DE913625C - Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile - Google Patents

Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile

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DE913625C
DE913625C DEV4546A DEV0004546A DE913625C DE 913625 C DE913625 C DE 913625C DE V4546 A DEV4546 A DE V4546A DE V0004546 A DEV0004546 A DE V0004546A DE 913625 C DE913625 C DE 913625C
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DE
Germany
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braking
brake
spring
rings
moving parts
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Expired
Application number
DEV4546A
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Inventor
Heinrich Herlach
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Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/06Friction-operated systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 18. JUNI 1954
V 4546XI172 h
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
beweglicher Teile
Die Erfindung betrifft eine Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile.
Reibungsbremsen, bei denen die Bremswirkung durch gegen ein bewegtes Rohr anliegende, von unter axialer Druckwirkung stehenden Ringen nach außen gepreßten ringeegmentförmigen Bremsbacken erzeugt wird, sind bekannt. Durch geeignete Ausbildung ist es bei solchen Bremsen möglich, die Bremskraft während des ganzen Bremsvorganges konstant zu halten.
Die Erfindung ermöglicht nun, nach beiden Richtungen hin beliebige, voneinander verschiedene konstante Bremskräfte zu erzielen.
Die Reibungsbremse hat ein Bremselement, welches aus Ringen mit konischen Seitenflächen und dazwischenliegenden ringsegmentförmigen, ebenfalls konische Seitenflächen aufweisenden Bremsbacken, die sich gegen die Innenwand eines mit einem der beweglichen Teile verbundenen Rohres abstützen, besteht und kennzeichnet sich dadurch, daß das Bremselement auf einem mit dem
anderen beweglichen Teil verbundenen Träger zwischen zwei je gegen eine Feder abgestützten Druckringen beweglich gelagert ist, wobei der Weg der Druckringe in Richtung der Mitte des Bremselementes durch Anschläge am Träger begrenzt ist und die Federn gegen am Träger befestigte Lager abgestützt sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche zum Abbremsen der
ίο Bewegung einer automatischen Feuerwaffe in der Lafettenwiege dient. Es zeigt
Fig. ι eine schematische Ansicht eines mit der erfindungsgemäßen Reibungsbremse ausgerüsteten Geschützes,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Wiege der Lafette nach der Linie I-I in Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Reibungsbremse nach der Linie H-II in Fig. 2.
Das in Fig. ι schematisch dargestellte Geschütz hat ein Dreibein i, einen drehbaren Sockel 2, einen beweglichen Richtarm 3 mit Schulterstütze 4, Visier 5 und Gewichtsausgleich 6 sowie eine Wiege 7, in der die Waffe 8 beweglich gelagert, ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind in der Wiege 7 nebeneinander eine Vorholfeder 9 und die Reibungsbremse angeordnet, welche beide durch den Schieber 10 mit dem Geschützrohr 8 verbunden sind. Zur Pufferung des Waffenvorlaufes sind vor dem' Schieber 10 zwei Pakete Tellerfedern 11 angeordnet.
Die Reibungsbremse ist im Innern des Rohres 12 untergebracht, welches durch das Zwischenstück 13 mit dem Schieber 10 verbunden ist. Am hinteren Ende ist das Rohr 12 durch die Hülse 14 abgeschlossen. Im Innern des Rohres 12 befindet sich ein hohles Tragrohr 15, welches bei 16 mit der Wiege fest verbunden ist und an seinem vorderen Ende in der Bohrung des Zwischenstückes 13 und in dem am Schieber 10 befestigten Führungsrohr 17 geführt wird.
Letzteres dient zur vorderen Zentrierung der in der Wiege beweglichen, mit der Waffe verbundenen Teile. Auf dem Tragrohr 15 ist die Hülse 18 befestigt. Das auf der Hülse 18 gelagerte Reibungselement besteht aus Ringen 19 mit konischen Seitenflächen, zwischen denen die ringsegmentförmigen Bremsbacken 20 angeordnet sind. Die Bremsbacken 20 haben schräge Seitenflächen, die an denen der Ringe 19 anliegen. Die je einen Ring bildenden Bremsbacken 20 werden durch einen Draht 21 zusammengehalten, wenn das Bremselement aus dem Rohr 12 entfernt ist. Die Bremsbacken sind ganz aus Bremsmaterial hergestellt.
Die äußersten Bremsbacken liegen mit ihren äußeren Seitenflächen an passenden schrägen Flächen der Druckringe 22, 23 an, die gegen die Federn 24, 25 abgestützt sind. Die Druckringe 22, 23 haben Schultern 22°, 23s, mit denen sie an den Stirnflächen der Hülse 18 zur Anlage kommen können. Die Federn 24, 25 sind gegen Federlager 26 abgestützt. Diese werden durch in Schlitzen des Tragrohres 15 längs verschieblich angeordnete Keile 27 gehalten. Die Stangen 28, auf die sich die Keile abstützen, sind in das Tragrohr 15 eingeschraubt. Die Federn 24, 25 haben verschiedene Vorspannungen, damit das Bremselement in beiden Richtungen verschiedene Bremskräfte erzeugt. Dabei sind die Bremskräfte in jeder Richtung proportional der Kraft der Feder, gegen die das Bremselement vom Rohr 12 gedrückt wird. Infolge der verschiedenen Federkräfte kommt einer der Druckringe 22, 23 schon in der Ruhelage gegen die Stirnfläche der Hülse 18 zur Anlage. Beim gezeigten Beispiel hat die Feder 25 eine größere Kraft als die Feder 24, so daß der Druckring 23 der Feder 25 schon von Anfang an mit der Schulter 23° gegen die Stirnfläche der Hülse 18 anliegt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: In der Ruhelage werden die Bremsbacken 20 durch die federbelasteten Druckringe 22, 23 und die Ringe 19 nach außen gegen das Rohr 12 gepreßt. Wird nun beim Waffenrücklauf der Schieber 10 mit dem Rohr 12 relativ zur Wiege 7 mit dem Tragrohr 15 bewegt, so hat durch die Reibung zwischen den Bremsbacken 20 und dem Rohr 12 das Bremselement das Bestreben, sich mit dem Rohr 12 zu bewegen. Diese Bewegung ist aber nur dann möglich, wenn die Reibungskraft zwischen den Bremsbacken 20 und dem Rohr 12 größer wird als die Kraft der gegen diese Bewegung wirkenden Feder 24. Sobald dies der Fall ist, bewegt sich das Bremselement. Weil der Druckring 23 der Feder 25 nun aber an der Stirnfläche der Hülse 18 anliegt, wird schon nach einer kleinen Bewegung von der Feder 25 keine Kraft mehr auf das Reibungselement ausgeübt. Da nunmehr das Reibungselement nicht mehr von beiden Seiten her zusammengepreßt wird, lösen sieh die Bremsbacken 20, und die Reibungskraft nimmt sofort ab. Sobald die Reibungskraft kleiner wird als die Kraft der Feder 24, kann diese das Bremselement wieder gegen den Druckring 23 der Feder 25 pressen, so daß die Bremsbacken 20 erneut gegen das Rohr 12 gedrückt werden, worauf sich der Vorgang von neuem wiederholen kann. Auf diese Weise wird eine konstante Reibungskraft erreicht, die genau so groß ist wie die Kraft der Feder 24.
Wenn sich beim Waffenvorlauf der Schieber 10 gegenüber der Wiege 7 in umgekehrter Richtung bewegt, verschiebt sich das Reibungselement anfangs so weit, bis der Druekring 22 der Feder 24 zur Anlage an die Stirnfläche der Hülse 18 kommt. Hierauf wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang. Da die Feder 25 eine größere Kraft erzeugt als die Feder 24, ist die Bremskraft bei der Bewegung in dieser Richtung entsprechend größer.
Die Kraft der Federn 24, 25 läßt sich durch Verstellen der Stangen 28 beliebig verändern.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Reibungsbremse ist nicht auf Lafetten beschränkt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile mit ia5 einem Bremselement, welches aus Ringen mit
    konischen Seitenflächen und dazwischenliegenden ringsegmentförmigen, ebenfalls konische Seitenflächen aufweisenden Bremsbacken, die sich gegen die Innenwand eines mit einem der beweglichen Teile verbundenen Rohres abstützen, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement auf einem mit dem anderen beweglichen Teil verbundenen Träger (15) zwischen zwei gegen je eine Feder (24, 25) abgestützten Druckringen (22, 23) beweglich gelagert ist, wobei der Weg der Druckringe in Richtung der Mitte des Bremselementes durch Anschläge am Träger begrenzt ist und die Federn gegen am Träger befestigte Lager (26) abgestützt sind.
  2. 2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (24, 25) verschiedene Vorspannungen aufweisen.
  3. 3. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (26) verstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 9510 6.54
DEV4546A 1951-05-05 1952-04-26 Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile Expired DE913625C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH717274X 1951-05-05

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DEV4546A Expired DE913625C (de) 1951-05-05 1952-04-26 Reibungsbremse zum Abbremsen zweier geradlinig zueinander beweglicher Teile

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BE (1) BE511165A (de)
CH (1) CH297055A (de)
DE (1) DE913625C (de)
FR (1) FR1055322A (de)
GB (1) GB717274A (de)

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GB717274A (en) 1954-10-27
BE511165A (de)
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FR1055322A (fr) 1954-02-17

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