DE9299C - Vorrichtung zum Bogeneinlegen an Liniirbuch- und Steindruckmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Bogeneinlegen an Liniirbuch- und SteindruckmaschinenInfo
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
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- B65H3/0615—Rollers or like rotary separators reciprocating and rotatable in one direction only
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Description
1879.
Klasse 15.
A. FLASKÄMPER in LEIPZIG. Vorrichtungen zum Bogeneinlegen an Liniir-, Buch- und Steindruckmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. October 1879 ab.
. Die Nothwendigkeit beim Betriebe von Liniir-, Buch- und Steindruckmaschinen, den zu bedruckenden
Bogen stets sicher und genau gerade in die Maschine einzuführen, ist schon lang erkannt,
und es wurden verschiedene Vorrichtungen für diesen Zweck construirt.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 bis 7 die Construction eines Bogenzuführungsmechanismus
dargestellt, dessen Eigenthümlichkeiten in folgendem, bestehen:
Der Mechanismus A B CD hat den Zweck, jeden Bogen einzeln von dem auf dem Tisch E
aufgeschichteten Stofs wegzunehmen und den Transportirwalzen nebst Schnüren zur Weiterbeförderung
zu übergeben.
Die Wirkung dieser Vorrichtung besteht aus der hin- und hergehenden Bewegung des
Hebels CD. Der Hebel C sitzt auf der Welle B, welche durch die Kurbel A, die ihre Bewegung
von der Trommel oder Druckwalzenaxe F erhält, zum Hin- und Hergang veranlafst wird.
Durch das Hin- und Hergehen des Hebelmechanismus CD werden die Rollen rr^ über
das aufgeschichtete Papier derart geführt, dafs beim Vorwärtsgang (s. Pfeilrichtung) die Rollen
sich frei drehen können, während sie bei der Rückwärtsbewegung durch das Sperrrad 5· an
der Drehung · verhindert werden und infolge dessen über das Papier gleiten.
Um die einzelnen Papierbogen wegzuschieben, sind die Rollen rr'an ihrem Umfang mit einem
Gummiband g versehen, welches die Adhäsion bedeutend vermehrt und die Function des
Bogenwegnehmens zu einer sicheren gestaltet. Um je nach Gröfse der einzuführenden Bogen
den Druck der Rollen r r' entsprechend regeln
zu können, ist das verstellbare Gewicht G an der Stange H angebracht.
Wegen der verschiedenen Höhe des Papierstofses ist der Hebel D in d d1 drehbar mit C
verbunden, so dafs ein freies Nachgeben der Rollen unbehindert stattfinden kann.
Um ferner den Bogen stets genau rechtwinklig zur Druckwalze u. s. w. einzuführen, ist eine
Einrichtung getroffen, welche jedesmal ein Zurechtrücken des event, schiefliegenden Bogens
besorgt.
Die Schnüre ν haben den Zweck, den eingeführten Bogen zu transportiren, und sind zwischen
ihnen die Stäbe u rechenförmig auf der Stange f befestigt, welche den Zweck haben,
den Bogen von den Schnüren behufs Geraderückung auf folgende Weise abzuheben. Die
Hebel J und K werden von der Excenterscheibe, die sich auf der Druckwalze befindet,
bewegt, und zwar hat der Hebel J den Zweck, das Abheben des Bogens von den Schnüren zu
bewirken, was folgendermafsen geschieht:
Durch den Hebel J, der ebenso wie K um L drehbar ist, wird die Stange M um ein gewisses
Stück gedreht, so dafs durch die Hebel NN\ welche unter die Stifte η η * greifen,
die mit der Stange / in fester Verbindung stehen, ein Heben von nn1 und / stattfinden
mufs, wodurch die Rechenstäbe den Bogen von den Schnüren abnehmen und ihn momentan in
seiner Fortbewegung aufhalten; nach diesem tritt der Mechanismus zum Geraderichten in
Thätigkeit.
Der Hebel K steht mit dem kurzen Hebel o,
der mit dem Knaggen ρ versehen ist, durch Schiene q in Verbindung. Bei der Drehung des
Excenters wird der Hebel ο abwärts bewegt und die schiefe Knagge p an das Gleitstück /
gedrückt, wodurch eine seitliche Verschiebung desselben hervorgerufen wird. Die Spitzen w,
welche verschiebbar auf der mit R verbundenen Stange P angebracht sind, bewirken das Geradelegen
des auf den Rechen liegenden Bogens.
Durch die Spiralfeder χ werden die Spitzen w
in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt.
Desgleichen gelangen durch Herabgehen des Hebels N die Rechenstäbe u in ihre tiefste
Stellung, und der richtig geschobene Bogen wird durch die Transportschnüre ergriffen und
der Maschine zugeführt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Der Bogenzuführungsmechanismus, bestehend in der dargestellten und beschriebenen Verbindung der Hebel ABC mit Rollen r r' und dem Sperrrad s.
- 2. Die dargestellte und beschriebene Einrichtung zum Geräderücken der Bogen, welche gebildet wird durch Verbindung der Hebel J, K, N und 0, Stange / mit Rechenstäben u und dem Gleitstück t nebst Stangen R und P mit Spitzen w.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9299C true DE9299C (de) |
Family
ID=286676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9299D Active DE9299C (de) | Vorrichtung zum Bogeneinlegen an Liniirbuch- und Steindruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9299C (de) |
-
0
- DE DENDAT9299D patent/DE9299C/de active Active
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