DE93002C - Verfahren zur Herstellung einer in ihrer Zusammensetzung der Frauenmilch entsprechenden Nahrung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer in ihrer Zusammensetzung der Frauenmilch entsprechenden Nahrung

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DE93002C DE189693002D DE93002DA DE93002C DE 93002 C DE93002 C DE 93002C DE 189693002 D DE189693002 D DE 189693002D DE 93002D A DE93002D A DE 93002DA DE 93002 C DE93002 C DE 93002C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nahrung.
In der Patentschrift Nr. 85571 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Muttermilch-Ersatzes beschrieben, welcher thierisches Eiweifs in rohem, uncoagulirtem Zustande enthält; Eiweifs aus rohen Hühnereiern soll mit dem zur Ergänzung des Milchzuckergehaltes dienenden Milchzucker zu einem homogenen, dünnflüssigen Brei verrieben und dieser Brei einer Fettmilch (verdünntem Rahm) zugesetzt werden. ■ Fortgesetzte Versuche haben ergeben, dafs an Stelle des Hühnereiweifses auch das Hühnereidotter oder ein Gemisch von Eiweifs und Eidotter (das ganze Ei) zur Ergänzung des Albumingehaltes der Kuhmilch auf dem durch das patentirte Verfahren vorgezeichneten Wege verwendet werden können, wenn man unter Beobachtung der chemischen Zusammensetzung genannter Stoffe das gehörige Mengenverhältnifs innehält. Denn auch das Eidotter enthält Eiweifs (das Dotter allein 15,4 pCt., das ganze Ei 14,1 pCt. trockene Eiweifsstoffe), und das Verreiben mit dem Milchzucker, das Trocknen des Breies (nach dem ersten Zusatz, Patent Nr. 90910), das Zusetzen zur Fettmilch und die vollkommene Auflösung in derselben lassen sich in der angegebenen Weise erreichen. Besondere Rücksicht ist auf den Fettgehalt der Ersatzstoffe zu nehmen, damit der Fettgehalt des fertigen Präparates demjenigen der Muttermilch gehörig entspreche. Im Uebrigen scheinen nach den bisherigen Beobachtungen die im Eidotter neben den besprochenen enthaltenen Stoffe in der bei der Bereitung des Muttermilch-Ersatzes sich von selbst ergebenden schwachen Dosirung für den kindlichen Organismus nicht nur unschädlich, sondern sogar nützlich zu sein.
Es wird im Besonderen wie folgt verfahren: Nach Prof. Julius Lehmann enthalten:
■ Kuhmilch Frauenmilch
Casein. 3,0 pCt., 1,2 pCt.,
Albumin 0,3 - 0,5
Fett. ., 3,5 - . 3,8 -
Milchzucker . . 4,5 - 6,0
Asche 0,7 - 0,2 - .
Wenn man 1 1 Kuhmilch von 3,5 pCt. Fettgehalt mit 1,5 1 Wasser verdünnt, so enthält das Gemisch: /
. Casein 1,2 pCt.,
Albumin 0,12 -
Fett 1,4 -
Milchzucker 1,8 -
Asche 0,3 - .
In diesem Gemisch findet sich also das Casein ganz, die Asche fast genau in demselben Verhältnifs wie in der Frauenmilch wieder. Es ist also nur noch der Fett-, Albumin- und
Milchzuckergehalt entsprechend zu vergröfsern. Dies wird in folgender Weise erreicht:
A. Bei Benutzung des Eidotters allein: Da Eidotter 1,5,4 pCt. trockene Eiweifsstoffe und 28,8 pCt. Fett enthält, so sind der verdünnten Milch 0,38 pCt. trockene Eiweifsstoffe an Stelle des Albumins, 2,4 pCt. Fett und 4,2 pCt. Milchzucker zuzusetzen. Dies geschieht, indem man
1. anstatt Milch Rahm von 8,8 pCt. Fettgehalt verwendet und diesen mit dem anderthalbfachen Volumen Wasser verdünnt, und
2. 0,38 pCt. trockene Eiweifsstoffe = 2,57 pCt. flüssiges Dotter (mit 0,7 pCt. Fett) und 4,2 pCt. sterilisirten Milchzucker zusetzt.
Das Gemisch hat dann nahezu die chemische Zusammensetzung der Frauenmilch, nur dafs an die Stelle des ergänzenden Albumins die Eiweifsstoffe des Dotters getreten sind.
B. Bei Benutzung von Dotter mit Eiweifs im natürlichen Verhältnifs gemischt: Da das ganze Hühnerei 14,1 pCt. trockene Eiweifsstoffe und io,gpCt. Fette und ähnliche Stoffe enthält, so sind der verdünnten Milch 0,38 pCt. Eiweifsstoffe, 2,4 pCt. Fett und 4,2 pCt. Milchzucker zuzusetzen. Dies geschieht, indem man
1. anstatt Milch Rahm von 9,2 pCt. Fettgehalt benutzt und diesen mit dem anderthalbfachen Volumen Wasser verdünnt, und
2. 0,38 pCt. trockene Eiweifsstoffe = 2,8 pCt. des Gemisches von Eiweifs und Dotter (mit 0,3 pCt. Fett) und 4,2 pCt. Milchzucker zusetzt.
Von diesem Gemisch gilt das zu A. Gesagte mit der Mafsgabe, dafs ein Theil des ergänzenden Albumins durch Eiweifsstoffe des Eidotters ersetzt ist.
Dieses Verfahren gestattet nicht nur, durch Abänderungen in den Mengen der Zusätze der fortschreitenden Erkenntnifs im Chemismus der Milch Rechnung zu tragen, sondern auch jederzeit durch das Experiment für die Säuglingsnahrung (künstliche Muttermilch) die im Allgemeinen wie im besonderen Falle am besten bekömmliche Zusammensetzung zu bestimmen.
Der Brei aus Dotter und Milchzucker bezw. aus Eiereiweifs, Dotter und Milchzucker kann, wie bereits angedeutet, auf dem durch das erste Zusatz-Patent Nr. 90910 vorgeschriebenen Wege eingetrocknet werden, um in diesem Zustande keimfrei aufbewahrt und der Trinkportion in gehöriger Menge beigemischt zu werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei dem unter Nr. 85571 patentirten Verfahren zur Herstellung einer in ihrer Zusammensetzung der Frauenmilch entsprechenden Nahrung der Ersatz des mit dem Milch-· zucker zu verreibenden Eiereiweifses durch Eidotter oder ein Gemisch von Eiweifs und Eidotter in angemessenem Mengenverhältnifs.
2. Das abgeänderte Verfahren nach dem Zusatz-Patent Nr. 90910 in seiner Anwendung auf die im vorstehenden Anspruch 1 genannten Ersatzstoffe für Eiereiweifs.
DE189693002D 1895-03-25 1896-07-23 Verfahren zur Herstellung einer in ihrer Zusammensetzung der Frauenmilch entsprechenden Nahrung Expired DE93002C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85571T 1895-03-25
DE93002T 1896-07-23

Publications (1)

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DE93002C true DE93002C (de) 1897-06-22

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