DE92746C - - Google Patents

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DE92746C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/08Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of beaters or blades

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

iji 141 ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Vielzahl von Schlagstiften und Schneidekanten für den Mantel oder die Trommel von Reinigungs- und Schälmaschinen zu schaffen, zu welchem Zweck einzelne Einsatzbleche einseitig oder zweiseitig Umbiegungen erhalten, an welch , letzteren durch Einstanzen von Lücken die Schlagstifte gebildet werden.
Durch Zusammenreihen der Einsatzbleche und durch Befestigung derselben auf dem Mantel bezw. der Trommel von Reinigungsund Schälmaschinen erhält man eine sehr grofse Zahl von Schlagstiften mit Reibkanten bezw. Reibflächen, wie sie bisher durch keine Construction erreicht ist.
Auch ist· es möglich, durch die Gestaltung und Stellung der Umbiegungen an den Einsatzblechen, sowie durch verschiedene Stellung (z. B. schräge, Fig. 21, oder senkrechte) der Einsatzbleche selbst die verschiedensten Wirkungsweisen der aus den Einsatzblechen mit Schlagstiften gebildeten Arbeitsflächen der Reinigungsund Schälmaschine zu erzielen.
In den Fig. 1 bis 10 sind Ansichten und Querschnitte der Einsatzbleche mit Schlagstiften in ihrer verschiedensten Gestaltung einzeln gezeichnet, und zwar sind die Fig. 5, 6, 7 und 8 die Querschnitte der Fig. 1, 2, 3 und 4 nach Linie X-Y.
In Fig. ι und 5 hat das Einsatzblech c1 nur eine einseitige Umbiegung erhalten und an dieser sind drei Schlagstifte c angeordnet, und zwar von solcher Länge, dafs noch zwischen den Zahnlücken von der Umbiegung ein Theil c'2 stehen bleibt, welcher ebenfalls noch als Schneidekante wirken soll. In Fig 2 und 6 hat das Einsatzblech c1 eine beiderseitige Umbiegung erhalten und an der einen c2 sitzen wieder die Schlagstifte c, während an der anderen c3 keine Schlagstifte sitzen.
In Fig. 3 und 7 hat das Einsatzblech c1 auch beiderseitige Umbiegungen c2 und c3, und an beiden Umbiegungen sitzen Schlagstifte c.
In Fig. 4 und 8 ist das Einsatzblech c1 ebenfalls zweiseitig umgebogen, die Umbiegung c3 hat keine Schlagstifte, während die andere Umbiegung drei Schlagstifte c hat, die aber bis in den Blechstreifen c1 hineinreichen; der Zweck der Anordnung dieser langen Schlagstifte wird weiter unten erklärt.
Während in den Anordnungen nach Fig. 1 bis 8 die Umbiegungen bezw. Schlagstifte rechtwinklig zum Einsatzblech c1 stehen, zeigen die Fig. 9 und 10 eine stumpf- bezw. spitzwinklige Anordnung der Umbiegungen zum Einsatzblech c1.
In Fig. 11 ist eine Reinigungsmaschine mit verticaler Achse gezeichnet, α ist die Trommel, b der Mantel, A die Achse der Trommel, B der Einlauf des Getreides, C der Auslauf des Getreides, wenn die Maschine von oben nach unten arbeitet, während das Getreide bei C zugeführt wird und bei B abläuft, wenn die Maschine von unten nach oben arbeitet.
An der Maschine Fig. 11. sind sowohl an der Trommel α als am Mantel b die Schlagstifte c angeordnet; soll die Wirkung der Reinigungsmaschine indefs nicht so scharf sein, so wird man entweder nur am Mantel öder nur an der Trommel die Schlagstifte c anbringen.
und die Trommel bezw. den Mantel dann mit gewöhnlichen Schlagleisten, Bürsten oder dergl. versehen.
Die Befestigung der einzelnen Einsatzbleche c1 mit Schlagstiften c ist am zweckmäfsigsten nach Fig. 11 sowohl am Mantel als an der Trommel durch Einschieben in Falze e zu besorgen, indem sich ein Einsatzblech an das andere anlehnt und so von selbst die richtige Anordnung der einzelnen Schlagstifte c bezw. Schneidekanten c2 und c3 (Fig. 2 und 6) entsteht.
Die Befestigung der einzelnen Einsatzbleche c1 könnte indefs auch durch Annieten am Mantel bezw. an der Trommel geschehen.
Das Einschieben der einzelnen Einsatzbleche c1 mit Schlagstiften c hat den grofsen' Vortheil, dafs man dieselben leicht auswechseln bezw. umdrehen kann, wenn die arbeitenden Kanten stumpf geworden sind.
Die Fig. 14 stellt die beiden abgewickelten Schlagstiftreihen vom Mantel und von der Trommel im Schnitt nach Linie p-q (Fig. 11) dar. Die nicht schraffirten Schlagstifte der Reihen 1, 3, 5 und 7 sind die Schlagstifte am Mantel, während die schraffirten Schlagstifte der Reihen 2, 4, 6 und 8 die Schlagstifte an der Trommel sein sollen; es ist klar, dafs bei Drehung der Trommel im Sinne von Pfeil h sich die Schlagstifte an der Trommel an den Seiten / m und die Schlagstifte am Mantel an den Seiten i k abnutzen und ungefähr die in der Zeichnung Fig. 14 für Schlagstifte, Reihen 5, 6, 7 und 8, angegebene Form annehmen werden; wenn nun durch die Abnutzung die Kanten η bezw. 0 (Fig. 14) der Schlagstifte c zu stumpf geworden sind, so dreht man die Einsatzbleche bezw. Schlagstifte um und aus der. Fig. 14 entsteht die Fig. 15, und die Wirkung der Stifte ist wieder hergestellt, da nunmehr bei der gleichen Drehung der Trommel im Sinne von Pfeil h die Kanten r und s arbeiten.
Die Fig. 12 und 13 zeigen einen Querschnitt nach Linie f-g (Fig. 11) von einem Theil des Mantels b und der Trommel a, und stellt Fig. 12 die Einsatzbleche in der Stellung nach Fig. 14 an einander gereiht dar, während Fig. 13 die Stellung der Einsatzbleche an einander gereiht darstellt, wenn sie nach Fig. 15 umgekehrt worden sind.
In Fig. 12 und 13 ist die Gestaltung der Einsatzbleche mit Schlagstiften nach Fig. 2 und 6 gewählt.
In Fig. 16 sind Einsatzbleche mit Schlagstiften nach Fig. 4 und 8 an einander gereiht; die durch die Aneinanderreihung entstandenen Lücken t- zwischen den einzelnen Einsatzblechen werden zum Ableiten des abgeriebenen Staubes benutzt. Die Ecken c2 der Einsatzbleche e1 wirken auch hier noch immer als Schneidekanten.
In den Fig. 17 und 18 sind die Einsatzbleche mit schräg stehenden Schlagstiften nach Fig. 9 und 10 an einander gereiht; die schräg stehenden Schlagstifte haben den Zweck, bei Drehung der Trommel nach Pfeil h bei der Stellung nach Fig. 17 die Wirkung zu verringern und bei Stellung nach Fig. 18 die Wirkung zu erhöhen.
Die Fig. 19 und 20 zeigen eine Zusammenstellung von Einsatzblechen c1, bei denen die Umbiegungen c2 und c3 noch verschieden hoch gewählt sind; auf diese Weise entstehen noch mehr Schneidekanten, und zwar c2 und c3 (Fig. 19 und 20).
Die Zahl der Schlagstifte an einem Einsatzblech kann beliebig gewählt werden, gewöhnlich wird man drei bis sechs Schlagstifte an einem Einsatzblech anordnen, da das bequeme Dimensionen für die einzelnen Einsatzbleche ergiebf.
Das Charakteristische an der Maschine sind die einseitig oder zweiseitig aufgebogenen Einsatzbleche, denn diese gestatten nicht nur die einfachste Herstellung der Schlagstifte,' sondern sie schaffen auch, und das ist das Wesentliche, eine über die ganze Länge wirkende Schälkante in der Art, dafs die vorspringenden Schlagstifte wie hauptsächlich wirkende Schälkanten wirken, dafs aber auch die Lücken und die Basis der Lücken thatsächlich noch als Schälkanten arbeiten.
Will man die Wirksamkeit dieser niedrigsten ■-Schälkanten erhöhen, so wird man, wie in Fig. 19 bezw. 20 gezeichnet ist, die Umbiegung c3, welche keine Schlagstifte hat, entweder höher oder niedriger machen als die Umbiegung c2.
Die angegebene Herstellung der Schlagstifte und Schälkanten ist für den Scha'lprocefs auch dadurch vortheilhaft, dafs auf einfache Weise die Möglichkeit geschaffen ist, beliebig grofse Oeffnungen für den Abgang des Reinigungsgutes zu erhalten, wie dies in Fig. 16 dargestellt ist, und dafs doch noch durch die Umbiegung c3 (Fig. 16) in der Basis der Lücken zwischen d en Schlagstiften eine Schälkante verbleibt, f sind dort (Fig. 16) die Oeffnungen, durch welche der Abgang des .Reinigungsgutes entfer nt wird.
Die Anordnung dieser neuen Einsatzbleche mit Schlagstiften kann selbstredend gleich gut an liegenden als an stehenden Reinigungsmaschinen , sowie auch ferner an Reinigungsmaschinen ohne Trommel (sogen. Cylinder) mit horizontaler und geneigt liegender Achse Anwendung finden.
Es mag noch erwähnt werden, dafs es nicht nö'thig ist, wie in Fig. 11, 14 und 15 gezeichnet, die Schlagstifte von Mantel und Trommel gegenüberstehend zu setzen, vielmehr können die
Schlagstifte des Mantels gegen diejenigen der Trommel auch versetzte Stellung einnehmen.
Die schräge Stellung der Einsatzbleche, welche in Fig. 2i gezeichnet ist, hat den Zweck, den Gang des zu, putzenden Getreides durch die Maschine zu beschleunigen bezw. zu hemmen, je nachdem die schräge Stellung zur Drehung der Trommel nach links geneigt (wie Fig. 21. gezeichnet) oder nach rechts geneigt angeordnet wird, wobei dann namentlich die Umbiegungen c3, welch letztere gewissermafsen Schneckenwindungen bilden, die beschleunigende bezw. hemmende Bewegung des Getreides hervorrufen.

Claims (1)

  1. P ate nt-Ansprüche :
    i. Reinigungs- und Schälmaschine mit Schlagstiften, dadurch gekennzeichnet, dafs am Mantel b bezw. an der Trommel α Einsatzbleche angeordnet (eventuell in Falze e eingeschoben) sind, welche aus einem Blechstreifen c1 mit ein- oder beiderseitig umgebogener Kante bestehen, wobei diese Kante mit sie überragenden Schlagstiften c versehen ist, welche zusammen mit den schmaleren Kantentheilen eine über die ganze Länge des Einsatzbleches laufende Schälkante bilden.
    Eine Ausführungsform der durch Patent-Anspruch ι geschützten Maschine, bei welcher die eine mit Schlagstiften versehene Kante c c2 jedes Bleches sich gegen eine glatte Kante des Nachbarbleches legt, wobei noch Durchlässe, Aussparungen t (Fig. 16) an der Schlagleistenkante, zum Durchlassen des Reinigungsabgangs angeordnet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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