DE930997C - Elektrodenfassung fuer Ofenelektroden, insbesondere Dauerelektroden - Google Patents

Elektrodenfassung fuer Ofenelektroden, insbesondere Dauerelektroden

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DE930997C
DE930997C DEA14624D DEA0014624D DE930997C DE 930997 C DE930997 C DE 930997C DE A14624 D DEA14624 D DE A14624D DE A0014624 D DEA0014624 D DE A0014624D DE 930997 C DE930997 C DE 930997C
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DE
Germany
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electrode
ropes
electrodes
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clamp
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Expired
Application number
DEA14624D
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English (en)
Inventor
Lennart Hoegel
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ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/103Mountings, supports or terminals with jaws

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Elektrodenfassung für Ofenelektroden, insbesondere Dauerelektroden In elektrischen Elektrodenöfen sind .die Elektroden an diese tragenden Armen oder Seilen mittels Klemmen befestigt, die um die Elektroden greifen und durch die auch der Strom den Elektroden zugeführt wird. In dem Maß, wie diese verbraucht werden, werden ,sie tiefer in den Ofen hinuntergeschoben, und von Zeit zu Zeit müssen neue oben angesetzt werden, wobei die Klemmen auch höher nach oben verlegt werden müssen. Diese Klemmen bestehen gewöhnlich aus einem in zwei oder drei Teile aufgeteilten Klemmring, der um die Elektroden mittels tangential zwischen den Teilen verlaufenden Bolzen zusammengepreßt wird; der Ring kann auch außen konisch ,sein und seine Teile können durch einen äußeren konischen Ring zusammengepreßt werden. Bei allen bisher verwendeten Konstruktionen war die Verschiebung der Elektroden in ihren Klemmen eine schwierige und zeitraubende Arbeit, weil die Arbeit zum Lockern und Wiederfestziehen der Klemmen um die Elektroden. oberhalb des Ofengewölbes vor sich gehen mußte, wo in der Regel eine sehr hohe Temperatur herrscht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, bei welcher die Elektrode in einer mit einem Scherengelenkmechanismus mechanisch verbundenen Klemme hängt, die mit Seilen zum Tragen der Elektrode oder zur Verschiebung der Klemme längs der Elektroden verbunden ist, und in der die Elektrode von anderen Seilen während der Verschiebung der Elektrode getragen wird. Die mit dem Scherengelenkmechanismus vereinigten Seile sind -mit diesem in der Art verbunden, daß das Anziehen der Seile zur Folge hat, daß die Klemme um die Elektrode .geschlossen wird. Um trotzdem eine Verschiebung der Klemme längs der Elektrode zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß der Scherengelenkmechanismus mit durch Druckluft oder andere Druckmedien fernbetätigten Organen versehen, die in Gegenwirkung gegen den Zug in den mit dem Scherengelenkmechanismus verbundenen Seilen die Klemme öffnen und offenhalten können. Die Erfindung ist mit dem Vorteil verbunden, daß der Druck, mit dem der Klemmring zusammengehalten wird, abhängig von dem Gewicht der Elektroden wird und mit diesem steigt, so daß die Sicherheit der Verspannung ganz unabhängig von der Person wird, die die Verschiebung der Klemme besorgt. Nach einer Ausführungsform der Erfindung ,sind die Teile, aus denen der Klemmring besteht, an den Enden mit tangential verlaufenden Zähnen versehen, die ineinandergreifen, wodurch man bei metallummantelten Elektroden den Vorteil gewinnt, daß .der Metallmantel an dem Stoß zwischen den Teilen des Ringes nicht herausgeklemmt wird.
  • In der Zeichnung sind in Fig. 1, 2 und 3 eine Ansicht, ein Querschnitt und ein Längsschnitt einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt. In der Zeichnung bezeichnet i die Elektrode und 2 den Klemmring, der aus vier Teilen 3, 4, 5 und 6 zusammengesetzt ist, von denen die Teile 3 und 4. bzw. 5 und 6 durch Gelenke oder Scharniere 7 und 8 verbunden sind. Die vier Segmente haben herausstehende Ansätze 9, 1o, i i und 12, in denen Bolzen 13, 14, 15 und 16 befestigt sind, auf welchen Glieder 17 und 18 eines zu beiden Seiten der Elektrode angeordneten Scherengelenkmechanismus gelagert ,sind. Die beiden Glieder 17 und 18 werden durch einen Achszapfen i9 zusammengehalten und sind am oberen Ende mit weiteren zwei Gliedern 2o und 21 verbunden. Diese sind wiederum durch einen Achszapfen 22 verbunden, auf den ein Bügel 23 sitzt, der seinerseits an dem Tragseil24 befestigt ist. Auf diesem Achszapfen sind auch zwei Flacheisen 25 und 26 gelagert, die unten durch ein Ouerstück z7 verbunden sind. In diesem ist die Kolbenstange 28 eines Kolbens 29 befestigt, -der in einem Zylinder 3o beweglich ist. Letzterer ist durch Eisen 31 und 32 mit dem Achszapfen ig verbunden. Wie oben erwähnt, sind die vier Teile des Ringes am einen Ende mit Zähnen oder Vorsprüngen 33 und 34 versehen, welche beim Verspannen der Klemme ineinander eingreifen.
  • Die Anordnung wirkt so, daß, wenn die Klemme von der Elektrode gelöst werden soll, in .den Zylinder 3o auf der Oberseite des Kolbens 29 Luft eingeblasen wird, wodurch der Zylinder 30 sich hebt und den Achszapfen ig nach oben bewegt. Bei der Bewegung, die hierbei zwischen den Gliedern 17, 18, 2o und 21 stattfindet, werden die unteren Enden der Glieder 17 und 18 .auseinandergespreizt, so d.aß der Klemmring von der Elektrode gelöst wird. Beim Festziehen der Klemme um die Elektrode ist der Vorgang der umgekehrte, indem Luft der unteren Seite des Kolbens 29 zugeführt wird, so daß der Zylinder 30 sich nach unten bewegt, wobei die unteren Enden der Glieder 17, 18 zusammengeführt werden. Wenn der Anpreßdruck so groß ist, daß eine ausreichende Reibung zwischen dem Klemmring und der Elektrode erzielt wird, trägt das Eigengewicht .der Elektrode dazu bei, die Klemme nach unten zu führen, aber. da diese mittels der Glieder 18, i9 an dem Seil 24 aufgehängt ist, wird die Schere zusammengezogen, so daß die Vorsprünge g und ii bzw. io und 12 mit einer Kraft zusammengeführt werden, die von dem Gewicht der Elektrode abhängt und mit diesem zunimmt. Gewöhnlich dürfte jedoch das Eigengewicht der Klemme genügend sein, um die erforderliche Anfangsreibung zwischen der Elektrode und der Klemme zu erzeugen, und in diesem Falle ist es nur nötig, daß die Luft aus dem Raum oberhalb des Kolbens abgelassen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenfassung für Ofenelektroden, insbesondere Dauerelektroden, bestehend aus einer mit einer Stromzuleitung für die Elektroden verbundenen, die Elektroden umfassenden Klemme mit einem in zwei oder mehrere Teile aufgeteilten Rahmen oder Ring, dessen Teile mit .dien Schenkeln eines Scherengelenkmechanismus verbunden sind, und mit hieb- und senkbaren Seilen für die Verschiebung der Klemme längs der Elektrode oder zum Tragen derselben und mit die Elektrode während der Verschiebung der Klemme tragenden Seilen, wobei die mit dem Scherengelenkmechanismus verbundenen Seile mit diesem so verbunden sind, daß ein Anziehen der Seile das Schließen der Klemme um .die Elektrode bewirkt, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Scherengelenkmechanismus mit durch Druckluft oder andere Druckmedien fernbetätigten Organen versehen ist, die beim Anziehen der zur Verschiebung der Klemme mit dieser verbundenen Seile ihr Schließen verhindern.
  2. 2. Etektrodenfassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmring in zwei Teile aufgeteilt ist, die an ,ihren Enden ,gelenkig mit .den Schenkeln zweier beiderseits der Elektrode angeordneten Scherengelenkmechanismen verbunden sind, .die an zwei für das Tragen der Elektrode bestimmten Seilen befestigt sind, welche Seile zur Betätigung des Scherengelenkmechanismus außerdem je einen pneumatischen Zylinder tragen, dessen Kolben mit dem Scherengelenkmechanismus verbunden ist, oder umgekehrt.
  3. 3. Elektrodenfassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Seherengelenksystem aus vier Gliedern besteht, die zu einem Parallelogramm zusammengesetzt sind, wobei einer der Eckpunkte dieses Parallelogramms mit dem die Elektrode tragenden Organ und mit dem betätigenden Zylinder und der andere Eckpunkt mit dem betätigenden Kolben verbunden ist, während die Enden der Klemmringteile mit außerhalb des Parallelogramms hervorstehenden Teilen der Glieder verbunden sind, d:e dein mit dem Tragorgan verbundenen Eckpunkt gegenüberliegen.
  4. Elektrodenfassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmring in vier Teile aufgeteilt ist, d,ie zu zweit gelenkig verbunden sind, wobei die Enden dieser Paare mit bed°rs,eits der Elektrode angeordneten Scherengelenkmechanismen verbunden sind.
  5. 5. Elektrodenfassun.g nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Klemmrings an den Enden mit tan gential verlaufenden Zähnen oder Vorsprüngen versehen sind, die beim Zusammenschluß des Klemmrings um die Elektrode ineinander eingreifen.
DEA14624D 1945-07-07 1946-07-08 Elektrodenfassung fuer Ofenelektroden, insbesondere Dauerelektroden Expired DE930997C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950018C (de) * 1954-03-31 1956-10-04 Elektrokemisk As Elektrodenfassung
DE1055151B (de) * 1956-10-27 1959-04-16 Mallory Sharon Metals Corp Elektrodenhalter fuer Elektrodenoefen
DE1142425B (de) * 1960-11-24 1963-01-17 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Elektroden-Nachsetz- und -Haltevorrichtung
DE1263200B (de) * 1954-10-13 1968-03-14 Knapsack Ag Tieffassung fuer Elektroden elektrischer OEfen

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