DE230264C - - Google Patents
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- DE230264C DE230264C DENDAT230264D DE230264DA DE230264C DE 230264 C DE230264 C DE 230264C DE NDAT230264 D DENDAT230264 D DE NDAT230264D DE 230264D A DE230264D A DE 230264DA DE 230264 C DE230264 C DE 230264C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D15/00—Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
-JVI 230264-KLASSE 47c. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
p-1 c 2
p-1 c 2—
14. Dezember 1900
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 14. August 1908 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche die Spannung einer eine Reibungskupplung
beeinflussenden Schraubenfeder nach Belieben zu verändern gestattet, und die beim Verringern dieser Federspannung
sich auf der Kupplungswelle nicht festklemmen kann.
Diese Vorrichtung unterscheidet sich von anderen Kupplungen ähnlicher Art, bei denen
in ■ einer auf einer umlaufenden Welle sitzenden Kupplungsmuffe ein mit eingelegten Kugeln
versehener Reibring verschiebbar ist, dadurch, daß die Muffe und der Ring durch die
Anordnung von Hubdaumen auseinandergerückt werden können, damit die Kugeln zwischen
der Muffe und der Kupplungswelle sich nicht festklemmen können.
Diese Hubdaumen werden selbsttätig durch den einzigen Antriebshebel der Vorrichtung in
Wirkung gesetzt; ihre Form und Verbindung mit dem Antriebshebel sind derart eingerichtet,
daß, wenn man auf den Hebel behufs Entspannung der Kupplung einwirkt, zwei
Kräfte in Tätigkeit treten. Diese wirken in der Weise, daß die eine unmittelbar auf den
beweglichen Teil, die andere mittels der eingefügten Hubdaumen auf den feststehenden
Teil drückt oder auch umgekehrt, so daß diese beiden Teile in dem für die Gleitbewegung
günstigsten Sinne voneinander, unter Vergrößerung des Angriffswinkels der Hubdaumen,
entfernt werden. Sobald dieser Winkel größer ist als der Reibungswinkel, vollzieht sich ein fortschreitendes Gleiten des
beweglichen Teiles auf dem feststehenden, wodurch eine fortschreitende Entspannung der
Feder bzw. ein Nachlassen der Belastung sich ganz allmählich vollzieht; diese Gleitbewegung
setzt sich so lange fort, als man auf den Hebel drückt, und hört sofort auf, sobald
man diesen freigibt.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung durch Fig. ι und 2 im Längsschnitt und Querschnitt
veranschaulicht, wobei die Teile im gespannten Zustande gezeigt sind; Fig. 3 ist ein
Längsschnitt im entspannten Zustande; Fig. 4 zeigt" die Anwendung der Vorrichtung an einer
Lamellenkupplung.
In Fig. i, 2 und 3 ist t eine Achse, um die eine Feder r gewunden ist, die nach Gefallen
gespannt oder entspannt werden soll, oder an der ein Gewicht angeordnet ist, das
verschoben werden soll. Diese Feder r wird durch eine Spannvorrichtung in der gewollten
Spannung gehalten. Die Vorrichtung besteht aus einer Muffe a, welche den aus der Zeichnung
ersichtlichen Längsschnitt haben kann. Innerhalb dieser Muffe wird ein Kranz von
Lauf kugeln b unter dem Druck der Feder r zwischen der Achse i und einem in der Muffe a
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vorgesehenen hohlen Kegelstumpf festgehalten. Ein die Kugeln b führender Kugelkäfig c wird
mittels einer schwächeren Feder d in die Muffe α hineingedrückt. Dieser Käfig c kann
von außen mittels eines Ringes e verschoben werden, der mit. ihm durch Mitnehmerstifte f
verbunden ist. In dem ringförmigen Raum h. zwischen dem Ring e und dem Flansch der
Muffe α sind Hubdaumen g angebracht, die
. ίο mit einer Bohrung versehen sind, in welche je ein Zapfen i an der Innenseite des. Antriebsringes
k eingreift.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Bedienende wirkt auf den Ring k beständig
ein. Wenn er die Feder r spannen will, so bewirkt er die Verschiebung in der
Richtung des Pfeiles m (Fig. 1). Bei einfachem Druck in der Richtung des Pfeiles m
wirken die Zapfen i gegen die Flanschfläche der Muffe a, und die ganze Vorrichtung wird
verschoben und dabei die Feder r gespannt, während die kleine, innere Feder d den Kranz
der Kugeln b in Berührung mit der Welle t und der Muffe α hält.
Wenn der gegen den Ring k ausgeübte Druck aufgehoben wird, so bleibt die Feder r
gespännt. Soll· jedoch die Spannung der Feder r vermindert werden, so wird ein Druck
in der Richtung des Pfeiles η ausgeübt. Hierbei ergibt sich die Schwierigkeit, daß die
Klemmwirkung der Kugeln sich ohne erhöhten Druck nicht leicht löst.
Würde man z. B. eine mit F zu benennende, einfache Kraft in der Richtung des
Pfeiles η auf die. Kugeln b wirken lassen, so würde man diese zwar in den sich erweiternden
Teil der kegeligen Ausdrehung drängen, anderseits aber durch die Reibung die Muffe a
ebenfalls in der Richtung nach η hin verschieben,
und zwar mit einer Kraft, die der halben Kraft F gleichzüachten ist, und die
zu der Kraft der Feder r hinzutreten würde, wodurch die Klemmwirkung, die man aufheben
wollte, nur vermehrt würde.
Läßt man jedoch ein Kräftepaar gleichzeitig auf die Kugeln b und auf die Muffe a
wirken, und zwar so, daß der Kugelkranz in der Richtung des Pfeiles n, die Muffe a
hingegen in der Richtung des Pfeiles m gedrängt wird, so wird durch diese letztere
Kraft die Druckwirkung der Feder r in dem Maße verringert, daß die Klemmwirkung der
Kugeln kleiner, die mitnehmende Kraft dagegen stärker wird und die Kugeln dadurch
ohne Klemmung frei werden.
Dieses Kräftepaar wird nun hervorgerufen durch die Daumen g, die in folgender Weise
wirken: Durch die von der Bedienung ausgeübte Druckkraft werden die Zapfen i des
Druckringes k in der Richtung des Pfeiles η gedrängt und geben den auf ihnen sitzenden
Daumen g eine Drehung. Die Form dieser Daumen bewirkt ein Auseinanderschieben der
Teile e und α (Fig. 3); ' die Kugeln werden
demnach aus ihrer Klemmlage gebracht. Die ganze Vorrichtung bleibt nun in dieser Stellung,
solange der in der Richtung η auf den Ring k ausgeübte Druck fortdauert. Wird
jedoch dieser Druck aufgehoben, so tritt die Vorrichtung sofort außer Wirkung.
Diese Spannvorrichtung ist bei allen Ma-, schinen anwendbar, bei denen es sich darum
handelt, eine Kraft im Gleichgewicht zu halten oder ihren Angriffspunkt zu verschieben.
Die Ausführung kann in mannigfacher Weise geändert werden; statt der Kugeln
kann man Keilstücke oder Sperrkörper von beliebiger Form anwenden. Die Vorrichtung
kann auf der Außenseite oder im Innern eines Hohlzylinders oder in Verbindung mit einem
Vollzylinder angebracht, auf einer ebenen, einer gekrümmten oder sonstigen regelmäßig
gestalteten Fläche angebracht werden.
Fig. 4 zeigt beispielsweise eine Anwendung der Vorrichtung zur selbsttätigen Spannung
einer Lamellenkupplung, um diese während des Betriebes nach Gefallen zu steigern oder
zu verändern, wobei stets der achsiale Druck vermieden wird.
In dieser Fig. 4 sind a1 und b1 die beiden
zu kuppelnden Teile. Die Feder c1 hat die Aufgabe, die Lamellen d1 gegeneinander zu
drücken, die teils auf der Achse a1, teils auf
b1 sitzen, ohne sich darauf drehen zu können, aber in der Längsrichtung verschiebbar sind.
Die Feder c1 ist in einem teleskopartigen Gehäuse e1 enthalten, dessen Innenraum veränderlich
ist. Dieses Gehäuse e1 sitzt fest auf der Sperrvorrichtung Z"1 und auf der Achse a1,
auf der weder die Sperrvorrichtung f1 noch das Gehäuse e1 sich drehen können. Die Feder
c1 ist in dem Gehäuse e1 so in Spannung
gehalten, daß sie einen bestimmt bemessenen Anfangsdruck auf die Scheiben d1 ausüben
kann.
Die Daumen g1 der selbsttätigen Spannvorrichtung
sind hier mit einer Kupplungsgabel h1 fest verbunden, die bei k1 mit dem! Maschinengestell
gelenkig verbunden ist.
Zur Bedienung der Vorrichtung dient ein Fußtritt I1.. Wird dieser niedergedrückt, so
wird die Kupplung hergestellt; wird er dagegen nur mit der Fußspitze beeinflußt, so
wird die Kupplung gelöst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:'Reibungskupplung mit veränderlicher Federspannung, gekennzeichnet durch eineVorrichtung, Welche die Spannung der die Reibungskupplung beeinflussenden Feder (r) dadurch nach Belieben zu verändern gestattet, daß eine Muffe (a) und ein Kupplungsring (e) mittels gleichzeitig auf diese beiden Teile einwirkender Daumen (g) in entgegengesetzter Richtung auseinandergedrückt werden, damit die Kugeln (b) oder ähnlich wirkende Sperrkörper ein Festklemmen zwischen der Muffe (α) und der Kupplungswelle (t) nicht gestatten. . · .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230264C true DE230264C (de) |
Family
ID=490495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230264D Active DE230264C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230264C (de) |
-
0
- DE DENDAT230264D patent/DE230264C/de active Active
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