DE93033C - - Google Patents

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DE93033C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
    • G02B23/18Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieses Doppelfernglas (Opernglas) gehört zu jener Art von Ferngläsern, die mit einem Griff versehen sind, durch dessen Drehung die Oculare und Objective einander genähert oder von einander entfernt werden, und der bei Nichtbenutzung am Fernglase anliegt und beim Drehen in die Gebrauchsstellung das Glas öffnet. Die bisher hierzu benutzten Constructionen sind jedoch meist sehr verwickelt oder beeinträchtigen das Ansetzen des Glases an die Augen, wie dies z. B. bei der Anordnung der Patentschrift Nr. 46734 der Fall ist, wo eine ziemlich umfangreiche Hülse zur Aufnahme der Stellvorrichtung in unsymmetrischer Anordnung nothwendig wird, die vor den Ocularen hervorragt.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 das Fernglas in Ansicht dar, wobei die Stellung des Stieles dem Zustande der geringsten Entfernung der Ocular- und Objectivgläser von einander entspricht; Fig. 2 ist der entsprechende Grundrifs, Fig. 3 ein solcher, der das Fernglas im eingestellten Zustande darstellt; Fig. 4 zeigt eine andere.Ausführungsform.
Die Oculare c sind in üblicher Weise am Steg α, die Objective d am Steg b angeordnet. Die Stege α und b dagegen sind durch eine Nürnberger Scheere e e1//1 in der Weise verbunden , dafs die Gelenktheile ff1 gelenkig unter einander und mit den fest auf α und b aufgesetzten Stücken g1g2 verbunden sind, wogegen der Stab e an einem lose und verschiebbar auf den Steg b sitzenden Auge g, und der Stab e1 an einem ähnlichen, auf dem Steg α verschiebbaren Auge h befestigt ist. Der Stiel k ist auf einem Ringansatz des rechten Oculares c drehbar und hat eine excentrische Coulisse /, deren Schlitz einen Stift/ umfafst, der in einem an h befestigten Winkel i befestigt ist. Hält man also das linke Ocular an dem Knopf m, während man den Handgriff k von links nach. rechts dreht, so schiebt die Coulisse / den Stift j und mit ihm das Gleitstück h bei Seite, so dafs sich der Stab e1 um den Punkt 0, Stab e um den Punkt o1 dreht, wodurch sich die Oese g dem Stück g·2 nähert und die Scheere gestreckt wird, mithin die Stege α und b sich parallel zu einander verschieben. Die gröfstmögliche Verschiebung ist durch die punktirte Stellung des Griffes k in Fig. ι dargestellt, wo der Stift j die Stellung j1 annimmt.
Nach der Anordnung Fig. 4 ist das Stück h als Zahnstange, der Umfang des Auges von k als ein in diese eingreifender Zahnring gestaltet. Die Bewegung der Scheere durch den Hebel k könnte überhaupt auf verschiedene Weise erzielt werden.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    An Doppelferngläsern mit Stiel, bei denen die Drehung des Stieles eine Aenderung des Abstandes der Ocular- und Objectivgläser bewirkt, die Verbindung der Brillen der Gläserpaare durch eine Nürnberger Scheere, von der zwei gegenüberliegende Enden gelenkig und fest mit den Stegen der Brillen, die anderen Enden dagegen mit auf diesen ■ Stegen verschieblichen Oesen (h g) gelenkig verbunden sind, deren eine (K) zwangläufig von dem auf dem einen Ocularumfang drehbar befestigten Auge des Stieles bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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