DE236958C - - Google Patents

Info

Publication number
DE236958C
DE236958C DENDAT236958D DE236958DA DE236958C DE 236958 C DE236958 C DE 236958C DE NDAT236958 D DENDAT236958 D DE NDAT236958D DE 236958D A DE236958D A DE 236958DA DE 236958 C DE236958 C DE 236958C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
drum
machine
bars
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT236958D
Other languages
English (en)
Publication of DE236958C publication Critical patent/DE236958C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G9/00Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
    • D01G9/14Details of machines or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rost für Maschinen zum öffnen und Reinigen von Fasern, Entstauben von Lumpen u. dgl., wie sie z. B. unter dem Namen Willy-Maschinen bekannt sind. Derartige Maschinen bestehen im wesentlichen aus einer oder mehreren Trommeln mit Zähnen auf dem Mantel, sowie aus Rosten, welche die Trommeln ganz oder teilweise umgeben und den Zähnen mit geringem Abstand gegenüberstehen. Das zu behandelnde Fasergut wird zwischen den Trommeln und Rosten hindurchgeführt. Dabei treten der Staub und Schmutz durch die Zwischenräume der Roste hindurch und werden, wenn erforderlich, durch einen Luftstrom fortgeführt.
Man hat nun für die Stäbe der Roste schon die verschiedensten Querschnittsformen vorgeschlagen, z. B. einen Kreis, ein Dreieck oder auch ein Segment, dessen gerade Seite radial zur Achse der Trommel steht. Diese Querschnittsformen besitzen jedoch sämtlich folgende Fehler. In den Zwischenräumen zwischen zwei benachbarten Stäben, welche als,o in der Richtung von der Trommel weg enger werden, klemmen sich die abgeschleuderten Teilchen fest, wodurch sich die Spalten verstopfen. Ferner prallt ein seitlich gegen diese Stäbe geschleudertes Stückchen von ihnen ab, um auf den benachbarten Stab zu treffen. Die Teilchen büßen somit sehr schnell ihre Schleuderkraft ein und werden sich auf der Innenseite des Gitters festsetzen.
Diese Fehler werden gemäß der Erfindung unter Benutzung des an sich bekannten segmentförmigen Querschnittes für die Stäbe dadurch vermieden, daß die flachen Seiten der Stäbe der Trommel zugewandt sind und in tangentialer Richtung liegen, während ihre im Querschnitt nach einem Halbkreis oder einem kleineren Kreisbogen gekrümmten Rückseiten der Trommel abgewandt sind.
Auf der Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung auf eine sogenannte Willy-Maschine mit zwei Trommeln veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, von welcher die Stirnwand zum Teil weggebrochen gedacht ist. Fig. 2 zeigt den neuen Rost im Grundriß. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2.
Der Rost besteht aus einzelnen Teilrosten a, deren jeder beispielsweise zehn Stäbe b enthält, die durch Quer- und Endstäbe zu einem Ganzen verbunden sind. An der Innenseite der beiden Wände der Maschine sind oberhalb und unterhalb der Trommel Rahmen d und β angeordnet, die je aus zwei senkrechten Endplatten bestehen. Letztere weisen Schlitze f auf, von welchen die Teilroste getragen werden. Zwischen den Endplatten der Rahmen d und e sind Eisenstäbe g angeordnet, die Führungen bilden und zugleich die gemäß Fig. 2 zusammengesetzten Teilroste tragen. In die Stirnseiten der Maschine sind ferner abnehmbare Platten h eingesetzt, um die Roste zugänglich zu machen und zum Zwecke der Reinigung herausnehmen zu können.
Die oberen Rahrnen d tragen ferner noch
im Kreis um die Trommelwelle gebogene Platten j, welche eine Verlängerung der Roste darstellen und an der Vorder- oder Hinterseite des oberen Rostes angeordnet sind. Die Platten / haben nach innen stehende Zähne k, welche mit den Zähnen e der Trommel oder Trommeln nicht zusammenstoßen, so daß zwischen den beiden Zahngruppen ein schmaler Zwischenraum verbleibt. Durch die Zähne k
ίο der Platten / wird das Lockern oder Öffnen der Fasern in der Maschine erhöht. Die Fasern stoßen, von den Trommeln im Kreise mitgenommen, zunächst gegen die Zähne auf der Innenseite des oberen Rostes und werden infolgedessen besser geöffnet. Der in ihnen enthaltene Schmutz oder Staub wird also gelockert, bevor er unter den Rost gelangt. Die Zähne auf der entgegengesetzten Seite des oberen Gitters haben die gleiche Wirkung, insofern sie die Fasern oder Lumpen auflockern, bevor sie über das untere Gitter gelangen. Diese zusätzlichen und feststehenden, zum Lockern dienenden Zähne werden zweckmäßig nur in Verbindung mit den oberen, dagegen nicht mit dem unteren Gitter vorgesehen. Sie sollen auch nur zusammen mit der besonderen, bereits beschriebenen Form des Rostes Anwendung finden.
Die einzelnen Stäbe des Rostes besitzen nun gemäß der Erfindung einen Querschnitt (Fig. 3) von der Form eines Segmentes, zweckmäßig eines Halbkreises, und stehen, zu einem Rost vereinigt, mit ihren flachen Seiten nach der oder den Trommelwellen hin, wobei die Stäbe des Rostes aus einzelnen Stücken zusammengesetzt sind. Die Stäbe lassen sich aber auch so anordnen, daß sie einzeln, statt zu Teilrosten zusammengefaßt, zwecks Reinigung aus der Maschine entfernt werden können. Ihre Zusammenfassung zu Rosten hat sich indessen als vorteilhaft erwiesen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rost aus Stäben mit segmentförmigem Querschnitt für Maschinen zum Öffnen und Reinigen von Fasern, Entstauben von Lumpen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Seiten der Stäbe der Trommel zugewandt sind und in tangentialer Richtung liegen, während ihre im Querschnitt nach einem Halbkreis oder einem kleineren Kreisbogen gekrümmten Rückseiten der Trommel abgewandt sind.
2. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe zu Teilrosten vereinigt sind, welche einzeln aus der Maschine entfernt werden können und von Platten an den Stirnseiten der Maschine getragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT236958D Active DE236958C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE236958C true DE236958C (de)

Family

ID=496604

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT236958D Active DE236958C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE236958C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112015005089B4 (de) Kantenschneidelement für eine drehbare Schneidwalze
DE2230201A1 (de) Drucksiebvorrichtung
EP0203272A2 (de) Zerkleinerungsmaschine mit umlaufendem Rotor
DE3622056C2 (de)
DE1777303A1 (de) Rotorschaufel
DE236958C (de)
DE3517579C2 (de)
DE2930475C2 (de) Sichter zum Reinigen von Suspensionen
AT395325B (de) Vorrichtung zum auftrennen einer zellulosefaserbrei-suspension
DE3430523C2 (de)
DE4001501C2 (de)
DE69808945T2 (de) Rakelanordnung für eine fasersiebvorrichtung
DE2307988C3 (de) Schlagleiste für Prallmühlenrotoren
DE260373C (de)
AT46247B (de) Gitter für Maschinen zum Öffnen und Reinigen von Fasern, Entstauben von Lumpen und dergl.
DE102010027665B4 (de) Siebwalzen für eine Siebeinheit zum Sieben von verrottungsfähigem Material
DE534888C (de) Rollenrost
DE3432316C2 (de)
DE10003723B4 (de) Vorrichtung zur Verarbeitung von Rohbaumwolle und/oder Baumwollsamen
DE10116367A1 (de) Siebeinrichtung zur Nasssiebung von Papierfasersuspensionen
DE10053652C2 (de) Schlagrad für eine Ventilatormühle
DE608181C (de) Gusseisernes Saugzellen-Trommeldrehfilter
DE202012012678U1 (de) Siebvorrichtung
EP4438886B1 (de) Wasserrad
DE7313428U (de) Drehtrommel zur thermischen Behandlung von stark schleißendem Gut