DE915347C - Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung, insbesondere fuer geneigt angeordnete Kettentransportvorrichtungen des Bergbaus - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung, insbesondere fuer geneigt angeordnete Kettentransportvorrichtungen des Bergbaus

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Publication number
DE915347C
DE915347C DEL11929A DEL0011929A DE915347C DE 915347 C DE915347 C DE 915347C DE L11929 A DEL11929 A DE L11929A DE L0011929 A DEL0011929 A DE L0011929A DE 915347 C DE915347 C DE 915347C
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DE
Germany
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chain
lever
gripper
catching device
mining
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Expired
Application number
DEL11929A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Loehr
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WILLI LOEHR
Original Assignee
WILLI LOEHR
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Selbsttätig wirkende Kettenfangvorrichtung, insbesondere für geneigt angeordnete Kettentransportvorrichtungen des Bergbaus Vieile Transportvorrichtungen, deren Lastträger eine Gliedkette ist, die wegen ihrer geringen Dimension gut geführt und umgelenkt werden kann, unterliegen einem Verschleiß, wozu sich ein Unsicherheitsfaktor gesellt, der im Material bzw. in den Schweißgestellen der einzelnen Kettenglieder zu suchen ist.
  • Beim Reißen einer solchen Kette entstehen große Störungen, da Voll- und Leerbahn in meistens engbegrenzten Stollen mit steigender kinetischer Energie zu Tal streben. Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wirkende Fangvorrichtung für solche Ketten.
  • Es sind Fangvorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen waagerecht aufeinander zu schwenkbare Sperrgreifer selbsttätig in die Glieder des gerissenen Kette fassen, sobald durch diese die Betätigung eines Getriebes, ausgelöst wird, das starr auf den Greiferwellen sitzende Hebel aufeinander zu schwenkt.
  • Bei diesen Vorrichtungen enthält das Getriebe einen doppelarmigen Auslösehebel, dessen einer Arm bei unversehrter Kette in jeweils eines der waagerechten Kettenglieder greift. Der andere Arm des Auslösehebels liegt gegen einen Anschlag eines entgegen der Kraft einer Feder waagerecht verschiebbaren Schiebers an. Die Längsseiten des Schiebers spreizen die auf den Greiferwellen sitzenden Hebel und halten damit die Sperrgreifer so weit auseinander, daß die Kette frei dazwischen durchlaufen kann. Reißt die Kette, wird der Auslösehebel geschwenkt. Er verschiebt dann den Schieber so weit, daß die Hebel der Greiferwellen durch Federkraft aufeinander zu gedreht werden, so daß die starr mit ihnen verbundenen Sperrgreifer in, das nächstfolgende, hochkant stellende Kettenglied fassen und die gerissene Kette damit festhalten.
  • Der Schwerpunkt des Auslösehebels ist in seinen unteren Teil verlegt, so daß der obere Arm des Hebels während der gesamten Betriebsdauer laufend von Glied zu Glied der vorbeigeführten Kette springt. Das ist für die Federn und beweglichen Teile ungünstig. Das Gehäuse der Fangvorrichtung muß ferner nach oben durchbrochen werden, damit der Auslösehebel die Kette erreichen kann. Dieser Gehäusedurchbruch wirkt sieh sehr nachteilig aus, da der von der Kette mitgeführte Schmutz in den Mechanismus eindringen kann und: ihn nach einer gewissen Zeit zum Erliegen bringt.
  • Die Kettenfangvorrichtung nach der Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile dadurch, daß an sich bekannte Führungsrollen der Kette das Auslösen eines elektrischen Kontakts veranlassen, der einen das Getriebe betätigenden Elektromagneten zur Wirkung bringt. Zweckmäßig wird die die Umlaufrolle tragende Welle dazu benutzt, den Kontakt auszulösen.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben, deren Fig. i und 2 das Fangelement im lotrechten Längsschnitt bzw. im Grundriß darstellen, während Fig. 3 die gesamte Fangvorrichtung im Grundriß zeigt.
  • Das Gehäuse des Fangelementes 13 ist in zwei Fächer unterteilt. Das untere Fach nimmt den Sperrmechanismus auf, während das obere mittig für den Durchgang der Kette i zwei Öffnungen 16 aufweist. Oben ist dieses Fach durch zwei Platten ii auf beiden Seiten abgedeckt (s. Fig. 3). Die Sperrgreifer 4., die mit den drehbaren Bolzen 3 starr verbunden sind, werden beim Einfallen in die Kette durch die Anschlagleisten 5 blockiert. Die drehbaren Bolzen 3 erstrecken sich durch beide Fächer und tragen im unteren Fach starr zwei -Hebelarme B. Von den freien Enden der Hebelarme 8 besteht eine Verbindung über die Zug-Feder 6 und den Hebel 7 zum Magneten g. Vor dem Ein- und Ausgang der Fangvorrichtung sind zwei auf waagerechten Wellen sitzende Umlaufrollen 2 angebracht, die die Kette i tragen. Das Fangelement 13 wird in zwei Schienen 1q., 15 geführt, die sein Verschieben in Richtung der Kette i zulassen, damit die Druckfedern io die auftretenden Stöße fangen können.
  • Die Wirkungsweise der Fangvorrichtung ist folgende: Die Kette i bewegt sich in der Arbeitsrichtung (s. Pfeil) und wird über die beiden Um-Laufrollen 2 durch das Fangelement 13 hindurchgeführt, wobei die Umlaufrollen 2 eine Rechtsdrehung ausführen. Beim Reißen der Kette i entsteht eine umgekehrte Drehbewegung, die erforderich ist, um den elektrischen Kontakt in Tätigkeit :u setzen, der an den Umlaufrollentragwellen befestigt ist. Der Punkt 12, kenntlich gemacht durch ein Kreuz auf der Mittellinie der gedachten Welle der linken Umlaufrolle 2 (s. Fig. 2), soll diesen besagten Kontakt darstellen, der bei der beschriebenen umgekehrten Drehbewegung ausgelöst wird und somit den Stromkreis schließt, in welchem der Elektromagnet 9 liegt. Der Kern des Magneten wird dadurch sofort angezogen, und die Zugbewegung pflanzt sich über den Hebel 7 und die Zugfeder 6 (s. Fig. i) bis zu den Hebelarmen 8 fort. Die beiden drehbaren Bolzen 3 mit ihren Sperrgreifern q. erfahren sofort eine Drehbewegung in Richtung auf die Kette i. Sollten die Sperrgreifer ¢ infolge der Querlage eines der Kettenglieder nicht nachgeben können, wie Fig.2 erkennen läßt, so bleiben die Hebelaame 8 zunächst in ihrer ursprünglichen Lage, und es spannt sich nur die Zugfeder 6 (s. Fig. i), deren Zugenergie in dem Augenblick plötzlich frei wird und die Hebelarme 8 in Richtung auf die Kettle i dreht; jin dem die Öffnung eines hochkant stehenden Kettengliedes das Einfallen der Sperrgreifer q. zuläßt. Diese greifen ohne Verzug in die Öffnung, wobei die Begrenzungsleisten 5 als Anschlag dienen. Dies ist der Augenblick, in welchem das Fangelement 13 die Bewegungsenergie der Kette; an der noch die zu fördernde Last hängt, auf das durch Druck-und Führungsschiene 1q. und 15 gebildete Gehäuse der Fangvorrichtung überträgt. Die Druckfedern io fangen den Schlag nachgiebig auf, was sich auf die Maschinenteile der Fangelemente 13 günstig auswirkt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig wirkende Kettenfangvorrichtung, insbesondere für geneigt angeordnete Kettentransportvorrichtungen des Bergbaus, bei der waagerecht aufeinander zu schwenkbare Sperrgreifer selbsttätig in die Glieder der gerissenen Kette fassen, sobald durch diese die Betätigung eines Getriebes ausgelöst wird, das starr auf den Greiferwellen sitzende Hebel aufeinander zu schwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte waagerechte Führungsrollen (2) der Kette (i) das Auslösen eines elektrischen Kontakts (i2) veranlassen, der einen das Getriebe (7, 8) betätigenden Elektromagneten (9) zur Wirkung bringt.
  2. 2. Kettenfangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umlaufrolle (2) tragende Welle beim Reißen der Kette (i) den elektrischen Kontakt (i2) auslöst.
  3. 3. Kettenfangvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugbewegung des Elektromagneten (9) mittels eines doppelarmigen Hebels (7) auf die freien. Endender fest auf den Greiferwellen (3) sitzenden Hebel (8) geleitet wird.
  4. 4. Kettenfangvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den doppelarmigen Hebel (7) und die freien Enden der auf den Greiferwellen (3) befestigten Hebel (8) eine Zugfeder (6) geschaltet ist, die beim Auftreffen der Sperrgreifer (4) gegen ein waagerecht liegendes Kettenglied die vom Magneten (9) erzeugte Zugenergie speichert und sie freigibt, sobald das nachfolgende, aufrecht stehende Kettenglied an den Sperrgreifer trifft. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 56a 830, 377 597, 599947.
DEL11929A 1952-03-27 1952-03-27 Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung, insbesondere fuer geneigt angeordnete Kettentransportvorrichtungen des Bergbaus Expired DE915347C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE377597C (de) * 1923-06-22 Otto Kupsch Fangvorrichtung fuer Foerderketten
DE562830C (de) * 1931-11-29 1932-10-29 Sachtleben Akt Ges Fuer Bergba Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung fuer Foerderbahnen
DE599947C (de) * 1932-01-15 1934-07-12 Forges Et Acieries De Nord Et Kettenfangvorrichtung fuer Kettenfoerderbahnen mit Spanngewicht

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE377597C (de) * 1923-06-22 Otto Kupsch Fangvorrichtung fuer Foerderketten
DE562830C (de) * 1931-11-29 1932-10-29 Sachtleben Akt Ges Fuer Bergba Selbsttaetig wirkende Kettenfangvorrichtung fuer Foerderbahnen
DE599947C (de) * 1932-01-15 1934-07-12 Forges Et Acieries De Nord Et Kettenfangvorrichtung fuer Kettenfoerderbahnen mit Spanngewicht

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