DE92147C - - Google Patents

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DE92147C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 4-7: Maschinenelemente.
Zur Erläuterung des den Gegenstand der Erfindung bildenden elastisch abgedichteten Tauchkolbens diene eine Schmierpumpe.
Der Pumpenkolben besteht aus dem aus elastischem Material hergestellten Hohlcylinderi/, der auf den eigentlichen Prefsstempel P aufgezogen und durch einen oberen Wulst auf demselben gehalten wird. Der Prefsstempel P, der an seinem unteren Ende, wo er im Prefscylinder geht, dreikantig abgesetzt ist, um dem Schmiermaterial den Zutritt zum Cylinder zu ermöglichen, wird oben durch eine Platte B begrenzt, gegen welche sich der elastische Hohlcylinder H zum Zweck der Abdichtung legt. Die Platte B trägt an ihrem oberen prismatischen Fortsatz einen an demselben befestigten Excenterbügel F. Zweiseitig angeordnete Gleitschienen G G1 (Fig. 1 und 4) geben in Verbindung mit den Stützen 5 S1 dem Prefskolben die erforderliche Führung.
Die Arbeitsweise des Kolbens ist folgende:
Wenn der Antriebshebel A in schwingende Bewegung gesetzt wird, so wird durch Vermittelung der Sperrklinke K das Sperrrad nebst Excenter in Pfeilrichtung gedreht und dadurch bewirkt, dafs sich der elastische Hohlcylinder H auf die untere Dichtungsfläche L aufsetzt und schliefslich bei fortschreitender Bewegung des Excenters mit einem angemessenen Druck auf derselben ruht, wodurch schliefslich eine absolute Dichtung erzielt wird. Ein Theil des elastischen Hohlcylinders drückt sich sogar in die obere Aussparung des Prefscylinders ein, wie aus Fig. 3 zu ersehen, wodurch schon ein geringes Quantum Schmiermaterial verdrängt wird. Der Prefsstempel P geht ununterbrochen weiter, bis er seine in Fig. 3 dargestellte tiefste Stellung erreicht hat, immer das seinem Querschnitt und" Weg entsprechende Quantum Schmiermaterial verdrängend.
Dasselbe gelangt durch das Knie N nach Passiren der Rückschlagklappe W in den mit Wasser gefüllten Tropfenzähler, durchstreicht, dem Auge sichtbar, denselben und gelangt schliefslich durch das Verbindungsrohr E an die zu schmierende Stelle. Das Excenter dreht sich nun weiter, bis schliefslich der elastische Hohlcylinder H wieder seine in Fig. 1 dargestellte höchste Stellung einnimmt, in welcher zwischen der Dichtungsfläche L und dem Hohlcylinder ein entsprechender Zwischenraum verbleibt, so dafs sich der Prefscylinder C wieder mit frischem Material aus dem Vorratsbehälter V anfüllen kann, worauf sich der vorbeschriebene Vorgang wiederholt. Man hat es bei diesem Apparat in der Hand, gegen jeden verlangten Druck zu arbeiten, da es dann nur nöthig ist, mit wachsendem Gegendruck den äufseren Durchmesser des Hohlcylinders zu vergröfsern. Auch das so häufig beobachtete Brechen des Antriebsmechanismus bei verstopften Ableitungsrohren ist nicht zu befürchten, da die elastische Abschlufsvorrichtung in diesem Falle als Sicherheitsorgan dient. Dies geschieht in der Weise, dafs bei zu hohem Druck im Prefscylinder das Schmiermaterial zwischen Prefskolben und Hohlcylinder tritt, wodurch sich der letztere aufweitet (in Fig. 3 mit punktirten Linien angedeutet) und das Schmiermaterial in sich aufnimmt. Bei fallendem
Gegendruck zieht sich derselbe wieder zusammen, wobei das Material wieder entweicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tauchkolben mit Abdichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kolben umgeben ist von einem mit ihm einseitig verbundenen elastischen Hohlcylinder, der die Druckleitung, indem er sich beim Drücken gegen deren Rand legt, infolge seiner weiteren Zusammenpressung mit hohem Drucke abdichtet, während der Kolben infolge der Elasticität des Hohlcylinders weiter vorgehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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