DE924972C - Schuh, dessen Schaft sich um den Absatz herum erstreckt - Google Patents

Schuh, dessen Schaft sich um den Absatz herum erstreckt

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DE924972C
DE924972C DEA15592A DEA0015592A DE924972C DE 924972 C DE924972 C DE 924972C DE A15592 A DEA15592 A DE A15592A DE A0015592 A DEA0015592 A DE A0015592A DE 924972 C DE924972 C DE 924972C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
heel
seams
insole
edge
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Expired
Application number
DEA15592A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Atlas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ATLAS UNION SHOE CO Ltd
Original Assignee
ATLAS UNION SHOE CO Ltd
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/24Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the constructive form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/02Uppers; Boot legs
    • A43B23/0245Uppers; Boot legs characterised by the constructive form

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuh, dessen Schaft sich um den Absatz herum erstreckt Die Erfindung bezieht sich auf Schuhe, besonders auf Schuhe mit einem Oberteil und einem Absatz, bei denen der Oberteil sich um den Absatz herum erstreckt.
  • Um beim Gebrauch Abnutzung und Zerreißen der Strümpfe und Socken des Trägers zu verringern, ist es von Wichtigkeit, daß der Schuh den Fuß des Trägers fest erfaßt, um Schlüpfen zwischen Schuh und Strumpf zu verhindern.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Herstellung eines Schuhes, der nicht nur den erforderlichen festen Halt am Fuß des Trägers, besonders von Tanzschuhen ohne Benutzung von Haltebändern od. dgl., hat, sondern auch beim Tragen sich leicht der Fersenform des Trägers anpaßt und überdies ein neues und elegantes Aussehen aufweist.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der Rücken des Schaftoberteiles in der oberen Randzone aus einem nicht unterbrochenen Materialstück besteht und in der unteren Zone zu beiden Seiten des Rückens je eine nicht dehnbare Naht aufweist, die sich von der Randzone bis zum Absatz erstreckt und beim Gebrauch den zwischen den Nähten liegenden Schaftteil nach dem Fuß des Trägers formt, wobei die Randzone des Schaftrückens nach vorn gezogen wird und ein Schlüpfen zwischen Schuh und Fuß verhindert ist.
  • Nach der Erfindung ist der Umfang des Schuhabsatzes in dem Oberteil eingeschlossen und mit einer im wesentlichen lotrechten und flachen Rückenfläche versehen, die den Rücken des Schaftoberteiles gegen Deformierung abstützt, wobei die Nähte über die Kanten des Absatzes laufen und so konvergieren, daß sie sich bei einer gedachten Verlängerung über die Randzone hinaus in der Mittellinie des Absatzes treffen würden.
  • In der Zeichnung ist ein Schuh nach der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. i ein Längsschnitt durch den Absatzteil nach der Linie I-I der Fig. 2; Fig. 2 ist eine schaubildliche Hinteransicht des in Fig. i dargestellten Absatzteiles; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 und Fig. 4 eine Abwicklung des Zuschnittes für den Rücken des Schaftoberteiles.
  • Der Absatz i des Schuhes ist in den Schaft 2 eingeschlossen und hat eine flache, im wesentlichen lotrechte Rückenfläche 3 von einer Breite, die etwa der Breite der Ferse entspricht, und ist zwischen zwei gespreizte Lagen 4a und 4b einer Brandsohle 4 eingesetzt.
  • Der Rücken 6 des Schaftoberteiles 2 setzt sich zusammen aus der Randzone 9 und den Teilen io, die ein zusammenhängendes Stück bilden, wie in Fig. 4 dargestellt. Er zeigt symmetrisch zur Mittellinie zwei Ausschnitte, die von der Bodenkante aus bis an die Randzone geführt sind. Die freien Kanten eines jeden Ausschnittes werden durch Stiche ii zusammengeheftet (Fig. 3), um auf jeder Seite des Rückens 6 zwei nicht dehnbare Nähte 12 herzustellen, die sich von der Randzone nach unten bis zum Absatz erstrecken. Die Randzone 9 wird durch diese Nähte nach vorn und unten gezogen, so daß ein fester Sitz an dem Fuß des Trägers geschaffen wird. Der Schaftoberteil e erstreckt sich bis unter die untere Brandsohlenlage 4b und ist an dieser befestigt. Unter den einwärts gebogenen Rändern des Schaftoberteiles 2 ist ein Lauffleck 5 befestigt.
  • Der Rücken 6 des Schaftoberteiles zwischen den Nähten 12 wird an den Absatz i gearbeitet und erhält hierdurch eine ebene rechteckige Fläche 7 annähernd in der Breite des Absatzes, an die sich nach oben hin eine ebene trapezartige Fläche 8 anschließt, die unten breiter als oben ist und oben allmählich in die Randzone 9 des Schaftoberteiles 2 übergeht.
  • Die Nähte laufen über die Kanten des Absatzes i und sind so geführt, daß sie sich bei einer gedachten Verlängerung über die Randzone hinaus in der Mittellinie des Absatzes treffen würden.
  • Die flache Rückenfläche 3 des Absatzes stützt den Rücken des Schaftobteiles gegen Deformierung. Die Nähte i i sorgen außerdem für die Erhaltung der Kanten des Rückens 6.
  • Zuerst wird der Rücken des Schaftoberteiles 2 aus dem Zuschnitt (Fig.4) hergestellt, indem die freien Kanten der Ausschnitte für die Herstellung der nicht dehnbaren Nähte 12 zusammengeheftet werden. An den so gebildeten Rücken, der sich bis zum Spann erstreckt, wird dann der Schaftvorderteil 13 angenäht.
  • In den durch Aufspreizen des Absatzteiles der Lederbrandsohle 4 in zwei Lagen 4a und -4b gebildeten ' Zwischenraum wird der Absatz i eingesetzt und befestigt. Die so vorbereitete Brandsohle wird auf einen Leisten gelegt, dessen Fersenteil am Rücken eine ebene Fläche für den Rücken 8 des Schaftoberteiles 2 hat. Der vorbereitete Schaftoberteil 2 wird auf die Brandsohle aufgezwickt und auf dem Leisten und dem eingeschlossenen Absatz zugerichtet. Alsdann wird der Leisten von den vereinigten Teilen abgestreift und an diese eine äußere Laufsohle angebracht.
  • Selbstverständlich kann der Oberteil aus einem Futter, einer Außenschicht und einer dazwischen befindlichen Steife bestehen, wobei alle diese Teile entsprechende ebene Flächen haben.
  • Beim Tragen des Schuhes wird das nachgiebige zusammenhängende Material zwischen den Nähten 12 nach dem Fuß geformt und paßt sich der Fersenform des Trägers gut an.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuh, dessen Schaft sich um den Absatz herum erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken (6) des Schaftteiles (2) in einer oberen Randzone (9) aus einem nicht unterbrochenen Materialstück besteht und in der unteren Zone zu beiden Seiten des Rückens je eine nicht dehnbare Naht (12) aufweist, die sich von der Randzone (9) abwärts bis zum Absatz erstrecken, wobei beim Gebrauch der zwischen den Nähten liegende Schaftteil (8), sich nach dem Fuß des Trägers anformend, die Randzone (9) des Schaftrückens durch die Nähte (i2) nach vorn zieht:
  2. 2. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatzumfang (i) in den Schaft (2) eingeschlossen und ferner mit einer im wesentlichen lotrechten und flachen Rückenfläche (3) versehen ist, wobei die Nähte (12) zu den zwei Ecken des Absatzes (i) führen.
  3. 3. Schuh nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nähte (12) von den Ecken des Absatzes (i) so konvergierend geführt sind, daß sie sich bei einer gedachten Verlängerung über die Randzone (9) hinaus in der Mittelebene des Absatzes treffen würden.
  4. 4. Schuh nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Herstellung des Schaftoberteiles (2) dienende Materialzuschnitt zwei symmetrisch liegende Ausschnitte aufweist, deren Kanten durch Nähstiche (ii) vereinigt werden.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Schuhes nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: An dem für die Formung des Schaftoberteiles (2) dienenden Materialstück werden zu beiden Seiten der Rückenmittellinie zwei für die Bildung der Nähte (I2) dienende Ausschnitte angebracht, von denen jeder von dem Zwickrand des Schaftoberteiles bis zur Kante einer nicht unterbrochenen Randzone des Schaftoberteiles verläuft. Die Kanten dieser Ausschnitte werden durch nicht dehnbare Nähte (r2) miteinander vereinigt und ein Schaftoberteil (z3) an dem so gebildeten Rücken (6) befestigt. Der Absatzteil einer Brandsohle (4.) wird in zwei Lagen (4a, q.U) gespalten, zwischen die gespreizten Lagen der Absatz eingesetzt, worauf die so vorbereitete Brandsohle (q.) am Boden des Leistens angebracht und dieser mit der Brandsohle in den vorbereiteten Schaft eingelegt wird. Dann wird der Zwickrand des Schaftoberteiles (2) unter die Brandsohle umgefaltet, der Schaftoberteil an der Brandsohle angezwickt, der Leisten von den vereinigten Teilen abgestreift und an diesen ein äußerer Lauffleck (5) angebracht.
DEA15592A 1951-12-11 1952-04-25 Schuh, dessen Schaft sich um den Absatz herum erstreckt Expired DE924972C (de)

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