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Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk Die Erfindung betrifft die
Herstellung eines Schuhes, bei welchem der Schaft mit einem auswärts gerichtet bleibendem
Rand über einen Leisten gezwickt, mit der Lippe einer Brandsohle oder dem Rand sonst
eines an Leisten anheftbaren Verstärkungsteiles verbunden wird und diese verbundenen
Randteile dann an einer Laufsohle unter Verwendung eines übergreifenden Deckschutzes
für den auswärts gerichteten Schaftrand befestigt" werden.
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Es ist bereits ein Schuh bekannt, bei welchem der nach auswärts gerichtete
Schaftrand von einer nach innen gerichteten Lippe der Sohle umgriffen wird. Bei
diesem bekannten Schuh erfolgt --die Befestigung der Sohle am Schaftrand durch eine
Naht. Das bedingt, daß der Schaftrand ein gewisses Breitemaß nicht unterschreiten
darf, weil die Nahtlöcher, die Gefahr ihres Ausreißens, die gelegentlichen Abweichungen
der Naht von der geraden Linie usw. eben ein gewisses Mindestmaß an Schaftrandbreite
erfordern. Diese verhältnismäßig große Schaftrandbreite ist nun aber ein Hindernis
für die Einführung des Schaftrandes unter die Sohlenlippe, weil hierzu' der Schaftrand
um seine eigene Breite zur Schuhachse hin nach innen gedrängt werden muß. Das ist
bei einem verhältnismäßig nachgiebigen Schaftrand noch mäglich, läßt sich aber bei
einem durch einen Verstärkungsteil versteiften Schaftrand nicht mehr durchführen,
weil dann der Schaftrand nicht genügend nachgiebig ist.
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Diesem Mangel wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß der
von der Verbindungsstelle mit seinem Verstärkungsteil ab kurz und leicht beweglich
gehaltene Schaftrand in die durch eine an sich bekannte Innenlippe oder eine Vertiefung
der Laufsohle vorbestimmte Lage gebracht und dort, von der Laufsohle umgriffen,
mit dieser unter Preßdruck verklebt wird. Die Kombinierung der Klebverbindung zwischen
Schaft und Laufsohle mit der Befestigung des ersteren an der Laufsohle in einer
durch Rißlippe oder ägl. an dieser vorbestimmten Lage führt zu einer neuen Wirkung.
Die gesicherte Lage des Schaftrandes auf der Sohle (seitliches Ausweichen ist nicht
mehr zu; befürchten) und die Möglichkeit, sowohl die untere als auch die obere Seite
des Schaftrandes zu Haftzwecken heranzuziehen, gestatten nämlich, mit einem sehr
kurzen und darum leicht beweglichen Schaftrand auszukommen. Das hat den Vorzug,
daß der Schaftrand trotz seiner Versteifung durch ein Verstärkungselement recht
gut unter die Lippe der Laufsohle gebracht
werden kann, ohne daß
der Schaft gewaltsam aus der Form gebracht und dadurch unansehnlich wird. Es entsteht
aber noch der weitere Vorteil, daß Schaftmaterial gespart wird; denn der Schaftrand
kann von vorn= herein knapper bemessen sein als bei den bekannten Schuhherstellungsverfahren.
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Es ist nun auch schon ein Schuh bekannt, bei dem der auswärts gerichtete
Schaftrand durch Kleben mit der Laufsohle verbunden ist. Es ist aber bei diesem
bekannten Schuh der Rand des Schaftes nicht unter die Lippe der Laufsohle geschoben,
sondern bloß auf der glatten Sohlenfläche befestigt, so daß wegen der Möglichkeit
seitlicher Verschiebungen auch hier ein ziemlich breiter Schaftrand für die Klebverbindung
benötigt wird. Die durch die Erfindung erzielten obenerwähnten Vorteile treten eben
nur dann ein, wenn die an sieh bekannte Klebverbindung mit der ebenfalls für sich
bekannten Sicherung des Schaftrandes mittels Umgreifens durch den Laufsohlenrand
kombiniert wird. Dieses Kombinieren ist andererseits für den Fachmann aber nicht
naheliegend, weil dieser, von der üblichen Verarbeitungs-Schaftrandbreite ausgehend,
bei verstärkten Schafträndern auf einen zu großen Widerstand der letzteren beim
Einführen derselben in die umgreifenden Teile der Sohle treuen muß.
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In der Zeichnung ist die Erfindung durch Anwendungsbeispiele bildlich
erläutert, bei deren Beschreibung auch weitere Einzelheiten der Erfindung dargelegt
sind. Es zeigen: Fig. i und 2 Grundrisse (Fig. i einen Teilgrundriß) verschiedener
Formen einer Laufsohle, Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig.4
eine schaubildliche Ansicht (teilweise geschnitten) der Randpartie einer Brandsohle,
Fig. 5 ähnlich Fig.4 eine Randpartie, jedoch der Befestigung des Schaftes an der
B randsohl l ippe, Fig. 6 einen Teilschnitt, der die Laufsohle und den eingeleisteten
Schuh in Nachbarstellung, bereit zur Befestigung der Laufsohle, erkennen läßt, Fig.7
einen Teilschnitt des Schuhes beim Aufkleben der Laufsohle, Fig.8 einen Teilschnitt
des Schuhes im fertigen Zustand, der die gegenseitige Lage von Brandsohle, Schaft,
Laufsohle und einer die beiden Sohlen verbindenden Naht erkennen läßt, Fig.9 einen
Teilschnitt durch eine abgeänderte Form der Brandsohle, Fig. 1o ein Teilscbaubild
der Spitze eines Schuhes erfindungsmäßiger Gestaltung mit vorstehendem Sohlenrand,
Fig. i i einen Schnitt ähnlich Fig. 3, jedoch von einer andern Ausführungsform,
Fig. 12 einen Schnitt ähnlich Fig. 8, jedoch finit Verwendung einer Laufsohle nach
Fig. i i, Fig. 13 die schaubildliche Ansicht einer .Vorderpartie einer Brandsohle
von anderer
Form, Fig. 14 eine Ansicht entsprechend Fig. 13
mit einer
stellenweise angeordneten Verstär-
kungseinlage, Fig. 15 und 16 Schnitte nach
den Linien
I5-15 und 16-i6 der Fig. 13 und 14, Fig. 17 und 18 Schnitte ähnlich
Fig. 8 und 12, jedoch unter Verwendung einer Brand-
sohle nach Fig. 13 und
14, Fig. i9 einen Teilschnitt der Randpartie
einer Brandsohle anderer Form,
Fig. 20 und 21 Schnitte ähnlich Fig. i9 mit
Einzeichnung des an die Brandsohle
ange-
nähten Schaftes vor und nach dem Aus-
putzen, , Fig. 22 die schaubildliche
Ansicht eines be-
sonderen Laufsohllippenstückes für das
Übergreifen
von Schaft und Brandsohle, Fig. 23 einen Schnitt entsprechend Fig. 12, aber unter
Anwendung der Konstruktion
nach Fig.22. Fig. 24 einen Schnitt ähnlich Fig.
23, aber
in anderer Ausführungsform, Fig. 25 eine schaubildliche Ansicht (mit
abgehobenen Teilen) zur Versinnbildlichung der
Herstellung eines Randbandes
(Rahmens)
nach Fig. 22 und 23, Fig.26 einen Schnitt ähnlich Fig.
3 und.,
jedoch in anderer Ausführungsform, Fig. 27 den Grundriß einer für
die Auf-
nahme eines Schaftes bestimmten Rippe, die
vorübergehend mit
einem Leisten und dauernd rillt einem Gelenkstück verbunden ist, Fig. 28 einen Teilschnitt
nach Linie 28-38 der Fig.27. Fig. 29 einen Schnitt ähnlich Fig. 28, aber
mit aufgeleistetem und an der Rippe befestig-
tem Schaft.
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Fig. 3o einen Schnitt entsprechend Fig.29, jedoch mit ausgeputztem
Schaft und für die
Befestigung vorbereiteter Sohle, Fig. 31 einen Schnitt
entsprechend Fig..3o, aber mit bereits befestigter Sohle und in der , Presse
befindlich gedacht, Fig. 32 eine etwas schematische schaubild-
liche Ansicht
eines Leistens mit an ihm vor-
übergehend befestigtem Brandsohl-
bzw. Po-
sitionsstück in Verbindung mit einem Gelenkstück und einem Schaftbefestigungsglied,
wobei Gelenkstück utld Befestigungsglied dazu bestimmt sind, an dem Brandsohl-
bzw.
Positionsstück angebracht zu werden, Fig. 33 einen ebenfalls etwas schematischen
Schnitt durch die Längsachse des , Schuhes und Leistens bei Verwendung der
Konstruk-
tion nach Fig.32, wobei der Leisten samt vorübergehend
befestigter Brandsohle- bzw. Positionsstück der Deutlichkeit halber etwas aus dem
Schuh herausgeschwenkt dargestellt ist, Fig. 34 einen Teilschnitt durch die Zehenpartie
eines Schuhes mit einem am Schaftbefestigungsglied dauernd befestigten Sockenfutter
(der Leisten gestrichelt in etwas herausgeschobenem Zustand eingezeichnet), Fig.
35 und 36 Schnitte ähnlich Fig. 29 und 30, jedoch einer anderen Ausführungsform,
Fig. 37 und 38 Teilschnitte mit etwas Ähnlichkeit gegenüber den Schaftteilen nach
Fig. 30 und 36, jedoch nach einer weiteren Ausführungsform, Fig. 39 eine
schaubildliche Teilansicht eines aufgeleisteten Schuhes von noch, anderer Konstruktion.
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In Fig. q. ist mit r eine Brandsohle bezeichnet, die gegebenenfalls
mit einer Verstärkungseinlage 2 aus Leinwand o. dgl. versehen sein kann, wie dies
allgemein üblich ist. Wie ersichtlich, ist diese Brandsohle an der Kante bei 3 zur
Bildung einer rund um den Rand herum an der unteren Fläche laufenden Lippe 4. eingeschnitten.
Diese Brandsohle kann, wie üblich, auf den Leisten aufgenagelt werden, worauf dann
die Schaftmaterialien (Außenstoff 5 und Futter 6, vgl. Fig. 5) aufgeleistet, darüber
gezogen und an der Lippe 4. befestigt werden können, beispielsweise mittels einer
Reihe von Befestigungsstellen (nach der Zeichnung mit der Einstechnaht 7). Die Lippe
4. und die Ränder der Schaftmaterialien werden so ausgeputzt (vgl. Fig.6), daß die
Schaftmaterialien außen unter der Einstechnaht etwas vorstehen und einen nach außen
weisenden Flansch 8 bilden; durch eine Bewegung des Ausputzmessers im Pfeilsinn
wird diese Formgebung unterstützt. Da die Befestigung des Schaftes der Kante der
Brandsohle näher liegt als bei den meisten bekannten Konstruktionen, kann beim Schaftzuschnitt
die Zugabe für das Aufleisten geringer sein, woraus sich eine Materialersparnis
ergibt.
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In den Fig. 5 und 6 ist die Kette der Einstechnaht als an der Innenfläche
der Brandsohllippe liegend angenommen, und diese Anordnung wird vorzugsweise zu
verwenden sein, weil hierbei die beim fertigen Schuh gegen Sicht abzudeckende Fadenmenge
geringer ist. Gewisse Gattungen von Nähmaschinen sind für diese Nahtanordnung brauchbar,
wenngleich bei den üblichen Arten von Einstechnähten die Kette an der Außenseite
der Schaftmaterialien gebildet wird.
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Wenn man mit der gewöhnlichen Art von Einstechmaschinen so nähen will,
daß die Kette an der Innenseite zu liegen kommt, kann die Brandsohle nach Fig.9
mit einer Randlippe g gebildet sein, die unter der normalen Außenlinie 1o der Brandsohle
hinausragt. Nach dem Zusammennähen der Teile wird die vorstehende Lippe g durch
Ausputzen entfernt, und der eingeleistete Schuh sieht dann wie in Fig.6 aus. An
welcher Seite indessen auch immer die Kette liegt, gehen die Stiche im wesentlichen
quer zur Faserrichtung durch die Lippe, ob nun die Brandsohle aus Leder oder aus
(z. B. nach Art der Papiererzeugung) zusatnmengefilzten Faserstoffen besteht; es
werden also die Stiche selbst bei leichten Zuschnitten festgehalten.
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In Fig. r und 2 sind zwei Formen von Laufsohlen dargestellt, die zur
Ausführung der Erfindung geeignet sind. In der Ausführungsform nach Fig. r ist ;lie
Laufsohle 12 an ihrer Oberseite entlang dem Rande des Vorderteiles zur Bildung einer
Lippe 15 eingeschnitten, die nach Fig. 3 hochgewendet ist. Die Laufsohle
nach Fig.2 ist die gleiche wie nach Fig. z mit dem Unterschied, daß der Einschnitt
auch über den Gelenkteil der Sohle geführt ist statt bloß über die Vorderpartie.
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Die Lippe 15 kann hochgewendet werden, um dem eingeleisteten Schuhoberteil
die Sohle leichter darbieten zu können (vgl. Fig.6), wobei der ausgeputzte Teil
der Lippe .I sowie die Ränder der Schaftmaterialien der Lippe r 5 gegenüberstehen.
Der eine oder beide Teile werden mit Dauerklebstoff von der Außenkante der Einstechnaht
7 hinein bis zu der gewünschten Entfernung von der Lippe 4 bestrichen und dann vorzugsweise,
solange der Klebstoff noch weich ist, zusammengebracht und nach Fig.7 unter schwerem
Preßdruck gehalten. Diese Pressung kann in üblicher Weise erfolgen, z. B. mit einem
Preßluftkissen2o, und vorzugsweise wird dabei so vorgegangen, daß der Randteil der
Laufsohle nach oben gebogen wird; hierdurch legt sich die Lippe 15 auf den nach
außen gedrückten Rand der Schaftmaterialien 5, 6 und der Lippe .I, zugleich auch
auf die an der äußeren Fläche liegenden Fadenstücke der Einstechnaht, und alle diese
Teile werden gut aufeinandergepreßt.
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Dieses Klebverfahren erspart die bei der Herstellung der meisten Arten
von geklebten Schuhen bestehende Notwendigkeit, auf die vorher mit Klebstoffaufstrich
versehenen und getrockneten, einander gegenüberstehenden Flächen der zu verbindenden
Teile . ein Lösungsmittel zur Anwendung bringen zu müssen; eine weitere Annehmlichkeit
der erfindungsmäßigen Schuhkonstruktion ist, daß die Lippe der Laufsohle und die
mit ihr zusammenwirkenden Teile des eingeleisteten Schuhoberteils beim Zusammenbau
genügend biegsam sind, so daß ein genaues Zusammenpassen
in richtiger
gegenseitigerLage gewährleistet erscheint.
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Es kann wünschenswert sein, bei Ausführung der Einstechnaht eine Nadel
von verhältnismäßig erheblicher Stärke zu verwenden, so daß der Klebstoff in die
Nahtlöcher gerät, dort in das Fadenmaterial eindringt und die verschiedenen Teile
desselben zusammen- sowie mit den Lochwänden verklebt. Statt einer Einstechnaht
kann man selbstverständlich gewünschtenfalles Klammern oder andere gleichwertige
Befestigungsmittel verwenden, wiewohl wegen des guten. Haftens des Klebstoffes an
der Naht diese in der Regel vorzuziehen sein wird. ' Wenn der Klebstoff erstarrt
und die Pressung wieder aufgehoben ist, kann die Schuhsohle geebnet werden, so daß
der Laufsohlenrand wieder in eine im wesentlichen ebene Form gelangt; darauffolgend
wird sie dem üblichen Ausputzen und Verschönern unterzogen. Der Schuh ist dann in
der Verfassung nach Fig. 8; die Lippe 15 ist wieder flach zurückgewendet und übergreift
die unter der Einstechnaht nach außen vorstehenden Schaftmaterialien. Auf diese
Weise werden diese Teile fest zusammengehalten und die Stiche der Einstechnaht der
Sicht vollkommen entzogen. Die einander gegenüberstehenden Flächen der Lauf- und
Brandsohle sind in unmittelbarer Berührung, so daß keine Ausballung benötigt wird,
und die geklebten Teile des Schuhes liegen außerhalb der unmittelbar durch den Fuß
berührten Fläche. Wo andererseits eine direkte Berührung von Leinwand mit einem
Sohlenteil möglich ist, kann ein Stück weichen, dünnen Stoffes, z. B. Flanell, zwischengeschaltet
werden, um ein Knarren beim Gehen- zu verhüten. Da an der Innnenfläche der Brandsohle
keine Naht- oder Nagellöcher auftreten, kann man gewünschtenfalles das sonst nötige
Sockenfutter weglassen, oder es kann, wie später noch erwähnt, die Brandsohle selbst
in bezug auf Dünnheit und Stoffbeschaffenheit als Sockenfutter dienen. Besonders
wo der Klebstoff nicht zum Eindringen in die Nadellöcher gebracht wird, hat der
erfindungsmäßige Schuh die Lüftungseigenschaften des gewöhnlichen genähten Schuhes,
da auf der Einstechnaht-Stichlinie kein Klebstoff liegt. Hierdurch wird einer der
oft bei bekannten geklebten Schuhen beobachteten Nachteile vermieden, daß sie wegen
des Mangels einer Ventilation schweißtreibend auf die Füße einwirken. Dank dem Übergreifen
der Laufsohle über den eingeleisteten Schuh ist auch die genaue Ausrichtung der
Laufsohle erleichtert, da durch das Übergreifen die Stellung der Laufsohle festgelegt
ist und diese deshalb nicht seitlich verz,choben zur Befestigung kommen kann, eine
allgemein' bekannte Schwierigkeit' bei -der Herstellung anderer Arten von
geklebten
Schuhen. Das schließliche Einebnen ' der
Schuhsohle nimmt
dem Klebstoff die Steif-
heit, ohne jedoch die Verbindung zu schwär chen,
so daß die Sohle eines erfindungsmäßigen Schuhes biegsamer ist als jene
von bekannten geklebten Schuhen.
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Der fertige Schuh kann gegebenenfalls nach Fig. io einen vorstehenden
Rand 21 haben; der entsprechend hergerichtet ist, um den'
Eindruck eines Rahmenschuhes
oder eines
üblichen Mehrfachsohlenschuhes zu er-
wecken, und er kann
mit einer Reihe von Stichen oder Scheinstichen versehen sein,, oder
es kann der obere Rand des vorstehenden Teiles gerändelt oder anderweitig verzieh
sein. Solche Verschönerungen können durchgeführt werden, nachdem die Außensohle
be-
festigt worden ist, da der Übergriff der Lauf-' sohle über die
anderen Teile eine derartige Sicherung bildet, daß kein Schaden für diese
Verbindung zu befürchten ist. Dies ist beim Herstellen von bekannten geklebten Schuhen
nicht durchführbar. Beim erfindungsmäßigen Schuh hingegen wirken solche Arbeitsgänge
nur noch weiter sichernd auf die genaue Lage der Laufsohlenlippe und haben
zu;
Folge, daß. das Biegen der Laufsohlenränder in der Presse nach Fig. 7
von geringerer Be-
deutung wird. Selbstverständlich kann man dieses Biegen
ganz vermeiden, wenn man eine Stütze für die obere Fläche des Laufsohlen-
randes
nach Fig. 31 vorsieht, um den Druck des auf die Außensohle wirkenden Pre& gliedes
abzufangen. Gewünschtenfalls kann zur Vortäuschung von durchgehenden Stichen ein
falscher Rahmen an der oberen Fläche der Außensohle aufgesetzt werden.
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Eine weitere Konstruktion mit vorstehen-
dem Rand ist in Fig.
i i und 12 dargestellt Ein falscher Rahmen 25 ist durch die Naht 28
mit der Lippe 26 der Laufsohle 27 zusammengenäht, die vorzugsweise
dünner gor, wählt ist als die Lippe 15 in Fig 3. - Diese Naht kann auf einer
Ketten- oder Doppellsteppstichmaschine erzeugt werden; bei Ver-
wendung von
Kettenstich wird die Kette vor-
zugsweise an die innere Fläche der
Lippe :z6
gelegt. Die Laufsohle mit dem falschen'Rähmen wird dann auf
dem eingeleisteten Schuh ebenso befestigt, wie früher besctuieb$n; Lippe und Rahmen
werden schließlich ent-
sprechend Fig. 12 flach gemacht, so* daß
die
Stichlinie 28 an der Oberseite des Rähmens die Laufsohlennaht eines Rahmenschuhes
vor. täuscht. Die Naht kann gewünschtenfalli auch im Rahmen versenkt sein, wie
dies für Rahmenschuhe allgemein bekannt ist, und die
obere Fläche des
Rahmens kann dann anders
weitig verziert und verschönert werden, utg
eineRahmenschuhkonstruktion
vorzutäuschen. Diese Ausführungsform der Erfindung kann auch der Randverdickung
wegen angewandt werden.
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DieKonstruktionen nach Fig. 13 bis 18 sind insbesondere dann geeignet,
wenn Wert auf die Biegsamkeit der Sohle gelegt wird. Ein verhältnismäßig dünnes
Brandsohlenstück 30 ist zwecks Bildung der oberen und unteren Lippe 31, 32
(Fig. 13 bis 16) am Rande eingekehlt; der mittlere (innere) Teil der Vorderpartie
ist bei 33 herausgeschnitten, so daß nur ein Randstreifen 34 übrigbleibt. Der innere
Rand dieses Streifens wird an der Unterseite bei 35 ausgeschärft (Fig. i5); dann
wird Klebstoff auf diese Unterseite gestrichen und das Stück auf eine Verstärkungseinlage
36 (Fig. 14 und 16) geklebt, die aus Leinwand o. dgl. bestehen kann. Die Verstärkungseinlage
wird vor oder nach dem Aufkleben beschnitten, gegebenenfalls so, daß sie unter der
Kante des Teiles 34-3o vorsteht und mit der Lippe 32 einen Aufnahmeteil für die
Stiche der Einstechnaht bildet, so wie in Fig. g der Teil g. Die so vorbereitete
Brandsohle wird in der gleichen Weise verwendet, wie früher beschrieben; die aufgeleisteten
Schaftmaterialien werden durch die Naht 37 mit der Stichaufnahmelippe der Innensohle
verbunden, und danach werden die Teile ausgeputzt. Dann .wird die Laufsohle mit
ihrer Lippe 15 unter Anwendung von Klebstoff aufgelegt mit Übergreifen der
Laufsohle über den Schuh in der Weise nach Fig. 17 oder 18. Fig.
17 zeigt keinen falschen Rahmen, entspricht also Fig. 8; Fig. 18 zeigt einen
falschen Rahmen 25 entsprechend Fig. z z.
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Der beschnittene Rand der Schaftmaterialien, die Lippenpartie der
Brandsohle und die Fläche der Laufsohle an der Einschnittstelle sowie auch der Faden
der Einstechnaht bieten für die Klebstoffannahme Flächen, die nicht besonders aufgerauht
zu werden brauchen, während ein solches Aufrauhen beim Kleben gewöhnlicher Schuhe
sich für die äußeren Flächen der Schaftmaterialien als nötig erwiesen hat, weil
sonst keine genügende Haftung erzielt werden kann. Man kann auch beim erfindungsmäßigen
Schuh, wenn es gewünscht wird, den Schaft am Rande aufrauhen; es hängt aber die
gute Verbindung zwischen dem eingeleisteten Schuhoberteil und der Laufsohle nicht
davon ab.
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Dieser guten Verbindung wegen kann man auch den Nähfaden mit Klebstoff
vorbehandeln, indem man ihn z. B. durch flüssigen Klebstoff durchzieht, erhärten
läßt und dann kurz vor dem Nähen durch eine Klebstofflösung durchzieht, die sich
in dem üblichen Wachstopf einer Nähmaschine für gewachsten Faden befindet. An Stelle
oder in Ergänzung des Klebens kann die Befestigung der Außensohle durch Nähte 39
vorgesehen sein, wie in Fig. 8 gezeigt.
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Es ist auch möglich, eine Brandsohle mit einer Stichaufnahmelippe
ähnlich derjenigen zu verwenden, die für gewöhnlich. bei Rahmenschuhen benutzt wird.
Fig. rg zeigt eine solche Brandsohle mit Doppellippe 4o, die durch Innen- und Außeneinschneiden
der Brandsohle entlang ihrem Rand hergestellt ist und an ihrer Innenseite eine Verstärkung
üblicher Art durch eire Gewebeschicht 41 aufweist. Fig. 2o zeigt eine einfache Lippe
42, hergestellt durch Inneneinschneiden der Brandsohle und gleicherweise durch eine
Gewebeschicht 4i verstärkt. Bei jeder dieser Konstruktionen bewirkt das Ausputzen,
wenn es in der Pfeilrichtung vorgenommen wird (Fig.2r), ein genügendes Auswärtsschieben
der Teile (vgl. Bezugszeichen 43) unter die Außenseite der Einstechnaht, um der
Laufsohle die Möglichkeit des früher beschriebenen Übergreifens zu geben. Im übrigen
kann erfindungsmäßig jede Brandsohlen- und Schaftverbindung verwendet werden, sofern
sie am unteren Ende breiter ist als oben, damit die Laufsohle übergreifen kann.
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Es kann gelegentlich wünschenswert sein, zunächst den übergreifenden'
Teil der Laufsohle als besonderen Teil herzustellen und ihn dann später an der Laufsohle
zu befestigen vor oder nach deren Ansetzen an den Schuh. Dieser besondere Teil kann
ein vom Rand der Laufsohle 45 weggeschnittener Streifen 46 sein, wie aus Fig. 25
ersichtlich. Nach Entfernung dieses Randstreifens kann der Laufsohlenrand weiter
verdünnt werden (vgl. 47 in Fig. 22). Dieser Randstreifen von analogem Querschnitt
kann nach Bedarf mit einer Naht 48 verziert werden, oder er kann durch eine Naht
So (Fig. 26) mit der Laufsohle verbunden werden, bevor diese an den Schuhoberteil
angesetzt wird, und seine innere Kante 51 kann gehoben werden, um das Einschieben
der zugehörigen untergreifenden Schuhpartie zu erleichtern. Die Naht 5o kann eine
Kettenstich- oder eine Steppstichnaht sein, und sie kann sowohl auf der unteren
Fläche der Sohle als auch auf der oberen Fläche des Streifens verziert sein. Gewünschtenfalls
kann der besondere Streifen auch gerade geschnitten und, vorübergehend befestigt,
in Hochkantlage um den Rand der Laufsohle herumgelegt werden, wie z. B. Streifen
55 in Fig. 24; sein oberer Teil 56 wird über die Laufsohle übergeschoben und geklebt,
nachdem die Sohle an den Schuh angesetzt ist. Der andere, außerhalb des Randes der
Laufsohle sich erstreckende Streifenteil kann später nach der Linie a-a durch Ausputzen
entfernt werden, so daß bloß der Teil
56 verbleibt, der das Schaftende
übergreift und die Einstechnaht unsichtbar macht, ähnlich wie die mit der Sohle
aus einem Stück bestehende Lippe 15 in Fig. B.
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Dieses Hauptverfahren der Befestigung einer Laufsohle kann auch mit
Vorteil bei Schuhen der Einsohlengattung angewendet werden, d. h. bei Schuhen ohne
eigentliche Brandsohle. Konstruktionen dieser Art sind in Fig.27 bis 39 dargestellt.
In Fig.27 bis 30 sieht man die Sohlenfläche eines Leistens 6o, an welchem
entlang seinem Rande vorübergehend eine Stichaufnahmelippe 6t befestigt ist. Dieses
Element 61 kann mit Kautschukklebstoff unmittelbar am Leisten befestigt und zusätzlich
in Abständen noch durch Nägel 62 gesichert sein. Die Lippe wird durch ein
Paar von winkelförmigen Streifen 63 und 64 gebildet, die, miteinander verbunden,
eine flanschartige Lippe 65 zur Aufnahme der Naht bilden. Die Flanschteile 66 und
67 sind zur Befestigung am Leisten bestimmt. Die Lippe kann andererseits so lang
gemacht werden, daß die Schaftmaterialien an ihr befestigt werden können und daß
sie am Leisten eine genügende Stützung haben, um die vorübergeltendeBefestigung
leicht ausführbar und sicher zu gestalten. Hinter der Teillinie des Leistens kann
der Streifen 61 dauernd an der unteren Fläche des Gelenkstückes 68 befestigt sein.
Letzteres kann nach üblicher Konstruktion einen eigentlichen Gelenkteil ti8o und
einen Fersenteil 69 haben. Die Schaftmaterialien werden in gewöhnlicher Weise aufgeleistet
und durch eine Naht 7o an dem Teil 65 befestigt, worauf die Ränder ausgeputzt werden;
wenn vorübergehend Leistennägel verwendet werden, so werden diese vor dem Ansetzen
der Sohle eingeschlagen. Diese Sohle, die der Laufsohle der vorher beschriebenen
Konstruktionen entspricht, ist mit 75 (Fig. 3o) bezeichnet, und vorzugsweise ist
sie am Rand mit einer Vertiefung 76 versehen, um einen mittleren, etwas dickeren
Teil 77 zu bilden, dem in gewissem Grade die Funktion der Brandsohle bei
den früher beschriebenen Doppelsohlenschulien zufällt, und der die Neigung hat,
die Randteile des Schaftes und der Nählippe nach auswärts zu drängen, wohin sie
im fertigen Schuh gehören. Am äußeren Teil dieser Randvertiefung 76 besitzt die
Sohle die einwärts gerichtete Lippe 78, die in der Form durch den darunter befindlichen
Hohlraum bestimmt ist und mit der Sohle aus einem Stück besteht. Sie kann aber auch
jede der hier dargestellten Formen aufweisen und ein gesondertes, nachträglich anzubringendes
Eletnent bilden.
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Fig. 30 und 31 erläutern eine etwas andere Art der Behandlung
der Teile, um eine übergreifende Verbindung zwischen dem aufgeleisteten Schuhoberteil
und derSohle 75 herzustellen, die aber auch bei Vorhandensein einer
Brandsohle
anwendbar ist. Nach dieser Me-
thode wird der ausgeputzte Schaft abwärts anstatt
auswärts gewendet und der ganze Rand der Sohle über die Länge der Lippe 78, gegebenenfalls
im angewärmten Zustand, von
der gestrichelten Linie bis zur voll ausgezogenen
Linie (Fig. 3o) nach unten gedrückt. Die
Teile werden so zusammengebracht
und dann unter Pressung die Sohle bis zur waagerechten Lage oder etwas darüber
hinaus. zu-
rückgebogen; hierdurch wird der ausgeputzte
Schaftrand in
die Sohlenvertiefung und die
Lippe 78 über den Schaftrand bzw. dessen äußere
Fläche und die Außenseite der Einstechnaht gedrängt (Fig.3i). Die genaue
Durchführung dieses Verfahrens wird durch eine amboßartige Stütze gefördert,
die sich auf die Oberseite des Sohlenrandes legt und gegen die die Sohle
gepreßt wird. (Die Sohle 75 kann in der vorbeschriebenen Weise auch bei Vorhandensein
einer Brandsohle angesetzt werden.) Die Teile werden nun der Pressung ausgesetzt.
Der Flansch 66 wird an die
Sohle 75 geklebt. Hierbei können, bevor
die
Sohle angesetzt wird, die nach auswärts
stehenden Schaftrandteile
mit Klebstoff vorbehandelt und erhärten gelassen werden, wo-
durch diese Teile
versteift werden. Sobald die Teile genügend befestigt sind, wird der
Leisten
entfernt, wobei sich die Lippe 61 vom Leisten löst und der Schuh sich in
der Form
nach Fig. 31 darstellt; der Teil 61 liegt einer-
seits am Schaftrand
an, und andererseits ist
er an die Sohle 75 geklebt. Die Flanschen
66
und 67 des Teils 61 sind alles, was man im
Schuh auf der Sohlenfläche
liegend sehen
kann; der auswärts gewendete Schaftrand ist
in untergreifender
Verbindung mit der Sohle. Alle Teile sind fest gesichert. Der Flansch67 hält den
Schaft auch nach Entfernung des
Leistens, als ob dieser noch im Schuh
wäre,
und hilft mit, die Stichreihe der Einstechnaht abzudecken. Am Gelenk-
und Fersenteil des
Schuhes ist das Gelenkstück verblieben, so daB diese Teile
des Schuhes verstärkt sind, wäh-
rend der Vorderteil nur eine einfache Sohle
aufweist. Wenn der Streifen 61 mit Kautschukklebstoff an dem Leisten befestigt
und
die Sohle mit Pyroxylinklebstoff angeklebt
wird, so wirken die Dämpfe
des Pyroxylin-Lösungsmittels auf den Kautschuk ein, W,1>-durch dieser schnell
seine Klebkraft verliert
und die Lösung des Leistens vom Streifen 61
stark
erleichtert wird.
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In Fällen, in denen man es für untunlich hält, den Teil 61
unmittelbar an der Leistenfläche zu befestigen, kann diese Be-
festigung
nach Fig. 32 und 33 mittelbar
unter Benutzung eines Brandsohlenteiles
bzw. Positionsstückes 85 erfolgen. Wie dort ersichtlich, ist dieser Brandsohlenteil
nur in der Vorderpartie angeordnet, da gewöhnlich die Verwendung eines im Schuh
verbleibenden Gelenkstückes 68 gewünscht wird und deshalb die Erstreckung dieses
Brandsohlenteiles auch nach hinten keinen Wert hätte. Dieser Teil kann durch Nägel
86 dauernd am Leisten befestigt sein; nach der Befestigung der Sohle 75 am Schaft
entsprechend den Fig. 27 bis 31 wird der Leisten mit dem Brandsohlenteil 85 vom
Schuh entfernt, und es bleiben die beiden Teile des Schaftbefestigungsstreifens
61 sowie das Gelenkstück 68 an der Sohle sitzend zurück.
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Statt ein vorübergehend als Brandsohle wirkendes Stück in der beschriebenen
Weise zu verwenden, kann man vorsehen, daß der Schaftsicherungsstreifen für dauernd
mit einem verhältnismäßig dünnen Sockenfutter o. dgl. verbunden ist. Eine solche
Konstruktion ist in Fig. 34 dargestellt, wo ein dünnes, als Sockenfutter dienendes
Gewebestück 9o. das die Form einer Brandsohle hat, vorübergehend am Sohlenteil eines
Leistens befestigt ist und, auf sich befestigt, die Schaftaufnahmelippe 61 o. dgl.
trägt. Der Schuhoberteil wird in der früher beschriebenen Weise eingeleistet und
die Sohle an ihm befestigt; wird dann der Leisten entfernt, so bleibt der Teil 9o
im Schuh zurück und dient als Sockenfutter.
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Statt dem nach auswärts gerichteten Schaftrand des eingeleisteten
Schuhoberteils eine die Sohle untergreifende Form zu geben, kann man einen solchen
Untergreifteil, wie Fig. 35 bis 38 zeigen, auch in anderer Weise herstellen, und
dieses Verfahren ist unabhängig davon anwendbar, ob eine Brandsohle in der Vorderpartie
des fertigen Schuhes vorhanden ist oder nicht. Nach Fig. 35 geht die Einstechnaht
ioo, welche den Schaft an dem Sohlenbefestigungsglied ioi befestigt, auch durch
einen dünnen schmalen Streifen io2 (Zusatzstreifen), der außen an dem Außenteil
103 des Schaftes befestigt ist; nach dem Ausputzen der Einstechnaht wird die obere
Kante dieses Streifens io2 durch Überfahren mit einem geeigneten Werkzeug, das zwischen
Streifen und Schaft geschoben wird, nach auswärts gewendet, so daß der Streifen
in die Lage io4 (Fig. 36) gelangt und nun zum Untergreifen der Lippe 78 geeignet
ist. Der Streifen io2 bzw. 104 kommt über die Stichlinie zu liegen und verdeckt
sie ganz; selbst wenn die Lippe 67 nicht genau richtig an ihrem Platze liegen sollte,
kann im fertigen Schuh nichts von der Einstechnaht zu sehen sein.
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Fig. 37 und 38 lassen eine Konstruktion erkennen, in der die Einstechnaht
selbst zur Bildung des auswärts gerichteten Teiles für die untergreifende Verbindung
mit der Sohle benutzt wird. In diesem Falle wird die Naht i io zweckmäßig mit der
Fadenbindung (Kette) auf der Außenseite angeordnet, so daß sich bei i i i eine verhältnismäßig
erhebliche Fadenmasse ansammelt, und der Faden ist auch kräftiger zu wählen als
bei den bisher dargestellten Bauarten. Diese Fadenmasse kann an ihrer oberen Fläche
niedergedrückt werden, wodurch sie die Gestalt nach 112 in Fig. 38 erhält, und man
kann durch Befeuchten dieses Teils mit Klebstoff oder Klebstofflösung das Fadenmaterial
etwas erweichen, damit die Bildung dieses auswärts gerichteten Befestigungsmittels
erleichtert wird. Der Teil 112 ist dann zum Untergreifen unter die nach innen gewendete
Lippe an der Oberseite der Laufsohle verwendbar.