DE917898C - Steuervorrichtung fuer Modellsegelschiffe - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Modellsegelschiffe

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DE917898C
DE917898C DEL12055A DEL0012055A DE917898C DE 917898 C DE917898 C DE 917898C DE L12055 A DEL12055 A DE L12055A DE L0012055 A DEL0012055 A DE L0012055A DE 917898 C DE917898 C DE 917898C
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DE
Germany
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rudder
pennant
control device
sailing ships
wind
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Expired
Application number
DEL12055A
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English (en)
Inventor
Alexander Leyden
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ALEXANDER LEYDEN
Original Assignee
ALEXANDER LEYDEN
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H23/00Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
    • A63H23/02Boats; Sailing boats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Eine bekannte Stenervorrichtung für Modellsegelschiffe, die den Kurs selbsttätig in einem gewünschten Winkel zur Windrichtung hält, braucht eine beträchtliche Windstärke.
  • Nach der Erfindung arbeitet eine solche Steuervorrichtung schon bei geringeren Windstärken. Sie ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Ein steifer Wimpel a über dem Mast sitzt fest auf seiner Achse b, die sich in den ösenförmigen Lagern c dreht. Ein Splint d verhindert das Durchrutschen nach unten. Die Achse b steckt unten in einer Manschette mit Feststellschraube e und ist dort festgeklemmt. Die Manschette bildet das obere Ende der Achsenverlängerung f, die unten einen Querarm g trägt. Die Bewegungen des Wimpels a werden durch die Achse b und derenVerlängerungf über den Querarrn g, die Leitstange h und den Querarm i auf das Steuerruder k übertragen.
  • Weicht das Schiffsmodell bei einer Fahrt im Wasser nach Backbord von seinem Kurs ab, so wird der Wimpel a vom Winde nach Steuerbord gedreht. Das Steuerruder k legt sich ebenfalls nach Steuerbord, und das Schiffsmodell kehrt zum alten Kurs zurück.
  • Mit Hilfe der Klemmschraube e kann man den Wimpel a bei geradegestelltein Steuerruder k in jedem gewünschtem Winkel zur Schiffsachse einstellen. Bei entsprechender Einstellung der Segel, in der Winkelhalbierenden zwischen Wimpelrichtung (bei geradegestelltem Steuerruder) und hinter dem Mast liegendem Teil der Schiffsachse, fährt dann das Schiff auf einem Kurs, der etwa um den eingestellten Winkel von der Windrichtung abweicht (Wimpelrichtung = Windrichtung, Schiffsachse = annähernder Kurs).
  • Der Wimpel a muß etwa doppelt so lang sein wie das Steuerruder k, damit der Druck des Windes auf den Wimpel stärker wirkt als der Druck des Wassers auf das Steuerruder.
  • Der Wirnpel a, ist aus möglichst leichtem Werkstoff, etwa aus dünnstem Sperrholz oder aus imprägnierter Pappe, damit- der Wind ihn auch dann noch bewegen kann, wenn das Schiffsmodell sich zur Seite neigt. Sonst hängt er infolge seines Gewichtes zur Neigungsseite herab. Die Lager c, die Lager des Steuerruders und die Gelenke an den Enden der Leitungsstange lt müssen sauber gehalten und leicht geölt werden.
  • Bei Rahsegeln ist die Achse b-f des Wimpels a hinter dem Mast, bei Gaffelsegeln rechts vor dem Mast anzubringen, damit der Querarm g Bewegungsfreiheit hat. Die Achse b-f kann auch in den Mast verlegt werden. In diesem Falle ist die Leitstange h mit den Querarmen g und i am besten unter Deck anzuordnen. Bei Spielzeugmodellen kann dann an der Ruderpinne eine bewegliche Figur eines Steuermannes angebracht werden. Da man die Steuervorrichtung mit Gestänge im Mast und unter Deck nicht sieht, entsteht der Eindruck, als lenke die Figur das Schiff.
  • Bei sehr schwachem Wind folgt das Schiff dem gewünschten Kurs in einer Schlangenlinie. Schon bei verhältnismäßig geringer Windstärke wird der Kurs gerade. In diesem Verhalten liegt der Fortschritt gegenüber dem bisher Bekannten.
  • Er wird dadurch erreicht, daß i. der Steuerwimpel auf der Mastspitze, d. h. am höchstmögliehen Punkt angebracht ist, wo der Wind am stärksten bläst, :2. der Steuerwimpel etwa doppelt so lang ist wie das Steuerruder, so daß eine kräftige Hebelwirkung erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für Modellsegelschiffe, die den Kurs selbsttätig in einem gewünschten Winkel zur Windrichtung hält, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Ausnutzung auch geringerer Windstärken als Lenker des Steuerruders ein Wimpel an der Mastspitze angeordnet ist, der etwa die doppelte Länge des Steuerruders hat,
DEL12055A 1952-04-09 1952-04-09 Steuervorrichtung fuer Modellsegelschiffe Expired DE917898C (de)

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DE (1) DE917898C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167714B (de) * 1959-03-04 1964-04-09 Herbert Wensky Spielzeugsegelschiff mit Windfahnensteuerung und einer den Steuermann nachbildenden Figur

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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