe aus einem massiven, breiten Ringe (D) besteht, dessen Oberfläche derart gewölbt ist, dafs dieselbe nach der Kerzenschale hin schräg abfällt und sich allmählich in die Krümmung der Schale verläuft, während die Kappe selbst verbunden ist mit einer aus einem guten Wärmeleiter bestehenden und mit einer grofsen Abkühlungsfläche versehenen, in die Aufsenluft sich erstreckenden Hülse (C), mittelst deren die Wärme von dem Ringe (D) und dadurch auch von der Kerzenschale nach der äufseren Luft abgeleitet wird, wobei zugleich ein Vorwärmen der Verbrennungsluft stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93104C true DE93104C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=364558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93104D Expired DE93104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93104C (de) |
-
0
- DE DENDAT93104D patent/DE93104C/de not_active Expired
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